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TEST Kaffeekapseln


ÖKO-TEST Ratgeber Essen und Trinken - epaper ⋅ Ausgabe 95/2014 vom 16.05.2014

Die „sehr gute“

Artikelbild für den Artikel "TEST Kaffeekapseln" aus der Ausgabe 95/2014 von ÖKO-TEST Ratgeber Essen und Trinken. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Ratgeber Essen und Trinken, Ausgabe 95/2014

MyCoffeestar, nachfüllbare Kaffeekapsel Anbieter: Swiss Innovation Products
Preis für eine Kapsel: 34,99 Euro Anmerkung: 7)

Laut Hersteller ist die wiederbefüllbare Edelstahlkapsel für die Nespresso-Maschinen Essenza, Pixie, CitiZ – ausgenommen CitiZ&Milk – sowie Maestria geeignet. Unseren Test auf problematische Inhaltsstoffe bestand die Kapsel mit Bravour: Die Labore konnten weder problematische Substanzen im Kapselmaterial selbst, noch lösliche im fertigen Kaffeeaufguss feststellen. Dafür vergeben wir unter den Inhaltsstoffen ein „sehr gut“. Nicht ganz so begeistert waren wir von der ...

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... Handhabung der Kapsel in der Praxis. Hier erreichte das Produkt nur ein solides „gut“. Die Maschine ist schwergängig zu verschließen und zu öffnen, die Kapsel außerdem bei der Entnahme sehr heiß, protokollierten die Prüfer. Insgesamt reicht das aber noch zum Gesamturteil „sehr gut“.

Unsere Kritik an schlechteren Produkten

Blutrote Wüsten hinterlässt der Abbau von Bauxit. Aus dem Erz wird Aluminium gewonnen.


Foto: imago/Photoshot/Balance

Kaffeekapselproduktion und Transparenz:
■ DieEinwegkapseln bestehen meist aus mehreren Komponenten. Mit dabei: Polypropylen, Aluminium, Ethylen-Vinyl alkohol-Copolymer, Polyester, Poly ethylen, Silikon. Sollten die Kapseln nicht im Restmüll, sondern in der gelben Tonne landen, wird niemand die rund ein Gramm schwere Kapsel in ihre Komponenten zerlegen. Das Ende der Kapseln ist die „thermische Verwertung“. Aber auch Kapseln, die überwiegend aus gut recycelbarem Aluminium bestehen, produzieren unnötig Müll. Denn nicht alle Verbraucher werfen Alukapseln in die Wertstofftonne. Grundsätzlich ist zu fragen, ob es sinnvoll ist, einen Wertstoffwie Aluminium in Kaffeekapseln einzusetzen, wenn Kaffee problemlos ohne Einzelportionskapseln aus Aluminium konsumiert werden kann. Kann man wollen, dass ein gewaltig wachsender Markt von Einzelportionskaffee am Ende für die zusätzliche Produktion von Aluminium oder das Recycling von Aluminium verantwortlich ist, bei dem auch Energie verbraucht wird? ÖKOTEST meint Nein. Und deshalb werten wir Einwegkapseln ab. Auch solche, deren Anbieter uns Zertifikate mitschickten, die belegen, dass ihre Kapseln aus biologisch abbaubarem Kunststoffbestehen oder kompostierbar im Sinne der Norm EN 13432 sind. Denn sie bestehen schlicht den Praxistest nicht. Dazu BUND-Experte Dr. Rolf Buschmann: „Kompostierbare Kapseln werden in den Kompostieranlagen als Störfaktor aussortiert und landen im Restmüll.“
■ 5 der 13 Einwegkaffeekapseln enthalten Kaffee, bei dessen Produktion die Hersteller bemüht sind, dass den Plantagenarbeitern dergesetzliche Mindestlohn gezahlt wird und bei der Produktion dieILO-Kernarbeitsnormen eingehalten werden. Es sind ausnahmslos Produkte, deren Kaffee ein Zertifikat nach den Kriterien von UTZ, Rainforest Alliance oder Fairtrade besitzt. Die Zertifizierungskriterien dieser Organisationen fordern die Einhaltung der Normen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der UNO und die Zahlung eines Mindestlohns. Das Unter nehmen Lavazza verwies auf seinen Unternehmenskodex als Nachweis dafür, die Zahlung von Mindestlohn und die Einhaltung der ILO-Kriterien während der Kaffeeproduktion zu garantieren. Doch das reicht uns als Nachweis nicht aus. Denn dies ist doch deutlich weniger als eine externe Kontrolle, die stichprobenartig von den Siegelorganisationen gefordert wird. Einengarantierten Mindestpreis für den Kaffee , der die Kaffeebauern von den Spekulationen an den Rohstoffbörsen unabhängig macht und ihr Einkommen sichert, zahlt nur der Anbieter der Kapsel Espresso Ethical Coffee Company Inca Soave, dessen Kaffee Fairtradezertifiziert ist.
■ Anbieter Illy gab an, dass sein Produkt Illy Iperespresso Medium roasted von der Klassifikationsgesellschaft Det Norske Veritas (DNV) hinsichtlich eines Responsible Supply Chain Process zertifiziert sei. DNV überprüft nicht direkt die Kriterien, die für eine verantwortungsvolle Produktionskette sprechen. Stattdessen muss Illy Techniker auswählen und dafür entlohnen, unter den Lieferanten, die Illy mit Kaffee beliefern, Feldstudien durchzuführen. DNV prüft dann die von Illy-Technikern gesammelten Daten. Da uns Illy aber diese Prüfprotokolle mit dem Hinweis, sie „sind intern“, nicht zugeschickt hat, fehlt der Nachweis, um zu beurteilen, ob hier eine echte Kontrolle auf Plantagen stattfindet. Überrascht hat uns die Antwort des Unternehmens auf unsere Frage zur Einhaltung der ILO-Kriterien auf den Kaffeeplantagen: „Alle Herkunftsländer, aus denen wir Kaffee beziehen, haben die IAO-Vorschriften ratifiziert.“ Nur so viel: Auch Ghana und die Elfenbeinküste haben etwa die ILO-Konventionen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit und zum Mindestalter unterschrieben. Und in beiden Ländern ist sklavenähnliche Kinderarbeit auf Kakaoplantagen dennoch ein großes Problem. Noch fragwürdiger war das Verhalten des Unternehmens auf unsere Anfrage, ob Illy einen Mindestpreis für den Kaffee zahlt. Illy antwortete, es würde mehr als der Weltmarktpreis bezahlt. Den Nachweis in Form einer Rechnung wollte uns Illy nur gegen Unter schrift unter einen Geheimhaltungsvertrag liefern. Das ist üblich. Denn so haben Unternehmen die Sicherheit, dass sensible Daten wie Rohstoffeinkaufspreise nicht an die Mitbewerber gelangen, während sie uns die Möglichkeit einräumen, anhand der offen gelegten Daten den Punkt Mindestpreis zu bewerten. Leider war der Geheimhaltungsvertrag nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt worden war. Denn Punkt 9 informierte uns darüber, dass Illy keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit einer Angabe im Rahmen des Geheimhaltungsvertrags übernimmt. Auf unseren Hinweis hin schickte das Unternehmen weitere Versionen. Doch auch die waren nicht akzeptabel.

Die Inhaltsstoffe: ■ Das Kaffeepulver in den 13 Einwegkapseln enthält keine problematischen Inhaltsstoffe in Mengen, die ÖKOTEST abwertet. Auch die Kaffeeaufgüsse sind sauber. Aus den 15 Kapseln haben sich somit während des Brühvorgangs keine bedenklichen Stoffe gelöst – auch kein Aluminium, das einige Wissenschaftler für Erkrankungen wie Brustkrebs und Alzheimer verantwortlich machen. Lediglich beim Kapselmaterial gibt es Grund zur Abwertung: Die Produkte Cap’ Mundo Artisan Espresso Copaiba Bio Organic, Nescafé Dolce Gusto Espresso, Nespresso Ristretto und Tchibo Cafissimo Espresso enthaltenPVC/PVDC/chlorierte Verbindungen . Die Kapsel Coffeduck enthältpolyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe . Neun Aufgüsse enthalten Spuren von Nickel, die nicht zur Abwertung führen.
Die Handhabung der Kapseln: ■ Die meisten Kaffeekapseln im Test ließen sich problemlos in die Maschinen einführen. Auch das Auswerfen – auto matisch oder manuell – gelang reibungslos. Und das Brühen des Kaffees klappte ebenfalls störungsfrei. Insgesamt erhielten neun Einwegkaffeekapseln ein „sehr gut“ beim Handhabungstest, zwei ein „gut“. Je ein „befriedigend“ gab es für die Produkte Espresso Ethical Coffee Company Inca Soave und Cafissimo Espresso von Tchibo. Beim Letzteren kritisierten die Prüfer, dass es beim Einschieben des Kapselträgers und die Kapsel selbst bei der Entnahme klemmte. Beim Ersteren ließ sich der Hebel der Maschine schwergängig schließen, und bei vereinzelten Kapseln erfolgte der Auslauf tropfenweise beziehungsweise schaltete sich die Kaffeeausgabe frühzeitig ab. Außerdem verklemmten sich einige Kapseln im Gerät und mussten per Hand entfernt werden. Laut Anbieter von Espresso Ethical Coffee Company Inca Soave lässt sich der Hebel der Maschine schwerer schließen, da die Kapsel aus kompostierbarem Materi-al besteht. Dieses sei, gerade im kalten Zustand, härter als Aluminium oder Plastik. Eine Gefahr für die Maschine bestehe aber nicht. Und der Anbieter garantiert darüber hinaus Ersatz oder Reparatur der Maschine für den Fall, dass es wegen des Gebrauchs der Kapsel Ethical Coffee zu einem Schaden kommen sollte.

Fett gedruckt sind Mängel.
Anbieterverzeichnis: siehe Seite 140.
Glossar: siehe Seite 144.
Anmerkungen: 1) Der Anbieter beantwortete unseren Fragebogen zur Kaffeekapselproduktion und Transparenz, lieferte aber keine Dokumente, die die gemachten Angaben bestätigen. 2) Der Anbieter hat nicht nachgewiesen, dass der gesamte Kaffee für das Produkt Nescafé Dolce Gusto Espresso nach den Vorgaben des 4C-Kodex produziert worden ist. Dieser Mindeststandard fordert die Einhaltung der internationalen Arbeitsnormen und verbietet hochgiftige Pestizide auf Kaffeeplantagen. 3) Der Anbieter hat nicht nachgewiesen, dass der gesamte Kaffee für das Produkt Nespresso Ristretto nach den Vorgaben des Programms AAA Sustainable Quality Program produziert worden ist. Dieses verbietet den Einsatz hochgiftiger Pestizide auf Kaffeeplantagen. Nur für den nach dem AAA-Programm produzierten Kaffee wurde ein garantierter Mindestpreis gezahlt, obwohl das Programm einen solchen Mindestpreis nicht fordert. 4) Der Anbieter hat die Zahlung eines Mindestlohns für Plantagenarbeiter, die Einhaltung der internationalen Arbeitsnormen auf den Plantagen sowie das Verbot hochgiftiger Pestizide auf Kaffeeplantagen nicht für alle Herkunftsorte nachgewiesen, von denen der Kaffee für das Produkt Zuiano Flash stammt. 5) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. 6) Laut Anbieter lassen sich Kapseln, die in der Maschine stecken bleiben, sehr einfach befreien. Videos zur Vorgehensweise bei verschiedenen Nespresso-Maschinenmodellen unterwww.ethicalcoffeecompany.com/de/pixie . 7) Laut Anbieter ist die Maschine De-Longhi Pixie EN 125.S die einzige Nespresso-Maschine, bei der es beim Einlegen der Kapsel etwas klemmt. 8) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Kapselmaterial. 9) Für verwendeten Kaffee wird kein garantierter Mindestpreis bezahlt. 10) Für verwendeten Kaffee wird nur teilweise ein garantierter Mindestpreis bezahlt. 11) Die beiden Parameter „Plantagenarbeiter erhalten Mindestlohn“ und „ILO-Kernarbeitsnormen sind verpflichtend“ sind nicht erfüllt. 12) Der Parameter „Plantagenarbeiter erhalten Mindestlohn“ ist nicht, der Parameter „ILO-Kernarbeitsnormen sind verpflichtend“ nur teilweise erfüllt. 13) Die beiden Parameter „Plantagenarbeiter erhalten Mindestlohn“ und „ILO-Kernarbeitsnormen sind verpflichtend“ sind nur teilweise erfüllt. 14) Einsatz von hochgiftigen Pestiziden auf Kaffeeplantagen ist nicht verboten. 15) Einsatz von hochgiftigen Pestiziden auf Kaffeeplantagen ist nur teilweise verboten. 16) Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe im Kapselmaterial. 17) Bio-Produkt.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: ein Gehalt von mehr als 100 bis 1.000 μg/kg einer oder mehrerer PAK-Einzelverbindungen im Kapselmaterial, soweit sie sich nicht auf mehr als 1.000 μg/kg addieren. Zur Abwertung um eine Note führen: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Kapselmaterial. Unter dem Testergebnis Kaffeekapselproduktion und Transparenz führt zur Abwertung um zwei Noten: Einwegverpackung. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) für verwendeten Kaffee wird kein oder nur teilweise ein garantierter Mindestpreis bezahlt; b) mindestens einer der beiden Parameter 1. „Plantagenarbeiter erhalten Mindestlohn“ und 2. „ ILO-Kernarbeitsnormen verpflichtend“ ist nur teilweise oder nicht erfüllt; c) der Einsatz von Agrochemikalien der WHO-Kategorien 1 A und 1 B (hochgiftige Pestizide) auf Kaffeeplantagen ist nicht verboten. Unter dem Testergebnis Handhabung führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) beim Einschieben des befüllten Kapselträgers klemmt es und bei Entnahme der Kapsel klemmt es etwas; b) bei vereinzelten Kapseln erfolgt der Auslauf nur tropfenweise oder schaltet sich die Kaffeeausgabe frühzeitig ab, und wenn die Kapsel länger im Gerät ist, kann sie sich dort verklemmen. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) beim Einfüllen der Kapsel muss auf die Ausrichtung der Kapsel geachtet werden, und zur Entnahme muss die Kapsel direkt angefasst werden (ist heiß und tropft dabei); b) kein automatischer Kapselauswurf, und Kapselhalter tropft bei Entnahme; c) Maschine schwergängig zu verschließen und zu öffnen, Kapsel bei Entnahme sehr heiß. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.
In das Gesamturteil gehen die Testergebnisse Inhaltsstoffe und Handhabung zu 60 beziehungsweise 40 Prozent ein; es wird kaufmännisch gerundet. Das Gesamturteil kann nicht besser sein als das Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Kaffeekapselproduktion und Transparenz, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Kaffeekapselproduktion und Transparenz, das „ausreichend“ oder schlechter ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten, wobei ein Produkt, das das Testergebnis Kaffeekapselproduktion und Transparenz „ungenügend“ erhält, grundsätzlich nicht besser als „ausreichend“ sein kann. Eingekauft wurde das kleinste Produktangebot.
DieTestmethoden finden Sie unterwww.oekotest.de  Suchen  „N1495“ eingeben.Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST-Magazin 10/2013. Aktualisierung der Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

ÖKO-TEST rät

■ Kaffeekapseln aus Plastik produzieren Müll. Und da aromatischer Kaffee auch ohne Kapseln zubereitet werden kann, sind auch Alukapseln, die in der gelben Tonne entsorgt werden, nicht zu empfehlen. Denn auch beim Recycling von Alt-Aluminium wird Energie verbraucht. Und ein expandierender Kapselmarkt kann letztlich auch zur Nachfrage nach Primäraluminium führen, dessen Gewinnung die Umwelt extrem belastet.
■ Wer eine Nespresso-Maschine besitzt, kann auf die jeweils kompatiblen, wiederbefüllbaren Kapseln umsteigen. Der Hersteller gibt an, welche Kapsel für welche Maschine geeignet ist.
■ Wenn Sie sich doch für die Original-Nespresso-Kaffeekapseln entscheiden: In einigen Großstädten können Sie diese zwar in eigenen Boutiquen kaufen, doch in der Regel müssen sie im Internet bestellt und nach Hause geliefert werden. Das kostet nicht nur extra, sondern zu dem ohnehin schon fragwürdigen Einwegprodukt kommt noch die zusätzliche Umweltbelastung durch den Transport.