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TEST KÖRPERLOTIONEN: Wie geschmiert


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 100/2019 vom 26.09.2019

Gute Nachrichten zum Herbstbeginn: Wer jetzt eine etwas reichhaltigere Pflege sucht, hat die Wahl: 30 der 51 untersuchten Körperlotionen sind „sehr gut“. Dagegen patzen acht Produkte mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Lassen Sie die getrost im Regal stehen.


TEST: JÖRG DÖBEREINER

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“Sehr gut” für die Haut: Mehr als die Hälfte der untersuchten Körperlotionen erreicht das beste Testurteil.


Foto: LStockStudio/Shutterstock

RATGEBER

1 Unsere Testergebnisse zeigen: Mit Naturkosmetik liegen Sie in aller Regel richtig. Und: 200 Milliliter einer „sehr guten“ konventionellen Körpermilch bekommen Sie schon für weniger ...

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1 Unsere Testergebnisse zeigen: Mit Naturkosmetik liegen Sie in aller Regel richtig. Und: 200 Milliliter einer „sehr guten“ konventionellen Körpermilch bekommen Sie schon für weniger als einen halben Euro.

2 Körperlotion direkt nach dem Duschen oder Baden auftragen.

3 Die synthetischen Polymere in diesem Test erkennen Sie an Begriffen wie Acryl/ate, Carbomer, Crosspolymer, Copolymer oder Polybutene. Erdöl verbirgt sich hinter Bezeichnungen wie Paraffinum Liquidum, Petrolatum oder Cera Microcristallina. Der bedenkliche Duftstoff Lilial steckt hinter dem Fachnamen Butylphenyl Methylpropional. Zu den Silikonen zählen Dimethicon, Dimethiconol, Cyclopentasiloxan oder Cyclohexasiloxan.

Lang war der Sommer, und heiß. Die Haut hat nach Sonnencreme verlangt und leichten Lotionen, die ihr viel Feuchtigkeit spenden. Inzwischen ist es manchmal schon empfindlich kühl – und die Haut freut sich, wenn die Pflege wieder etwas reichhaltiger ist. Aus dem riesigen Angebot an Körperlotionen, die es auf dem Markt gibt, haben wir uns 51 herausgesucht und genauer unter die Lupe genommen – darunter 20 aus zertifizierter Naturkosmetik. Viele sind als reichhaltig oder speziell für trockene Haut ausgelobt.

Kompromisse? Nicht nötig!
An 30 – weit mehr als der Hälfte – der untersuchten Lotionen haben wir so gut wie nichts auszusetzen. Jede Frau, die eine unbedenkliche Körperpflege sucht, findet unter den vielen Testsiegern sicher eine, die sie gut riechen kann. Sehr günstige Eigenmarken sind ebenso dabei wie Naturkosmetik, die zum Teil deutlich mehr kostet. Also kein Grund, irgendwelche Kompromisse einzugehen.

Grüne Welle
Alle 20 Körperlotionen aus zertifizierter Naturkosmetik schneiden mit „sehr gut“ ab. Der gewohnt grüne Anblick der Testtabelle kommt bei dieser Produktgruppe nicht von ungefähr: Die Kriterien der Naturkosmetikstandards verbieten weitgehend jene Substanzen, die wir in unseren Kosmetiktests immer wieder kritisieren – und die sich bei konventioneller Pflege schnell zum Testergebnis „mangelhaft“ oder gar „ungenügend“ summieren. Beispielsweise umstrittene Emulgatoren wie PEG (Polyethylenglykole und chemisch verwandte Stoffe), erdölbasierte Öle und Wachse wie Paraffine oder synthetische Polymere.

Von Naturkosmetik lernen
…heißt siegen lernen. Auch zehn konventionelle Körperlotionen sind mit „sehr gut“ im sattgrünen Bereich gelandet, darunter Eigenmarken etlicher Discounter und Supermärkte sowie von Drogeriemarktketten.

Danach geht’s bergab
Die restlichen 21 getesteten Körperlotionen teilen sich die gesamte Bandbreite unserer Testurteile: Von „gut“ bis „ungenügend“ ist alles vertreten. Vor allem bekannte Kosmetikmarken wie Nivea, Neutrogena oder Dusch Das enttäuschen und schmieren mit der schlechtesten Bewertung ab.

Penetrant
Lilial kommt sanft blumig daher. Doch ansonsten ist nichts sanft an dem Duftstoff, der an Maiglöckchen erinnert und gleich in sechs Körperlotionen enthalten ist. Im Gegenteil: Lilial hat sich in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen. Das EU-Verbraucherschutzkomitee für Kosmetik bewertet den Duftstoff daher als nicht sicher – weder in Kosmetik, die auf der Haut bleibt, wie Körperlotionen, noch in abwaschbarer Kosmetik wie Duschgelen. Dennoch beduften einige Anbieter ihre Kosmetika weiter mit Lilial. Beiersdorf hat uns zwar mitgeteilt, dass die Nivea Reichhaltige Body Milk 48 h, trockene Haut mittlerweile frei von Lilial ist. Zum Zeitpunkt unseres Einkaufs war das Produkt jedoch noch mit alter Rezeptur im Handel.

Anrüchig
Die Bettina Barty Vanilla Rich Body Milk verdankt ihre Duftnote neben Lilial auch einem künstlichen Moschusduft. Moschus-Keton zählt zu den Nitromoschus-Verbindungen, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern. Grund genug, in Kosmetika darauf zu verzichten – erst recht in solchen, die auf der Haut bleiben. Anbieter Straub sieht das offenbar anders und kassiert für Lilial und künstlichen Moschusduft Notenabzug.

Alte Bekannte
PEG/PEG-Derivate gehören zu unseren alten Bekannten in konventioneller Kosmetik. Was keineswegs heißt, dass wir uns über das Wiedersehen freuen. Denn die Substanzen, die als Emulgatoren das in den Körperlotionen enthaltene Wasser mit den Fetten und Ölen verbinden, können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Wir kritisieren ihren Einsatz in acht Körperlotionen – und ziehen dafür zwei Noten bei den Inhaltsstoffen ab. Dass man sich durchaus von unliebsamen Bekannten wie diesen trennen kann, zeigen die anderen Produkte im Test.


„Kostspielig gleich gut? Nein: Für den Preis der teuersten „mangelhaften“ Körperlotion bekommt man von den günstigsten „sehr guten“ Lotionen 27 Flaschen derselben Größe.“


Jörg Döbereiner Redakteur ÖKO-TEST


Erdöl auf der Haut
Das will sicher niemand. Dennoch sind künstliche Stoffe wie Paraffine aus Erdöl hergestellt. Künstliche Erdölabkömmlinge, aber auch Silikone sind zwar in ausgefeilte Rezepturen gebettet und sorgen für ein scheinbar schönes Hautgefühl: Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich die Substanzen nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut integrieren wie natürliche Öle und Fette. Schlimmer noch: Sofern sie nicht gründlich genug aufgereinigt sind, enthalten Paraffine darüber hinaus häufig aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Es ist nicht auszuschließen, dass unter MOAH auch Verbindungen sind, die möglicherweise Krebs erzeugen. Wir meinen: Solche Pflegeprodukte haben nichts auf der Haut zu suchen.

Wenn es draußen kühler wird, freut sich die Haut über eine reichhaltigere Pflege.


Mit MOAH
Auch in diesem Test hat das beauftragte Labor in drei Produkten mit Paraffinen aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe gefunden. Die Marken Biotherm, Neutrogena und Nivea erhalten dafür zwei Noten Abzug.

Gefahr fürs Wasser
Zwei Produkte im Test – die Fenjal Intensive Body Milk und die Dove Reichhaltige Body Milk, trockene Haut – enthalten die besonders problematische Silikonverbindung Cyclopentasiloxan. Die ist nur schwer abbaubar und reichert sich deshalb in der Umwelt an und gefährdet dort das Wasser. Ab Ende Januar 2020 soll es in der EU für diese Substanz – neben anderen – zwar eine Mengenbeschränkung geben. Allerdings nur für Kosmetika, die Verbraucher wieder abwaschen, wie etwa Shampoos oder Duschgele.

Problematischer Konservierer
Natürlich ist es wichtig, Kosmetik zu konservieren. Aber bitte nicht mit Stoffen, die unter Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Das ist aber bei Propylparaben der Fall. Das von uns beauftragte Labor hat die Substanz zwei Mal nachgewiesen – in der Dusch Das Body Lotion Ich Fühle Mich Verwöhnt sowie in der Dove Reichhaltige Body Milk, trockene Haut. Umwelthormone sind etwa dafür verantwortlich, dass die Pubertät von Mädchen früher einsetzt. Das haben Wissenschaftler der Universität Berkeley festgestellt.

Fazit: Große Namen mit Problemen
Etliche bekannte Marken schneiden eher schlecht ab und sind mit Problemstoffen belastet. Zertifizierte Naturkosmetika können wir hingegen empfehlen.

WISSEN: Ende der Trockenzeit: Was wirklich hilft, wenn die Haut spannt, juckt oder schuppt

Trockene Haut – da sagen sicher viele: ‚Kenn ich. Hab ich auch.‘ Im Winter, bei bollernder Heizung und stickiger Büroluft, sicher mehr als in der warmen Jahreszeit. Die Ursachen für gespannte oder gar schuppende Haut können unterschiedlich sein. Abhilfe gibt’s für fast alle.

ÄUSSERE EINFLÜSSE

Wettereinflüsse / Jahreszeiten- und Temperaturwechsel: Die Talgdrüsen in der Haut funktionieren temperaturabhängig. Wenn es kalt ist, produzieren sie weniger, im Winter manchmal gar keine hauteigenen Lipide mehr. Was tun: Hilfe muss jetzt von außen kommen – in Form einer Pflege, die die Haut gut mit Wasser versorgt und zugleich reichhaltig ist. Der höhere Fettanteil übernimmt die Funktion der Lipide.

Häufiges Duschen oder ausgedehnte Wannenbäder: Sie entziehen der Haut Lipide, also körpereigene Fette. Die schützende Hülle trocknet aus. Das hilft: möglichst kurz duschen, entspannende Wannenbäder in Maßen genießen, die Haut gleich anschließend mit einer rückfettenden Pflege eincremen.

Trockene Heizungsluft: Wenn die Heizung im Winter ordentlich bollert, entzieht sie den Räumen Luftfeuchtigkeit. In Kombination mit kalter, feuchtigkeitsarmer Luft draußen trocknet die Haut schnell aus. Tipp: Wasserbehälter aus Ton an der Heizung sorgen drinnen für angenehme Luftfeuchtigkeit. Diese regelmäßig reinigen, damit keine Keime wachsen.

Spül- und Reinigungsmittel: Die enthaltenen Chemikalien greifen den schützenden Film auf der Haut an und trocknen sie aus. Besser: Haushaltshandschuhe tragen. Zum Beispiel auch bei der Gartenarbeit, wenn Dornen etc. die Haut strapazieren.

INNERE FAKTOREN

Genetische Veranlagung: Ob jemand zu trockener oder fettiger Haut neigt, ist auch eine Frage der Gene. Das hilft: Eine dem Hautzustand angepasste Pflege ohne Schadstoffe.

Wechseljahre: Hormonelle Umstellungen, auch in der Pubertät, beeinflussen den Zustand der Haut. Mit zunehmendem Alter fahren die Talgdrüsen ihre Produktion runter, die Haut wird dünner, trockener, empfindlicher und ist weniger elastisch. Devise: Alles vermeiden, was die Haut zusätzlich strapaziert. Und sie nicht mit Fett zukleistern, da die Haut sonst verlernt, sich selbst zu regenerieren.

Lebensweise: Die Haut spiegelt wider, wie wir durchs Leben gehen. Schlafmangel, viel Fast Food, Flüssigkeitsmangel, Tabakrauch, übermäßiger Alkoholkonsum und Stress hinterlassen ihre Spuren auch in Form trockener, fahler Haut. Besser: sich möglichst abwechslungsreich ernähren, ausreichend – Wasser – trinken, nicht rauchen und vor allem: nett zu sich selbst sein und so oft wie es geht runterkommen, entspannen.

Erkrankungen / Medikamente: Diabetes, Schuppenflechte oder Allergien und die Arzneien dagegen können ebenfalls für trockene, schuppende Haut sorgen. Das hilft: Erkrankungen gehören in die Hände von Fachleuten. Generell gilt für die Hautpflege: reizende oder gar schädliche Stoffe sind tabu. Welche Basispflege beispielsweise für Neurodermitis geeignet ist, steht in unserem Jahrbuch 2018.

So haben wir getestet

Wir haben 51 Körperlotionen eingekauft, darunter 20 Naturkosmetik-Produkte und 31 konventionelle. Als zertifizierte Naturkosmetik akzeptieren wir nur seriöse Label wie Natrue oder Cosmos. Für 200 Milliliter der teuersten Lotion haben wir knapp 36 Euro bezahlt, für dieselbe Menge des günstigsten Produkts 46 Cent.
Wir ließen zunächst die Deklarationen auf den Verpackungen genau prüfen, etwa auf unerwünschte Kunststoffverbindungen, die der Umwelt Probleme bereiten können, und Duftstoffe, die Allergien auslösen können. Dann wollten wir wissen: Stecken in den Lotionen genau die jeweils deklarierten Duftstoffe? Wir schickten dafür alle Produkte ins Labor. Außerdem auf dem Prüfplan: Paraffine und Silikone und in paraffinhaltigen Produkten die Mineralölbestandteile MOAH, von denen manche möglicherweise Krebs erregen.
Die Schadstoffe bewerten wir unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe, das maßgeblich für das Gesamturteil ist. Es kann sich verschlechtern, wenn ein Produkt weitere Kunststoffverbindungen enthält oder unnötigerweise einen Umkarton, der kein Glas schützt.

WISSEN: Alles Creme, oder was?

Milch, Milk, Lotion oder auch Balsam – bei den Produkten in unserem Test handelt es sich um EMULSIONEN. Das heißt, um flüssige Mixturen aus WASSER und FETT. Ob die Hersteller ihre Pflege Bodymilk oder Körperlotion nennen, kann – muss aber nicht zwingend – ein Hinweis auf das jeweilige Verhältnis von Fett und Wasser sein.

KÖRPERLOTIONEN haben meist einen höheren Wassergehalt. Als KÖRPERMILCH dagegen werden in der Regel reichhaltigere Emulsionen mit einem höheren Fettgehalt bezeichnet. KÖRPERBUTTER bestand ursprünglich aus reinen Fetten und Wachsen, die bei Raumtemperatur fest sind. Erst durch die Wärme des Körpers schmelzen sie und lassen sich so auf der Haut verteilen. Heute dagegen werden meist sehr gehaltvolle Emulsionen als Körperbutter verkauft. Hauptbestandteil sind flüssige Öle. Da sie aber – im Gegensatz zu den klassischen Körperbutterstücken – auch Wasser enthalten, müssen sie konserviert werden.

Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: MOAH = mineral oil aromatic hydrocarbons (aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe).
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 182.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Umkarton, der kein Glas schützt. 2) Laut Anbieter wird das Produkt nicht mehr hergestellt. 3) Laut Hersteller hat er die Rezeptur überarbeitet. Das neue Produkt soll keine PEG/PEG-Derivate und Paraffine mehr enthalten und voraussichtlich ab Dezember 2019 im Handel erhältlich sein, erkennbar an der neuen Auslobung „48h Hydro Care Complex“. 4) Laut Hersteller hat er die Rezeptur überarbeitet. Das neue Produkt ohne Carbomer und Dimethicone sei inzwischen im Handel erhältlich. 5) Laut Anbieter ist die Rezeptur umgestellt und das neue Produkt mit dem Hinweis „neue Rezeptur“ und der neuen EAN 4305615715919 inzwischen im Handel erhältlich. 6) Laut Anbieter hat er die Rezeptur umgestellt. Das neue Produkt sei bereits ohne Lilial im Handel, erkennbar unter anderem an der neuen GTIN 4005900669599. 7) Laut Anbieter ist das Produkt seit September 2019 mit überarbeiteter Rezeptur am Markt. Das neue Produkt soll unter anderem kein Limonen, Citronellol, Geraniol und Citral mehr enthalten und an einem weißen Etikett mit blauer Schrift und einem Herz erkennbar sein. 8) Laut Anbieter stellt er die Rezeptur um. Das neue Produkt soll auch eine geänderte Verpackung haben und ab Ende 2019 im Handel sein. 9) Geraniol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 10) Citronellol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 11) Farnesol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 12) Citral und Geraniol im Labor nachgewiesen, aber nicht deklariert. 13) Die Produkte Biocura Reichhaltige Bodymilk, trockene Haut und Lacura Körpermilch Classic, trockene Haut haben laut Hersteller dieselbe Rezeptur. Das Biocura-Produkt werde auf das Layout des Lacura-Produkts angepasst. Die Rezepturen blieben unverändert identisch. 14) Enthält ätherisches Öl. 15) Geraniol und Cumarin deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 16) Citronellol, Citral und Farnesol deklariert, aber nicht im Labor nachgewiesen. 17) Lilial im Labor nachgewiesen, aber nicht deklariert.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) Butylphenyl Methylpropional (in der Tabelle: Lilial); b) PEG/PEG-Derivate; c) mehr als 10 mg/kg Nitromoschus-Verbindungen (in der Tabelle: künstlicher Moschusduft); d) MOAH. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als ein Prozent Silikone/ Paraffine/Erdölprodukte; b) Propylparaben. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: a) Silikone, die weniger als 1 Prozent ausmachen, wenn nicht schon Paraffine/Silikone unter den Inhaltsstoffen abgewertet wurden, und/oder synthetische Polymere (hier: Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Ammonium Acryloyldimethyltaurate/VP Copolymer, Ammonium Polyacryloyldimethyl Taurate,
Carbomer, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acryloyldimethyl Taurate Copolymer, Sodium Carbomer). Zur Abwertung um eine Note führt: Umkarton, der kein Glas schützt.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „gut“ ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die von Herstellern ausgelobten Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben.

Testmethoden und Anbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de gHefte gÖKO-TEST Magazin. Wählen Sie die Ausgabe und scrollen Sie ans Seitenende.
Einkauf der Testprodukte: Juni 2019.

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Fotos: Anja Wägele; Shutterstock / wasanajai; Shutterstock / MillaF

Fotos: imago images / Westend61; Niik Leuangboriboon/Shutterstock; OlgaPonomarenko/Shutterstock