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TEST KOPFKISSEN: REINE KOPFSACHE


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2017 vom 31.08.2017

Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Das würden wir einigen Herstellern gerne ins Stammbuch schreiben. Denn in den Synthetikkissen stecken vermeidbare schädliche Rückstände. Kissen mit Woll-oder Latexfüllungen können wir ohne Einschränkung empfehlen. Was ihrem Kopf aus ergonomischer Sicht guttut, das kann individuell ganz verschieden sein.


Artikelbild für den Artikel "TEST KOPFKISSEN: REINE KOPFSACHE" aus der Ausgabe 9/2017 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 9/2017

ÖKO-TEST RÄT

► Eine gute Wahl sind die Kopfkissen mit Naturfüllungen, optimalerweise ohne optische Aufheller.
► Kein Kissen ist für jeden Menschen passend. Beim Kauf sollten Sie auf die richtige Höhe achten. Am besten lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten ...

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► Eine gute Wahl sind die Kopfkissen mit Naturfüllungen, optimalerweise ohne optische Aufheller.
► Kein Kissen ist für jeden Menschen passend. Beim Kauf sollten Sie auf die richtige Höhe achten. Am besten lassen Sie sich im Fachgeschäft beraten und liegen Probe.
► Das Kopfkissen täglich aufschütteln und regelmäßig lüften, dann bleibt das Kissen in Form. Das gilt in besonderem Maße für Naturfüllungen.

„Wie man sich bettet, so liegt man“, sagt schon ein altes Sprichwort. Wörtlich genommen kommt uns dabei als Erstes die Matratze in den Sinn. Über das Kopfkissen, das für einen entspannten Schlaf ebenso wichtig ist, machen sich weit weniger Menschen Gedanken. In vielen deutschen Schlafzimmern ist noch das althergebrachte 80 x 80 Zentimeter große Federn-Daunen-Kopfkissen zu finden. Ideal ist dieses Format nicht. Denn hier kommen zwangsläufig auch die Schultern auf dem Kissen zu liegen. Das aber soll nicht sein. Und wenn man das Kissen faltet, behält es beim Drehen im Schlaf nicht die kompakte Form.
Das Wichtigste was ein Kopfkissen können muss: für eine richtige Kopf-Nacken-Lagerung sorgen. Es soll, egal ob in Seiten-oder Rückenlage, eine entspannte Position bieten und die Halswirbelsäule entlasten. Das ist der Fall, wenn sie in Verlängerung zur Brustwirbelsäule liegt und der Kopf nicht nach oben oder unten abknickt. Unterschiedliche Schlafpositionen, unterschiedlicher Körperbau -eine Lösung für alle gibt es nicht! So individuell wie die Schläfer, so individuell sollten -im besten Fall -auch die Kopfkissen sein. Dr. Florian Heidinger, Leiter des Ergonomie Instituts München, beschreibt ein typisches Problem: Ein Mann mit breiten Schultern, der in Seitenlage auf einer harten Matratze liegt, sinkt kaum ein. Also benötigt er besonders viel Stützhöhe: „Ein solcher Mensch braucht ein richtiges Brikett unterm Kopf.“ Ganz anders eine Frau mit schmalen Schultern, erst recht wenn sie auf einer weichen Matratze liegt. Sowohl der Körperbau als auch der Härtegrad der Matratze bestimmen demnach die Höhe des richtigen Kopfkissens.
In Rückenlage kommt es auf die Form der Wirbelsäule an. Ein junger aufrechter Mensch benötigt ein ganz flaches Kissen. Wenn im Alter dagegen die Wirbelsäule gebeugt ist, muss das Kopfkissen das entstehende Dreieck unterm Kopf ausfüllen, damit dieser entspannt liegen kann. Bauchschläfer wiederum ruhen am besten auf sehr flachen Kissen.
Günstig sind deshalb Kopfkissen, deren Füllmenge sich verändern lässt. Auch lohnt sich der Gang ins Fachgeschäft.

ÖKO TEST

Christian Ippach , ÖKO-TEST-Redakteur, denkt nach diesem Test darüber nach, seinen Kopf auf Wolle zu betten.


„Mit Naturfasern liege ich richtig. Das ist nicht nur eine Frage der Einstellung, sondern auch eine Frage der Schadstoffbelastung.“

Probeliegen erspart Fehlkäufe. Kissen am besten in Verbindung mit einer Matratze probieren, die der heimischen ähnlich ist. Der Fachverkäufer kann die Liegeposition und Haltung von Kopf und Nacken prüfen und hinsichtlich der individuellen Probleme beraten. Und man kann selbst ausprobieren, ob man lieber weicher oder fester gebettet liegen möchte, denn das ist subjektiv.
Auch die Wahl der Materialien hängt von den persönlichen Vorlieben ab, auch wenn es für Einzelfälle Empfehlungen gibt. Für Hausstauballergiker sind komplett waschbare Synthetikkissen ratsam. Schafschurwolle hat dagegen einen Selbstreinigungseffekt und ist von der Klimaregulierung und vom Feuchtetransport sehr gut. Deshalb sind solche Füllungen eine gute Lösung für leicht schwitzende Menschen, bestätigt Bardo Hildmann aus dem Fachgeschäft Betten Zellekens in Frankfurt. Alternativ komme ein häufig waschbares Kissen infrage. Wärmende Federn und Daunen, in die der Kopf noch dazu einsinke, empfiehlt Hildmann für schwitzende Menschen nicht.
Wer Nackenprobleme hat und mit Verspannungen aufwacht, dem können spezielle Nackenstützkissen zu einem entspannten Schlaf verhelfen. Allerdings: Sind Fehlhaltungen im Alltag der Grund für die Nackenprobleme, wird das Kissen sie nicht lösen.
ÖKO-TEST hat normale Kopfkissen im schmalen, empfehlenswerten Format 80 x 40 Zentimeter eingekauft: 13 mit synthetischer Füllung, sieben weitere, die mit Wolle oder Naturlatex gefüllt sind. Wir ließen prüfen, ob sie gesundheitsoder umweltschädliche Inhaltsstoffe enthalten.

DAS TESTERGEBNIS

Gut mit Abstrichen. Äußerst positiv: Ansechs Naturkissen haben wir so gut wie nichts auszusetzen. Auch darüber hinaus sind die Noten mit zwölfmal „gut“ und nur zweimal „befriedigend“ akzeptabel. Dennoch gibt es kein pauschales Lob für die Hersteller synthetischer Kopfkissen, denn es ginge besser.

Giftige Produktionsrückstände. Alle Kissen mit synthetischer Füllung weisen nach ÖKO-TEST-Einschätzung zu hohe lösliche Rückstände des giftigen Halbmetalls Antimons auf. Sie wären bei guter Herstellungspraxis vermeidbar. Besonders deutliche Mengen lösten sich aus dem Real Quality Kopfkissen klimaregulierende Faserkugelfüllung und dem Ärenpris Kissen, weich von Ikea. Überraschend hoch sind die gemessenen Werte im Vergleich zum Test aus dem Jahr 2011. Damals fanden die Labore vielfach nur Spuren, die nicht zur Abwertung führten. Für die nachgewiesenen Antimonwerte ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verbindung Antimontrioxid verantwortlich. Sie bildet sich bei der Herstellung von Polyester aus dem eingesetzten Katalysator. Anti montrioxid hat im Tierversuch Tumore ausgelöst, was zur Gefahrstoffeinstufung „Kann vermutlich Krebs (beim Einatmen) erzeugen“ führte. Auch Anti-mon selbst ist in dieser Kategorie 2 bei der Europäischen Chemikalienagentur gemeldet. Aller dings sind die Konzentrationsgrenzen für die Einstufung deutlich höher als die Werte, die wir in den Kissen nachgewiesen haben. Eine akute Gefahr besteht demnach nicht. Andererseits: je weniger, desto besser.

INTERVIEW: „NICHT AKZEPTABEL“

Professor Dr. Michael Braungart ist Gründer und der wissenschaftliche Geschäftsführer von EPEA, einem internationalen Umweltforschungs-und Be ratungsinstitut in Hamburg.


ÖKO-TEST: Wie bewerten Sie Antimon und seine Verbindungen?
Der Einsatz von Antimonverbindungen ist nicht akzeptabel. Der in der Polyesterproduktion eingesetzte Katalysator Antimonacetat wandelt sich in der Anwendung zu Antimontrioxid, welches krebsverdächtig ist. Neben Bettwaren betrifft das viele Textilien, wie zum Beispiel Sportkleidung, sowie viele Fasern aus recyceltem PET. Mit dem Schweiß löst sich die Verbindung und gelangt über die Haut in den Körper. Doch die Verbraucher sind zahlreichen weiteren Quellen ausgesetzt. Besonders schlimm ist der antimonhaltige Feinstaub, den wir allerorten einatmen, unter anderem weil die heutigen Bremsbeläge wohl kein Asbest, dafür aber Antimonverbindungen enthalten, die sich abreiben und beim Einatmen in die Lunge gelangen.

Können die Antimonrückstände in Polyester reduziert werden?
Ja, durch Waschen mit Essigsäure gehen über 80 Prozent des Anti-montrioxids raus. Leider macht das kaum ein Hersteller, denn wieso sollte er seine Anlagen ändern, wenn es keinen Druck von außen gibt? Noch besser sind alternative Katalysatoren, sodass es gar keine Rückstände mehr gibt. So können zum Beispiel auch Titan-oder Germaniumverbindungen eingesetzt werden. Ein führender Hersteller bietet auf diese Weise beispielsweise komplett antimonfreie Matratzenbezugsstoffe an.

Haben Sie eine Erklärung dafür, dass die aktuellen Kissenfüllungen höhere Antimongehalte haben als vor einigen Jahren?
Möglicherweise wird heute mehr Recyclingmaterial eingesetzt, zum Beispiel aus belasteten PET-Flaschen. Dabei lassen sich gerade beim Recycling die Antimonrückstände gut auswaschen, sodass ein höherwertiges Polyester entsteht. Es kann also sogar ein Upcycling stattfinden, wenn die Firmen es nur wollen.

Nur Spuren von Nitrosaminen. Bei der Vulkanisation von Latex können krebserregende Nitrosamine entstehen. Wir ließen die drei Kopfkissen mit Latexfüllung in der Prüfkammer untersuchen. Es gasten nur sehr geringe Mengen an Nitrosaminen aus, die wir nicht abwerten.

Etikettenschwindel. In der als 100 Prozent Baumwolle ausgelobten Füllung des Enna Kissens Kapok/Baumwolle vom Waschbär-Versand fanden die beauftragten Textilexperten rund 17 Prozent Viskose fasern. Auch wenn dieser Fasermangel kein grundlegendes Problem darstellt: Es sollte das drin sein, was der Hersteller angibt. Gerade Verbraucher, die sich ein Kissen mit Naturfasern kaufen, treffen ihre Entscheidung sehr bewusst für das eine oder andere Material.
Überfl üssige optische Aufheller. Dass es auch ohne umweltbelastende optische Aufheller geht, zeigen vier Anbieter von Naturkopfkissen – Dormiente, Grüne Erde, Prolana und Waschbär – sowie der Anbieter Paradies. In allen anderen Produkten fanden sich die Aufheller, die ein Gewebe superweiß erscheinen lassen, zumindest in Etiketten und Reißverschlüssen. Oft war aber auch der ganze Bezug weiß. Das ist vollkommen überfl üssig, verschwindet die weiße Pracht doch unter einem Kissenbezug.

SO REAGIERTEN DIE HERSTELLER

Anbieter Casper teilte uns mit, dass er mit seinen Lieferanten Verbesserungsmöglichkeiten prüfe, zum Beispiel zur weiteren Minimierung des Antimongehalts in den Kissenfasern. AuchCenta-Star äußerte sich dazu. Der Hersteller der Faser werde für die zukünft ige Lieferung vermehrt darauf achten, die Werte wieder zu verringern.Real gab sich dagegen damit zufrieden, darauf hinzuweisen, dass der gesetzliche Grenz wert für Textilien eingehalten werde. Etwas mehr Problembewusstsein würden wir uns im Sinne der Verbraucher schon wünschen, schließlich löste sich aus dem gleichnamigen Kopfkissen von Real im Vergleich zum vergangenen Test fast 15-mal soviel Antimon. Ganz ähnlichIkea: Der Anbieter verwies darauf, dass die eigenen und gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
Für denWaschbär-Versand waren die Fremdfasern im Kissen mit Baumwollfüllung unerklärlich, da der Lieferant gar keine Viskose verarbeite. Am Ende hat ein eigener Test unsere Ergebnisse bestätigt. Waschbär will nun mit Nachdruck nach der Fehlerquelle suchen. „Die Kissen kommen selbstverständlich erst wieder in den Verkauf, wenn sie zu 100 % der Produktbeschreibung entsprechen“, schrieb uns der Anbieter.

SO HABEN WIR GETESTET

Unter dem Rasterelektronenmikroskop lassen sich Baumwoll-und Viskosefasern im Kissen Baumwolle/Kapok vom Waschbär-Versand gut unterscheiden.


Der Einkauf
Unsere Einkäufer haben in Fachgeschäften, Warenhäusern und im Onlinehandel 20 Kopfkissen im Format 80 x 40 Zentimeter eingekauft. Der Schwerpunkt lag auf Synthetik, drei weitere sind mit Naturlatex und vier mit Wolle oder Baumwolle gefüllt, einmal in Kombination mit der Pflanzenfaser Kapok. Die Preisunterschiede sind enorm, die Spanne reicht von rund vier Euro für ein Polyesterkissen bis hin zu knapp 90 Euro für ein Schurwollkissen.

Die Inhaltsstoffe
Jedes Material hat seine Besonderheiten, sodass Labore neben einigen Textil-Stan-dardparametern wie Formaldehyd und halogenorganischen Verbindungen, die in Ausrüstungen und Farbstoffen stecken können, unterschiedliche Substanzen analysiert haben. Bei der Produktion von Polyester werden Antimonverbindungen eingesetzt. Ob sich beim Schwitzen die Antimonrückstände lösen, stand deshalb für die synthetischen Produkte auf dem Prüfprogramm. Bei Latexfüllungen dagegen untersuchten Experten, ob krebserregende Nitrosamine ausgasen, die bei der Vulkanisation entstehen können. Und bei Woll-und Pflanzenfasermaterialien wollten wir wissen, ob Pestizidrückstände vorhanden sind. Außerdem ließen wir die Naturfasern unter die Lupe nehmen, um zu klären, ob sie wirklich das sind, was die Hersteller versprechen.

Die Weiteren Mängel
Darunter fassen wir umweltbelastende Stoffe, etwa optische Aufheller ohne Hautkontakt und Rückstände von Nonylphenol-ethoxylaten zusammen.

Die Bewertung
Problematische Inhaltsstoffe wie lösliches Antimon oder Mängel bei der Faserzusammensetzung führen zu Minuspunkten. Deutliche Weitere Mängel können das Gesamturteil verschlechtern.

Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen : kbA = kontrolliert biologischer Anbau.kbT = kontrolliert biologische Tierhaltung.n.u. = nicht untersucht, weil sich dieser Parameter durch die Zusammensetzung des Produktes erübrigt.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 156.
Anmerkungen: 1) Das Produkt hat einen deutlich wahrnehmbaren, von Experten als nicht störend bewerteten Geruch. 2) Weiterer Mangel: optische Aufheller ohne Hautkontakt. 3) Laut Anbieter werden künftig Reißverschlüsse ohne optische Aufheller verwendet. 4) Laut Anbieter wird künftig eine Innenhülle ohne optische Aufheller eingesetzt. 5) Laut Anbieter werden seit Juni 2017 antimonarme Kügelchen eingesetzt. Die neue Artikelnummer lautet 021030/000.000, über der Artikelnummer findet sich zudem eine „V2“-Kennzeichnung, die auf die neue Füllung hinweist. 6) Laut Anbieter wird das Produkt im Februar 2018 im Rahmen eines Sortimentswechsels aus dem Programm genommen. 7) Das Kopfkissen trägt die MarkeEnna auf dem Produkt; der Anbieter möchte jedoch nur den NamenKissen Kapok/Baumwolle wie auf der Rechnung verwenden; die Außenhülle ist mit Kapok gefüllt. Laut Anbieter kommt das Kissen erst wieder in den Verkauf, wenn der Fasermangel behoben ist. 8) Das Kopfkissen wird in verschiedenen Höhen angeboten. 9) Laut Anbieter wird seit dem 5.7.17 bei allen Bestellungen ein Reißverschluss ohne optische Aufheller eingesetzt,
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt . Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 5 mg/kg Antimon im Eluat. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein erhöhter Gehalt von mehr als 1 bis 5 mg/kg Antimon im Eluat; b) ein deutlicher Anteil an Fremdfasern (hier: 17 Prozent Viskose). Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um eine Note: optische Aufheller ohne Hautkontakt. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unteroekotest .de Suchen ► „M1709“ eingeben.
Einkauf : April -Mai 2017.
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Foto: Vasyl/fotolia

Foto: Anja Wägele

Foto: privat