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TEST KRÄUTERTEE: DREI TEES MIT DER BESTNOTE


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2018 vom 27.09.2018

Besonders enttäuscht hat der Tee vom Bremer Teehandelskontor: Er ist teuer und stark mit Pestiziden belastet. Günstig und gut sind die konventionellen Produkte von Aldi Süd, Lidl, Penny und Kaufland.


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Foto: mammuth/getty images

ÖKO-TEST RÄT

► Kräutertee sollte möglichst unbelastet und verantwortungsvoll produziert sein. Das erfüllen zwei Bio-Tees und das konventionelle Produkt von Aldi Süd am besten.
► Trotz der guten Ergebnisse hinsichtlich der Belastung mit Pflanzengiften empfehlen wir Kindern, Schwangeren und Stillenden, vorsichtshalber nicht ausschließlich Kräutertee zu trinken und die Sorten zu ...

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► Kräutertee sollte möglichst unbelastet und verantwortungsvoll produziert sein. Das erfüllen zwei Bio-Tees und das konventionelle Produkt von Aldi Süd am besten.
► Trotz der guten Ergebnisse hinsichtlich der Belastung mit Pflanzengiften empfehlen wir Kindern, Schwangeren und Stillenden, vorsichtshalber nicht ausschließlich Kräutertee zu trinken und die Sorten zu wechseln.

Echte Kräuterteemischungen ohne zugesetzte Aromen liegen im Trend. Wir haben 24 Produkte aus dem konventionellen und ökologischen Anbau auf problematische Inhaltsstoffe prüfen lassen und die Hersteller befragt, was sie tun, um akzeptable Arbeitsbedingungen in den Ernteländern sicherzustellen.
Die gute Nachricht zuerst: Giftige Pflanzenstoffe sind in den Kräutertees in diesem Test kein Thema. In bisherigen Teetests waren sie häufig ein Problem. 13 Produkte weisen überhaupt keine dieser Stoffe auf und die anderen sind nur sehr gering belastet. Pyrrolizidinalkaloide – kurz PA – können die Leber schädigen und gelten als erbgutschädigend und krebsauslösend. Grenzwerte gibt es nicht, jedoch eine sogenannte maximale Aufnahmemenge. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat diese kürzlich überarbeitet. Bezogen auf diese Menge liegen alle PA-Gehalte, die das Labor festgestellt hat, im Spurenbereich.
Viele Pestizide. Die Produkte von Bünting und Holzapfel kassieren dafür am meisten Notenabzüge. Besonders negativ fällt der Teehandelskontor Bremen Kräutertee Kräutermond (Holzapfel) auf. Zwei der gefundenen Spritzgifte sind besonders bedenklich: Carbendazim gilt als schädlich für die Fruchtbarkeit und Chlorpyrifos ist stark bienengiftig. Auch krebsverdächtiges Anthrachinon fand das Labor in diesem Tee in einer größeren Menge. Dieser Stoff, der früher als Pestizid erlaubt war, gelangt heute vermutlich während der Trocknung oder umweltbedingt in Teeprodukte.
Ist das noch Bio? Auch Bio kann mit Pestiziden belastet sein. Oft handelt es sich nur um Spuren. Nicht so bei Alnatura und Sonnentor. Ihre Tees schneiden sogar schlechter ab als viele konventionelle. Kann das noch Bio sein? Ja. Denn die Regeln des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren halten beide Produkte ein (siehe dazu Kasten auf Seite 15).


Auch Bio kann mit Pestiziden belastet sein. Oft handelt es sich nur um Spuren. Alnatura und Sonnentor erhalten für Pestizide aber Notenabzüge.


Aus aller Welt. Kräuterteemischungen bestehen aus einer Vielzahl von Zutaten. Fünf bis zwölf verschiedene Kräuter haben wir in den Testprodukten gezählt. Fast immer dabei: Pfefferminze, Melisse und Zitronengras. Seltener enthalten: Zutaten wie Grünhafer, Silberlindenblüten oder Sonnenhutkraut. Die Zutaten kommen aus aller Welt und meist von vielen Produzenten.

ÖKO-TEST RÄT

„Gesetzliche Mindestlöhne sind nicht immer existenzsichernd. Hier können und müssen Hersteller noch nachbessern.“

Birgit Hinsch , ÖKO-TEST-Redakteurin.


Foto: Anja Wägele

Faire Arbeitsbedingungen? Anders als Tee, der meist auf großen Plantagen wächst, kommen die Kräuter für unsere Kräutertees oftmals aus weit verstreut liegenden kleinbäuerlichen Betrieben. Manche Pflanzen stammen auch aus Wildsammlung. Zugleich liegen die Marktpreise häufig unter den Produktionskosten. Für die Menschen bedeutet dies, dass sie und ihre Familien von dem Anbau kaum leben können. Die großen Teefirmen müssen sich daher dafür einsetzen, dass die Produzenten zumindest gesetzliche Mindestlöhne erhalten und grundlegende Arbeitnehmerrechte, wie sie in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verankert sind, zum Alltag gehören. Elementar sind darüber hinaus langfristige Handelsbeziehungen. Nur so haben Kleinbauern Planungssicherheit und können sich finanziell stabilisieren. Zertifizierungsstandards wie Fairtrade, Fairwild, Naturland oder UTZ tragen daher auch im Kräuterteeanbau zu Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen bei.
Blumige Versprechen reichen uns nicht. Immerhin: Auf unsere Fragen nach Kernarbeitsnomen und Mindestlöhnen haben alle Anbieter geantwortet. Elf von ihnen verweisen jedoch lediglich auf einen Lieferantenkodex und legen keine unabhängigen, produktbezogenen Nachweise vor. Das ist zu wenig, das werten wir als fehlenden Nachweis.


Kräuterteemischungen sind vielfältig zusammengesetzt. Oftmals stecken Zutaten aus zehn Ländern und mehr in den Packungen.


Es geht auch anders. Die aussagekräftigsten Belege erhielten wir zu den Produkten von Lebensbaum, Aldi, Lidl und Meßmer. Dabei zeigte sich, dass vielfältige Lieferantenbeziehungen und Transparenz sich nicht ausschließen müssen: Aldi Nord etwa schickte für den Gut Bio Kräuter-Tee Zertifikate von 25 Produzenten aus 11 Ländern. Aldi Süd, Lidl und Meßmer ließen die Testcharge bis in den Ursprung extern überprüfen. Danach enthält der Westcliff Kräuter-Genuss 84 Prozent zertifizierte Zutaten, im Meßmer 6-Kräuter-Mischung stecken 52 Prozent und im Lord Nelson 6 Kräuter knapp 50 Prozent (49,77 Prozent).

Fernab von Romantik: Kräuterproduzenten setzen je nach Betriebsgröße auch schweres Gerät für die Ernte ein.


Foto: Evgeny Haritonov/Shutterstock

PESTIZIDE IN BIO

Pestizide können auch durch Verwehungen aus der konventionellen Landwirtschaft – die sogenannteAbdrift – in Bio-Produkte gelangen. Deshalb hat der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) eine Leitlinie zur Beurteilung entwickelt. Er hat einenOrientierungswert von 0,01 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel (mg/kg) festgelegt. Liegt der Gehalt darüber, könnte ein unzulässiger Einsatz von Pestiziden oder eine technisch vermeidbare Verunreinigung dahinter stecken. Die Besonderheit bei getrockneten Produkten wie Kräutertee: Hier müssen Laborbefunde mittels einesTrocknungsfaktors auf die frische Ausgangsware zurückgerechnet werden. Der Grund: Man möchte ja die mögliche Anwendung im Anbau beurteilen. Und diese führt in der Regel zu Konzentrationen oberhalb von 0,01 mg/kg. Auf einem anderen Blatt steht die Beurteilung der Tees nach dengesetzlichen Rückstandshöchstmengen . Sie gelten auch für Bio-Produkte. Da diese Grenzwerte für Kräutertee meist auf einem sehr niedrigen Niveau liegen, kommt es vor, dass wir für Bio-Kräutertees Noten abziehen, obwohl sie den BNN-Orientierungswert einhalten. Erst wenn dieser überschritten ist, beurteilen Untersuchungsämter die Bezeichnung „Bio“ alsirreführend .

SO TESTET ÖKO-TEST

In Kräutertee finden sich immer wiederPestizide undgiftige Pflanzenstoffe . Wir haben die Proben im Labor daher auf diese Stoffe untersuchen lassen. Aber auch dieHerkunft der Zutaten hat uns interessiert. Daran schließen sich Fragen nach denArbeitsbedingungen bei Anbau und Ernte an. Denn in vielen Ländern ist es darum nicht gut bestellt. In einem Fragebogen baten wir die Hersteller um entsprechende Auskünfte. Diese sollten aussagekräftig und unabhängig belegt werden.
Das Gesamturteil basiert zunächst auf der Bewertung der Inhaltsstoffe. Dabei sind wirstrenger als der Gesetzgeber und ziehen bei den Pestiziden bereits eine Note ab, wenn der Gehalt den gesetzlichen Grenzwert zu mehr als zehn Prozent ausschöpft (in der Tabelle „erhöht“). Fünf und mehr Pestizidspuren kritisieren wir alsMehrfachbelastung .
Wir beurteilen auch die Informationen zu Arbeitsbedingungen und Transparenz.Fehlende Nachweise für das Einhalten sozialer Mindeststandards haben besonders starken Einfluss. Konnten die Hersteller nur fürbis zu 50 Prozent der Zutaten entsprechende Nachweise liefern, sehen wir die Nachweise alsteilweise erbracht an.

Pulverisierter Tee: Vor den Analysen zerkleinern Labormitarbeiter den Tee und mischen gut durch.


Foto: Labor

Fett gedruckt sind Mängel.
*Hinweis zur Herkunft der Teezutaten: Aufgrund der Vielzahl der von den Herstellern genannten Länder haben wir diese zum Teil zusammengefasst bzw. nur ausgewählt angegeben.Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 158.
Anmerkungen: 1) Bei einer der angegebenen Pestizidspuren handelt es sich um den Wirk- verstärker Piperonylbutoxid. 2) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. 3) Laut Anbietergutachten wurde der Wirkverstärker Piperonylbutoxid in einer geringeren Menge nachgewiesen. 4) Laut Anbietergutachten wurde nur ein Pestizid nachgewiesen. Das Produkt ist mit dem UTZ-Label 30 % gekennzeichnet. Die Bewertung des Nachweises für Regelungen zu ILO-Kernarbeitsnormen, Mindestlöhnen und langfristigen Lieferantenbeziehungen leitet sich davon ab. 5) Laut Anbieter wird das Produkt ausgelistet. 6) Laut Anbieter wurde das Produkt mittlerweile auf eine UTZ-Zertifizierung umgestellt. Das neue Produkt ist an dem Label zu erkennen. 7) Bei dem in „erhöhter“ Menge nachgewiesenen Pestizid handelt es sich um das im Bio-Anbau erlaubte Spritzmittel Spinosad. Der Anbieter legte ein Zertifikat über ein Lieferkettenmanagement vor, ohne einen konkreten Bezug zu den einzelnen Zutaten des Produkts herzustellen. 8) Das Produkt ist mit dem UTZ-Label 50 % gekennzeichnet. 9) Das Produkt ist mit dem UTZ-Label 30 % gekennzeichnet.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: ein Gehalt an Anthrachinon, der mehr als 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandshöchstmenge von 0,02 mg erreicht (in der Tabelle: „stark erhöht“); b) ein Gehalt eines Pestizids, der mehr als 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandhöchstmenge erreicht (in der Tabelle: „stark erhöht“). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein Gehalt eines Pestizids, der mehr als 10 bzw. mehr als 20 Prozent der gesetzlichen Rückstand höchstmenge erreicht, wenn diese bei 0,1 mg/kg oder höher bzw. bei 0,05 bis 0,1 mg/kg liegt (in der Tabelle: „erhöht“); fünf bis neun in Spuren nachgewiesene Pestizide und/oder Wirkverstärker (hier: Piperonylbutoxid); c) ein als besonders bedenklich eingestuftes Pestizid in Gehalten von mehr als 0,01 mg/kg (unter Berücksichtigung eines Trocknungsfaktors von 5) (hier: Carbendazim und Chlorpyrifos). Bei der Beurteilung der Pestizidgehalte haben wir uns an den jeweils höchsten EU-Rückstandhöchstmengen für Kräuterteezutaten aus Blüten, Blättern und Kräutern, Wurzeln und anderen Pflanzenteilen sowie den Unterkategorien orientiert, unabhängig von der Zusammensetzung der Tees.
Unter dem Testergebnis Arbeitsbedingungen und Transparenz führen zur Bewertung mit jeweils vier Minuspunkten: a) Regelungen zu ILO-Kernarbeitsnormen für das Produkt insgesamt nicht unabhängig nachgewiesen; b) Regelungen zu Mindestlöhnen für das Produkt insgesamt nicht unabhängig nachgewiesen; c) langfristige Lieferantenbeziehungen nicht unabhängig nachgewiesen (als Nachweis reichten exemplarisch zur Verfügung gestellte Lieferscheine für Zutaten des Produkts, unabhängige Nachweise für die Einhaltung entsprechender Lieferantenanforderungen odereine UTZ-Zertifizierung). Zur Bewertung mit jeweils zwei Minuspunkten führen: a) Regelungen zu ILO-Kernarbeitsnormen für bis zu 50 Prozent der Teezutaten unabhängig nachgewiesen und/ oder durch das Packungssiegel UTZ 30 % belegt (in der Tabelle: „teilweise“); b) Regelungen zu Mindestlöhnen für bis zu 50 Prozent der Teezutaten unabhängig nachgewiesen und/oder durch das Packungssiegel UTZ 30 % belegt (in der Tabelle: „teilweise“); c) ein Zertifikat über ein Lieferkettenmanagement, ohne einen konkreten Bezug zu den einzelnen Zutaten des Produkts herzustellen (in der Tabelle „teilweise“ belegt bei ILO-Kernarbeitsnomen und Mindestlöhnen). Zur Bewertung mit jeweils einem Minuspunkt führen: a) Regelungen zu ILO-Kernarbeitsnormen für mehr als 50 Prozent bis unter 100 Prozent der Teezutaten unabhängig nachgewiesen (in der Tabelle: „überwiegend“); b) Regelungen zu Mindestlöhnen für mehr als 50 Prozent bis unter 100 Prozent der Teezutaten unabhängig nachgewiesen (in der Tabelle: „überwiegend“); keine oder keine konkrete Angabe zur Herkunft der Teezutaten. In der Summe resultieren folgende Testergebnisse: 0 Minuspunkte: „sehr gut“; 1 und 2 Minuspunkte: „gut“; 3 und 4 Minuspunkte: „befriedigend“; 5 und 6 Minuspunkte: „ausreichend“; 7 und 8 Minuspunkte: „mangelhaft“; 9 bis 13 Minuspunkte: „ungenügend“. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.
Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen „nein“, bedeutet das „unterhalb der Bestimmungsgrenze“ der jeweiligen Testmethode.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Arbeitsbedingungen und Transparenz, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Arbeitsbedingungen und Transparenz, das „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten. Ein „gutes“ Testergebnis Arbeitsbedingungen und Transparenz sowie ein „gutes“ Testergebnis Weitere Mängel haben keinen Einfluss auf das Gesamturteil.
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Einkauf der Testprodukte: Juni 2018.
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