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TEST: LINIENFLIEGER AMERIKA WER SIND DIE BESTEN?


Clever reisen! - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 10.04.2018

Nord- und Südamerikas Fluglinien im Härtetest: Pünktlichkeit, Routen, Service, Komfort, Kundenfreundlichkeit & Sicherheit. Clever reisen! prüft führende Airlines und kürt die Besten.


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Bildquelle: Clever reisen!, Ausgabe 2/2018

Verspätungsstatistiken, Abwicklung von Entschädigungsleistungen, Flottenalter oder Anzahl der Bordklassen - in 14 Feldern müssen Airlines jetzt punkten


Bilder: LATAM, AA, Delta, Avianca, Air Canada

Eine Branche im Wandel - so könnte das Testergebnis lauten. Denn immer mehr Linienfluggesellschaften übertragen das Billigfliegerkonzept auch auf die Langstrecke. Das bedeutet für deutsche Touristen, dass bei der Buchung eines ...

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... Billigtickets nach Amerika wichtige Leistungen nicht mehr enthalten sind. Dazu zählt etwa die kostenlose Gepäckaufgabe. TAP Air Portugal hat in Europa den Anfang gemacht und in Amerika folgten Delta Airlines und American Airlines. Hier müssen Passagiere neuerdings bei der Buchung des Billigtarifs Basic Economy Zusatzkosten für die Gepäckaufgabe einplanen. Weitere amerikanische Fluggesellschaften werden sicherlich in Kürze nachziehen.

Der Grund liegt auf der Hand, denn immer mehr Billigmarken bieten Transatlantikflüge an und konkurrieren mit den klassischen Linienfluggesellschaften. Dazu zählen Eurowings, Norwegian, Primera, Level oder Wow Airlines.

Aber es gibt immer noch Fluglinien, die sehr großzügige Gepäckregeln nach Nord- und Südamerika anbieten. Etwa die kolumbianische Avianca und die brasilianische Azul (Brasilien) auf ihren Flügen von Europa nach Südamerika. Hier dürfen immerhin 46 Kilogramm aufgegeben werden. Insbesondere die Freigepäckregelung von Azul ist bemerkenswert, da diese Fluggesellschaft eigentlich ein Billigflieger ist.

Große Streckennetze mit Code Share-Flügen

Zwar fliegen längst nicht mehr alle der hier getesteten Fluggesellschaften deutsche Flughäfen an, doch mittels Code Share-Abkommen mit europäischen Partnerairlines, bieten sie ein gutes Netz an Zubringerflügen an. Bestes Beispiel hierfür ist die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca, die in diesem Test auch als Sieger hervorging. Avianca fliegt in Europa zwar nur London und Madrid an, aber das Star Alliance-Mitglied kann seinen Passagieren Zubringerflüge mit zahlreichen Fluggesellschaften anbieten.

Der Clou ist jedoch das Angebot der kanadischen Billigmarke Westjet. Die Fluggesellschaft ist eine Kooperation mit Easyjet eingegangen. Easyjet bietet unter dem Begriff „Worldwide by Easyjet“ Zubringerflüge nach London Gatwick an und dort können die Passagiere in die Westjet-Flüge nach Kanada umsteigen. Die Langstreckentickets sind einfach und bequem bei Easyjet zu buchen. Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass Westjet sein Langstreckennetz schon bald massiv ausbauen wird. Schließlich hat die Fluggesellschaft zehn B787-9 Maschinen bestellt und eine Option auf zehn weitere Maschinen. Diese sollen laut Westjet unter anderem auf Strecken nach Europa zum Einsatz kommen. Die ersten Langstreckenflieger der Marke B787 werden im kommenden Jahr ausgeliefert.

Schlechte Erfahrungen - viele Überraschungen

Seit Jahren berücksichtigen wir in unseren Tests die Erfahrungswerte der Passagiere. Deshalb nutzen wir die Ergebnisse der verlagseigenen Bewertungsplattform Airlinetest.com. Dies ergab diesmal eine faustdicke Überraschung. Zwei kanadische Fluggesellschaften - Air Canada und Westjet - schnitten gut bei den Passagieren ab. Allerdings schlug ausgerechnet Westjet die gesamte Konkurrenz und heimste das Prädikat „Liebling der Passagiere“ ein.

Den US-Airlines wurde von den Passagieren kein gutes Zeugnis ausgestellt. Lediglich Delta Air Lines konnte bei der Durchschnittsnote von 2.97 noch etwas Boden gut machen. Ansonsten waren die Noten bei American Airlines und United Airlines eher enttäuschend. Etwas anders verhielt es sich bei den südamerikanischen Fluggesellschaften. LATAM hatte vorzeigbare Benotungen und kam bei der Durchschnittsnote immerhin auf die Note 2.86.

Die zweite Überraschung ergab ein Blick auf das Flottenalter. Die jüngsten Flotten fliegen nämlich in Südamerika. Den Titel „Jüngste Flotte Amerikas“ konnte die LATAM-Gruppe für LATAM Chile mit einem durchschnittlichen Flottenalter von 5,3 Jahren einheimsen. Dicht dahinter lagen Azul (5,6 Jahre) und Avianca (5,7 Jahre). Die brasilianische Azul wurde im Test zwar berücksichtigt, doch es wurden keine Punkte vergeben. Dies lag daran, dass Portale, auf die wir bei der Punktevergabe zugreifen (z.B. Airlinetest.com, AirHelp.com) die Fluggesellschaft noch nicht berücksichtigen. Hier wäre Azul ohne Punkte geblieben und dies hätte die Gesamtnote stark beeinträchtigt. Der Leser kann sich aber anhand der restlichen Angaben dennoch ein Bild von der Gesellschaft machen.

Zwar verfügen die amerikanischen Fluggesellschaften über gigantische Flugzeugflotten - allein American Airlines besitzt über 900 Maschinen, doch diese haben im Branchenvergleich eher ein durchschnittliches Flottenalter vorzuweisen.

Ein gänzlicher neuer Bestandteil in unserem Test ist die Berücksichtigung der Airhelp-Noten. Das Fluggastrechte-Portal AirHelp hat ein Bewertungssystem entwickelt, das recht anschaulich darüber informiert, wie positiv/ negativ eine Fluggesellschaft die gesetzlichen Ansprüche ihrer Kunden auf Entschädigungszahlungen bearbeitet. Diese Erfahrungen fliessen in die Rubriken „Fairness & Schadensersatz“ und „Pünktlichkeit“ mit ein. In der Rubrik „Fairness & Schadenersatz“ konnte United Airlines mit der Note 9,1 glänzen. Dahinter landeten die Fluggesellschaft Air Transat (Note 9.0) und Air Canada (Note 8,9). Am schlechtesten schnitt in diesem Bereich hingegen Aerolineas Argentinas ab (Note 3,7).

Zudem veröffentlicht das Fluggastrechteportal Noten für die Pünktlichkeit einer Fluggesellschaft. Hier ist mit einer erstklassigen-Note von 9.9 Air Transat Spitzenreiter.

Etikettenschwindel in der First Class

Erfreulicherweise hat sich ein Trend auch in Amerika durchgesetzt. Viele der hier getesteten Fluggesellschaften bieten eine bequeme Sonderklasse an, die zwischen der Economy Class und der Business Class angesiedelt ist. Selbst der Ferienflieger Air Transat (Club Class) und der Billigflieger Westjet (Plus Class) haben diese Sonderklasse auf der Langstrecke im Angebot. Einen sehr eigenen Weg geht hier jedoch die LATAM-Gruppe, die aus dem Zusammenschluss von LAN Airlines (Chile) und TAM Linhas Aéreas entstanden ist. Sie bietet zwar eine Art Premium Economy Class an (Space+), doch diese Klasse wird nur an Bord der Flugzeugtypen A319 und A320 angeboten. Auf der Langstrecke sucht man eine Premium Economy Class daher vergeblich.

Natürlich steht es jeder Fluggesellschaft anheim, ihre Klassen so zu bezeichnen, wie es ihre Marketing-Experten für richtig erachten. Doch so mancher europäische Fluggast mag über die Namensvielfalt und Flut an Klassen nur noch verwundert den Kopf schütteln.

Bestes Beispiel ist Delta Air Lines. Sie verfügt über bis zu fünf Klassen. Wobei die beiden Klassen Delta Premium Select und Delta Comfort+ nichts anderes als Premium Economy Klassen sind. Doch damit nicht genug. Eigentlich gibt es bei Delta Air Lines keine klassische First Class, wie sie beispielsweise von Air France, British Airways oder Lufthansa angeboten werden. Dennoch bezeichnet Delta Air Lines eine Kabinenklasse an Bord ihrer Flugzeuge hochtrabend First Class. Dabei handelt es sich um nichts anderes als um eine weitere Premium Economy Class, die auf regionalen Flügen auf der Kurz- und Mittelstrecke buchbar ist. Dieser First Class-Etikettenschwindel hat in den USA jedoch Tradition und ist weit verbreitet. Bei American Airlines finden sich diese First Class-Varianten zum Beispiel an Bord der A319, A320 und Embraer ERJ-175 Maschinen. Beim Konkurrenten United Airlines an Bord der A319, A320 und B737-800.

Selbst amerikanische Billig- und Regioflieger bieten diese Klassen an Bord ihrer Maschinen an. Hierzu zählen etwa Alaska Airlines, Hawaiian Airlines, Sun Country Airlines oder Virgin America. In unserem Test wurde jedoch nur das Angebot auf der Langstrecke bewertet.

Die Sieger in Nord- und Südamerika

Weitestgehend positiv sieht jedoch die Sicherheitsstatistik der amerikanischen Fluggesellschaften in diesem Test aus. Würden die katastrophalen Flugzeugentführungen vom 11. September 2001 nicht berücksichtigt werden, hätte lediglich American Airlines bei den nordamerikanischen Fluggesellschaften keine weiße Weste. Bei den Südamerikanischen fiel nur LATAM auf, da die TAM Linhas Aéreas keine unfallfreie Bilanz aufweisen konnte.

Bei der immensen Anzahl von Flügen pro Tag, die Air Canada, American Airlines, Delta Air Lines, LATAM oder United Airlines absolvieren, ist dies eine sehr beeindruckende Sicherheitsbilanz. Dies drückt sich auch in der durchgängig vergebenen Bestnote von 7,0 des Portals Airlineratings.com aus, die wir in diesem Test erstmalig berücksichtigt haben.

Wenig erstaunlich ist das Abschneiden von Air Canada. Die Airline konnte 26,5 Punkte (Gesamtnote 2,5) sammeln und somit das Prädikat „Beste Airline Nordamerikas“ erhalten. Auf den hinteren Plätzen landeten Delta Air Lines, United Airlines (beide 25 Punkte/Note 2,8), American Airlines (24,5 Punkte/Note 2,9), Air Transat (24 Punkte/Note 3,0) und Westjet (22 Punkte/Note 3,4).

Bemerkenswert fiel das Ergebnis von Avianca aus. Sie erreichte in diesem Test stolze 29 Punkte (Note 2,0) und erhielt unangefochten das Prädikat „Beste Airline Südamerikas“. Avianca konnte somit LATAM (26,5 Punkte/ Note 2,5)) und Aerolineas Argentinas (19,5 Punkte/Note 3,9) klar aus dem Rennen schlagen.

So wurde bewertet

-Airlinetest.com
Passagiere der Fluglinien sind die besten Tester, weshalb die Durchschnittsbenotung der Fluglinien und die Bewertung zum Sitzkomfort von der Internetseite Airlinetest.com übernommen wurde. Eine Durchschnittsnote von 1,99 und besser, ergab 5 Punkte, von 2,00 - 2,69 entspricht 4 Punkten und von 2,7 - 3,39 entspricht 3 Punkten. Für Noten von 3,4 - 4,09 werden 2 Punkte und für 4,1 - 4,79 noch 1 Punkt vergeben.

-NEU: AirHelp Pünktlichkeitsnote: Hierzu wurde die Benotung des auf Fluggastrechte spezialisierten Portals AirHelp herangezogen. Die Notenvergabe verläuft von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut). Ab 9,0 gab es 3 Punkte, von 8,5 bis 8,9 gab es 2,5 Punkte, von 8,0 bis 8,4 gab es 2 Punkte, von 7,5 bis 7,9 gab es 1,5 Punkte, von 7,0 bis 7,4 gab es 1 Punkt, von 6,5 bis 6,9 gab 0,5 Punkte und für einen Wert schlechter als 6,5 gab es keinen Punkt.

-NEU: AirHelp Score Fairness & Schadensersatz
Das auf Entschädigungszahlungen spezialisierte Fluggastrechteportal Air Help, hat eine Bewertung veröffentlicht, welche widerspiegelt, wie die Abwicklung der Entschädigungszahlungen mit einer Airline funktioniert. Die Notenvergabe verläuft von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut). Analog dazu haben wir halbe Punktzahlungen pro Note vergeben. Note 10 = 5 Punkte, ab Note 9 - 9,9 = 4,5 Punkte, von Note 8,0 - 8,9 = 4 Punkte, 7,0 - 7,9 = 3,5 Punkte, 6,0 - 6,9 = 3 Punkte, 5,0 - 5,9 = 2,5 Punkte, 4,0 - 4,9 = 2 Punkte, 3,0 - 3,9 = 1,5 Punkte, etc..

-NEU: Produkt-Bewertung von Airlinerating.com
Für die Höchstnote von 7.0 gab es 3 Punkte. Für die Noten 6.0 bis 6.5 gab es 2,5 Punkte, für die Noten 5.0 bis 5.5 gab es 2,0 Punkte, für die Noten 4.0 bis 4.5 gab 1,5 Punkte und für die Noten 3,0 bis 3,5 gab es noch 1 Punkt.

-NEU: Sicherheits-Note von Airlinerating.com
Airlinerating vergibt bis zu sieben Sterne im Rahmen ihres Safety Ratings. Das Safety Rating setzt sich aus fünf Teilbereiche zusammen. Erreicht eine Fluggesellschaft sieben Sterne bei Airlinerating, wurden dies in unserem Test mit einem Punkt belohnt.

-Streckennetz, Flotte und Durchschnittsalter
Die Größe der Flugzeugflotte und des Streckennetzes hat rein informativen Charakter. Ausschlaggebend für die Punktevergabe ist das Durchschnittsalter der Flotte. Ein Flottenalter von bis zu 6,9 Jahren wird mit 3 Punkten bewertet, von 7,0 bis zu 8,9 Jahren mit 2 Punkten und von 9,0 bis zu 10,9 Jahren mit 1 Punkt. Liegt das Flottenalter darüber, gibt es keinen Punkt. Das Flottenalter der Tochtergesellschaften hat rein informativen Charakter.

-Klassen & Sitzabstand
Maßgeblich für die Punktevergabe sind nur die Angaben zur Langstrecke. Für jede angebotene Klasse gibt es 1 Punkt. Ein durchschnittlicher Economy Class-Sitzabstand bis zu (einschließlich) 79,9 cm wird mit 1 Punkt bewertet. Für mehrheitlich bis zu 83 cm gibt es 2 Punkte. Wird mehrheitlich ein größerer Sitzabstand angeboten, ist das 3 Punkte wert.

-Flachbett Business Class
Als Lie Flat-Sitz wird ein Stuhl bezeichnet, der sich in eine komplett neigungsfreie horizontale Ebene verwandeln lässt. Ist die Business Class mit diesem Stuhl ausgestattet, gibt es 1 Punkt. Den Punkt gibt es auch dann, wenn dieser Sitz (noch) nicht streckenweit zum Einsatz kommt.

-XL-Sitze
Können XL-Sitze (kostenpflichtig) reserviert werden, ergab dies 1 Punkt. Bei den US-Fluggesellschaften befinden sich diese mitunter in höherwertigeren Kabinenklassen (Main Cabin Extra), dennoch gab es hierfür einen Punkt. Da diese gegen Zuzahlung ja buchbar sind.

-Billigtarife
Enthalten die Billigtarife (Langstrecke) auch die kostenlose Aufgabe von Gepäck, wird das mit 1 Punkt honoriert.

-Freigepäckregelung
Pro angebotenem Freigepäckstück gab es einen Punkt. Maximalpunktzahl beträgt 2 Punkte.

-Unfallstatistik A. Unfallstatistik seit 1998
Die Maximalpunktzahl in dieser Kategorie liegt bei 2 Punkten, sofern eine Fluggesellschaft (ohne Cargo-Flugzeuge) unfallfrei ist. Pro Unfall ab 1998 gab es einen halben Punkt weniger. Als Quelle dienten die Angaben des Portals Flight Safety Foundation.

B. Sicherheitsnote Airlinerating.com
Für die Note 7.0 gab es einen Punkt, für die Note 6.5 einen halben Punkt, für eine schlechtere Note gab es keinen Punkt.

Notenvergabe Gesamtwertung : Ab 34 Punkte = Note 1,0; 33 Punkte = 1,2; 32 Punkte = 1,4, etc.

Sitzabstände in der Economy Class

Die Angaben entsprechen dem Mittelwert der Flotte (Quelle: Seatguru). Es kann daher Sitzreihen geben, die nach oben und unten abweichen. Dies ist je nach Flugzeugtyp und Sitzreihe unterschiedlich.

Air Transat: 82,5 cm
Delta Air Lines: 81,2 cm
American Airlines: 80,0 cm
Avianca: 80,0 cm
LATAM: 80,0 cm
United Airlines: 80.0 cm

Bemerkenswert fiel das Ergebnis von Avianca aus. Sie erreichte stolze 29 Punkte (Note 2,0) und erhielt das Prädikat „Beste Airline Südamerikas“


1= TAM Airlines, Stand 2/18. Quelle: Airlineangaben, Airfleets.net, Airdisaster, Airhel, Airlineratings, Seatguru und eigene Recherche

Westjet: In vielen Kriterien nur Durchschnitt aber bei Passagieren sehr beliebt


1= TAM Airlines, Stand 2/18. Quelle: Airlineangaben, Airfleets.net, Airdisaster, Airhel, Airlineratings, Seatguru und eigene Recherche

NORDAMERIKANISCHE BILLIGFLIEGER

Wer Nordamerika bereisen will, der kann unter zahlreichen etablierten Fluggesellschaften auswählen. Die wichtigsten im Überblick.

-Air Canada Rouge (Kanada, 2012 gegründet, fliegt saisonal ab Berlin, Billigflieger, www.flyrouge.com);

-Alaska Airlines (USA, gegründet 1944, Linienflieger, fusioniert mit Virgin America, www.alaskaair.com);

-Allegiant Air (USA, 1998 gegründet; Billigflieger, www.allegiantair.com);

-Frontier Airlines (USA, 1994 gegründet, Billigflieger, www.flyfrontier.com);

-Hawaiian Airlines (USA, gegründet 1929 als Inter-Island Airways, Linienflieger, www.hawaiianair.com);

-JetBlue (USA, gegründet 2000, sehr beliebter Billigflieger, www.jetblue.com);

-Southwest (USA, 1971 gegründet, eine Legende unter den Billigfliegern, www.southwest.com);

-Spirit Airlines (USA, 1980 gegründet als Charter One, Ultra-Billigflieger, www.spirit.com);

-Sun Country Airlines (USA, 1982 gegründet, Billigflieger, www.suncountry.com);

-Sunwing (Kanada, 2005 gegründet, Billigflieger, www.sunwing.ca)

-Swoop (Kanada, erst 2017 gegründet, Ultra-Billigflieger, www.flyswoop.com).

Zudem gibt es zahlreiche Regionalfluggesellschaften, die im Auftrag der drei großen Fluggesellschaften American Airlines, Delta Air Lines und United Airlines fliegen (American Eagle, Delta Connection, United Express).