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TEST :LIPPENSTIFTE: MUNDPROPAGANDA


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2018 vom 22.02.2018

Deutsche Frauen lieben Lippenstift. Um ihre Zielgruppe zu erreichen, nutzen Marketingexperten auch die Stars und Sternchen der sozialen Netzwerke. Dabei verschwimmen oft die Grenzen zwischen Schminktipp und Werbung. Die sogenannten Influencer hinterfragen kaum, was da eigentlich auf den Lippen landet. Obwohl es guten Grund dazu gäbe.


ÖKO-TEST RÄT

► Die meisten konventionellen Lippenstifte basieren auf Parafinen, also aus Erdöl hergestellten Fetten. Wenn Sie das Risiko einer Belastung mit potenziell krebserregenden Bestandteilen ausschließen wollen, verwenden Sie besser nur Naturkosmetik.
►Damit die Farbe ...

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► Die meisten konventionellen Lippenstifte basieren auf Parafinen, also aus Erdöl hergestellten Fetten. Wenn Sie das Risiko einer Belastung mit potenziell krebserregenden Bestandteilen ausschließen wollen, verwenden Sie besser nur Naturkosmetik.
►Damit die Farbe besser hält, tupfen Sie die Lippen vor dem Auftragen mit einem trockenen Kosmetiktuch ab, um Reste von Pflegeprodukten zu entfernen.

Lippenstift ist der unangefochtene Spitzenreiter unter den dekorativen Kosmetikprodukten: 20 Prozent der Frauen gaben in der Umfrage „Beauty Atlas Deutschland 2017“ an, dass er in ihrer Handtasche nicht fehlen darf. Für rund 17 Millionen deutsche Frauen gehört er fest zum Alltag. Die Zahlen sind seit Jahren stabil, Tendenz leicht steigend. Fast ein Viertel der Befragten benutzt Lippenstift täglich, 18 Prozent immerhin mehrmals pro Woche. Mit Statistiken zu Verwendung, Vorlieben und Kaufverhalten in Sachen Lippenstift könnte man ganze Magazine füllen.

Foto: Nomad/getty images

Dass da auch die Werbe-Maschinerie in den sozialen Medien auf Hochtouren läuft, versteht sich fast von selbst. Mit Kuss mundfotos auf Instagram und dem Videoblog morgendlicher Schminkrituale lassen die Internetstars, die sogenannten Influencer, ihre Fans am ganz persönlichen Lippenstifterlebnis teilhaben. Immer wieder sehen sie sich dabei mit dem Vorwurf der Schleichwerbung und Bestechlichkeit konfrontiert. Im harmlosesten Fall lassen sie sich von Unternehmen „nur“ unentgeltliche Testprodukte zusenden. Nicht selten werden sie aber sogar dafür bezahlt, sich als reichweitenstarke Gäule vor den Werbekarren spannen zu lassen. Das auch als Werbung zu kennzeichnen, wie es der Gesetzgeber fordert, nehmen einige nicht allzu genau.

Neben semiprofessionellen Schminktutorials und Bussi-Bildern haben die findigen Selbstdarstellerinnen längst einen weiteren Geschäftszweig ausgemacht: Sie kreieren zusammen mit einem Hersteller ihr eigenes, exklusives Produkt. So auch eine der bekanntesten deutschen Instagrammerinnen, Caro Daur: Gemeinsam mit der Kosmetikfirma MAC hatte das Social-Media-Sternchen Anfang 2017 einen Lippenstift entwickelt. Die streng limitierte Version trug passenderweise den Namen „Caro Daur“ und wurde, wie sollte es anders sein, von eben dieser beworben. Ganz uneigennützig natürlich, wie in der freien Marktwirtschaft so üblich …Im Interview mit dem Manager Magazin gab sich Daur jedenfalls gänzlich naiv und unbedarft – konkrete Nachfragen zu ihrem Geschäftsmodell blieben einfach unbeantwortet.

Ein bekanntes Gesicht, eine limitierte Auflage, ein begrenzter Verkaufszeitraum – perfekte Zutaten, um die Begehrlichkeiten der Zielgruppe zu wecken. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Produkten sucht man in den sozialen Medien meist vergeblich. Dabei würde es sich lohnen, genauer hinzuschauen. Auch bei Lippenstiften. Wie ihre farblosen Pendants aus der Abteilung Lippenpflege (ÖKO-TEST-Magazin 1/2018) bestehen viele konventionelle Lippenstifte zu einem Großteil aus erdölbasierten Fetten. In diesen wiederum können krebs erregende Bestandteile enthalten sein. Und auch die Stoffe, die dem Lippenstift seine charakteristische Farbe verleihen, sind oft nicht unbedenklich.

Pikantes Detail: Während wir essen, trinken, küssen, sprechen oder denken, lecken wir die Schadstoffe unbemerkt ab und verschlucken sie. Die Kritik an Paraffinen, die ÖKO-TEST bei Kosmetikprodukten schon lange übt, bekommt damit in Lippenprodukten eine neue Dimension. Grund genug, besonders kritisch hinzuschauen. Wir haben 22 Lippenstifte in die Labore geschickt und prüfen lassen.

DAS TESTERGEBNIS

Die Lizenz zum Röten. Rot dominiert nicht nur auf den Mündern, sondern auch in der Testtabelle. Mit 13 Mal „ungenügend“ fallen fast alle konventionellen Lippenstifte gnadenlos durch. Einzig in der Naturkosmetikabteilung können wir durchgehend grünes Licht geben.
Erdölvorkommen. Wie auch im Test Lippenpflege dominiert ein Problem die konventionellen Lippenstifte mit erdölbasierten Fetten, den Paraffinen: MOSH/ POSH, also gesättigte Kohlenwasserstoffe, hat das Labor wie zu erwarten in allen paraffinhaltigen Lippenstiften nachgewiesen. MOSH reichern sich im menschlichen Fettgewebe und der Leber an und haben in Tierversuchen zu Organschäden geführt. Für POSH konnte laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine gesundheitliche Bewertung bislang nicht vorgenommen werden.
Schlimmer geht immer: In zwölf der 14 mit MOSH/POSH belasteten Stifte hat das Labor auch MOAH nachgewiesen. Diese aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe können schon in kleinsten Mengen Krebs verursachende Bestandteile enthalten.
Rot, rot, rot … Auch die Farbbestandteile der Lippenstifte können Probleme machen. Die in zwölf der Lippenstifte enthaltenen Farbstoffe Tartrazin (CI 19140) und/oder Gelborange S (CI 15985) können Überempfindlichkeits- oder allergische Reaktionen verursachen. Im Beipackzettel von Medikamenten muss darauf als Nebenwirkung hingewiesen werden. Le-bensmittel mit diesen Farbstoffen und dem ebenfalls in zwei Produkten enthaltenen Allurarot AC (CI 16035) müssen seit 2010 den Hinweis tragen: Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen.

Verfärbung. In sechs Lippenstiften stecken laut Laboranalyse halogenorganische Verbindungen. Auf diesen Produkten ist auch der halogenorganische Farbstoff CI 45410 deklariert. Dieser darf in Kosmetik und in Haarfärbemitteln zum Einsatz kommen. Sein Potenzial, Allergien auszulösen, konnten die Kosmetikexperten auf EU-Ebene noch nicht abschließend bewerten, sie fordern derzeit weitere Untersuchungen.
Blei-Stift. Über die Farbpigmente können auch Schwermetalle eingetragen werden. Im H&M Cream Lip Colour, Mauveine Queen steckt ein erhöhter Gehalt an Blei. Blei ist in Kosmetik verboten. Es kann sich im Körper anreichern und gilt als nervengiftig. Schon geringe Mengen können zu Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit führen. Verunreinigungen akzeptieren Behörden nur, wenn es sich um technisch unvermeidbare Gehalte handelt. Für Blei in Kosmetik liegt die Grenze laut Bundesamt für Verbraucherschutz bis auf wenige Ausnahmen bei 2 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg). Konkret für Lippenstifte stellte die Forschungsstelle der EU-Kommission 2011 fest, dass 90 Prozent der Proben weniger als 2 mg/kg enthielten – höhere Werte gelten somit als vermeidbar.

Mit „Die Daur-Werbesendung“ überschrieb das Manager Magazin sein Interview mit Instagrammerin Caro Daur. Fragen rund ums Geld ließ sie unbeantwortet.


Foto: imago/Sven Simon

Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: MOSH = mineral oil saturated hydrocarbons (gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe); POSH = polyolefin oligomeric saturated hydrocarbons (oligomere gesättigte Kohlenwasserstoffe aus Polyolefinen); MOAH = mineral oil aromatic hydrocarbons (aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe). Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 142. Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. 2) Weiterer Mangel: Umkarton, der kein Glas schützt. 3) Der Duftstoff Citral ist deklariert, konnte aber im Labor nicht nachgewiesen werden. 4) Der Duftstoff Methyl 2-Octynoate ist deklariert, konnte aber im Labor nicht nachgewiesen werden. 5) Enthält den bedenklichen UV-Filter Ethylhexyl Methoxy cinnamat. 6) Enthält den bedenklichen UV-Filter Benzophenon-3. 7) Laut Anbieter wird die Rezeptur derzeit umgestellt. Konkrete Details nannte der Anbieter ÖKO-TEST gegenüber trotz Nachfrage nicht. 8) Weiterer Mangel: Der Hersteller schlüsselte auch auf Nachfrage nicht die tatsächlich eingesetzten Farbbestandteile auf. 9) Der Duftstoff Butylphenyl Methylpropional (in der Tabelle: Lilial) ist nicht deklariert, wurde aber im Labor nachgewiesen. 10) Laut Anbieter wird das Produkt ab März 2018 mit neuem Verpackungsdesign verkauft; die Rezeptur bleibe unverändert. Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: mehr als 2 mg/kg Blei. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) MOSH/POSH; b) MOAH; c) halogenorganische Verbindungen; d) die bedenklichen UV-Filter Ethylhexyl Methoxy cinnamat und/oder Benzophenon-3; e) der deklarationspflich tige Duftstoff Methyl 2-Octynoate, der Allergien auslösen kann; f) Butylphenyl Methylpropional (in der Tabelle: Lilial); g) mehr als 10 mg/kg künstlicher Moschusduft. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Silikone, wenn nicht bereits wegen MOSH/ POSH abgewertet wurde; b) der deklarationspflichtige Duftstoff Hydroxycitronellal, der Allergien auslösen kann, falls nicht schon wegen anderer Duftstoffe, die Allergien auslösen können, um zwei Noten abgewertet wurde; c) Propylparaben; d) die Farbstoffe Tartrazin (CI 19140) und/oder Gelborange S (CI 15985) und/oder Allurarot AC (CI 16035). Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um vier Noten: Der Hersteller schlüsselte auch auf Nachfrage nicht die tatsächlich eingesetzten Farbbestandteile auf. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) PVC/ PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung; b) Umkarton, der kein Glas schützt. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochenen) Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten.
Einkauf der Testprodukte: November und Dezember 2017. Testmethoden und Anbieterverzeichnis finden Sie unteroekotest.de ^ Suchen ^ „M1803“ eingeben. Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.


„Dezent, knallig, aufregend – Lippenstifte sind verführerisch. Doch ein Kussmund auf Instagram macht noch lange kein gutes Produkt. Was wirklich gut ist, zeigt sich erst im Labor.“


Marieke Jörg, ÖKO-TEST-Redakteurin


Foto: Anja Wägele

WELCHE FARBE PASST ZU MIR?

Natürlich kann jede Frau die Lippenstiftfarbe verwenden, die ihr am besten gefällt. Dennoch gibt es Tendenzen, wem welche Farbe am besten steht – je nach Haut-, Haar- und Augenfarbe.
► Warme Rottöne mit gelbem Unterton, zum Beispiel ein leichtes Orange, können vor allem Frauen mit hellem Teint, blondem Haar und blauen bis hellbraunen Augen tragen.
► Beerige, dunkle Rottöne mit blauem Unterton passen zu Frauen mit heller, bläulich schimmernder Haut, blonden bis braunen Haaren und blaugrauen bis grünen Augen.
► Dunklere, aber warme Rottöne stehen Frauen mit braunem oder rötlich-blondem Haar und grünen oder braunen Augen und einem goldbräunlichen Teint.
► Violette Nuancen schmeicheln Frauen mit dunklem Haar, heller Haut und braunen Augen.
► Fast alle Farben können Frauen mit dunkler Haut tragen. Kräftige Farbtöne sorgen für einen tollen Kontrast, etwas dezenter geht’s mit zarten Rosa- oder Brauntönen.

SO HABEN WIR GETESTET

Beerig, knallig, rosig: Oft stecken problematische Farbstoffe wie Tartrazin oder Gelborange S dahinter.


Foto: ÖKO TEST

Der Einkauf
Lippenstifte in klassischem Rot gehen immer. Deshalb haben wir in Drogerien, Parfümerien, im Internet, im Naturwarenhandel sowie in Apotheken insgesamt 22 Exemplare eingekauft und dafür zwischen 1,50 Euro und 19 Euro pro Stück bezahlt.

Die Inhaltsstoffe
Alarmiert durch unseren TEST Lippenpflege haben wir diejenigen Lippenstifte, auf denen erdölbasierte Inhaltsstoffe deklariert sind, auf problematische Mineralölbestandteile untersuchen lassen. Daneben standen unter anderem Farbstoffe, Konservierungsmittel, Duftkomponenten und halogenorganische Verbindungen auf der Prüfliste der Labore.

Die Weiteren Mängel
Enthält die Verpackung problematische chlorierte Verbindungen? Stecken die Lippenstifte zusätzlich in einem unnötigen Umkarton? Und machen die Hersteller transparent, welche Farbbestandteile sie im konkreten Produkt einsetzen? All das floss ins Testergebnis Weitere Mängel ein.

Die Bewertung
Je mehr bedenkliche Substanzen ein Produkt enthält, desto schlechter das Gesamturteil – so viel ist klar. Den stärksten Abzug gibt es für erhöhte Mengen an Blei. Dicht gefolgt von den problematischen Mineralölbestandteilen, die sich im schlechtesten Fall auf vier Punkte Abzug summieren. Aber auch die Weiteren Mängel sind bei einem Produkt so gravierend, dass sie sich negativ auf die Endnote auswirken.

Der Einkauf
Lippenstifte in klassischem Rot gehen immer. Deshalb haben wir in Drogerien, Parfümerien, im Internet, im Naturwarenhandel sowie in Apotheken insgesamt 22 Exemplare eingekauft und dafür zwischen 1,50 Euro und 19 Euro pro Stück bezahlt.

Die Inhaltsstoffe
Alarmiert durch unseren TEST Lippenpflege haben wir diejenigen Lippenstifte, auf denen erdölbasierte Inhaltsstoffe deklariert sind, auf problematische Mineralölbestandteile untersuchen lassen. Daneben standen unter anderem Farbstoffe, Konservierungsmittel, Duftkomponenten und halogenorganische Verbindungen auf der Prüfliste der Labore.

Die Weiteren Mängel
Enthält die Verpackung problematische chlorierte Verbindungen? Stecken die Lippenstifte zusätzlich in einem unnötigen Umkarton? Und machen die Hersteller transparent, welche Farbbestandteile sie im konkreten Produkt einsetzen? All das floss ins Testergebnis Weitere Mängel ein.

Die Bewertung
Je mehr bedenkliche Substanzen ein Produkt enthält, desto schlechter das Gesamturteil – so viel ist klar. Den stärksten Abzug gibt es für erhöhte Mengen an Blei. Dicht gefolgt von den problematischen Mineralölbestandteilen, die sich im schlechtesten Fall auf vier Punkte Abzug summieren. Aber auch die Weiteren Mängel sind bei einem Produkt so gravierend, dass sie sich negativ auf die Endnote auswirken.

Der Einkauf
Lippenstifte in klassischem Rot gehen immer. Deshalb haben wir in Drogerien, Parfümerien, im Internet, im Naturwarenhandel sowie in Apotheken insgesamt 22 Exemplare eingekauft und dafür zwischen 1,50 Euro und 19 Euro pro Stück bezahlt.

Die Inhaltsstoffe
Alarmiert durch unseren TEST Lippenpflege haben wir diejenigen Lippenstifte, auf denen erdölbasierte Inhaltsstoffe deklariert sind, auf problematische Mineralölbestandteile untersuchen lassen. Daneben standen unter anderem Farbstoffe, Konservierungsmittel, Duftkomponenten und halogenorganische Verbindungen auf der Prüfliste der Labore.

Die Weiteren Mängel
Enthält die Verpackung problematische chlorierte Verbindungen? Stecken die Lippenstifte zusätzlich in einem unnötigen Umkarton? Und machen die Hersteller transparent, welche Farbbestandteile sie im konkreten Produkt einsetzen? All das floss ins Testergebnis Weitere Mängel ein.

Die Bewertung
Je mehr bedenkliche Substanzen ein Produkt enthält, desto schlechter das Gesamturteil – so viel ist klar. Den stärksten Abzug gibt es für erhöhte Mengen an Blei. Dicht gefolgt von den problematischen Mineralölbestandteilen, die sich im schlechtesten Fall auf vier Punkte Abzug summieren. Aber auch die Weiteren Mängel sind bei einem Produkt so gravierend, dass sie sich negativ auf die Endnote auswirken.