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TEST LUFTBEFEUCHTER: BAKTERIEN IN DER LUFT


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2018 vom 25.10.2018

Trockene Luft mindert das Wohlbefinden und begünstigt Krankheiten. Luftbefeuchter schaffen Abhilfe. Doch manche Geräte blasen Bakterien in den Raum. Oder sie sind wenig effizient. Immerhin: Drei von neun können wir empfehlen.


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Foto: BMJ/Shutterstock

Herrschen draußen Kälte und Regen, wollen wir uns drinnen besonders wohlfühlen. Viel braucht es ja nicht dafür. Ein gemütliches Sofa, eine Kanne Tee, ein gutes Buch oder die Lieblingsserie. Und natürlich: die richtige Luft feuchtigkeit!

Ohne sie wird es schnell ungemütlich. „Circa 40 bis 60 Prozent relative Luft feuchtigkeit empfinden wir dauerhaft als ...

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... behaglich“, sagt Dr. Heinz-Joern Moriske, Hygieneexperte am Fachbereich Umwelt und Gesundheit im Umweltbundesamt.

Liegt die Luft feuchtigkeit außerhalb dieses Bereichs, kann das auf Dauer unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit beeinträchtigen. Über längere Zeit mehr als 60 Prozent relativer Feuchte in Wohnräumen erhöht das Risiko für Schimmel und Milbenwachstum. Im Winter genügten dafür sogar schon 50 Prozent, so Moriske.

Eine relative Feuchte von weniger als 20 Prozent hingegen begünstigt das Austrocknen unserer Schleimhäute und verbessert Bedingungen für Krankheitserreger. Wir sind dann anfälliger für Infekte.

Und wir husten, unser Hals kratzt, die Augen tränen. Schuld daran ist das Zusammenspiel von trockener Luft und Staub. „Erhöhte Feuchte bindet Staub. Fehlt sie, fliegen die Staubteilchen trocken umher. Atmen wir dann diesen Staub ein, machen sich Reizerscheinungen bemerkbar“, erklärt der Hygieniker Moriske. Die Reizerscheinungen treten gerade in der kalten Jahreszeit besonders häufig auf, wenn die Luft feuchtigkeit draußen niedrig ist und die Heizungsluft drinnen trocken. Problematisch ist das vor allem für Personen, die bereits an Atemwegserkrankungen leiden.

Gegen zu trockene Luft in Innenräumen verkauft die Industrie Luft befeuchter. Aus früheren Tests wissen wir: Einige Geräte schleudern Bakterien in den Raum. Wir wollten wissen, wie es bei aktuellen Modellen aussieht. Das Ergebnis: Fünf von neun Geräten tragen Bakterien in die Luft ein. Drei Produkte können wir empfehlen.

ÖKO-TEST RÄT

► I st im Winter die geheizte Raumluft zu trocken, raten wir dazu, geeignete Wasserbehälter an der Heizung anzubringen und diese regelmäßig zu reinigen.
► Liegt die relative Feuchte länger unter 30 Prozent, können die „sehr guten“ Verdunster oder der „gute“ Verdampfer helfen. Auch diese regelmäßig reinigen und das Wasser mindestens einmal pro Tag wechseln. Von Ultraschallzerstäubern raten wir ab.
► Achtung: Dauerhaft mehr als 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmel.

Vom Regen in die Traufe: Vor allem Zerstäuber und Verdampfer können den Raum überfeuchten, wenn man nicht aufpasst. Pflanzen dagegen eignen sich nicht gut, um Luftfeuchte zu regulieren.


Foto: Yury Stroykin/Shutterstock


Die versprühten Erreger gefährden nicht zwingend die Gesundheit. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, kauft keine Zerstäuber.


Zerstäuber versprühen Bakterien. Die neun Luftbefeuchter im Test unterteilen sich in drei verschiedene Funktionsweisen: Verdampfer, Verdunster und Ultraschallzerstäuber (siehe Kasten, S. 153). Die Experten des Prüfinstituts analysierten für alle die Keimbelastung in der befeuchteten Luft zweimal. Dafür betrieben sie die Geräte jeweils einzeln in einer Kammer, in die sie nahezu keimfreie Luft einleiteten. In der befeuchteten Luft am Ausgang der Kammer zeigte sich: Alle fünf Ultraschallzerstäuber bringen auffällig viele Bakterien ein. Die höchsten gemessenen Werte lagen zwischen 400.000 und gut 60 Millionen koloniebildende Einheiten (KBE) pro Stunde. Die normale Bakterienkonzentration in Innenräumen schwankt. Sie liegt bei etwa 100 bis 500 KBE pro Kubikmeter Luft. Die Zerstäuber bringen also jede Menge zusätzliche Bakterien in die Luft.
Risiko minimieren: Ob die von den Ultraschallzerstäubern verbreiteten Bakterien der menschlichen Gesundheit schaden, lässt sich nicht sicher sagen. Die Bakterien stammen aus dem Leitungswasser. Wenn es in den Behältern der Befeuchter länger steht, vermehren sie sich rasch. „Gelangen Makromoleküle von abgestorbenen Bakterien über die Raumluft in die Atemwege, können sie möglicherweise allergisierend wirken“, sagt Professor Andreas Podbielski, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene der Universitätsmedizin Rostock. Er betont aber gleichzeitig: „Die wissenschaftliche Datenlage zu gesundheitlichen Folgen durch Keimbelastung in privaten Innenräumen ist unzureichend.“ ÖKO-TEST rät, auf Nummer sicher zu gehen, und auf Ultraschallzerstäuber zu verzichten. Eine positive Nachricht brachte die mikrobiologische Prüfung immerhin auch: Wenn Sie die Geräte richtig reinigen, sind Schimmelpilze kein Problem.
Drei empfehlenswerte Befeuchter. Der „gute“ Verdampfer Solis Aroma Steamer Typ 7215 kann zwar etwa dreimal so viel Wasser pro Stunde abgeben wie die beiden „sehr guten“ Verdunster Philips Luftbefeuchter Series 2000 HU4811 und Stadler Form Oskar Luftbefeuchter, Black. Allerdings braucht er dafür mehr als 20-mal so viel Leistung – das ist wenig effizient.

ÖKO-TEST

Jörg Döbereiner, ÖKO-TEST-Redakteur.


Foto: Anja Wägele

„Luftbefeuchter sind kein Muss. In dauerhaft zu trockenen Räumen können die Geräte aber eine behagliche Luftfeuchtigkeit erzeugen. Dafür benötigen sie allerdings gewissenhafte Wartung.“

Luftfeuchtigkeit kontrollieren. Von den Befeuchtern im Test ist nur in den beiden teuersten – Stadler Form Oskar Luftbefeuchter, Black und Rowenta Aqua Perfect HU5220 – ein Hygrostat verbaut, mit dem man auch die gewünschte Feuchte regeln kann. Eingebaute Hygrostate sind sinnvoll, denn insbesondere Zerstäuber und Verdampfer können den Raum zu stark mit Wasser anreichern. Bei Verdunstern ist das aufgrund ihrer Funktionsweise unwahrscheinlich. Deshalb kritisieren wir den fehlenden Hygrostat im Philips-Verdunster nicht. Dennoch raten wir auch bei Verdunstern, die Luftfeuchte regelmäßig zu kontrollieren. Anbieter aller Befeuchtertypen geben zwar maximale Raumgrößen an. Diese bieten aber allenfalls einen groben Anhaltspunkt. Wichtiger ist es, die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer selbst im Blick zu haben. Günstige gibt es schon ab weniger als zehn Euro.
Wasser, wo es nicht hingehört: Während der Tests bemerkten die Prüfer auf dem Boden vor den beiden „mangelhaften“ Produkten einen deutlichen Wasserniederschlag. Das sollte besser nicht auf dem eigenen Parkettboden passieren. Außerdem: Einzig beim Solis Aroma Steamer Typ 7215 stimmte die ausgelobte maximal abgegebene Wassermenge mit der Laborprüfung überein. Alle anderen deklarierten auf der Verpackung entweder zu viel, zu wenig oder gar nichts.

IM TEST: DREI TYPEN VON LUFTBEFEUCHTERN

Verdunster verfügen über Filter mitgroßer Oberfläche, die an Bienenwaben erinnern und Wasser aufsaugen. Die trockene Raumluft weht daran entlang und nimmtWassermoleküle auf (Verdunstungsprinzip). DieBakterien bleiben im Filter. Auch deshalb sind die Filter regelmäßig zu erneuern, Hersteller empfehlen das alle zwei bis drei Monate. Kosten: jeweils 10 bis 20 Euro. Verdunster brauchenwenig Energie und gebeneher wenig Wasser ab. Zu viel Befeuchtung ist nicht zu befürchten.
Verdampfer erhitzen das Wasser, bis essiedet und desinfizieren es damit. Die Geräte könnenviel Wasser abgeben, verbrauchen aber auchviel Energie. Passt man nicht auf, machen sie die Räumezu feucht. In beiden Verdampfern im Test lagert sichKalk ab.
Ultraschallzerstäuber setzen durch Schwingungen von Ultraschallmembranenkleinste Wassertröpfchen frei. Mit ihnen können auchBakterien in die Raumluft gelangen. In Preis und Befeuchtungsleistung gibt es starke Unterschiede. Geräte ohne eingebauten Hygrostat können den Raumzu stark befeuchten.
► Die Ausführungen gelten für dieProdukte im Test . Andere Varianten sind möglich. Beispielsweise gibt es auch Verdunster ohne Filter und mit rotierenden Scheiben.

Verdunster von innen: Filter mit großer Oberfläche saugen Wasser auf. Die Luft streicht daran entlang und nimmt es über Verdunstung auf.


Foto: ÖKO-TEST

SO TESTET ÖKO-TEST

Wir habenneun Luftbefeuchter eingekauft – fünf Ultraschallzerstäuber, zwei Verdunster und zwei Verdampfer – und in ein auf Energie- und Umwelttechnik spezialisiertes Prüfinstitut geschickt. Die Experten maßen dieLeistung der Geräte und prüften in einem klimatisierten Raum bei 23 °C und 45 Prozent relativer Luftfeuchte, wie vielWasser sie maximal pro Stundeabgeben.
Ein anderes Labor analysierte in einemLangzeitversuch, ob die Geräte vermehrtSchimmelpilze oderBakterien in die Raumluft einbringen. Dafür haben die Prüfer nach vier und acht Wochen in einer speziellen Kammer dieKeimzahlen in der Luft gemessen. Die Geräte haben Sie dabeistreng nach Bedienungsanleitung gereinigt. Außerdem beurteilten die Prüfer die Bedienungsanleitung. Ein drittes Labor checkte das Material der Befeuchter aufgiftige Elemente wie Antimon und chlorierte Verbindungen, die einUmweltproblem sind.
Unsere Beurteilung beruht auf einemPunktesystem . Besonders viele Minuspunkte vergeben wir, wenn die Geräte die Raumluft unnötig mitBakterien belasten. Aber auch für Mängel inDeklaration und Ausstattung ziehen wir Punkte ab.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie ab Seite 192.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen.2) Weiterer Mangel: mehr als 1.000 mg/kg Antimon im Gehäuse.3) Laut Anbieter ist der Filter alle drei Monate auszuwechseln. Er kostet laut Anbieter-Homepage 9,99 Euro.4) Laut Anbieter sind die beiden Filterkassetten alle zwei bis drei Monate auszuwechseln. Sie kosten laut Anbieter-Homepage im Zweierpack 19,90 Euro, im Viererpack 36,20 Euro. Der „Silber Würfel“ zur Abgabe von Silberionen soll laut Anbieter einmal pro Jahr gewechselt werden. Er kostet laut Anbieter-Homepage 19,90 Euro. Laut Anbieter bezieht sich die Angabe der maximal abgegebenen Wassermenge auf einen Raum mit 25 Prozent relativer Luftfeuchte und 25 Grad Celsius. ÖKO-TEST ließ in einem Raum mit 45 +/–2 Prozent relativer Luftfeuchte und 23 +/– 1 Grad Celsius prüfen, wie es die Norm DIN 44973 vorschreibt.5) Dem Produkt liegt ein Mentholduft-Pad bei, das ÖKO-TEST nicht getestet hat.6) Laut Anbieter ist der Verkauf des Produkts eingestellt.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Das Testergebnis Praxisprüfung ergibt sich aus den Minuspunkten für die jeweils vorhandenen Mängel: Zur Abwertung um sieben Minuspunkte führt: eine auffällige maximale stündliche Bakterienabgabe in die Raumluft (in der Tabelle: „bedenklich“; alle abgewerteten Produkte erreichten in mindestens einer von zwei Prüfungen mehr als 400.000 Koloniebildende Einheiten pro Stunde (KBE/h)). Zur Abwertung um jeweils drei Minuspunkte führen: a) Befeuchtungsmenge pro Stunde und Watt beträgt weniger als 50 Prozent des effizientesten Geräts im Test (entspricht weniger als 7,0 g/h pro Watt; in der Tabelle: „wenig effizient“); b) Gerät verursachte im Testbetrieb Wasserniederschlag auf dem Boden. Zur Abwertung um jeweils einen Minuspunkt führen: a) kein eingebauter Hygrostat, wenn die eingesetzte Technik relativ leicht eine zu hohe Luftfeuchte verursachen kann (bei Verdampfern oder Ultraschallzerstäubern); b) deutliche Kalkablagerungen im Gerät; c) fehlende Hinweise zur Entkalkung; d) die Herstellerangabe zur maximal abgegebenen Wassermenge fehlt auf der Verpackung und in der Bedienungsanleitung oder weicht mehr als 15 Prozent von der im Labor gemessenen Menge ab.

In der Prüfkammer im Labor analysierten die Experten, ob die Geräte vermehrt Schimmelpilze oder Bakterien in die Raumluft abgeben.


Foto: Labor

Die Minuspunkte werden addiert und wie folgt in Noten umgerechnet: 0–2 Minuspunkte = sehr gut; 3–5 Minuspunkte = gut; 6–8 Minuspunkte = befriedigend; 9–11 Minuspunkte = ausreichend; 12–14 Minuspunkte = mangelhaft.
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) PVC/ PVDC/chlorierte Verbindungen; b) ein Gehalt von mehr als 1.000 mg/kg Antimon im Gehäuse. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Praxisprüfung. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „gut“ oder „sehr gut“ ist, führt zu keiner Verschlechterung des Gesamturteils.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de  Hefte  ÖKO-TEST Magazin. Wählen Sie die Ausgabe aus und scrollen Sie ans Seitenende.
Einkauf der Testprodukte: Mai 2018.
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HAUSMITTEL GEGEN TROCKENE LUFT

Selbst die empfehlenswerten Luftbefeuchter sind aufwendig zu reinigen, fressen Energie und kosten 75 Euro und mehr. Alternativ kann manWasserbehälter aus Ton an die Heizung anbringen. Regelmäßiges Reinigen ist aber wichtig, sonst wachsenKeime . Hängt manfrisch gewaschene Kleidung oderBettlaken auf, ist die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer zu überwachen, sonst drohtSchimmel . Keinesfalls einfach Handtücher oder ähnliches immer wieder von Neuem anfeuchten und auf die Heizung legen, auch das fördert Keime.Zimmerpflanzen gegen niedrige Luftfeuchte einzusetzen, bringt wenig. Der Effekt ist eher gering und hängt außerdem maßgeblich von der Pflanzenart ab. Auf Pflanzenerde können sichSchimmelpilze anreichern. Sie haben Ihr persönlichesAllheilmittel gegen trockene Luft gefunden? Schreiben Sie uns anredaktion@oekotest.de Falls Ihre Raumluft nicht zu trocken ist, sondern dauerhaftzu feucht : In unserer Ausgabe vom September 2018 haben wirLuftentfeuchter getestet. Fünf von zehn Geräten empfehlen wir. Den Test gibt es unterwww.oekotest.de