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TEST NUSS-NOUGAT-CREMES: NUSS-ZUCKERCREMES


ÖKO-TEST Ratgeber Kinder und Familie - epaper ⋅ Ausgabe 9/2018 vom 13.09.2018

Nutella, Nudossi und Co: Kinder lieben Nuss-Nougat-Cremes. Dass diese aber nicht täglich auf dem Frühstückstisch stehen sollten, zeigt unser Testergebnis. Neben den hohen Zuckergehalten ist auch die Schadstoffbelastung ein Grund für die vielen „mangelhaften” und „ungenügenden” Cremes.


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Foto: MarianVejcik/getty images

ÖKO-TEST RÄT

► Die „befriedigenden” Nuss-Nougat-Cremes von Gepa und Norma können wir gerade so empfehlen. Aber auch sie sollten nicht täglich auf dem Tisch stehen.
► Wer zum Frühstück gern etwas Süßes isst, kann alternativ zum Fruchtaufstrich greifen. Den essen auch Kinder gern. In unserem Test ...

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► Die „befriedigenden” Nuss-Nougat-Cremes von Gepa und Norma können wir gerade so empfehlen. Aber auch sie sollten nicht täglich auf dem Tisch stehen.
► Wer zum Frühstück gern etwas Süßes isst, kann alternativ zum Fruchtaufstrich greifen. Den essen auch Kinder gern. In unserem Test Erdbeerkonfitüren und Erdbeeraufstriche (6/2017) haben viele Produkte mit „sehr gut” und „gut” abgeschnitten.

Eigentlich weiß es jedes Kind: Nuss-Nougat-Cremes enthalten viel Zucker und Fett. Das wissen auch die Eltern. Aber was heißt das genau?

Ein Blick auf das Etikett zeigt, dass die Cremes aus Zucker, Haselnüssen, Öl, Kakao, Magermilchpulver und Emulgatoren bestehen. Wer sich die Mühe macht, findet in der sogenannten Nährwertta belle noch Angaben zu den Mengen an Fetten, Zucker oder Salz, die in 100 Gramm enthalten sind. Aber wie diese Gehalte einzuschätzen sind, ob sie als hoch oder niedrig zu bewerten sind, dazu sagt die Tabelle nichts aus.


Hohe Zucker- und Fettgehalte lassen sich mit unrealistisch kleinen Portionen der Hersteller prima kleinrechnen.


Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert daher seit Jahren die Einführung einer farblich unterlegten Nährwertkennzeichnung auf der Vorderseite von Lebensmittelverpackungen. „Mit der Ampelkennzeichnung können Verbraucher fett- oder zuckerreiche Lebensmittel beim Einkaufen auf einen Blick erkennen”, sagt Carolin Krieger, Referentin für Ernährungspolitik beim VZBV. Die Ampel soll sich dabei auf 100 Gramm des Lebensmittels beziehen. Nur das schaffe Transparenz und ermögliche den Vergleich von Produkten innerhalb einer Warengruppe.

Die Lebensmittelbranche hat sich gegen eine Einführung einer Ampelkennzeichnung bislang erfolgreich gewehrt. Umso mehr überrascht der Vorstoß von sechs Lebensmittelkonzernen, darunter Nestlé, Coca-Cola und Unilever, sich einer farblichen Kennzeichnung von Nährwerten nun doch nicht mehr zu verschließen.

Neu ist, dass sie die Ampel mit Portionen kombinieren wollen. Das birgt natürlich die Gefahr, dass sich hohe Nährstoffgehalte mit selbsterdachten, unrealistisch kleinen Portionen prima kleinrechnen lassen. Dazu Sara Mruck von Nestlé Deutschland: „Der Bezug der Ampel auf 100 Gramm spiegelt in vielen Fällen nicht die tatsächliche Aufnahme eines Lebensmittels wider.” Bei einzelverpackten Produkten wie einem Schokoriegel könne eine gelbe statt einer roten Farbgebung dazu führen, dass die Verbraucher ein positives Signal erhielten, die kleinere Portion zu wählen. Außerdem erhielten die Hersteller so einen Anreiz, Produkte zu verbessern oder in kleineren Packungsgrößen anzubieten.

Was ist eine realistische Portion? Die Hersteller gehen von Miniportionen aus. Dabei lassen sich jedoch problemlos üppige Mengen auf einer Scheibe Brot verteilen.


Foto: fcafotodigital/getty images

Dass es mit dem Ansatz der Industrie hingegen nicht weit her ist, zeigt das Beispiel der Nuss-Nougat-Cremes. Berechnet man diese – wie von den Unternehmen vorgeschlagen – mit einer Miniportion von 15 Gramm, dann steht die Ampel für Zucker, Fett und gesättigte Fette auf Gelb! Und das klingt nach einem halbwegs passablen Produkt, obwohl es zu fast 90 Prozent aus Zucker und Fett besteht. Erst eine realistischere Portion von 30 Gramm lässt die Ampel für Zucker und die gesättigten Fette auf das „ehrlichere” Rot umspringen. Wählt man eine 40-Gramm-Portion, die etwa für Erwachsene keineswegs übertrieben groß ist, sind drei rote Punkte fällig.

Fazit: Wenn es schon eine Ampel auf Basis von Portionen geben soll, dann muss diese von offizieller Seite festgelegt werden. Die EU-Kommission etwa könnte das umsetzen. Sie hat ohnehin den Auftrag, einheitliche Portionsgrößen zu entwickeln, dies aber bislang noch nicht getan.

Wir haben 19 Nuss-Nougat-Cremes in die Labore geschickt und unter anderem auf den Zuckergehalt analysieren lassen.

DAS TESTERGEBNIS

Nur zweimal „befriedigend”. Viel Zucker, außerdem Mineralöl und schädliche Stoffe aus dem Fett – das sind die wichtigsten Gründe für das schlechte Abschneiden der meisten Produkte. Insgesamt fallen 13 von 19 Aufstrichen mit einem „mangelhaft” oder „ungenügend” durch.
Lecker, aber auch sehr zuckrig. Bis zu 58 Prozent Zucker hat das Labor in den Produkten festgestellt, dazu rund 30 bis 45 Prozent Fett. Mit diesen Werten sind Nuss-Nougat-Cremes eindeutig als Süßigkeit einzustufen. Weil sie „echte” Süßigkeiten aber meist nicht ersetzen, sondern zusätzlich gegessen werden, bewerten wir erstmals den Zucker in Nuss-Nougat-Cremes. Wir beziehen uns dabei auf die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), täglich nicht mehr als fünf Prozent der Energie in Form von freien Zuckern aufzunehmen. Für dreijährige Kinder bedeutet das ein Zuckerlimit von 15 Gramm am Tag. Mit 14 Nuss-Nougat-Cremes überschreiten Kinder dieses Limit aber bereits, wenn sie 30 Gramm davon essen – das sind etwa drei Teelöffel. Mit den anderen Produkten schöpfen sie mehr als die Hälfte aus – da bleibt noch ein kleiner Spielraum. Eine zuckerreiche Ernährung fördert Übergewicht und Karies und kann zu einer unausgewogenen Nährstoffversorgung beitragen.
Unerwünschte Fremdstoffe. Alle Produkte sind mit den gesättigten Kohlenwasserstoffen MOSH/POSH belastet. Den höchsten Gehalt fand das Labor in der Nudossi Nuss-Nougat-Crème, ohne Palmöl, am wenigsten steckt in den Cremes von Gepa und Norma. Diese geringen Gehalte bewerten wir als Spuren. Eine gesundheitliche Bewertung der MOSH/ POSH in ihrer Gesamtheit steht immer noch aus. Aus der Analyse menschlicher Gewebe ist aber bekannt, dass sie sich zum Beispiel in der Leber oder im Fettgewebe anreichern. In Tierstudien hatten Wissenschaft ler Ablagerungen und entzündliche Effekte in der Leber beobachtet. Noch ist unklar, was das für den Menschen bedeutet. Die Fachwelt ist sich jedoch einig, dass Mineralölbestandteile in Lebensmitteln nichts zu suchen haben und weiter minimiert werden sollten. Für den Eintrag in die Nuss-Nougat-Cremes sind vermutlich hauptsächlich die Rohstoffe verantwortlich. POSH-Bestandteile können sich aus bestimmten Kunststoffen lösen. Sie gleichen den MOSH in ihrem Aufbau und vermutlich auch in ihren Eigenschaft en, weshalb wir sie genauso bewerten.

Schädliche Stoffe aus dem Fett. Nuss-Nougat-Cremes enthalten rund 30 Prozent Öle. Die Hersteller setzen noch immer überwiegend Palmöl ein, kombinieren dieses aber zunehmend, etwa mit gesünderem Rapsöl. Raffinierte Öle können mit 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureestern belastet sein. Sie spalten sich im Magen-Darm-Trakt in die Bestandteile 3-MCPD und Glycidol auf. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) bewertet 3-MCPD neuerdings weniger streng; das Bundesinstitut für Risiko bewertung stimmt der neuen Bewertung zu. Da demnach die Mehrzahl der Verbraucher mit dem höheren Wert noch ausreichend geschützt ist, schließen wir uns an. Die 3-MCPD-Gehalte in den Produkten sind somit als Spuren zu bewerten. Zu Problemen in fünf Nuss-Nougat-Cremes führt hingegen die Belastung mit Glycidol. Diese Fettschadstoff-Komponente beurteilt die Efsa als deutlich gefährlicher, da sie als erbgutschädigend und krebserregend gilt und so weit wie möglich minimiert werden sollte. Wir bleiben daher bei unserer bisherigen strengen Bewertung. Viel zu hoch ist der Glycidolgehalt in der Nudossi Nuss-Nougat-Crème, ohne Palmöl.
Gentechnik nachgewiesen. In der Granovita Hasel-Nougat-Creme stecken Anteile von Roundup-Ready-Soja-DNA. Diese genetisch modifizierte Sojasorte ist in den Lieferketten weltweit verbreitet. Für Hersteller ist die Vermeidung eines solchen Eintrags extrem aufwendig, da es bei Ernte, Transport, Lagerung und Verarbeitung zu unbeabsichtigten, technologisch unvermeidbaren Beimengungen kommen kann. Wir bewerten dennoch streng, weil die Gentechnik mit unabsehbaren ökologischen Risiken verbunden ist und sich nicht kontrollieren lässt.
Überflüssiges Aroma. Den Zusatz eines industriell gewonnenen Aromas in Nutella, Choco Nussa Nuss-Nougat-Creme und Nutoka Nuss-Nougat-Creme werten wir als überflüssig ab. Natürlicher ist ein Extrakt aus Bourbonvanille, den andere Anbieter einsetzen. Künstliche Aromen hat ein beauft ragtes Labor darin nicht gefunden, allerdings oft auch nur wenig Aromastoffe aus der Vanille.
Geht gar nicht: Aussagen, die Verbraucher als Gesundheitsversprechen verstehen könnten, sind auf zucker- und fettreichen Produkten völlig fehl am Platz. Konkret gemeint sind hier Angaben auf den Produkten Rapunzel Tiger Creme Nuss-Nougat-Creme und dem Nocciolata Nuss-Nougat-Aufstrich, ohne Palmöl. Beide Hersteller loben etwa den Mineralstoff Kalzium aus, der aber nur dann in nennenswerten Mengen enthalten ist, wenn man 100 Gramm davon verspeist.

Abkürzungen: MOSH = mineral oil saturated hydrocarbons; POSH = polyolefin oligomeric saturated hydrocarbons.
Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 238.
Anmerkungen: 1) Weitere Mängel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Deckeldichtung, Werbung mit Gesundheitsversprechen (hier: „Enthält Phosphor und Calcium”) und Angabe einer unrealistisch kleinen Portion von 15g.2) Weitere Mängel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Deckeldichtung und Werbung mit Gesundheitsversprechen (hier: „Enthält tigerstarkes Calcium, Magnesium und Vitamin E”).3) Weiterer Mangel: Angabe einer unrealistisch kleinen Portion von 20 g.4) Weiterer Mangel: Angabe einer unrealistisch kleinen Portion von 15g.5) Bei dem abgewerteten Fettschadstoff handelt es sich um Glycidol.6) Laut Anbietergutachten weist ein chargengleiches Rücksteilmuster etwas geringere MOSH-Gehalte der Fraktionen >C24 bis </=35 von 1,8 mg/kg auf. Dies würde zur Bewertung der M0SH/P0SH als „erhöht” führen.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) ein Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen (M0SH/P0SH) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 4 mg/kg (in derTabelle: „sehr stark erhöht”); b) ein Fettschadstoffgehaltan Glycidylestern (berechnet als Glycidol) von mehr als 6 |jg pro 30-g-Portion (in derTabelle: „stark erhöht”; bei der Bewertung sind wir von einer maximalen Tagesaufnahme von 0,4 |Jg/kg Körpergewicht ausgegangen und haben ein etwa dreijähriges Kind mit einem Körpergewicht von 15 kg zugrunde gelegt). Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen (M0SH/P0SH) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 2 bis 4 mg/kg (in derTabelle: „stark erhöht”); b) ein Fettschadstoffgehalt an Glycidylestern (berechnet als Glycidol) von mehr als 3 |jg pro 30-g-Portion (in derTabelle: „erhöht”); c) ein Gesamtzuckergehalt von mehr als 15 g pro 30-g-Portion (in derTabelle: „stark erhöht”; bei der Bewertung haben wir uns an der WHO-Empfehlung orientiert, wonach die tägliche Aufnahme von freien Zuckern nicht mehr als fünf Prozent der Energiezufuhr ausmachen soll; für ein Kind von etwa drei Jahren haben wir einen durchschnittlichen Energierichtwert von 1.200 Kilokalorien pro Tag in Anlehnung an die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung herangezogen); d) Nachweis von Anteilen von Roundup-Ready-Soja-DNA. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen (M0SH/P0SH) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 1 bis 2 mg/kg (in derTabelle: „erhöht”); b) ein Gesamtzuckergehalt von mehr als 7,5 bis 15 g pro 30-g-Portion (in derTabelle: „erhöht”); c) zugesetzte Aromen.
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Werbung mit Gesundheitshinweisen oder Aussagen, die als Gesundheitsversprechen verstanden werden können, auf Produkten, die reich an Zucker, Fett oder Salz sind (hier: „Enthält Phosphor und Calcium”, „Enthält tigerstarkes Calcium, Magnesium und Vitamin E”). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Deckeldichtung;
b) Angabe einer unrealistisch kleinen Portionsgröße (hier: 15 oder 20g).
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend” oder „ausreichend” ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft” oder „ungenügend” ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unteroekotest.de → „Aktuelle Hefte” → „Inhalt anzeigen”.Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST Magazin 3/2018. Aktualisierung derTestergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.

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