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TEST OUTDOORSHIRTS: AUS ALT MACH NEU


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 100/2019 vom 26.09.2019

Outdoorklamotten aus recycelten Materialien liegen im Trend. Unser Test zeigt: Den perfekten Deal fürs gute Gewissen gibt es zwar noch nicht. Aber immerhin zwei „sehr gute“ Shirts für die ersten Schritte in die richtige Richtung.


TEST: CHRISTINE THROL

Artikelbild für den Artikel "TEST OUTDOORSHIRTS: AUS ALT MACH NEU" aus der Ausgabe 100/2019 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 100/2019

Neue Kleidung aus Plastikmüll oder nachwachsenden Rohstoffen: Das klingt nach einer guten Idee und der Lösung für eine Reihe drängender ökologischer Probleme. Wie Ressourcenknappheit, Wassermangel, Landverbrauch, pestizidbelastete Böden, wachsende Müllberge – ganz zu schweigen von der Flut an Mikroplastik in den Meeren. Aber ist das tatsächlich nachhaltig? ...

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... Oder eher Marketing im Grünwasch-Gang?

Bevor Sie Ihrem Kaufimpuls nachgeben, nur so viel: Mal eben schnell die Welt retten – das funktioniert auch mit einem dieser schicken, neuen Funktionsteile aus Plastikmüll, Merinowolle oder recycelter Baumwolle leider nicht. Wäre ja zu schön gewesen. Wir haben uns 15 Outdoorshirts aus recycelten und nachwachsenden Fasern ganz genau angeschaut und die Hersteller um Nachweise für die Herkunft der verwendeten Materialien gebeten. Bei unserer Recherche sind wir auf eine Reihe von Problemen gestoßen, die zeigen: Wo Recycling draufsteht, steckt nicht unbedingt Nachhaltigkeit drin. Trotzdem lautet unser Fazit: Gut, dass die Branche beginnt umzudenken. Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ein Anfang.

Mal eben schnell die Welt retten? Das haben wir auch von den Herstellern nicht verlangt. Wohl aber, dass sie uns Belege dafür vorlegen, dass es sich bei ihren eingesetzten Rohstoffen um Recyclingpolyester, um Wolle ohne Tierquälerei oder um Bio-Baumwolle handelt. Zwei der 15 Shirts schneiden insgesamt mit „sehr gut“ ab: das H&M Sport Conscious Training T-Shirt, grau und das Jack Wolfskin Sierra T M, Ruby Red. Beide bestehen komplett oder überwiegend aus recyceltem Polyester. Das Shirt von Pyua schafft es trotz unserer Kritikpunkte auf ein „gut“. Die restlichen Outdoorshirts kommen nur auf ein „befriedigendes“ oder „ausreichendes“ Testurteil. Acht Hersteller haben uns keine Nachweise zur Herkunft ihre Materialien geliefert. Das führt zu Notenabzug.

Doch was bringt es überhaupt, Recyclingpolyester zu verwenden statt neuem Material? Von eben schnell die Welt retten sind wir noch weit entfernt.

So ginge es besser

Besser wäre: Plastik aus alter Bekleidung oder dem Gelben Sack. Doch daher kommt das Polyester nicht. Das für die Testprodukte eingesetzte Recyclingmaterial stammt überwiegend aus PET-Flaschen. Die werden fürs Recycling meist in China und Taiwan gesammelt und aufbereitet, anschließend zu Chips geschreddert und zu Garn verarbeitet. Das löst allenfalls das Müllproblem der Getränke-, nicht aber der Textilindustrie.
Besser wäre: kein Materialmix. Die Shirts bestehen häufig aus Mischgeweben, etwa aus verschiedenen Synthetikfasern oder aus Polyester mit Naturfasern. Ein solcher Fasermix lässt sich jedoch technisch bislang nicht trennen. Entsprechende Technologien stehen erst am Anfang der Entwicklung bzw. sind viel zu teuer.
Besser wäre: ein wirklicher Kreislauf. Echtes Textilrecycling wird mangels geschlossener Kreisläufe noch nicht praktiziert. Dafür müsste die Recyclingfähigkeit eines Kleidungsstücks – angefangen beim Design über die Angabe der Ausrüstungschemikalien bis hin zu Rücknahmesystemen – über die gesamte Wertschöpfungs- kette hinweg mitgedacht werden. Bislang dominiert bei Altkleidern das Downcycling: die Stoffe werden für minderwertigere Zwecke weiterverarbeitet, etwa zu Putzlappen oder Isoliermaterial. In der Praxis machen die Anbieter im Test sehr kleine Schritte. Nur vier Anbieter sorgen aktiv dafür, dass Verbraucher ihre alte Kleidung wieder abgeben und dann in die Altkleiderverwertung gehen. Bei H & M und Globetrotter können Verbraucher die Altkleider direkt in den Filialen abgeben. Pyua bietet Sportläden das Aufstellen von Altkleidercontainern an.
Besser wäre: gar kein Polyester. Nur ein T-Shirt enthält keine Synthetikfasern. Das heißt, aus allen anderen können sich beim Waschen Mikrokunstfasern lösen. Einen Großteil der Partikel filtern zwar die Kläranlagen heraus – der gelangt dann häufig aber mit dem Klärschlamm in die Umwelt. Der Rest fließt über Flüsse in die Seen und Meere. Schätzungen zufolge tragen Textilien zu einem Drittel zum Mikroplastik in den Meeren bei. Immerhin zwei Anbieter – Vaude und Adidas – sind Partner des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts TextileMission, das daran arbeitet, die Umweltbelastungen durch Mikroplastik aus Textilien deutlich zu reduzieren. Konkret ist vorgesehen, Textilien mit geringerem Mikroplastikausstoß zu entwickeln, biologisch abbaubare Fasern zu testen und die Effektivität von Kläranlagen zu steigern.


„Textilien aus Plastikflaschen herzustellen, ist gut gemeint. In der Gesamtbilanz trägt das aber wenig zu einem nachhaltigen Kreislauf bei.”
Kai Nebel Koordinator für die Forschung an der Fakultät Textil und Design der Universität Reutlingen.


Ertragreiche Falten: Merinoschafe sind darauf gezüchtet, besonders viel Wolle zu liefern. Tierwohl sieht anders aus.


Tierwohl? Da fehlt es an Nachweisen

Und was ist mit den Naturmaterialien? Wolle ist gut, Wolle ohne Tierleid ist besser. Von allen Anbietern, in deren Shirts Merinowolle verarbeitet ist, hat uns nur Ortovox den Nachweis geliefert, dass das Material aus Schafhaltung ohne Mulesing stammt. Merinoschafen ist eine sehr faltenreiche Haut angezüchtet, damit sie besonders viel Wolle liefern. Um zu verhindern, dass sich Parasiten in den vielen Hautfalten am Hinterteil einnisten, werden den Lämmern – häufig ohne Betäubung – Hautstücke rund um den Schwanz herausgeschnitten. Diese Praxis nennt sich Mulesing. Wenn das Gewebe später vernarbt, bleibt es glatt und bietet keine Angriffsfläche mehr. Die Richtlinien des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft (IVN) schließen Mulesing zwar aus, indem sie Fasern aus kontrolliert biologischer Tierhaltung vorschreiben. In einigen Ländern jedoch, etwa in Australien und Südafrika, verbieten die Bio-Standards das Mulesing nicht vollständig.

DIE SCHADSTOFFE

Natürlich erwarten Sie von ÖKO-TEST, dass wir die Outdoorshirts einer Schadstoffanalyse unterziehen. Die haben wir ebenso in Auftrag gegeben wie eine Prüfung der Materialeigenschaften.
Phosphororganische Verbindungen kritisieren wir im Adidas Terrex Tivid Tee, Carbon und im Pyua T-Shirt Swift 2.0, Blazing Yellow. Sie kommen meist als Flammschutzmittel für Kunststoffe zum Einsatz, aber auch als Weichmacher. Sie werden in der Regel gut von der Haut aufgenommen und wirken häufig nervengiftig. Triphenylphosphat ist darüber hinaus ein Kontaktallergen.
Halogenorganische Verbindungen können als Rückstände aus dem Färbeprozess oder aus der Oberflächenveredelung von Textilien in der Kleidung zurückbleiben. Das von uns beauftragte Labor hat sie in sieben der Shirts nachgewiesen. Viele Verbindungen aus dieser Stoffgruppe gel- ten als allergieauslösend, fast alle reichern sich in der Umwelt an.

Im Jack Wolfskin Sierra T M, Ruby Red monieren wir den Einsatz von Silberchlorid. Laut Etikett soll es den Geruch verhindern und antibakteriell wirken. Nach Ansicht von Experten, etwa des Bundesinstituts für Risikobewertung, sollte der Einsatz von Silber gegen Keime allerdings auf den nachgewiesen medizinischen Nutzen beschränkt bleiben. Denn durch den verbreiteten Einsatz in Alltagstextilien könne es über das Abwasser von Waschmaschinen in die Umwelt gelangen und zu Resistenzen von Bakterien führen.

DIE MATERIALEIGENSCHAFTEN

Wer ein Outdoorshirt, etwa beim Wandern trägt, erwartet vor allem Funktionalität.
Zuerst die gute Nachricht: Alle Produkte im Test sind atmungsaktiv und luftdurchlässig. Sie transportieren Wasserdampf also rasch von der Innenseite des Gewebes nach außen, wo er verdunsten kann. Auch sind alle Shirts schweißecht, das heißt, sie färben beim Schwitzen nicht auf die restliche Kleidung ab.
Gute Figur: Die Wäsche überstanden so gut wie alle T-Shirts tadellos. Keines lief ein oder leierte aus. Das Icebreaker Wmns Sphere SS Low Crewe, Black HTHR hat sich etwas verzogen und kassierte dafür einen Minuspunkt.
Durchgeschwitzt: In puncto Saugfähigkeit schwächeln etliche Shirts. Nur sechs von ihnen nehmen die entstehende Flüssigkeit schnell genug auf, um den nassen Schweiß rasch von der Haut weg zu transportieren. Das ist aber wichtig, wenn der Körper richtig ins Schwitzen gerät.
Verknotet: Erstaunlich viele T-Shirts, neun insgesamt, bilden Knötchen auf der Oberfläche. Ein Anzeichen dafür, dass das Material der starken Beanspruchung von Funktionsshirts offenbar nicht gut standhält. Wir ziehen dafür eine Note ab.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf der Seite 182.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Optische Aufheller in einen oder mehreren Etiketten. 2) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt. Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Materialeigenschaften führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) viele Knötchen nach der Pillingprüfung (Note 2 – 3 und schlechter); b) ein Verzug von mehr als 3 bis 6 Prozent nach dem Waschen; c) eine geringe Saugfähigkeit, bei der das Gewebe mehr als 20 Sekunden benötigte, um Feuchtigkeit aufzunehmen.
Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: stark erhöhte Gehalte von mehr als 1.000 mg/kg phosphororganische Verbindungen (hier: Triphenylphosphat, Phenylkresylphosphat). Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) halogenorganische Verbindungen; b) erhöhte Gehalte von mehr als 10 bis 1.000 mg/kg phosphororganische Verbindungen (hier: Triphenylphosphat; c) Silber; d) mehr als 1.000 mg/kg eines oder mehrerer Ersatzweichmacher (hier: Diethylhexylterephthalat/DEHT).
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Angabe von Recyclingmaterial oder mulesingfreie Wolle, aber kein Nachweis dafür vorgelegt. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Angabe von Recyclingmaterial und Bio-Baumwolle, aber nur für eines Nachweis vorgelegt; b) optische Aufheller in einem oder mehrere Etiketten; c) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen im Produkt.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Materialeigenschaften. Ein Testergebnis Inhaltsstoffe und ein Testergebnis Weitere Mängel, die „befriedigend“ oder „ausreichend“ sind, verschlechtern das Gesamturteil um jeweils eine Note. Testmethoden und Anbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de g Hefte g ÖKO-TEST Magazin. Wählen Sie die Ausgabe aus und scrollen Sie ans Seitenende.
Einkauf der Testprodukte: Juli 2019.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

RATGEBER

1 Ihr synthetisches Shirt müffelt trotz Wäsche? Wenn Hausmittel wie Gallseife oder verdünnte Essiglauge nicht helfen, waschen Sie es zwischendurch „auf Risiko“ bei 60 °C. Das ist besser als ein funktionierendes Kleidungsstück zu entsorgen.

2 Wer sich für Funktionskleidung aus Merinowolle entscheidet, nimmt besser eines aus ökologischer Tierhaltung.

3 Eine Reparatur beschädigter oder abgenutzter Kleidungsstücke verlängert deren Lebensdauer und verbessert die Öko-Bilanz. Einige Hersteller haben einen Reparaturservice oder bieten Ersatzteile – meist zum Selbstkostenpreis – an.

WISSEN: Am Limit: Altkleidersammlung

Rund 60 Prozent unserer Kleidung bestehen inzwischen aus Polyester. Die billige Kunstfaser hat den Fast-Fashion-Boom ermöglicht, mit dem Textilriesen wie H&M, Zara oder Primark rund 50 Mode-Kollektionen im Jahr auf den Markt werfen. Viele dieser Kleidungsstücke werden oft schon nach kurzer Tragedauer entsorgt – direkt im Restmüll oder in den Sammelcontainern für Altkleider. In denen landen laut FairWertung, dem Dachverband für Altkleider sammelnde gemeinnützige Organisationen, jährlich etwa eine Million Tonnen der aussortierten Kleidungsstücke – Tendenz stark steigend. Da aber die Qualität dieser Massenware so miserabel ist, steht die Alttextilbranche vor dem Kollaps.

Jörg Lacher, Geschäftsführer beim Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), spricht von einer „existenzbedrohenden Situation“. Denn die Entsorger finden keine Abnehmer für die Lawine an minderwertiger Fast-Fashion-Wegwerfware – weder für den Second-Hand-Markt noch fürs Recycling, das aufgrund der vorwiegend eingesetzten Materialmixe schwierig bis unmöglich ist. Dadurch landet ein zunehmender Teil am Ende in der Verbrennungsanlage – eine gigantische Ressourcenverschwendung.


„Unschön: Auf vielen T-Shirts bilden sich im Test Knötchen.“


Christine Throl ÖKO-TEST-Redakteurin, Projektleiterin im Testressort


So haben wir getestet

Wir haben 15 Outdoorshirts für Frauen und Männer im Fachhandel, bei Sportdiscountern und Modeketten eingekauft. Dabei haben wir Modelle ausgewählt, die laut Informationen am Produkt oder auf der Website der Anbieter aus recycelten und/oder nachwachsenden Materialien bestehen.
In allen T-Shirts haben wir mit einem Materialscreening nach Schadstoffen gefahndet und Analysen auf krebserregende und -verdächtige Substanzen aus Farben, auf optische Aufheller, umweltgiftige Nonylphenolethoxylate und umstrittene halogenorganische Verbindungen durchführen lassen.
Wir baten die Anbieter auch, den Recyclinganteil bzw. den Einsatz von Bio-Baumwolle durch unabhängige Nachweise zu belegen. Darüber hinaus wollten wir wissen, ob sie einen Reparaturservice anbieten, gebrauchte Kleidung wieder einsammeln und ob sie bei der Wollproduktion auf tierquälerisches Mulesing verzichten.
Ein „sehr gutes“ Outdoorshirt ist atmungsaktiv, saugt die Feuchtigkeit rasch auf und ist robust, so dass sich auf der Oberfläche keine Knötchen bilden. Zu viele Notenabzüge für umstrittene und/oder bedenkliche Stoffe und fehlende Nachweise zum ausgelobten Material verschlechterten das Gesamturteil.

Um zu prüfen, ob sich Knötchen bilden, reibt eine Maschine mit Druck 2.000 Mal über den T-Shirt-Stoff.


Fotos: Labor; Anja Wägele


Foto: Kemter/getty images; smirart/getty images