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TEST Puzzlematten: Schwierige Mat(t)erie


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2011 vom 27.06.2011

Die Behörden haben in einigen Nachbarländern Puzzlematten aus Moosgummi bereits vom Markt genommen, weil sie mit bedenklichen Schadstoffen belastet waren. Hierzulande gibt es sie aber immer noch. Grund genug für uns, dieses Spielzeug einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen.


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Foto: sdenness/Fotolia.com

ÖKO-TEST rät

■ Am besten verzichten Sie derzeit auf Puzzlematten. Zumindest sollten Sie die Matten nicht im Kinderzimmer verstauen.
■ Auch wenn eine Matte nicht nach „Chemie“ riecht, kann sie belastet sein. Der Problemstoff Formamid ist nämlich geruchsneutral.
■ Auch Auslüften hilft nicht. Der TÜV Rheinland ...

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■ Am besten verzichten Sie derzeit auf Puzzlematten. Zumindest sollten Sie die Matten nicht im Kinderzimmer verstauen.
■ Auch wenn eine Matte nicht nach „Chemie“ riecht, kann sie belastet sein. Der Problemstoff Formamid ist nämlich geruchsneutral.
■ Auch Auslüften hilft nicht. Der TÜV Rheinland LGA hat über längere Zeit Formamid-Ausdünstungen gemessen.
■ Haben Sie eines der hoch belasteten Modelle gekauft, können Sie versuchen, das Teil im Geschäft zurückzugeben. Allerdings haben Sie keinen gesetzlichen Anspruch auf Rückgabe.

Mit den weichen, bunten Puzzlematten können Kleinkinder wunderbar spielen. Auch Eltern sind begeistert, nur aus anderen Gründen: Eine Teilnehmerin im Online-Elternforum erzählt, sie hätte fast das ganze Haus damit ausgelegt, damit die Kinder es beim Krabbeln weicher und wärmer haben. „Ich bin froh, dass es die Dinger gibt“, schwärmt eine weitere Mutter.

Das Material, aus dem die beliebten Matten sind, wird EVA (Ethylenvinylacetat) oder Moosgummi genannt. Es kann sehr billig produziert werden und hat als geschäumter Kunststoff den Vorteil, dass zur Herstellung keine bedenklichen Weichmacher eingesetzt werden müssen. Auch problematische Lösemittel vermutete man in Kinderprodukten aus EVA bisher allenfalls dann, wenn das Material einen unangenehmen Geruch verströmte.

Ein Irrtum, denn je nachdem mit welchen Ausgangsstoffen sie produziert worden sind, können EVA-Produkte auch die geruchlose Verbindung Formamid abgeben. Formamid (nicht zu verwechseln mit Formaldehyd) ist als fruchtschädigender Gefahrenstoff eingestuft. Die Substanz kann über die Atemluft und über die Haut aufgenommen werden oder wenn Kinder Spielzeug in den Mund nehmen.

Nachdem eine belgische Verbraucherzeitschrift schon 2009 auf Formamidausdünstungen aus Puzzlematten aufmerksam gemacht hatte, sind die Regierungen in Belgien, Frankreich und Luxemburg aktiv geworden: Puzzle matten aus EVA dürfen in diesen Ländern seit Anfang 2011 nicht mehr verkauft werden – es sei denn, es wird in einer Labor- untersuchung nachgewiesen, dass sie nahezu formamidfrei sind. Teilweise gelten die Regelungen auch nur vorübergehend, so lange bis genauere Erkenntnisse zum Gefährdungspotenzial vorliegen. In Frankreich ist das Verbot zunächst bis zum 15. Juli 2011 verlängert worden. Dann will die Regierung über dauerhafte Maßnahmen entscheiden.

Auf EU-Ebene und in Deutschland mahlen die Mühlen langsamer. Im Auftrag der EU-Kommission forscht ein Expertenkomitee zu der Problematik. Nach bisherigem Stand wird Formamid in den restlichen EU-Staaten erst ab 2013 durch die neue Spielzeugrichtlinie gesetzlich reglementiert werden – und das erst ab einem sehr hohen Gehalt von 0,1 Prozent. Einige Untersuchungsämter in deutschen Bundesländern erklärten auf Anfrage von ÖKOTEST, Puzzlematten derzeit nicht auf eine mögliche Formamidbelastung hin zu überprüfen.

Wir wollten herausfinden, wie es um die Qualität von Puzzlematten hierzulande bestellt ist und haben 15 Puzzlemattensets in die Labore geschickt. Dort haben sie eine umfangreiche Schadstoffund Praxisprüfung durchlaufen.

Formamid muss raus aus Kleinkinderprodukten

„Formamid hat in Produkten für Kleinkinder absolut gar nichts zu suchen. Die Substanz wird noch leichter aus dem Material freigesetzt als die bedenklichen Weichmacher Phthalate.“

Dr. Hermann Kruse, Toxikologe und Mitarbeiter an der Universität Kiel

Das Testergebnis

Zehn mal ungenügend: Puzzlematten aus EVA können wir vorerst nicht empfehlen. Von allen Sets im Test wurde nur im Garten Hüpfspiel der Firma Zebra Freizeitmöbel überhaupt kein Formamid nachgewiesen, in den ansonsten miserablen Spielmatten von East-West Trading lagen die Werte im Spurenbereich. In den Verkehrs-Puzzlematten von Hartung Spiele lag der Formamidgehalt sogar über der hohen Toleranzgrenze, die nach derzeitiger Planung ab 2013 bei Spielzeug gelten wird. Es steht zu befürchten, dass auch anderes Spielzeug wie etwa Bastelmaterial aus EVA belastet ist. Nicht immer ist der Kunststoff deklariert, teilweise wird er als Moosgummi oder schlicht als Schaumstoff bezeichnet.
Zwei Matten sind nicht verkehrsfähig, sie hätten gar nicht verkauf werden dürfen. Denn die Matten von East-West Trading und von Wiky enthalten verschluckbare Kleinteile, an denen Kinder ersticken können. Sie verstoßen damit gegen die Vorgaben der Spielzeugnorm für Produkte, mit denen Kinder unter drei Jahren spielen.
Keine Weichmacher, aber krebsverdächtige PAK. Immerhin sind alle Matten frei von Weichmachern und Schwermetallen. Und in vier Mattensets waren die sonst so verbreiteten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) nur in Spuren nachweisbar. In acht Produkten steckten allerdings jeweils mehr als 200 Mikrogramm pro Kilogramm einer oder mehrerer PAK-Einzelverbindungen, also eine stark erhöhte Menge, die für Kleinkindprodukte nicht akzeptabel ist.
Kinder stehen unter Spannung: An den rauen Oberseiten der Puzzles kann schnell eine leicht erhöhte elektrostatische Oberflächenspannung von über 500 Volt entstehen. Das ist der Wert, den die anerkannte schwedische TCO-Norm als Grenzwert für Bildschirmarbeitsplätze vorgibt. An den glatten Rückseiten sind die Werte oft um ein Vielfaches höher. Wer die Matten platt auf dem Boden auslegt, sollte also eher die raue Seite nach oben drehen.

So reagierten die Hersteller

The Toy Company hat Puzzlematten nach eigener Aussage „aufgrund der uneinheitlichen EU-Regelungen zu diesem Produkt bereits aus dem Sortiment genommen“.
Playshoes hat nach eigenen Angaben bereits ein Nachfolgemodell mit der Artikelnummer 308738 in die Geschäfte gebracht, das die strengen Anforderungen der belgischen Behörden erfüllen würde.
Bieco geht in die gleiche Richtung und schreibt: „Wir arbeiten derzeit an formamidfreier Ware, werden hiermit aber frühestens Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen.“
Hartung Spiele berichtet, bereits formamidfreie Puzzle matten entwickelt zu haben, für die es Anfragen aus dem Einzelhandel für Ende 2011 gibt. Sie sollen mit einem Hinweis wie „formamidfrei“ versehen sein.
ÖKO-TEST wird überprüfen, ob Puzzlematten tatsächlich, wie von den Herstellern angekündigt, besser werden.

TÜV Rheinland erweitert Anforderungen für Spielzeuglabel

Vier der „ungenügenden“ Puzzlematten im Test tragen das Label TÜV Rheinland Proof Zertifiziertes Spielzeug Sicherheits- und Schadstoff geprüft. Dass die Produkte trotz der Formamidbelastung das Siegel tragen, ist deshalb möglich, weil dieser Stoff bisher nicht untersucht wurde. Das soll laut TÜV Rheinland mit der derzeit laufenden Aktualisierung anders werden. Künftig sollen zudem die strengen belgischen Toleranzwerte gelten. Ob die Produkte mit den in unserer Tabelle stark erhöhten PAK-Gehalten gegen die Labelanforderungen verstoßen, ist unklar. Denn der TÜV würde zunächst einmal weitere Messungen zur Löslichkeit der Verbindungen aus dem Material durchführen und danach entscheiden, ob das Produkt den Labelnormen entspricht oder nicht.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Unsere Einkäufer haben 15 Sets überall dort eingekauft, wo es Puzzlematten im Sortiment oder als Aktionsware gibt: in Dorgeriemärkten, Möbelund Warenhäusern, Spielwarenläden und Onlineshops. Die Preise waren kein Kriterium, sie reichen von fünf bis hin zu gut 21 Euro.

Die Inhaltsstoff e

Neben dem erst kürzlich bekannt gewordenen Problemstoff Formamid gibt es noch zahlreiche andere flüchtige Substanzen, die in dem Schaumstoff stecken und für dicke Luft im Kinderzimmer sorgen können. Wir haben deshalb in einer umfangreichen Laborprüfung sowohl messen lassen, was an verdächtigen Stoff en an die Luft abgegeben wird, als auch wie viel insgesamt im Material enthalten ist. Weiche Kunststoff e unterziehen wir zudem grundsätzlich einer Untersuchung auf bedenkliche Weichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff e (PAK), von denen viele krebsverdächtig sind.

Die Praxisprüfung

Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile – vor Puzzlematten wird im Europäischen Schnellwarnsystem Rapex häufig gewarnt. Wir ließen systematisch untersuchen, ob sich Stücke abbrechen lassen, die verschluckt werden könnten. Außerdem wollten wir wissen, ob wegen der Reibung zwischen Kind und Material beim Krabbeln, Laufen und Spielen hohe Oberflächenspannungen entstehen können und im Kinderzimmer andauernd Gewitterstimmung herrscht.

Die Bewertung

Formamid in EVA-Material ist vermeidbar, wenn bei der Herstellung etwas andere Zutaten verwendet werden. Wir warten daher nicht auf eine Entscheidung der EU-Behörden, sondern raten von Puzzlematten, die mit dem Gefahrenstoff belastet sind, jetzt schon ab. Verschluckbare Kleinteile haben wir auch dann abgewertet, wenn das Puzzle einen Warnhinweis trug, wonach es für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet sei. Auf einem Spielzeug, das sich eindeutig gerade an die ganz Kleinen richtet, ist so ein Warnhinweis einfach unangemessen und nimmt den Hersteller nicht aus der Verantwortung, seine Produkte sicher zu gestalten.

Schlampig im Detail: Herausnehmbare Innenteile von Buchstaben passen in den Prüfzylinder (rechts). Kinder können sie verschlucken und daran ersticken.


Foto: Labor

Fett gedruckt sind Mängel.
Abkürzungen: PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff e.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 140.
Anmerkungen: 1) Weitere Mängel: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoff e in der Verpackung. 2) Laut Anbieter wird der Artikel seit 2008 nicht mehr geliefert und ist aus dem Programm genommen. ÖKO-TEST hat die Spielmatten im März 2011 eingekauft. 3) Laut Anbieter ist die Produktion des getesteten Puzzles ausgelaufen. Für den bereits ausgelieferten Nachfolgeartikel mit der Artikelnummer 308738 sei die Produktion so umgestellt worden, dass nur Spuren an Formamid vorkommen würden. 4) Laut Anbieter Bieco wurden die Puzzlematten bereits vor dem Test vorsorglich aus dem Sortiment genommen. Der Anbieter reichte zwei Gutachten ein, wonach das Produkt reißfest ist. Ob die gleiche Produktionscharge untersucht wurde wie von ÖKO-TEST, ist jedoch nicht nachvollziehbar. 5) Die Puzzleteile des Hüpfspiels sind unterschiedlich und nicht beliebig zusammensteckbar. Der Warnhinweis, wonach es nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet sei, ist daher bei diesem Spielzeug angemessen. 6) Laut Anbieter ist die Produktion zunächst eingestellt worden und wurde dann so umgestellt, dass das Schaumstoff material (EVA) formamidfrei ist und die PAK-Gehalte unter der Nachweisgrenze liegen. Anfragen aus dem Einzelhandel für Lieferungen ab Ende 2011 liefen derzeit. Laut Anbietergutachten wurde das Produkt für das Alter von über drei Jahren geprüft. 7) Laut Anbieter sind die Matten nicht mehr im Sortiment. 8) In den Prüfzylinder für verschluckbare Kleinteile passte das herausnehmbare Vorderbein des Krokodils.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoff e führen zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) ein Formamidgehalt von mehr als 0,1 Prozent; b) ein stark erhöhter Gehalt von mehr als 200 μg/kg einer oder mehrerer PAK-Einzelverbindungen. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein erhöhter Gehalt von mehr als 100 bis 200 μg/kg einer oder mehrerer PAK-Einzelverbindungen; b) mehr als 30 bis 1.000 mg/kg Formamid. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) phosphororganische Verbindungen (TCEP); b) weitere halogenorganische Verbindungen. Unter dem Testergebnis Praxisprüfung führt zur Abwertung um fünf Noten: verschluckbare Kleinteile. Zur Abwertung um zwei Noten führt: eine geringe Reißfestigkeit, wenn nicht bereits wegen verschluckbarer Kleinteile abgewertet wurde. Zur Abwertung um eine Note führt: eine mögliche leicht erhöhte elektrostatische Oberflächenspannung an der rauen Seite von mehr als 500 bis 2.000 Volt. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: ein unangemessener Warnhinweis „für Kinder unter drei Jahren nicht geeignet“ oder vergleichbarer Wortlaut/Piktogramm, wenn das Spielzeug aufgrund von Material und Gestaltung für Kinder unter drei Jahren geeignet ist. Zur Abwertung um eine Note führt: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoff e in der Verpackung (Klarsichtbeutel). Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoff e und auf dem Testergebnis Praxisprüfung. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.
Testmethoden: Formamid: GC/MS nach Extraktion; Weichmacher/antimikrobiell wirksame Substanzen/Acetophenon/2-Phenyl-2-propanol/phosphororganische Ver bindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Flüchtige organische Verbindungen (VOC): Emissionsprüfzellenmessung nach 24 h, GC/MS nach Thermodesorption nach 24 h. Alle nicht näher identifizierbaren Verbindungen wurden als Toluol-Äquivalent berechnet. PAK: GC-MSD, Lösemittel Hexan, 24 PAK nach EU/EPA/JECFA. Schwermetalle/PVC/PVDC/chlorierte Kunststoff e: Röntgenfluoreszenzanalyse. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert, Binden der oranischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoff strom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Mögliche elektrostatische Oberflächenspannung: Messung mit Elektrofeldmeter EFM 022/110/251 sowie mit Tera-Ohm-Meter TOM 374 nach alltagstypischer Reibung bei 20,5 – 21,5 °C und 40 – 45 % relativer Luftfeuchte ohne leitenden Unterboden. Verschluckbare Kleinteile/Reißfestigkeit: Prüfung nach DIN EN 71 Teil 1: Festigkeitsbelastung über 10 Sekunden, die Anforderung an die Reißfestigkeit war bei einem zugänglichen Maß von mehr als 6 mm bei mindestens 90 N erfüllt; Prüfung auf Kleinteile mit Prüfzylinder nach 8.2.Einkauf der Testprodukte : Februar – März 2011.Anbieterverzeichnis: siehe unter www.oekotest.de
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