Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 7 Min.

Test Riester-Banksparpläne: TEST Riester-Banksparpläne: Sicher und ertragreich


ÖKO-TEST Spezial Geld & Versicherungen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2010 vom 01.03.2010

Einfach, flexibel und sicher: Riester-Banksparpläne sind für Vorsorgesparer ideal. ÖKO-TEST hat 41 der derzeit erhältlichen Angebote untersucht.


Artikelbild für den Artikel "Test Riester-Banksparpläne: TEST Riester-Banksparpläne: Sicher und ertragreich" aus der Ausgabe 1/2010 von ÖKO-TEST Spezial Geld & Versicherungen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: ingram

Banksparpläne sind die stillen Stars unter den Riester-Produkten. Denn ein Riester-Vertrag von Bank oder Sparkasse ist eine besonders verlässliche Geldanlage. Anders als bei Riester-Fondspolicen oder -Fondssparplänen haben Vorsorgesparer nicht nur die Gewissheit, dass zu Rentenbeginn auf jeden Fall die Summe aller Einzahlungen zur Verfügung steht. Vielmehr können sie obendrein von einem sicheren Wertzuwachs ausgehen – auch während der ...

Weiterlesen
Artikel 1,00€
epaper-Einzelheft 2,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ÖKO-TEST Spezial Geld & Versicherungen. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 1/2010 von Welches Riester-Produkt für wen: Die Qual der Wahl. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Welches Riester-Produkt für wen: Die Qual der Wahl
Titelbild der Ausgabe 1/2010 von Test Renditevergleich: TEST Renditevergleich: Kosten fressen Zulagen auf. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Test Renditevergleich: TEST Renditevergleich: Kosten fressen Zulagen auf
Titelbild der Ausgabe 1/2010 von Test Riester-Renten: TEST Riester-Renten: Reinfall statt Rendite. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Test Riester-Renten: TEST Riester-Renten: Reinfall statt Rendite
Titelbild der Ausgabe 1/2010 von Test Riester-Fondssparpläne: TEST Riester-Fondssparpläne: Hohe Chancen, höhere Risiken. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Test Riester-Fondssparpläne: TEST Riester-Fondssparpläne: Hohe Chancen, höhere Risiken
Titelbild der Ausgabe 1/2010 von Test Riester-Förderrechner: TEST Riester-Förderrechner: Ohne Gewähr. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Test Riester-Förderrechner: TEST Riester-Förderrechner: Ohne Gewähr
Titelbild der Ausgabe 1/2010 von TEST Versoraunaslückenrechner: Lauter Pannen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Versoraunaslückenrechner: Lauter Pannen
Vorheriger Artikel
Test Riester-Fondssparpläne: TEST Riester-Fondssparplän…
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Test Riester-Förderrechner: TEST Riester-Förderrechner:…
aus dieser Ausgabe

Banksparpläne sind die stillen Stars unter den Riester-Produkten. Denn ein Riester-Vertrag von Bank oder Sparkasse ist eine besonders verlässliche Geldanlage. Anders als bei Riester-Fondspolicen oder -Fondssparplänen haben Vorsorgesparer nicht nur die Gewissheit, dass zu Rentenbeginn auf jeden Fall die Summe aller Einzahlungen zur Verfügung steht. Vielmehr können sie obendrein von einem sicheren Wertzuwachs ausgehen – auch während der Vertragslaufzeit. Selbst wenn die Bank Pleite macht, sind die Vorsorgegelder nicht verloren. Der Erhalt von Kapital und Zinsen ist dank der deutschen Einlagesicherung bzw. der Institutssicherung bei Sparkassen und Volksbanken absolut garantiert. Und das ist angesichts der noch lange schwelenden Finanzkrise, in der Konkurse selbst von Großbanken nicht mehr ausgeschlossen werden können, ein nicht zu unterschätzender Zusatzbonus.

Doch Banksparpläne sind nicht nur sicher und flexibel. Sie bieten in der Regel auch gute Renditen. Mit Erträgen zwischen rund drei und fast fünf Prozent pro Jahr schlagen sie nicht nur die Verzinsung der meisten klassischen Sparanlagen, sondern bieten oft sogar eine bessere Leistung als vergleichbare Riester-Rentenversicherungen oder Fondstarife. Aktuell sind sie sogar besser als manch förderfähiger Fondssparplan. Mehr noch: Wenn die Zinsen steigen, sind Riester-Banksparer ebenfalls dabei. Denn die Verzinsung der Sparpläne ist variabel und wird in regelmäßigen Abständen an die Marktzinsentwicklung angepasst.

Zwei Varianten

Vorsorgesparer haben die Wahl zwischen zwei Varianten, die sich vor allem im Zinsmodell unterscheiden. Zur Auswahl stehen Sparpläne, bei denen die Zinsen fest an die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen gebunden sind, und Sparpläne mit Zins und Bonus. Sparpläne mit fester Bindung an die Umlaufrendite sind dabei zweifelsfrei das einfachere und transparentere Produkt. Denn die Umlaufrendite wird von der Bundesbank börsentäglich ermittelt und in vielen Tageszeitungen abgedruckt. Sparer können deshalb problemlos verfolgen, wie sich die Verzinsung ihres Vertrags entwickelt: Der Basiszins ihres Vertrags wird regelmäßig zur Quartalsmitte an die aktuelle Umlaufrendite angepasst.

Das zweite Modell sind Sparpläne mit Zins und Bonus. Hier polstern die Banken den Basiszins mit zusätzlichen Bonuszahlungen oder Zinszuschlägen auf. Die Höhe dieser Zusatzerträge ist zudem laufzeitabhängig gestaffelt und steigt daher mit der Dauer des Vertrags. Einziges Problem: Jede Bank hat andere Bonussysteme und Zinsstaffeln im Angebot. Das macht diese Produktvariante weniger transparent und erschwert Laien den Renditevergleich. Zudem reagieren die Basiszinssätze sehr träge auf aktuelle Zinsänderungen und hinken dem Markttrend mehr oder weniger stark hinterher.

Noch ist das von Vorteil: Da sich die Basiszinsen von Sparplänen mit Zins und Bonus überwiegend an der Durchschnittsverzinsung lang laufender Anleihen in den vergangenen fünf bis zehn Jahren orientieren, liegen sie derzeit über dem aktuellem Marktniveau. Dabei gilt: Umso länger die Laufzeit der Riester-Banksparpläne mit Zins und Bonus ist, umso höher fällt die Rendite aus. So erzielen Spitzenangebote über 35 Jahre derzeit zwischen 4,0 und rund 4,5 Prozent Rendite. Bei 25 Jahren Laufzeit sind es zwischen 3,9 und 4,3 Prozent. Das ist deutlich mehr als bei Sparplänen mit fester Zinsbindung. Hier bringen Spitzenangebote aktuell zwischen 2,6 und 2,9 Prozent Rendite. Damit liegen sie in etwa gleichauf mit dem Gros der Bonus-Sparplan-Angebote, die eine Laufzeit von zehn Jahren haben. Topanbieter zahlen aber auch hier bis zu 0,8 Prozent mehr. Wenn die Zinsen steigen, wird der Renditenachteil von Sparplänen mit gebundenem Zins gegenüber langfristigen Bonussparplänen allerdings geringer. Bei einem starken Zinsanstieg könnte der momentane Nachteil sogar in einen Vorteil umschlagen. Denn während Verträge mit fester Bindung an die Umlaufrendite dann zügig nach oben angepasst werden, wirken die Zeiten sinkender Zinsen in den vergangenen Jahren bei Verträgen mit Zins und Bonus noch nach.

Nachzählen lohnt sich – Riester-Banksparpläne bieten derzeit ordentlichen Ertrag.


Foto: irisblende.de

Allerdings müssen alle Banken ihre Zinsen irgendwann an den Zinstrend am Kapitalmarkt anpassen – und dabei stets den gleichen Abstand zu ihrem Referenzzins einhalten. Dazu hat sie der Bundesgerichtshof (BGH) 2004 verdonnert.

Einige Banken haben daraufhin die Zinskonditionen geändert, andere ihre Angebote zurückgezogen. Doch es gibt auch neue Anbieter am Markt. Offenbar haben einige Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken erkannt, dass Verbraucher die Sicherheit ihrer Produkte schätzen. Allein im ersten Quartal 2009 griffen vier Mal mehr Sparer zum Riester-Banksparplan als im Vorjahresquartal. Dennoch gilt: Von einst über 97 Banken, die ÖKO-TEST befragte, waren gerade mal 41 zur Testteilnahme bereit. ÖKOTEST konnte aber immerhin insgesamt 25 Angebote mit Zins und Bonus prüfen sowie 16 Angebote mit gebundenem Zins. 22 Banksparpläne davon sind bundesweit erhältlich, die restlichen 19 Kreditinstitute akzeptieren dagegen nur Kunden aus ihrem regionalen Einzugsgebiet oder Sparer, die ihre Filiale persönlich aufsuchen.

Das Testergebnis

■ Die meisten getesteten Angebote bieten – gemessen am aktuellen Zinsniveau – gute Renditen. Die werden auch durch Zusatzkosten kaum geschmälert. Denn Riester-Banksparpläne sind – insbesondere im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten der Versicherungs- und Fondsbranche – ausgesprochen kostengünstig. 30 der 41 untersuchten Anbieter berechnen überhaupt keine Kosten für die Verwaltung des Vertrags. Die restlichen elf Anbieter stellen lediglich Kontoführungspauschalen in Rechnung, die zwischen zehn und 15 Euro im Jahr betragen.
■ Auch wer auf sein Erspartes zurückgreifen möchte, um den Erwerb eines Eigenheims zu finanzieren (sogenanntes Entnahmemodell), wird beim Gros der Sparkassen und Raiffeisenbanken nicht extra zur Kasse gebeten. Lediglich fünf Anbieter verlangen von den Bauherren unter ihren Vorsorgesparern bei Entnahme einmalig zwischen 50 und 150 Euro. Die Sparkasse Gelsenkirchen hat über eine Entnahmegebühr noch nicht entschieden. Die Kreis sparkasse Heinsberg drückte sich um eine Antwort.
■ Die Banken schreiben ihren Kunden allerdings nicht den vollen Zinssatz gut, der am Markt für Anleihen gezahlt wird. Das beste Angebot unter den Riester-Sparplänen mit Bindung an die Umlaufrendite macht die Bank für Kirche und Caritas in Paderborn ihren Kunden. Bei ihr beträgt der Zinsabschlag lediglich 0,25 Prozentpunkte, was einem aktuellen Zins von 2,88 Prozent entspricht. Aber auch die Angebote der Mainzer Volksbank, der Volksbanken Elmstal, Gronau-Althaus und Jever sowie der Deutschen Skatbank, der Raiffeisenbank Rastede und der Vereinigten Raiffeisenbank Gräfenberg können sich sehen lassen. Hier bekommen Riester-Sparer die Umlaufrendite minus rund 0,5 Prozentpunkte gutgeschrieben. Das entspricht einem Zins von immerhin rund 2,6 Prozent. Die Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzhausen und die Volksbank Jever schrieben ihren Kunden jeweils 85 Prozent der Umlaufrendite gut. Das entspricht derzeit einem Zins von fast 2,7 Prozent.

■ Einen der besten Sparpläne mit Zins und Bonus bietet seit Jahren die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch mit derzeit 3,5 Prozent Basiszins und attraktiven Boni. Ein laufzeitabhängiger Zinszuschlag hebelt die Rendite des Sparplans bei einer Anlagedauer von zehn Jahren momentan auf 3,69 Prozent. Bei 25 Jahren Laufzeit sind es 4,06 Prozent und bei 35 Jahren sogar knapp 4,14 Prozent. Sehr gut ist das Angebot der Stadtsparkasse Schwerte. Sie bietet mit 3,61 Prozent Rendite für einen Vertrag über zehn Jahre, 4,34 Prozent über 25 Jahre bzw. 4,45 Prozent über 35 Jahre die besten Werte ins dieser Gruppe – dicht gefolgt von der Sparkasse Günzburg-Krumbach, die mit Renditen bis zu 4,1 Prozent ebenfalls auf Rang 1 bei den Sparplänen mit Zins plus Bonus liegt. Das Gleiche gilt für die Stadtsparkasse Mönchengladbach. Sie kommt mit Renditen von 3,55 bis fast 4,0 Prozent ebenfalls auf den 1. Rang.
■ Bei der Konkurrenz liegen die Renditen dagegen deutlich niedriger. Einen 2. Rang gibt es bei den Sparplänen mit Zins und Bonus daher nicht. Das beste Ergebnis unter den Drittplatzierten erzielte die Stadtsparkasse Gevelsberg. Sie hebelt ihren Basiszins von derzeit 2,9 Prozent auf 3,09 Prozent für den Zehnjahresvertrag. 3,58 Prozent sind es bei 25 und 3,72 Prozent bei 35 Jahren Laufzeit.

Anmerkungen: 1) Für Ehegattenvertrag wird ein jährlicher Mindestbeitrag von 60 Euro verlangt. 2) Die Mindestvertragslaufzeit beträgt sieben Jahre. 3) Schlussbonus entfällt komplett bei Anbieterwechsel außerhalb des Konzernverbunds. 4) Mindesteigenbeitrag entfällt bei Zulagenverträgen von nicht eigenständigem förderfähigem Personenkreis. 5) Keine Kosten bei Anbieterwechsel zu Verbundpartnern, wie Deka und Provinzial. 6) Mindesteigenbetrag erforderlich, wenn Hauptvertrag nicht im Hause abgeschlossen ist. 7) Ergebnis mit Unsicherheit behaftet, da Anbieter auf Anbietervorinformation trotz mehrfacher Aufforderung nicht geantwortet hat.
Legende: Anbieter mit gleichem Rang sind nach Höhe des Zinssatzes aufgeführt, bei Sparplänen mit Zins und Bonus nach Höhe der Rendite nach 35 Jahren Laufzeit. Das Ranking der Pläne mit variablem Zins und Bonus erfolgte auf Basis einer Gesamtpunktzahl, die aus den gleich gewichteten Renditen für alle drei Laufzeiten ermittelt wurde. Jeder Renditewert floss dabei zu einem Drittel in die gerundete Gesamtpunktzahl ein. (Beispiel: Zehnjahresrendite von 2,7 Prozent mal 0,333 [0,9 Punkte] plus 25-Jahres-Rendite von 3,45 mal 0,333 [1,15 Punkte] plus 35-Jahres-Rendite von 3,61 Prozent mal 0,333 [1,20 Punkte] macht – gerundet – zusammen 3,25 Punkte). Zur Ermittlung des Ranges wurde die Differenz zwischen höchster und niedrigster Punktzahl in sechs gleich große Klassen geteilt. Das Ranking macht die Zinsdifferenzen zwischen den einzelnen Anbietern deutlich, die auf Basis der aktuellen Vertragskonditionen bestehen. Bei Banksparplänen mit gebundenem Zins wurde zur Ermittlung des Ranges die Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Basiszins in sechs gleich große Klassen geteilt. Das Ranking macht die Zinsdifferenzen zwischen den einzelnen Anbietern deutlich, die auf Basis der aktuellen Vertragskonditionen bestehen.
Anforderungen an die Tarife: Es wurde unterstellt, dass der Sparer den Vertrag zulagenoptimal mit vier Prozent seines Vorjahresbruttoeinkommens bespart. Als Vorjahreseinkommen wurde ein Bruttogehalt von 45.000 Euro p.a. angenommen. Eigenbeitrag und Zulagen in Höhe von insgesamt 1.800 Euro pro Jahr fließen laut Modellfall jeweils zum Jahresende auf den Banksparplan. Die Zinsen der Pläne mit gebundenem Zins orientieren sich an der Umlaufrendite öffentlicher Anleihen. Der Basiszins wird jeweils zum 15. der Monate Februar, Mai, August und November an die aktuelle Marktzinsentwicklung angepasst.
Die Verzinsung der Sparpläne mit Zins und Bonus ist variabel und richtet sich nach dem Basiszins plus der Bonusstaffel des jeweiligen Kreditinstituts. Aus Vereinfachungsgründen ist in der Tabelle nur der derzeit aktuelle Basiszins plus der letzte und nächste Zinsanpassungstermin erfasst sowie die Rendite, die der jeweilige Sparplan bringen würde, wenn er in 2009 abgeschlossen und – mit unveränderten Zinsen – nach zehn, 25 und 35 Sparjahren beendet werden würde.
Testmethoden: Die Vertragsdaten wurden unmittelbar bei den Kreditinstituten erfragt, einer Plausibilitätskontrolle unterzogen und den Banken und Sparkassen nach erfolgter Renditeberechnung zur Verifizierung zurückgespielt. Die Renditeberechnung basiert auf einem von den Verbraucherzentralen entwickelten Kalkulationsprogramm. Kosten für die Verwaltung des Vertrags wurden bei den Banksparplänen mit gebundenem Zins nicht berücksichtigt.
Bei der Renditeberechnung von Sparplänen mit variablem Zins und Bonus sind die jährlichen Verwaltungskosten einkalkuliert. Die Renditen zeigen allerdings nur die Verzinsung an, die ein Sparer erzielen würde, wenn der Vertrag mit unveränderten Konditionen bis zum jeweiligen Laufzeitende fortbesteht. Da die Basiszinsen in allen Verträgen variabel sind, werden künftige Änderungen der Marktzinsen in der Praxis zu einer höheren oder aber auch niedrigeren Verzinsung führen.
Erstveröffentlichung: ÖKO-TEST Jahrbuch Rente, Geld, Versicherungen 2010. Aktualisierung der Testergebnisse, sofern die Anbieter nach Anschreiben durch ÖKO-TEST Veränderungen mitgeteilt haben.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlages dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

Unsere Empfehlungen

■ Sparpläne mit Bindung an die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen sind nur für Sparer attraktiv, die demnächst mit einem Anstieg der Zinsen rechnen und von steigenden Zinsen möglichst schnell profitieren wollen.
■ Wer dagegen vor dem Hintergrund der Finanzkrise mit einer längeren Phase niedriger Zinsen rechnet, fährt bei Riester-Sparplan plus Bonus besser. Hier winkt derzeit deutlich mehr Ertrag.
■ Taktiker steigen bei Topangeboten mit Zins und Bonus ein und achten darauf, ob ein späterer Anbieterwechsel möglich ist.
■ Achten Sie zudem nicht nur auf die Höhe des Basiszinses. Ein üppiger Bonus, der bei Vertragsbeginn verbindlich festgelegt wird, kann einen mageren Zins mehr als ausgleichen.
■ Meiden sollten Vorsorgesparer Angebote, bei denen für eine Kapitalauszahlung zusätzliche Gebühren anfallen.