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TEST Schulranzen: Untragbar


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2013 vom 22.02.2013

Angeblich wollen die Eltern keine Ranzen mit „uncoolen“ Neonflächen kaufen. Deshalb fehlen sie auf einigen Modellen. Die Ranzen sind aber noch aus einem anderen Grund richtig uncool: Sie strotzen vor Schadstoffen – und daran sind ganz bestimmt nicht die Eltern schuld.


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Foto: Isabella/Timeline Images

Nach unserem letzten Test Schulranzen erhielten wir die Zuschrift eines verzweifelten Vaters, der vor dem Problem stand, einen Ranzen für seinen Sohn kaufen zu müssen: „Alle inakzeptabel aufgrund der Schadstoffbelastung!“ Kein Testmodell kam deshalb für ihn infrage. „Erbsubstanzschädigende Inhaltsstoffe gehören ...

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... nirgendwo rein!“

Der besorgte Vater stellte sich all die ausgasenden und vor sich hin stinkenden Schulranzen in einem schlecht belüfteten Klassenzimmer vor – eine Kata strophe. Denn manche Schadstoffe, etwa poly zyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), riechen wirklich übel. Zumindest ihr Sohn sollte da nicht auch noch zur Gesamtbelastung beitragen, entschieden die Eltern.


Ein ökologischer Schulranzen ohne Schadstoffe – das sollte die Lösung sein


Nach langem Suchen wurde der besorgte Vater im Internet fündig. Da gab es doch wahrlich einen Hersteller, der einen aus ökologischen Materialien gefertigten Schulranzen anbot. Die Argumente überzeugten ihn, hier hat ein Hersteller sich wirklich Mühe gegeben: mit einem Baumwollbezug aus kontrolliert biologischem Anbau, bedruckt ohne Schwerme talle, die Verstärkungsmaterialien komplett aus recy celten Materialien auf Zellulose basis, imprä gniert mit pflanzlichen Ölen und Wachsen, Griffe und Verstärkungen aus pflanzlich gegerbtem Leder einer deutschen Gerberei. Nicht ganz ohne Kunststoff durch den Innenaufbau aus Polypropylen, den Gurten sowie der Reflexionsfolie aus Polyester, aber alles komplett PV-Cfrei.

Zur Einschulung gab es also den nicht ganz so hippen und schreiend bunten Tornister, dekoriert mit springenden Walen auf dem Rücken, die Eltern haben ihrem Sohn erklärt, warum. Und auch nach eineinhalb Jahren in der Praxis ist die Familie mit der Wahl sehr zufrieden.

Ein solches Fazit würde auch ÖKOTEST gern an die Leser weitergeben. Deshalb wollten wir wissen, wie es um die Qualität der aktuellen Schulranzenmodelle bestellt ist. Beim Einkauf fiel zunächst auf, dass die Dekore wieder etwas zurückhaltender geworden und nicht mehr unbedingt mit allem möglichen Klimbim überladen sind. Offensichtlich fand das vermeintlich Kindgerechte gar nicht immer Gegen liebe. Kinder bevorzugen sehr wohl schlichtere Aufmachungen, sofern sie überhaupt die Auswahl dazu haben.

Auch an der Tragetechnik wurde gearbeitet. Immer mehr Ranzen sind wie Trekkingrucksäcke mit einem Beckengurt ausgestattet, damit sie noch besser am Rücken anliegen und ihn entlasten. Außer dem geht der Trend hin zu weicheren Ranzen, teilweise auch schon für die Einsteigermodelle. Vor allem jün gere Eltern wollen ihre Kinder cooler und lässiger ausstatten, argumentieren die Hersteller.

Wir kauften acht unterschiedlich gestaltete und geformte Anfängerranzen ein, darunter ein aktuelles Modell der „BioSchultasche“, die Familie Rieger so überzeugt hat. Neben der klassischen Tornisterform sind auch Ranzen dabei, die einem Trekkingrucksack ähneln, ein Modell hat abgesehen von Boden und Rücken eine weiche Rucksackform. Außerdem im Einkaufskorb: zwei echte Schulrucksäcke für die etwas fortgeschritteneren Schüler.

Das Testergebnis

Funktion top, Inhaltsstoffe Flop. Immerhin können sechs Schulranzen in der Gebrauchseignung ganz oder zumindest weitgehend überzeugen. Andere haben vor allem in puncto Sicherheit Mängel, dazu gehören auch die beiden Schulrucksäcke. Gar nicht einverstanden können wir mit der Schadstoffbelastung fast aller Modelle sein – leider auch nicht mit der von Leder Wolf beworbenen „BioSchultasche“. Drei Ranzen kommen noch auf ein „befriedigendes“ Gesamturteil.
Das ist gefährlich unsicher. Während die reflektierenden Flächen für die Nachterkennung bei den Anfängerschulranzen weitgehend vorhanden sind, fehlen die grellen Neonflächen bei drei Einsteigermodellen gänzlich. Der McNeill Ergo Light Trekking ist durch sein helles Design jedoch noch halbwegs sichtbar. Unverständlich, dass hier offensichtlich ein gefälligeres Aussehen im Vordergrund steht. Nach Aussagen einiger Hersteller liege das am Kaufverhalten der Eltern: Die der Schulranzennorm DIN 58124 entsprechenden Modelle mit den orangefarbenen fluoreszierenden Materialien würden immer weniger gekauft. Dabei sind gerade diese Flächen für die meisten Tage im Jahr am wichtigsten. Bei den zwei Schulrucksäcken sind nur mininale Reflektorflächen vorhanden. Doch auch ältere Kinder sollten bei Dunkelheit von Autofahrern gesehen werden. Auch wenn diese Produkte nicht der Norm unterliegen, sehen wir das kritisch.

Nur wenig Mängel im Gebrauch. Die meisten Ranzen und Rucksäcke sind gut zu handhaben und zu tragen. Hier entscheiden eher individuelle Vorlieben, ob man bestimmte Verschlüsse oder Riemenverstellungen besser oder schlechter findet, wie ein ergänzender Test mit Schülern der zweiten und dritten Klasse zeigte. Wenn ein Ranzen mal drückt, muss das nicht für alle Kinder gelten. Es wurde deutlich, dass die Modelle im Einzelfall nicht gleich gut passen. Sofern es individuelle Probleme waren, haben wir die Kritikpunkte nicht abgewertet.

Nicht zufrieden waren unsere Tester jedoch mit dem Leder Wolf Anfängerranzen aus Baumwolle. Er hat lediglich zwei gleich große Innenfächer, aber kein Fach für schwere Bücher, damit diese ergonomisch sinnvoll nah am Rücken getragen werden können. Hinzu kommt, dass Rücken polster und die zu schmalen Schultergurte nicht ergonomisch geformt und gepolstert sind, sodass Ranzen und Riemen wahrscheinlich in vielen Fällen drücken werden. Auch beim McNeill Ergo Light Trekking wurde das harte Rückenpolster bemängelt.

Nicht ganz dicht. Die Ranzen von Fredy Zwenger und Leder Wolf sowie der Scout Mega Starship können einem durchschnittlichen Regenschauer nicht ganz widerstehen. Sie wiesen nach dem Test im Innern feuchte Stellen auf. Gar nicht regendicht sind die beiden Schulrucksäcke. Hier drang durch die Reißverschlüsse deutlich Wasser ein. Alle Produkte ließen sich jedoch auch nach der Feuchteprüfung noch gut und dauerhaft belasten. Und nur die Marken Der Die Das und McNeill zeigten im Dauertest leichte Schwächen beim Verschluss.

Die Inhaltsstoffe

Indiskutabel. Bis auf den Take it Easy Schulrucksack London New Tattoo mit minimalen Reflektoren sind alle Produkte stark mit Schadstoffen belastet. Einige stinken gar zum Himmel. Meist bestehen die Reflektormaterialien aus PVC, doch oft sind auch andere Teile wie die Klarsichthüllen für den Stundenplan oder gar eines der Hauptmaterialien aus den problematischen chlorierten Verbindungen. Leider ist die wirklich PV-Cfreie „BioSchultasche“ von Leder Wolf, der Anfängerranzen aus Baum wolle 435, unterm Strich nicht besser als die Konkurrenz. Bei diesem Modell ist die hormonell wirkende Substanz Dibutyl zinn das Hauptproblem. Diese Verbindung ist mittlerweile in hohen Konzentrationen verboten, die allerdings noch deutlich über unseren Abwertungsgrenzen liegen. Schade – denn grundsätzlich begrüßt ÖKOTEST natürlich die sichtbaren Bemühungen von Leder Wolf um ökologische Materialien.

Ansonsten sind bei den Schadstoffen vor allem bedenkliche PhthalatWeichmacher zu nennen, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Einige davon sind in Babyprodukten und Kinderspielzeug bis auf Restgehalte verboten. Überwiegend sind die Hersteller auf eine andere, aber ebenfalls bedenkliche PhthalatVerbindung und auf Ersatzweichmacher ausgewichen, die jedoch noch nicht ausreichend erforscht sind. Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und phosphororganische Verbindungen wurden in fast allen Produkten nachgewiesen. Einzige frohe Botschaft: Bedenkliche oder gar verbotene Farbstoffe wurden im Gegensatz zu früheren Tests nicht mehr gefunden.

So reagierten die Hersteller

Hersteller Sternjakob weist darauf hin, dass der 4You Schulrucksack kein Schulranzen ist, sondern „ein Schulbehältnis für die weiterführende Schule“, das frühestens ab der vierten Klasse getragen werde. Rucksäcke seien für einzuschulende Kinder grundsätzlich nicht geeignet. ÖKOTEST stimmt dem Hersteller voll und ganz zu.

So haben wir getestet

Der Einkauf
Jedes Jahr kommen neue Modelle und Designs auf den Markt. Manche zielen von der Aufmachung her eher auf Mädchen, andere auf Jungen. Wir haben acht aktuelle Einsteigerranzen von bekannten Markenherstellern eingekauft, darunter auch den School-Mood von Fredy Zwenger aus dem Waldorfshop und den von Leder Wolf als „Bio-Schultasche“ beworbenen Anfängerranzen aus Baumwolle. Außerdem im Test: Zwei Schulrucksäcke, die auch schon in der Grundschule den Erstklässlerranzen ablösen.

Die Gebrauchseignung
Ganz vorne steht die Sicherheit. Unsere Experten prüften, inwieweit die Modelle der Schulranzennorm DIN 58124 entsprechen. Doch auch Handhabung und Verarbeitung standen auf dem Programm.

Die Inhaltsstoffe
Die beauftragten Labore nahmen die Schadstoffe unter die Lupe, die bekantermaßen in Kunststoffen und Textilien eine Rolle spielen können. Haben die Hersteller etwas getan, um die Belastung zu reduzieren? Sind Reflektoren und andere Teile immer noch aus schadstoffträchtigem PVC?

Die Bewertung
Die Schadstoffbelastung ist für ÖKO-TEST immer ein wichtiges Thema, aber im Falle der Ranzen finden wir die Gebrauchseignung und hier vor allem die Sicherheit noch wichtiger. Auch Schüler mit Schulrucksäcken sollten sicher ans Ziel kommen. Wenn ein Ranzen bei Tag schlecht sichtbar ist oder ein Rucksack zudem nur über minimale Reflektorflächen verfügt, kommt das Produkt im Test Gebrauchseignung nicht über ein „ausreichend“ hinaus. Unter den nachgewiesenen Schadstoffen werten wir deutliche Gehalte von Phthalat-Weichmachern und Dibutylzinn am strengsten ab, weil sie im begründeten Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken.

Nur große Reflexionsflächen machen einen Ranzen in der Dunkelheit sicher. Das sollte auch für die Rucksäcke gelten, die zwar nicht mehr der Norm unterliegen, aber auch schon von Grundschülern benutzt werden. Die grellen Neonfarben sorgen dafür, dass die Kinder bei Tages- und bei Dämmerlicht von Weitem gesehen werden. Neben dem Messen im Labor ließen wir die Wirkung auch im Freien überprüfen.

Knall auf Fall: Eine spezielle Vorrichtung stauchte die beladenen Ranzen, wie es im Alltag ständig geschieht. Dazu wurden sie tausendmal zehn Zentimeter angehoben und fallen gelassen.

Wie lange haltbar?
Zig Male wurden die Verschlüsse betätigt, um die Verarbeitung zu prüfen: Es gab nur wenige Mängel. Wichtig war auch die Regenwasserprüfung, bei der die Ranzen zehn Minuten lang einem Schauer ausgesetzt waren.

Worauf achten beim Ranzenkauf?

► Der Ranzen sollte ausreichend große reflektierende und g relle fluoreszierende Flächen haben und der Schulranzennorm DIN 58124 entsprechen. Achten Sie auf entsprechende Prüfzeichen.
► Stellen Sie die Sicherheit und die Passform in den Vordergrund.
► Ein Schulrucksack ist nicht für Schulanfänger konzipiert, verfügt in der Regel nicht über ausreichende Leuchtflächen und ist für viele Grundschulkinder auch zu groß.
► Die Anprobe eines beladenen Schulranzens ist unerlässlich, mit dicker und mit dünner Kleidung: Er muss nach Einstellen der Gurte richtig gut am Rücken anliegen und nicht zu tief sitzen, Polster und Riemen dürfen nicht drücken. Eine nicht zu hart gepolsterte und körpergerecht geformte Rückenpartie ist von Vorteil, das gilt auch für die Gurte, die ausreichend breit sein sollten.
► Optimalerweise entspricht die Ranzenbreite der Schulter breite und der obere Rand schließt mit Schulterhöhe ab. Das ist bei hochformatigen Ranzen normalerweise eher gegeben.
► Achten Sie auf die Einteilung und Fächer. Ein Fach nah am Rücken für schwere Bücher ist wichtig. Weitere Fächer oder Außentaschen bieten die Möglichkeit, Ordnung zu halten.
► Tabu sind scharfe Ecken und Kanten.

ÖKO-TEST rät

► Sicherheit geht vor: Trotz der Schadstoffbelastung empfehlen wir die drei im Gesamturteil „befriedigenden“ Modelle. Sie waren in der Sicherheitsprüfung top. Achten Sie darauf, dass der Ranzen im Sommer nicht auf der nackten Haut aufliegt – damit sie nicht mit den Schadstoffen in Kontakt kommt.

► Auch wenn es ein Geschenk sein soll: Ranzen unbedingt mit dem Kind kaufen, damit verschiedene Modelle ausprobiert werden können.

► Die Schulterriemen sollten in den ersten Klassenstufen von den Eltern eingestellt und auch immer wieder kontrolliert werden.

Kompakt

Unverzichtbares PVC?
Viele Schadstoffe kommen aus den verwendeten PVC/PVDC/chlorierten Kunststoffen. So werden Reflektormaterialien aus Mikroprismen eingesetzt, die das auftreffende Licht in vielen Winkeln zurückstrahlen können. Sie sind aus PVC, wobei von Hersteller 3M auf Wunsch zumindest die in Babyartikeln und Kinderspielzeugen reglementierten Phthalate vermieden werden. PVC sei einfach Stand der Technik, erklärte uns auf Nachfrage die bei 3M für derartige Oberflächen zuständige Dörte Quel. Technologisch wären wahrscheinlich auch andere Kunststoffe möglich. Neben den Prismen gibt es auch reflektierende Folien, die aus winzigen Glaskugeln bestehen. Diese sind homogen silbergrau und PVC-frei. Ranzenhersteller Leder Wolf setzt offensichtlich einen solchen Reflektor ein. Weichmacher sind jedoch auch hier enthalten. Beide Materialien erfüllen die Anforderungen der Schulranzennorm. Reflektorhersteller Orafol will nach Aussagen des Entwicklungsmanagers Bernd Kreitz demnächst eine PVC-freie Prismenfolie auf den Markt bringen.

Foto: Labor

Zu schwer?
Schwere Schulranzen sind – anders als man gemeinhin denkt – offenbar doch nicht der Grund für Haltungsschäden bei Schülern. Das stellten zumindest Wissenschaftler und Mediziner der Universität des Saarlands fest. Der Ranzen wirkt nach deren Erkenntnissen zu kurz auf den Rücken ein, um Gelenke, Bänder und Bandscheiben schädigen zu können. Auch der Richtwert, dass ein Schulranzen nur zehn Prozent des Körpergewichts schwer sein sollte, ist danach nicht zu halten. In einer Untersuchung bei Kindern der zweiten und dritten Klasse wogen die Ranzen im Schnitt fünf Kilogramm und damit rund 17 Prozent des Körpergewichts. Bei ihnen wurde die Muskulatur noch nicht merklich beansprucht; erst bei einem Drittel des Körpergewichts war das der Fall. Dennoch gilt: Den Ranzen täglich sortieren und keine unnötigen Sachen mitschleppen.


Fotos: Labor (3)