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TEST Volkswagen Grand California a 600: Der Senkrechtstarter


Camper Vans - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 21.06.2019
Artikelbild für den Artikel "TEST Volkswagen Grand California a 600: Der Senkrechtstarter" aus der Ausgabe 4/2019 von Camper Vans. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Camper Vans, Ausgabe 4/2019

Lange mussten wir warten, jetzt war es endlich so weit: Der große VW California durfte endlich angecampt werden.


Viele Skeptiker haben bis zum Schluss daran gezweifelt, doch spätestens seit der Präsentation auf der diesjährigen CMT in Stuttgart und dem Bestellstart im Januar war klar: Der Grand California wird wie angekündigt für einen Preis ab 54.990 Euro inklusive 177 PS Motor und Achtgang-Automatik kommen.
Anfang Mai war es dann endlich auch für uns so weit. Ancampen auf Gran Canaria – ein großer Auftritt für ein großes Auto. Drei Tage Camping sollten genügen, um einen ersten Eindruck vom neuen VW zu ...

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Viele Skeptiker haben bis zum Schluss daran gezweifelt, doch spätestens seit der Präsentation auf der diesjährigen CMT in Stuttgart und dem Bestellstart im Januar war klar: Der Grand California wird wie angekündigt für einen Preis ab 54.990 Euro inklusive 177 PS Motor und Achtgang-Automatik kommen.
Anfang Mai war es dann endlich auch für uns so weit. Ancampen auf Gran Canaria – ein großer Auftritt für ein großes Auto. Drei Tage Camping sollten genügen, um einen ersten Eindruck vom neuen VW zu bekommen. Knapp zwei Jahre ist es her, dass der damals mit California XXL betitelte Kastenwagen, noch mit Längsbetten, Rucksack, Glasdach und versenkbarem Gas-Kochfeld, auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf für Furore sorgte. 2018 platzte die nächste Bombe, als der angepeilte Einstiegspreis bekannt wurde.
Und jetzt also sitzen wir im Grand California 600, im kurzen Modell der Grands. Basis ist der neue im Jahr 2016 vorgestellte VW Crafter, und zwar mit der frontgetriebenen Version. Denn im Gegensatz zu anderen Anbietern gibt es den Ausbau alternativ ebenso mit Allradantrieb. Die knapp zehn Zentimeter abweichende Stehhöhe wird beim Fronttriebler durch einen Doppelboden ausgeglichen. Die Platzverschwendung ist nicht zu verleugnen, bei einem Aufpreis von rund 4.000 Euro rechnet VW wohl mit einem hohen Anteil an 4Motions. So jedenfalls beträgt die Stehhöhe im Fahrzeug großzügige 2,16 Meter, in der Nasszelle sind es 2,05 Meter – mehr muss es theoretisch auch nicht sein, denn der Querschläfer bietet trotz zweier abstehender „Ohren“ nur 1,91 Meter Länge, was abzüglich Kopfkissen und ein bisschen Luft für Personen bis 1,85 Meter Körpergröße gerade so reicht. Dafür ist das Bett mit 1,55 Meter so breit, dass man leicht etwas diagonal liegen kann, wenn man sich auszustrecken will. Zu klein sollte man wiederum auch nicht sein, denn die 92 Zentimeter Betthöhe müssen auch erst mal überwunden werden. Doch im Normalfall – also mit eingebauter Abtrennung zum Laderaum – gibt es zwei ausgesägte Tritte, die einem dabei helfen.
Wo wir schon einmal beim Bett sind: Die Matratze im Heck besteht aus drei Teilen und ist acht Zentimeter dick. Seitlich liegt sie auf den Schränken auf, in der Mitte gibt es einen aufklappbaren Metallrahmen. Als Unterlage dienen Federteller auf Kunststoff. Unter dem Bett befindet sich ein Laderaum mit einer Tiefe von 128 Zentimeter, einer Breite von 70 bis 126 Zentimeter und einer Höhe von 79 Zentimeter. Nimmt man die Abtrennung zum Wohnraum heraus, kann bis 3,30 Meter durchgeladen werden. In den Schränken unter dem Bett befindet sich Platz für zwei 11 Kilogramm Gasflaschen, den 110 Liter Frischwassertank, FI-Schalter, Bordelektronik, Ablassventile und noch genügend Stauraum für große Vorrats- oder Kleiderkisten. Um schwere Gegenstände zu sichern, gibt es außerdem Airline-Schienen an den Seiten. Das optionale Hoch-(Kinder)-Bett ist zur Familiennutzung obligatorisch. Zwar verführen 150 Kilogramm Traglast und eine gemessene Länge von 1,91 Meter dazu, auch als Erwachsener oben, unter dem riesigen Panoramadach zu schlafen – aber mit Schuhgröße 45 und einer entsprechenden Fußlänge müssen bedingt durch die Dachschräge gut 30 Zentimeter von der Länge abgezogen werden, wenn man auf dem Rücken liegen möchte. Komplett diagonal auf 2,22 Meter geht es aber zur Not. Für Kinder ist der Platz jedenfalls super und das ganze Bettzeug kann problemlos oben liegen bleiben, auch, wenn das Bett zurückgebaut ist. Jetzt aber genug mit Daten und Maßen, schließlich sind wir ja zum Fahren hier. Bevor es richtig losgeht, dürfen für unterwegs einkaufen. Brot, Käse, Wasser und leckeres Eis – schließlich hat der 70-Liter-Kompressor-Kühlschrank auch ein Gefrierfach und dank der optionalen 104 Watt Solaranlage auf dem Dach und der 95 Ah-Bordbatterie sollte die Energie ausreichen. Angetrieben wird der Grand California ausschließlich von dem 177 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 410 Nm Drehmoment und Achtgang-Automatik. Mit SCR-Katalysator, Partikelfilter und Oxidationskat erfüllt der California bisher nur Euro 6b – und ist damit eigentlich nur noch bis September 2019 als Neufahr-zeug zulassungsfähig – ist aber für 6d-Temp gerüstet.
Die Fahrleistungen des nach Norm beladenen -also mit Fahrer, einer Gasflasche, vollem Kraftstoff- und Wassertank, 3.210 Kilogramm, jetzt mit zwei Personen, Gepäck und Vorräten -sicher 3.400 Kilogramm schweren Gefährts sind hervorragend – und lassen ein großes Problem ganz leicht vergessen: die Zuladung! Eine dritte Person, ein bisschen mehr Gepäck oder zwei Fahrräder auf dem Heckträger und schon kratzt man heftig an der 3.500 Kilo Grenze. Ein Problem, welches viele Kastenwagen haben, das sich nur durch ausgeklügelte Konstruktionen und Leichtbau lösen lässt – doch das ist teuer und passt deshalb auf den ersten Blick nicht zum Einstandspreis des VWs.

Der klinisch weiße Innenraum ist natürlich megamodern. Wie sich die Farbe in der Praxis schlägt, wird sich noch zeigen. Der Möbelbau beim Küchenblock ist klassisch Kastenwagen, robust mit viel Stauraum. Die zierliche Kocher-Spülen-Kombination ist für zwei Personen ausreichend.


Der frontgetriebene Crafter kommt auch abseits der Straße überraschend weit. Der Ausbau ist solide und klappert kaum.


Fahrwerk und Fahrverhalten des Crafters sind hervorragend. Dank der Achtgang-Automatik krabbelt der California auch ohne 4Motion über beachtliche Hinternisse -man muss nur auf die Stufe achten.


Platz für zwei Personen ist mehr als genug, erst zu viert wird es eng am Tisch. Über die Bedieneinheit wir gesteuert und überwacht -die Steuerung verschwindet im Kasten.


An Licht und Stromanschlüssen wurde nicht gespart. Der Anschluss, Schlauch und Brause für die Außendusche sind serienmäßig im Fahrzeugheck verbaut.


Der Möbelbau des Gran Calis ist zwar super modern und stylisch vom Design, von der Ausführung aber klassisch. Also Pappelsperrholz anstatt Leichtmetall-Sandwich, also günstig anstatt leicht. Im Vorfeld gab es ja bereits heftige Kritik an der sterilen Ausstattung. Bei der Wahl zwischen Gelsenkirchener Barock oder Zahnarztpraxis ziehen wir letzteres vor. Alles in Weiß hat vielleicht den Nachteil, dass man den Schmutz eher sieht, aber auch den Vorteil, dass man sofort weiß, wo man putzen muss. Das gleiche gilt für den dunklen Boden, der zwar vom Material unempfindlich ist, auf dem man aber jeden Fußabdruck sieht. Fest steht: Wer einen schönen Cali haben will, muss halt öfter putzen.
Aber es geht, denn das Wohn- und Raumgefühl entschädigt für vieles. „Mit optionalem Zusatzbett im Hochdach das ideale Reisemobil für Familien“, steht in der Beschreibung des GC 600. Optimal und fast schon luxuriös ist es aber für zwei Personen. Zu zweit hat man überall genügend Raum, um sich zu bewegen – außerdem reicht der Platz in den ringsum am Fahrzeugdach angebrachten Oberschränken für benötigte Wechselwäsche einer Woche locker aus. Hosen, Jacken, Schuhe und sonstige Ausrüstung sollte man in Kisten im Laderaum verstauen. Es stimmt schon, die Form der Oberschränke ist alles andere als optimal. Einzig eine Klappe am Heck ist so geformt, dass man größere Kleidungsstücke oder Taschen darin verstauen kann. In der großzügigen Nasszelle gibt es dafür vier Kleiderhaken und eine Handtuchstange. Clever ist auch der Badschrank, dessen Tür beidseitig bespiegelt ist. Die beiden LED Streifen, die für direkte und indirekte Beleuchtung sorgen, sind ebenso klasse, die Schaltung über den Bewegungsmelder muss man beobachten, nicht nur einmal ging nachts im Bad das Licht an, obwohl niemand darin war. Nicht ganz so clever sind die Wandregale. Anstatt einer Leiste, die den Inhalt vor dem Herausfallen schützen, haben sie nur zwei Stange – kleinere Teile wie Zahnpastatube oder Deoroller rutschen einfach unter der Reling durch.
Hinter den beiden Türchen unter dem Klappwaschbecken befinden sich der Toilettenpapierhalter und einiges an Technik. Ansonsten ist das Bad mit 80 mal 80 Zentimeter groß genug und der serienmäßige 10 Liter Boiler reicht bequem aus, wenn zwei Personen hintereinander duschen wollen. Selbst danach steht der Rest des Fahrzeugs nicht unter Wasser. Selbst in den Schränken bleibt es trocken – einzig an der Positionierung der beiden Abläufe darf noch etwas gearbeitet werden.
Dass auch hier der Rotstift angesetzt wurde, erkennt man nicht nur an der einfachen Dachluke – wenigstens ist eine drin. Während am Prototyp auf dem Caravan Salon der Toilettenschacht, dessen Außenklappe ganz innovativ an die Zentralverriegelung gekoppelt ist, noch penibel abgedichtet war, ist in der Serie davon nichts mehr zu sehen. Unbehandeltes Holz und offene Fugen, die, falls was daneben gehen sollte, den zu entsorgenden Inhalt im ganzen Fahrzeug verteilen. Ein knapper halber Meter trennt das Bad von der Küche. Genug Platz um durchzukommen, außer, die Leiter für den Zustieg ins Dachbett ist eingehängt, dann wird es eng. Die Küche hat eigentlich Standardmaße für ein 6-Meter-Fahrzeug, ist also relativ klein.

Trotz der „Ohren“ bleiben netto rund 185 Zentimeter, um liegen zu können -nicht perfekt, aber bei anderen Herstellern auf VW, MAN oder Sprinter nicht anders, also kein Grund zu klagen.

Die Bettkonstruktion ist solide - und schwer. Die Stauräume in den Oberschränken sind etwas speziell. Die unteren Fächer gehen aber und unter dem Bett ist genügend Platz.


Die Stauraumsituation wirkt anfangs dramatischer als sie in der Praxis sein wird.


Die Nasszelle: groß genug, viel Licht und Luft, praktische Haken, Spiegel aber unpraktische Regale.


Eine sehr innovatives 30 mal 40 Zentimeter große Ablage, die auf der Matratze aufliegt, vergrößert die Ablagemöglichkeiten. Der Zweiflammkocher bietet Platz für zwei Töpfchen mit 16 und 22 Zentimeter Durchmesser – bei mehr als normaler Topfbreite mit zwei und vier Liter Inhalt wird es schon knapp. Dabei bietet es sich beim Cali schon an, auch mal im Fahrzeug zu kochen, da die Dünste theoretisch gut zur offenen Schiebetür abziehen können. In der Schublade und den Schubfächern bekommt man viel unter, die Fächer sind auch groß genug, um Flaschen und Müslipackungen stellen zu können. Über der Küche wäre noch etwas Platz für ein Gewürzregal – vielleicht beim nächsten Facelift. Die Kühl-Gefrier-Kombination mit zwei Ebenen lässt sich gut bestücken und ist außerdem bequem zu erreichen. Das ist ganz praktisch, wenn man Einkäufe direkt verpacken kann – oder die Klappe mit den Steckdosen am Küchenblock als Bar nutzt, da ist der Getränkenachschub nicht weit weg.
Am frontgetriebenen Crafter muss man insgesamt drei Stufen erklimmen, um in den Wohnraum zu kommen. Dort ist für zwei Personen oder die kleine Familie auch genügend Platz. Vor den Camping-Modus haben die VW-Entwickler aber noch eine kleine Aufgabe gestellt: Anstatt der bequemen Verdunklungssysteme wie bei einigen Mitbewerbern müssen am Crafter noch Stoffe mit Magnet an den Seitenscheiben angebracht sowie Gestänge an der Frontscheibe befestigt werden.
Eine elektronische Parkbremse vermisst man eigentlich nicht. Dort, wo das Auto einigermaßen eben steht, genügt die P-Stellung der Automatik. Die Vordersitze lassen sich problemlos zum Innenraum hin drehen. Der Tisch hat während der Fahrt seinen Platz mit eigener Verankerung auf dem Heckbett – wenigstens, wenn Mitfahrer auf der Rückbank sitzen. Auf der Bank sitzt man ganz bequem, für zwei Erwachsene sind die 84 Zentimeter auf längeren Strecken aber zu schmal. Zum gemütlichen Lümmeln reicht es aber allemal und eine Vielzahl an Anschlüssen und Ablagen sorgen dafür, dass das Entertainment nicht zu kurz kommt.
Der Grand California begeistert. Er ist nicht perfekt, aber die Schwächen Zuladung, Bettmaße und Stauraum haben die Mitbewerber ja auch. Die Preise werden sich je nach Konfiguration bei rund 70.000 Euro einpendeln -ein Schnäppchen ist der GC nicht. Wir können es kaum erwarten, den Grand California ausführlicher zu testen.

Tolle, aber schwere Dachbettkonstruktion. Für Personen über 1,65 Meter aber nur bedingt tauglich, darunter aber richtig schön.


Die Bar, wenn sich das Leben wieder vor dem Fahrzeug abspielt. Mit dem Schalter am Eingang können alle Lichter ausgeschaltet werden.


Das fiel uns auf

Kleine, aber feine Unterschiede wie genügend Ablagen, Flaschen- und Becherhalter lassen über den sonstigen Nutzfahrzeug-Look hinwegsehen


Wäre der Alkoven ein paar Zentimeter höher, wäre das Dachbett groß genug


Unbehandelter Holzkasten und Spalten, durch die Flüssigkeit ins Fahrzeuginnere gelangen kann, sollten im Toilettenbereich vermieden werden.


An der zentralen Bedieneinheit lässt sich alles schalten und überwachen.


Vorgerüstet für alle Eventualitäten: Zwei leere Anschlüsse für weitere Verbraucher. So geht industrial standard. Ein vorgefertigter Kobelbaum wiegt aber etwas mehr.


Die oben angebrachte Rückfahrkamera verzerrt das angezeigte Bild deutlich.


TECHNISCHE DATEN

Basisfahrzeug: VW Crafter, Vierzylinder-Turbodiesel mit AdBlue und SCR-Katalysator. Hubraum 1.968 cm³, 130 kW (177 PS) bei 3.600/min, 410 Nm bei 1.500/min, 8-Gang-Automatikgetriebe, Frontantrieb. Euro 6b. CO2-Emission 212 g/km. Höchstgeschwindigkeit 162 km/h

Maße und Massen: (L x B x H) 599 x 204 x 309 cm, Radstand: 364 cm. Masse im fahrbereiten Zustand (Testfahrzeug): 3.210 kg, zulässige Gesamtmasse: 3.500 kg.

Aufbau: Selbsttragende Stahlblechkarosserie mit GFKHochdach und -Karosserieverbreiterungen im Heck. Vorgehängte Kunststoff-Rahmenfenster. Dach, Wände und Boden isoliert. Zwei Dachfenster, eine Dachluke, ein Pilzlüfter.

Bett: Heck-Querbett 192 x 155/136 cm. Dach-Kinderbett 191/160 x 49/118 cm

Füllmengen: Frisch-/Abwasser: 110 l innenliegend/ 90 l außen isoliert, Gas: 2 x 11 kg, Diesel: 75 l, AdBlue: 18 l

Serienausstattung: 70-l-Kompressorkühlschrank mit Gefrierfach, Kompaktbad mit Kassettentoilette und Dusche, klappbares Waschbecken im Bad, Wasserhahn mit herausziehbarer Duschbrausen-Armatur, Handtuchhalter, Küche mit Zweiflammkocher mit elektronischer Zündung, Heizung Truma Combi 6 mit 10-l-Wasserinhalt, Anschluss für Außendusche, elektrische Trittstufe, LED-Beleuchtung, Berganfahrassistent, zentrale Camperbedieneinheit, 2er-Sitzbank mit Isofix, Wohnfenster mit Moskitonetz und Verdunkelung, Moskitonetz Schiebetür, Fahrerhaus Verdunklung, Küchenblockerweiterungsplatten, Kunststoff-Bodenbelag in Holzoptik.

Sonderausstattung: Lackierung candy/beige metallic (2.975 €), 4x 12-V-Steckdosen im Fahrerhaus (70 €), Radioempfang DAB+ (214 €), Leichtmetallräder „Lismore“ 6,5 J x 17 (1.743 €), Markise auf rechter Fahrzeugseite (1.000 €), Hochbett über Dinette inklusive Aufstiegsleiter, Beleuchtung und Panoramadachfenster (2.800 €), California-Klappstühle-Campertisch (486 €), Toilette mit Sogentlüftung (220 €), Ambientebeleuchtung (490 €), Solaranlage 104 W (1.800 €), induktive Ladeschale (50 €), Multifunktions-Lederlenkrad (3 Speichen), beheizbar (613 €), Sitzheizung, links und rechts (321 €), Frontscheibe in Wärmeschutzverglasung, beheizbar (298 €), Kühlerschutzgitter (292 €), Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit ACC bis 160 km/h (1.166 €), Reifendruckkontrollanzeige (411 €), Navigationssystem „Discover Media“ mit 8“-Touchscreen (1.595 €), Spurhalteassistent „Lane Assist“ inkl. Blind Spot Sensor mit Ausparkassistent (583 €), seitliche Markierungsleuchten (109 €), LED-Hauptscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht (1.196 €), Licht- und-Sicht-Paket (154 €), Nebelscheinwerfer inkl. Abbiegelicht (292 €), Climatronic mit Stauluftregelung, FCKW-frei (2.791 €), Parklenkassistent „Park Assist“ und ParkPilot im Frontund Heckbereich mit aktivem Flankenschutz (1.648 €), 230-V-Steckdose im linken Sitzgestell (220 €),

Testverbrauch: 11,2 l/100 km

Normverbrauch: 8,1 l/100 km

Grundpreis: ab 54.990 €

Testwagen: 79.829 €

www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de


Foto: Stephan Lindloff