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TEST: Wohngebäudeversicherungen: Qualität vor Preis


ÖKO-TEST Spezial Geld & Versicherungen - epaper ⋅ Ausgabe 10/2014 vom 17.10.2014

Unwetter und Feuer sind die schlimmsten Feinde für Hab und Gut. Hausbesitzer brauchen daher unbedingt hochwertigen Wohngebäudeschutz. ÖKO-TEST hat die Versicherungsangebote erneut unter die Lupe genommen.


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Foto: imago/Bild13

Ein Besuch des Versicherungsvertreters dürfte für die rund 16 Millionen Hauseigentümer in Deutschland in diesem Jahr kein Grund zur Freude sein. Fast immer will der Versicherer dann mehr Geld. Grund: Die private Wohngebäudeversicherung steckt dramatisch in den roten Zahlen. 2013 haben Flut, Hagel und Sturm das Geschäft vollkommen vermiest. Dabei gab es wegen der vielen ...

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... Leitungswasserschäden schon in der Vergangenheit keine Gewinne. Im vergangenen Jahr mussten die Hausversicherer 32 Prozent mehr für Schäden und Kosten ausgeben, als sie durch Prämien eingenommen haben. „Diese Branche ist verlustreich“, bestätigt Norbert Rollinger vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Nachdem bereits 2013 die Münchener Allianz rund 15.000 Kunden in Ostdeutschland und der Ergo-Konzern bundesweit rund 120.000 Kunden mit teilweise deutlichen Prämienanpassungen geschockt hatten, geht der Trend so weiter. Rund 350.000 Immobilienkunden von der SV-Sparkassenversicherung aus Stuttgart haben bereits für 2014 einen „blauen“ Brief erhalten und müssen im Schnitt fast 14 Prozent mehr Prämie zahlen. 20 Prozent teurer wird es für Immobilienkunden der R+V-Versicherung aus Wiesbaden – im Durchschnitt. Abweichungen nach oben sind durchaus möglich. „Jeder unserer Kunden erhält ein Angebot zur Fortsetzung des Vertrags“, verspricht R+V-Sprecherin Brigitte Römstedt. Die Aktualisierung unseres Wohngebäudetests aus dem vergangen Jahr zeigt, dass weiterhin viele Versicherer die Prämien anheben.


Höhere Prämien drohen: Die Versicherung ist im Minus


Andere Versicherer drohen mit Kündigung, wenn der Kunde höhere Preise oder mehr Eigenbeteiligung nicht akzeptiert. Betroffen sind sogar Hausbesitzer, die lange Jahre keinen Schaden hatten. „Die Versicherer gehen teilweise mit dem Gießkannenprinzip vor, weil die Sparte stark im Minus ist“, sagt Johannes Brück, Versicherungsmakler aus Düsseldorf. „Wer eine Änderungskündigung bekommt, sollte die dennoch nicht einfach abnicken“, rät Brück. Oft sei besserer Schutz für weniger Geld möglich. Denn es gibt immer noch große Preisunterschiede und Wettbewerb am Markt.

Doch die Versicherer nehmen längst nicht mehr jeden. Dies zeigt ein Fall der Medien-Versicherung. Das günstige Angebot für Peter Römer (dessen Namen wir geändert haben) stand nur auf dem Papier. Nach genauer Betrachtung der Lage des Hauses, das an einem Waldrand steht, verweigerte der Anbieter den Versicherungsschutz. „Bei einem Brand braucht die Feuerwehr viel zu lange“, so die Medien-Versicherung. Probleme haben auch Kunden, die in den vergangenen fünf Jahren ihrer Versicherung einen Schaden gemeldet haben, vor allem wenn es sich um einen Leitungswasserschaden handelt. Hier befürchten die Versicherer, dass weitere Schäden folgen. „Viele Versicherer wollen Gebäude, die über zehn Jahre alt sind, gar nicht mehr haben“, sagt Versicherungsmakler Franz Leeb von Munich-Broker.de.

Umso wichtiger ist es, Preise und Versicherungsbedingungen vergleichen zu können. ÖKO-TEST hat daher jetzt insgesamt 76 Tarife von 36 Versicherern und speziellen Konzeptanbietern auf Herz und Nieren geprüft. Im Unterschied zu unserem Test im November 2013 haben wir dabei für Schäden durch Rauch und Ruß eine Veränderung vorgenommen. Bislang konnten hier nur Tarife punkten, die – wie alle – nicht nur für Rauch und Ruß durch Feuer oder Verpuffung leisten, sondern uneingeschränkt für alle denkbaren Ursachen. Jetzt honorieren wir auch, wenn die zusätzliche Leistung eingeschränkt ist auf „bestimmungswidrig“ qualmende Öfen oder sonstige Anlagen. Die Prämien wurden für ein Musterhaus mit 250 Quadratmetern Wohnfläche für sechs Modellfälle in drei Städten erhoben. Insgesamt wurden 456 Modellfälle untersucht.

ÖKO-TEST rät

■ Qualität geht vor Preis, denn was nützt ein billige Versicherung, die im Ernstfall gar nicht oder unzureichend leistet.

■ Will der Versicherer mehr Geld, können Sie durch einen Wechsel eventuell höhere Leistungen zu einem günstigeren Preis bekommen. Wer in der Vergangenheit einige Schäden hatte oder ein sehr altes Haus bewohnt, muss allerdings unter Umständen das „Änderungsangebot“ des Versicherers – mehr Prämie oder höhere Selbstbeteiligung – annehmen.

■ Auch ohne Kündigung sollte in regelmäßigen Abständen die Police auf den Prüfstand gestellt werden. Wichtig: Der Schutz muss ausreichend sein. Neu- und Umbauten müssen eingepreist werden. Achten Sie darauf, dass die Wohngebäudepolice als „gleitende Neuwertversicherung“ oder als Quadratmetertarif vereinbart wird und die Assekuranz einen Unterversicherungsverzicht erklärt.

Das Testergebnis

Die Preisunterschiede am Markt sind weiterhin gigantisch. Während der günstigste Tarif Direkt Plus von der Grundeigentümer gemittelt durch alle drei Angebote ohne Elementarschadenschutz bei 232 Euro liegt, kostet das teuerste Angebot, der Axa Optimal Plus im Durchschnitt 855 Euro pro Haus und Jahr – das ist eine Preisdifferenz von fast 270 Prozent. Und dafür bekommt man nicht einmal die höchsten Leistungen. Sehr gut bewertete Angebote wie die Tarife XXL der Interrisk, Premium und Komfort inkl. grobe Fahrlässigkeit und Vandalismus der Medienversicherung sowie Max-Wohngebäude Premium von Maxpool liegen dagegen im Schnitt der drei untersuchten Häuser zwischen 402 und 443 Euro pro Jahr.

■ Teurer Schutz vor Naturgewalten. Wer sich in Dresden gegen die Folgen von Elbe-Hochwasser versichern will, bekommt bei der Medien-Versicherung mit dem gut 345 Euro teuren Klassik-Tarif das günstigste, allerdings insgesamt sehr leistungsschwache Angebot. Mit 1.729 Euro fünfmal so viel muss man bei der Ostangler Brandgilde für den Toptarif Exclusiv Fair Play bezahlen. Gegenüber 2013 hat die Ostangler Brandgilde den Preis um fast 1.100 Euro oder gut 170 Prozent angehoben. Da drängt sich der Eindruck auf, dass der Versicherer solche Häuser eigentlich gar nicht mehr versichern möchte.

■ Hohe Leistungen in allen Bereichen. Vier Angebote ohne zusätzlichen Elementarschadenschutz erreichen den ersten Rang. Es sind die Interrisk mit dem Tarif XXL, die Medien-Versicherung mit Premium und Komfort inkl. grobe Fahrlässigkeit und Vandalismus sowie der Konzeptanbieter Maxpool mit Max-Wohngebäude Premium. Alle vier Tarife sichern das von ÖKO-TEST geschätzte Kostenrisiko für die unterschiedlichsten Schadensszenarien fast immer optimal ab. Vor allem leisten sie nicht nur, wenn der Kunde sein eigenes Haus abbrennt, weil er grob fahrlässig die Pfanne auf dem Herd hat stehen lassen. Es gibt auch Leistungen ohne Abzüge, wenn Sicherheitsbestimmungen grob fahrlässig nicht beachtet werden und es deshalb zu einem schweren Schaden kommt. Eine umfassende Leistung, wenn es um große Fahrlässigkeit geht, erbringt auch die Ostangler Brandgilde mit ihrem Tarif Exclusiv Fair Play. Allein bei anderen Positionen wie Entseuchungskosten (Dekontamination) oder den Leistungen für die Hotelunterbringung schwächelt die Ostangler ein wenig. Daher schafft es das Unternehmen nur noch auf Rang zwei. Wie wichtig der volle Schutz für den Verstoß gegen Sicherheitsauflagen sein kann, zeigt die Installationspflicht für Rauchmelder, die viele Hausbesitzer wohl gar nicht kennen. Bereits in 13 Bundesländern gilt diese Auflage auch für private Wohnungen. Zwar gelten die Bestimmungen der jeweiligen Landesbauordnungen, im Kern sind die Regelungen aber bundesweit ähnlich. So muss in Schlafräumen und Kinderzimmern jeweils mindestens ein Rauchwarnmelder installiert sein, damit Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Wer das versäumt, muss im Schadensfall damit rechnen, dass der Versicherer nur noch die Hälfte des Hauses bezahlt. Kundenfreundlich schreiben aber immer mehr Versicherer in ihre Bedingungen, dass sie einen Verstoß gegen die Rauchmelderp_ icht nicht als P_ ichtverletzung betrachten. Das gilt beispielsweise für die Barmenia und für die Interrisk. Natürlich gibt es viele weitere Sicherheitsvorschriften, gegen die private Eigenheimbesitzer verstoßen können.

■ Nur ein sehr guter Elementarschadenschutz. Betrachtet man allein den Schutz vor den Folgen der Naturgewalten, liegen 13 Tarife auf dem ersten Rang. Doch die Tarife schwächeln bei anderen Leistungen. So landet insgesamt betrachtet nur der XXL-Tarif der Interrisk auf dem ersten Rang. Drei weitere Tarife – der DEVK-Premium, der Basler-Ambiente Top und Top 2013 vom Häger-Versicherungsverein – schneiden noch gut ab. Aber ihnen fehlt der Schutz gegen den grob fahrlässigen Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften.

■ Nicht alle nahmen teil: In unseren aktualisierten Test haben wir alle Wohngebäudeversicherungen aufgenommen, die bereits 2013 grundsätzlich zu einer Teilnahme bereit waren. Einige Anbieter stiegen jetzt aber aus. So konnte Konzeptanbieter Degenia wegen einer „Entwicklungsphase“ keine Prämie zum 1. Januar 2015 ermitteln. Gleiches gilt für die Zurich-Versicherung, die am eigenen Großrechner scheiterte. Gar keine Antwort erhielten wir von der WWK, während die Oberösterreichische Versicherung (bisher Die Hanauer_24) sich freut, an künftigen Tests teilzunehmen. Das gilt auch für die Inter und die Signal-Iduna. Demgegenüber hat die OVAG den Verkauf von Wohngebäudeversicherungen erst einmal eingestellt.

Mehr zum Thema

Die detaillierten Testergebnisse fi nden Sie unterwww.oekotest.de → Suchen → „T 1410“ eingeben.

Mogelpackung? Neuer Hochwassersschutz für Häuser mit extremem Risiko

Wenig Lob von der Konkurrenz heimst derzeit „der Versicherungsschutz für alle Häuser“ des Ergo-Konzerns aus Düsseldorf ein. Dabei will der Versicherer nur Gutes tun. „Unser Ziel ist, dass zukünftig wirklich jeder Kunde Versicherungsschutz gegen weitere Naturgefahren erwerben können muss“, erläutert das Unternehmen in einer Werbebroschüre. Genau das fordern die Verbraucherschützer vom Bund der Versicherten (BdV) bereits seit Jahren. Sie plädieren aber für eine solidarische Pfl ichtversicherung. Immerhin sind bundesweit nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nur 35 Prozent aller Häuser gegen weitere Elementarschäden wie Überschwemmungen, Starkregen, Schneedruck und Erdrutsch versichert. Vielfach wird den Kunden in besonderen Risikogebieten die notwendige Elementarschadenversicherung gänzlich verwehrt. Doch der GDV wehrt sich mit Händen und Füßen gegen eine Pfl ichtversicherung. „Es ist ungerecht, alle, die weit weg vom Fluss wohnen, für jene bezahlen zu lassen, die Fluss- oder Seeblick haben“, argumentiert GDV-Chef Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth. „Dann müssten zwei Drittel der Kunden deutlich mehr bezahlen.“ Zudem seien 99,5 Prozent aller Gebäude in Deutschland gegen Elementarschäden wie Hochwasser versicherbar.

Schutz kann voll leerlaufen

Diesem Argument tritt nun die Ergo entgegen – auch um einer Pfl ichtversicherung vorzubeugen. Der Düsseldorfer Versicherer will jedem Hausbesitzer Schutz anbieten, auch wenn er direkt am Fluss wohnt – in der sogenannten Risikozone Zürs 4. Das Modell sieht jedoch hohe Selbstbeteiligungen und sogenannte Mindestschadenshöhen vor. ÖKO-TEST hat die Musterrechnungen der Ergo auf ein Eigenheim im Wert von 500.000 Euro hochgerechnet. Danach zahlt ein Hausbesitzer für seinen Hausschutz inklusive Elementarschadensabsicherung zwischen 1.022 Euro und 2.752 Euro pro Jahr. Für die höchste Prämie gilt eine Selbstbeteiligung von 10.000 Euro. Senken können die Kunden ihre Prämie, wenn sie eine Mindestschadenshöhe akzeptieren. Bei der Jahresprämie von 1.022 Euro sind das 300.000 Euro Mindestschadenshöhe, dazu kommt eine Selbstbeteiligung von 5.000 Euro. Versicherungsschutz gibt es somit nur noch bei einem Megaschaden. „Wenn der eingetretene Schaden den vereinbarten Schwellenwert erreicht oder überschritten hat, leisten wir vollen Schadensersatz. Liegt die Schadenshöhe jedoch unterhalb des vereinbarten Schwellenwertes, so besteht kein Versicherungsschutz und Sie haben keinen Anspruch auf Schadensersatz“, erläutert die Ergo. Demgegenüber behauptet etwa die Allianz-Versicherung aus München, dass sie ein Haus, das beispielsweise in Leipzig im Gefahrenbereich Zürs 4 liegt, für rund 1.043 Euro versichern würde. Zudem liege die Selbstbeteiligung für Elementarschäden lediglich bei 3.000 Euro. Eine Mindestschadenshöhe gibt es nicht. Das Modell der Mindestschadenshöhe wird vom Verband öff ent licher Versicherer, dessen Mitglieder Marktführer beim Wohngebäudeschutz sind, sehr kritisch gesehen. „Je höher die Mindestschadenssummen und Selbstbeteiligungen angesetzt werden, umso eher wird sich der Versicherer dem Vorwurf einer Mogelpackung ausgesetzt sehen“, warnt Pressesprecher Jan Stepic. Gleichzeitig erklären die Regionalversicherer, dass sie fast jedes Haus gegen zusätzliche Naturgefahren versichern. „Nach einer individuellen Prüfung bleiben so gut wie keine Gebäude übrig, die nicht versicherbar sind“, erläutert Stepic. Doch die Realität über alle Versicherer sieht deutlich düsterer aus. Schon die aktuelle ÖKOTEST- Untersuchung zeigt, dass es für 19 der untersuchten 76 Tarife kein Standardangebot mehr für das Haus in Dresden gibt. Dabei liegt das Haus lediglich in der weniger gefährdeten Zone Zürs 3.