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TESTs Körperpflegeprodukte


ÖKO-TEST Spezial Schönheit & Pflege - epaper ⋅ Ausgabe 5/2010 vom 21.05.2010

Die Haut ist unser Schutzschild nach außen. Rund um die Uhr ist sie damit beschäftigt, UV-Strahlung, Kälte oder Keime abzuwehren. Damit sie so stark bleibt, braucht sie eine sanfte Pflege.


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Foto: Vlad Gavriloff/Fotolia.com

TEST Duschcremes und -gele

Papaya, Kokos, Sanddorn, Honig – das hört sich zum Anbeißen lecker an. Meist halten die Düfte der Bio-Hersteller aber nicht so lange, wie man sich das wünscht und wie man es von konventionell hergestellten Duschgelen gewöhnt ist. Dafür verzichten die Produzenten aber auf künstlich hergestellte Duftstoffe oder auf Chemiekeulen wie Diethylphthalat, das Düfte ...

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Papaya, Kokos, Sanddorn, Honig – das hört sich zum Anbeißen lecker an. Meist halten die Düfte der Bio-Hersteller aber nicht so lange, wie man sich das wünscht und wie man es von konventionell hergestellten Duschgelen gewöhnt ist. Dafür verzichten die Produzenten aber auf künstlich hergestellte Duftstoffe oder auf Chemiekeulen wie Diethylphthalat, das Düfte länger haltbar macht. Bio-Produkte pflegen sanft mit pflanzlichen Tensiden, die keine großen Schaumschläger sind wie Polyethylenglykole und deren Abkömmlinge. Das schont die Haut. Problematische Konservierungsmittel wie halogenorganische Verbindungen, von denen viele Verbindungen als allergieauslösend gelten, oder Formaldehyd/-abspalter kommen in der Naturkosmetik auch nicht vor. Wer mit diesen „sehr guten“ Produkten unter die Dusche steigt, ist auf der sicheren Seite.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Körperlotionen

Fast jede Frau hat eine Körperlotion im Regal stehen, obwohl das in den meisten Fällen gar nicht nötig ist – die normale Haut regeneriert sich nach dem Waschen auch ohne Hilfe von außen. Streng genommen braucht es die feuchtigkeits- und fettspendende Kraft einer Körperlotion nur, wenn die Haut trocken ist und unangenehm spannt. Nach einer heißen Dusche tut es aber einfach gut, sich noch einmal von oben bis unten einzucremen; man riecht gut, fühlt sich gepflegt. Am besten macht man es gleich richtig und gönnt sich eine Pflege, die natürliche Öle und Fette enthält. Die fügen sich nämlich wesentlich besser ins Gleichgewicht der Haut ein als ihre billigen Pendants aus Erdöl oder dem Chemiebaukasten. Ein paar Produkte haben wir untersucht – vor allem frische Duftnuancen mit Zitrone.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Flüssigseifen

Lange Zeit waren Waschbecken über jeden Trend erhaben. Seife, Handtuch, fertig. Seit ein paar Jahren nun zeichnet sich das moderne Waschbecken durch einen schicken Flüssigseifenspender aus. Der kann aus Edelstahl sein oder aus Keramik, kommt mal eher bauhausmäßig reduziert daher, kann aber auch in Form eines lachenden Froschs, dem die Seife aus dem Mund schwappt, auftauchen. Wer fragt, ob das alles nun auch noch sein muss, wird vor allem verständnislose Blicke ernten. Ist es nicht gut, dass wir die Zeit der mit Seifenbrühe gefüllten Seifenschälchen hinter uns gelassen haben? Letztendlich mal wieder eine Frage des Geschmacks. Hauptsache, die Kerninfo kommt an: Händewaschen nicht vergessen. Bei diesen „sehr guten“ Produkten können wir das bedenkenlos empfehlen.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Deoroller und -sprays

Jeder Mensch schwitzt – mal mehr, mal weniger. Aber niemand möchte nach Schweiß riechen oder Schwitzflecken spazieren tragen. Bio-Deos versuchen, die unschönen Nebenwirkungen unserer natürlichen Klimaanlage mit milden Wirkstoffen im Zaum zu halten. Aluminiumsalze, die die Poren verstopfen und damit verhindern, dass Schweiß austritt, findet man bei den Deos auf dieser Seite nicht – diese Technik funktioniert zwar, aber der Schweißstau unter den Achseln kann zu Juckreiz und zu Hautirritationen führen. Bio-Deos setzen hingegen auf Zinkricinoleate, eine Verbindung aus Zink und Rizinussäure, die die geruchsbildenden Verbindungen einschließt und sie festhält. Oder auf den Zitronensäureester Triethylcitrat, der verhindern soll, dass die Enzyme, die den Schweiß zersetzen und damit Geruch verursachen, allzu aktiv werden. Parfüm zum Überdecken unerwünschter Duftnoten gehört natürlich auch dazu. Die Duftstoffe können in seltenen Fällen Allergien auslösen, das Allergiepotenzial ist allerdings so gering, dass wir nicht abwerteten. Womit man sich am wohlsten fühlt und was am besten funktioniert, muss man einfach ausprobieren. Das gilt auch für die Entscheidung Roller oder Spray.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Handcremes

Foto: Tatyana Gladskin/Fotolia.com

Hitze, Kälte, Sonneneinstrahlung, trockene Heizungsluft, ständiges Händewaschen – das Leben setzt unseren Händen ganz schön zu. Dabei sind sie manchmal echte Sensibelchen, die schnell austrocknen, rau und rissig werden. Ein bisschen Unterstützung – eine Pflege, die Fett und Feuchtigkeit liefert – tut ihnen deshalb gut. Am besten mit natürlichen Fetten und Ölen, die sich gut ins Gleichgewicht der Haut einfügen, und ohne Konservierungsmittel wie halogen organischen Verbindungen oder problematischen Duftstoffen.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Fußbalsam

Wo drückt der Schuh? Die Füße zeigen es. Dort, wo es ihnen zu eng wird, schützen sie sich mit Hornhaut. Das ist praktisch, sieht aber nicht gut aus; und wenn die Hornhaut zu dick und fest geworden ist, kann es auch richtig wehtun. Spätestens wenn die Flipflop-Saison wieder beginnt, ist es soweit. Die Füße werden in ein Fußbad gesteckt und danach mit Hornhautraspeln und Bimssteinen bearbeitet. Das ist gut – besser wäre es allerdings, unsere wichtigsten Transportmittel ein bisschen regelmäßiger zu verwöhnen. Dazu braucht es nicht viel. Ein Fußbalsam hilft, die Haut weichzuhalten, das beugt Hornhaut und Schwielen vor. Auf aggressive Bakterienkiller wie Triclosan oder künstlich hergestellte polyzyklische Moschus-Verbindungen, die sich im Fettgewebe anreichern, kann man dabei übrigens sehr gut verzichten. Gut riechen tut’s auch mit einem dieser sanft pflegenden Produkte, die wir ausgewählt haben.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Basispflege für Neurodermitiker

Manchmal sind es nur ein paar trockene, leicht gerötete Stellen. In schlechten Zeiten quält Neurodermitiker eine Haut, die sich heiß anfühlt, spannt, juckt, schuppt, nässt. Eine solche Haut braucht eine Creme, die sie nicht noch mehr stresst, etwa durch Duftstoffe oder problematische Konservierungsmittel, sondern einfach nur mit Fett und Feuchtigkeit für Entspannung sorgt. Weniger ist hier mehr. Die Cremes, die wir vorstellen, halten sich an diese Devise und sind für Groß und Klein einsetzbar. Wer weiß, dass seine Haut gern empfindlich reagiert, ist damit gut beraten. Um dennoch böse Überraschungen zu vermeiden, empfehlen wir, die neue Creme erst einmal an einer kleinen Stelle auszuprobieren – etwa am Arm, um zu testen, ob sie sich mit der Haut verträgt.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Zahncremes

Zahnpasta sollte Fluoride enthalten, da diese den Schutzmechanismus der Zähne gegen Karies stärken und den Plaquestoffwechsel hemmen. Bei den meisten Zahncremes, die man in Drogerien und Supermärkten findet, ist das heute Standard. Aber bei Bio-Produkten lohnt es sich, genau hinzusehen. Die Bio-Hersteller verzichten zwar auf aggressive Tenside wie Natriumlaurylsulfat und auf PEG/PEG-Derivate, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Aber zahnschützende Fluoride enthalten auch Öko-Zahnpasten häufig nicht. So richtig zufrieden sind wir deshalb nur mit der Lavera Basis Sensitiv Zahncreme Mint.
Gesamturteil „sehr gut“

TEST Mundwässer und Mundspülungen

Foto: Image Source

Mundwässer sorgen für ein frisches Gefühl im Mund. Gegen Mundgeruch oder Zahnbelag können sie allerdings nichts Großes ausrichten; als Alternative zu Zahnbürste, Zahncreme und Zahnseide sind sie auch nicht zu verstehen. Bio-Mundwässer enthalten zwar keine aggressiven antibakteriellen Wirkstoffe wie Cetylpyridiniumchlorid oder Chlorhexidindigluconat – aber auch Alkohol. Und damit sind sie für Haushalte, in denen Kinder oder Alkoholkranke leben, tabu. Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Hersteller deutlich auf den Alkoholgehalt im Mundwasser hinweisen – und darauf, dass man nur gurgeln, aber nicht schlucken soll. Bei Cmd und Logona fallen die Deklarationen zu knapp aus. Aber vor allem wegen des enthaltenen Alkohols schneiden die Mundwässer maximal mit „gut“ ab.
Gesamturteil „gut“

DasWeleda Ratanhia-Mundwasser Konzentrat ist eines der wenigen Bio-Mundwässer, die Fluorid enthalten. Allerdings handelt es sich laut Hersteller nur um homöopathischen Mengen – 0,0001 Milligramm pro Kilogramm, die bei der zusätzlichen Fluoridierung der Zähne nur beschränkt Wirkung zeigen werden. Zum Vergleich: Konventionelle Mundspüllösungen enthalten in der Regel zwischen 200 und 500 Milligramm pro Kilogramm. Ein Hinweis, wie viel nun wirklich drinsteckt, wäre wünschenswert gewesen; das gilt auch für den Alkoholgehalt. Man sollte darauf hingewiesen werden, dass man nur gurgeln, aber nicht schlucken sollte und dass fluoridhaltige Mundwässer nichts für Kinder unter sechs Jahren sind. Die Deklaration schneidet damit „mangelhaft“ ab, im Zusammenspiel mit den noch „guten“ Inhaltsstoffen ergibt das ein
Gesamturteil „befriedigend“