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THAILAND


slowly veggie - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 12.02.2020

In Südostasien gehören sämige Currys und dampfende Suppen fest zum Alltag. Und durch die unterschiedlichsten Texturen – wie von saftigem Gemüse, fluffigen Tofubällchen und knackigen Nüssen – sind sie ein wahres Feuerwerk für den Gaumen. Probieren Sie rotes Gemüsecurry mit Brokkoli, Frühlingszwiebeln und Pak Choi sowie eine aromatische Pilzsuppe mit Zitronengras und überzeugen Sie sich selbst!


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Bildquelle: slowly veggie, Ausgabe 1/2020

SO FRISCH

GRÜNER PAPAYASALAT MIT SÜSS-SCHARFEM DRESSING

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
200 g Möhren
½ grüne Papaya (ca. 400 g)
3 Frühlingszwiebeln
1 EL brauner Zucker
3 EL Limettensaft
4–5 EL vegetarische Fischsauce

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Möhren putzen und schälen. Papaya schälen und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Möhren und Papaya in feine Stifte schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und schräg in feine Ringe schneiden.
Zucker, Limettensaft und vegetarische Fischsauce verrühren. Chilischote waschen, nach Belieben entkernen, in feine Ringe oder Streifen schneiden und in das Dressing geben. Erdnüsse grob hacken. Koriandergrün mit Stiel grob schneiden. Basilikumblätter abzupfen.
Gemüsestifte mit den Kräutern und dem Dressing mischen und mit Erdnüssen bestreut servieren.

Pro Portion: 70 kcal/295 kJ 9 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß, 2 g Fett Zubereitungszeit: 30 Minuten

glutenfrei
laktosefrei

Warenkunde*: THAI-BASILIKUM

Das süße Bai Horapa mit seinen typischen Anis- und Lakritznoten, den spitz zulaufenden Blättern und den rötlichvioletten Stielen gilt als die bekannteste Thai-Basilikum-Sorte. Bai Maenglak, auch Zitronenbasilikum genannt, zeichnet sich dagegen durch seinen frischen Zitrusgeschmack aus, während Bai Krapao, das heilige Basilikum, kräftig nach Nelke und Piment schmeckt. Zum Verfeinern von Suppen und Currys sollte das Kraut erst kurz vor dem Servieren zugefügt werden, da sein Aroma sehr hitzeempfindlich ist. In ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sich die Stiele im Kühlschrank ca. 2–3 Tage.

GAENG JUED (SUPPE MIT GLASNUDELN, SEIDENTOFU-BÄLLCHEN UND FRISCHEN KRÄUTERN)

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
FÜR DIE BÄLLCHEN:
300 g Seidentofu
120 g Chinakohl
2 Schalotten
2 EL Rapsöl
Salz
1 Eigelb (Größe M)
60 g Pankomehl (ersatzweise Semmelbrösel)
1 EL vegetarische Austernsauce
4 EL Klebreismehl
Pfeffer
FÜR DIE SUPPE:
200 g Hokkaido-Kürbis
160 g Rettich
4 Frühlingszwiebeln
100 g Glasnudeln
1 l Gemüsebrühe
1 kleine rote Chilischote
100 ml Rapsöl
1 EL frischer Thaipfeffer*
1 EL brauner Zucker
2–3 EL vegetarische Fischsauce
(siehe Rezept auf S. 55)
200 ml Kokosmilch
3–4 EL Röstknoblauch (ersatzweise Röstzwiebeln)

Für die Bällchen Seidentofu grob zerkleinern und in einem Sieb abtropfen lassen. Chinakohl vierteln, Strunk herausschneiden und den Kohl fein hacken. Schalotten schälen und fein würfeln. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, Chinakohl und Schalotten darin bei großer Hitze 3–4 Minuten anbraten, dabei mit Salz würzen.
Tofu, Eigelb, Panko, vegetarische Austernsauce und Klebreismehl in einer Küchenmaschine zu einer feinen Masse mixen. Chinakohl und Schalotten unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Masse mit angefeuchteten Händen zu ca. 20 Bällchen formen und kalt stellen. Für die Suppe Kürbis waschen, Kerne mit einem Löffel entfernen und Kürbis 2 cm groß würfeln. Rettich putzen, vierteln und in 1 cm breite Spalten schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in 3 cm lange Stücke schneiden. Glasnudeln nach Packungsanleitung zubereiten, abgießen und kalt abspülen.
Gemüsebrühe aufkochen, Kürbis und Rettich zugeben und 6 Minuten leicht köcheln lassen. Inzwischen Chilischote waschen, nach Belieben entkernen, in grobe Stücke schneiden und mit dem Rapsöl fein pürieren.
Thaipfeffer mörsern oder mit einem schweren Messer zerdrücken. Tofubällchen, Frühlingszwiebeln und Thaipfeffer in die Suppe geben, weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen. Suppe mit Zucker und vegetarischer Fischsauce abschmecken. Kokosmilch erhitzen, mit einem Stabmixer aufschäumen. Glasnudeln mit einer Schere zerkleinern, in Suppenschalen verteilen und die Suppe einfüllen. Mit einigen Löffeln Kokosschaum bedecken, etwas Chiliöl darüberträufeln, mit Röstknoblauch bestreut servieren.

Pro Portion: 640 kcal/2640 kJ 50 g Kohlenhydrate, 11 g Eiweiß, 43 g Fett

Zubereitungszeit: 70 Minuten

Warenkunde* THAIPFEFFER

Bei dieser Sorte handelt es sich um die unreif geernteten grünen Pfefferkörner, die im Asienladen meist als ganze Rispe unter dem Namen Prik Thai Sot erhältlich sind. Die Körnchen können wahlweise mitgegart und danach wieder entfernt werden, häufiger finden sie jedoch gemörsert als Bestandteil von Würzpasten Verwendung. Die mildeste aller Pfeffersorten zeichnet sich durch ihre feine Schärfe sowie ein fruchtiges Aroma aus und passt gut zu Kokosmilchgerichten. Anders als getrockneter Pfeffer sollten die Rispen in Folie gewickelt im Kühlschrank gelagert werden – so halten sie 2 Wochen lang frisch.

ROTES GEMÜSECURRY MIT BROKKOLI, FRÜHLINGSZWIEBELN UND PAK CHOI

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
FÜR DIE ROTE CURRYPASTE (ca. 200 g):
1 TL Koriandersaat
1 TL Kreuzkümmelsaat
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 kleine rote Chilischoten
2 Stiele Zitronengras
50 g Galgant*
2 Thai-Schalotten (ersatzweise 1 kleine Schalotte)
3 Knoblauchzehen
10 Stiele Koriander (wenn im Asienladen
erhältlich mit Wurzeln)
1 EL dunkle Misopaste (Asienladen)
1 EL Tomatenmark
1 TL fein abgeriebene Bio-Limettenschale
4 EL Rapsöl
FÜR DAS CURRY:
400 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
2 EL rote Currypaste (s. o.)
5 Kaffir-Limettenblätter
1 EL brauner Zucker plus etwas Zucker
zum Abschmecken
3 EL Sojasauce
300 g Brokkoli
300 g Pak Choi
Salz
3 Frühlingszwiebeln
15 Stiele Koriandergrün
1 kleine rote Chilischote
2 EL Limettensaft

Für die Currypaste Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Chilischoten in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis es duftet. Chilischoten nach Belieben halbieren und entkernen.
Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen grob hacken. Galgant schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und halbieren. Koriander (mit Wurzeln) waschen, trocken schleudern und grob hacken.
Alle Zutaten für die Currypaste, bis auf das Öl, mit 50 ml Wasser in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe zu einer sehr feinen Paste mixen.
2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Paste darin unter Rühren bei mittlerer Hitze braten, bis die Flüssigkeit verdampft bzw. eingekocht ist. Paste entweder direkt weiterverarbeiten oder in ein sauberes Schraubglas füllen, mit restlichem Öl bedecken und im Kühlschrank bis zu 14 Tage aufbewahren.
Für das Curry Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem breiten Topf aufkochen und Currypaste zugeben. Kaffir-Limettenblätter, Zucker und Sojasauce zugeben und alles 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Inzwischen Brokkoli putzen und in mittelgroße Röschen zerteilen. Pak Choi putzen und halbieren. Brokkoli in sprudelnd kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken. Pak Choi 1 Minute blanchieren und ebenfalls kalt abschrecken.
Frühlingszwiebeln putzen, in 3 cm lange Stücke schneiden und mit Brokkoli und Pak Choi zum Curry geben. Curry mit etwas Salz würzen und 2 Minuten weitergaren. Korianderblätter abzupfen und grob schneiden. Chilischote waschen, nach Belieben entkernen, in feine Ringe oder Streifen schneiden. Das Curry mit Zucker, Limettensaft und Salz abschmecken, Kaffir-Limettenblätter entfernen. Mit Koriander und Chili garnieren. Dazu passt Duftreis.

Pro Portion: 335 kcal/1390 kJ 12 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß, 29 g Fett

Zubereitungszeit: 90 Minuten

vegan

Warenkunde* GALGANT

Die Galgantwurzel zählt zur Familie der Ingwergewächse. Ihr Geschmack ist leicht brennend und bitter, erinnert aber nur entfernt an Ingwer. Galgant gilt in den fernöstlichen Ländern nicht nur als Kochpflanze, sondern auch als Heilmittel. So wird der Wurzel in China eine krampflösende Wirkung zugeschrieben und vor allem bei Bauchschmerzen und zur Anregung der Verdauung eingesetzt. Auch gegen Appetitlosigkeit soll die Knolle helfen, die hauptsächlich in Pasten oder Suppen verwendet wird. Bei der Verarbeitung in der Küche sollte man am besten Handschuhe tragen, da Galgant stark färbend ist!

MILDES ERDNUSSCURRY MIT TOFU UND OKRA

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
FÜR DIE PANAENG-CURRYPASTE (ca. 200 g):
1 TL Koriandersaat
1 TL Kreuzkümmelsaat
1 TL schwarze Pfefferkörner
2 gelbe Chilischoten
3 Stiele Zitronengras
5 Kaffir-Limettenblätter
50 g Galgant
4 Thai-Schalotten (ersatzweise 2 kleine Schalotten)
4 Knoblauchzehen
1 EL helle Misopaste
1 TL Salz
4 EL ungesalzene geröstete Erdnüsse
4 EL Rapsöl
FÜR DAS CURRY:
400 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
2–3 EL Panaeng-Currypaste (s. o.)
1 EL brauner Zucker plus etwas Zucker
zum Abschmecken
3 EL Sojasauce
5 Kaffir-Limettenblätter
400 g Hokkaido-Kürbis
120 g Okraschoten
100 g Kirschtomaten
Salz
250 g frittierter Tofu
3 EL Erdnusspaste
6 Stiele Thai-Basilikum (Zitronenbasilikum)
1 gelbe Chilischote
1 Bio-Limette
3–4 EL ungesalzene geröstete Erdnüsse

Für die Currypaste Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Chilischoten in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis es duftet. Chilischoten nach Belieben halbieren und entkernen.
Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen grob hacken. Von den Kaffir-Limettenblättern Stängel und Blattrippen entfernen. Galgant schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und halbieren.
Alle Zutaten für die Currypaste, bis auf das Öl, mit 50 ml Wasser in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe zu einer sehr feinen Paste mixen.
2 El Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Paste darin unter Rühren bei mittlerer Hitze braten, bis die Flüssigkeit verdampft bzw. eingekocht ist. Paste entweder direkt weiterverarbeiten oder in ein sauberes Schraubglas füllen, mit restlichem Öl bedecken und im Kühlschrank bis zu 14 Tage aufbewahren.
Für das Curry Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem breiten Topf aufkochen und je nach Schärfe 2–3 El Currypaste zugeben. Zucker, Sojasauce und Kaffir-Limettenblätter zugeben und alles 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.
Inzwischen Kürbis waschen, halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Kürbis in ca. 1 cm breite und 4 cm lange Spalten schneiden. Okraschoten putzen, größere Schoten schräg halbieren. Tomaten waschen und größere Tomaten halbieren. Okraschoten in einer heißen Grillpfanne ohne Öl von allen Seiten rösten.
Kürbis zum Curry geben, mit Salz abschmecken und ca. 15 Minuten garen. Tofu und Tomaten zugeben und weitere 10 Minuten garen. Erdnusspaste zum Curry geben und gut unterrühren. Okraschoten kurz vor Ende der Garzeit unterheben. Wenn das Curry zu sehr eindickt, etwas heiße Gemüsebrühe oder Wasser dazugeben.
Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Chilischote waschen, nach Belieben entkernen, in feine Ringe oder Streifen schneiden. Limette längs halbieren, eine Hälfte auspressen, die andere in Spalten schneiden. Erdnüsse grob hacken.
Das Curry mit Zucker, Limettensaft und Salz abschmecken, Kaffir-Limettenblätter entfernen. Curry mit Basilikum, Chili und Erdnüssen bestreut servieren. Dazu passt Duftreis.

Pro Portion: 430 kcal/1790 kJ 15 g Kohlenhydrate, 15 g Eiweiß, 34 g Fett

Zubereitungszeit: 90 Minuten

vegan

TOM YAM HED (AROMATISCHE PILZSUPPE MIT ZITRONENGRAS)

ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN

40 g Galgant, 1 Stiel Zitronengras 2 Thai-Schalotten (ersatzweise 1 kleine Schalotte) 15 Stiele Koriandergrün, 5 Kaffir-Limettenblätter Salz, 200 g Möhren, 150 g frisch gemischte Asia-Pilze (z. B. Shiitake, Enoki und Mu-Err) 1 EL Chilipaste (z. B. Sriracha), 1–2 EL Limettensaft

Galgant schälen und fein hacken. Zitronengras mit dem Messerrücken leicht flach klopfen.
Schalotten schälen und in feine Scheiben schneiden. Korianderblätter abzupfen und für später beiseitestellen. Die Stiele fein hacken.
Galgant, Zitronengras, Schalotten, Kaffir- Limettenblätter und Korianderstiele mit 600 ml Wasser in einem Topf aufkochen, mit Salz würzen und 10 Minuten leicht köcheln lassen.
Inzwischen Möhren putzen, schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden. In die Brühe geben und 5 Minuten darin garen. Die Pilze putzen und in grobe Stücke schneiden oder zupfen.
Brühe mit Chilipaste abschmecken. Pilze in die kochende Brühe geben, auf der ausgeschalteten Herdplatte abgedeckt 8 Minuten ziehen lassen.
Inzwischen Korianderblätter grob schneiden. Die Suppe mit Limettensaft und etwas Salz abschmecken. Suppe in Schüsseln anrichten, mit Koriander bestreuen und servieren.

Pro Portion: 280 kcal/1180 kJ 30 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß, 10 g Fett

Zubereitungszeit: 35 Minuten

vegan
glutenfrei
laktosefrei

KALTES GLÜCK

LAAB TOFU (SCHARF ANGEBRATENER TOFU MIT GERÖSTETEN KRÄUTERN UND GURKE)

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
½ Bio-Gurke (ca. 150 g)
2 Salatherzen
1 kleine grüne Chilischote
2 EL Limettensaft
1 EL Tamarindensaft
1 TL brauner Zucker
Salz
1 Stiel Zitronengras
10 g Galgant (ersatzweise Ingwer)
1 Knoblauchzehe
6 Stiele Koriandergrün*
4 Stiele Thai-Basilikum (Zitronenbasilikum)
4 Stiele Minze
4 Thai-Schalotten (ersatzweise 2 kleine Schalotten)
200 g fester Tofu
2 Frühlingszwiebeln
3 EL Rapsöl

Gurke der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Salatblätter vom Strunk abtrennen. Gurken und Salatblätter in Eiswasser legen.
Für das Dressing Chilischote waschen, nach Belieben entkernen und in feine Ringe oder Streifen schneiden. Limetten- und Tamarindensaft mit Chili und Zucker in einer großen Schüssel verrühren, mit Salz abschmecken.
Vom Zitronengras das holzige Ende und die äußeren Blätter entfernen und Zitronengras fein hacken. Galgant und Knoblauch schälen, fein hacken und mit Zitronengras mischen.
Koriander-, Thai-Basilikum- und Minzeblätter abzupfen. Schalotten schälen und in feine Scheiben schneiden. Tofu zerkrümeln. Frühlingszwiebeln putzen und schräg in feine Ringe schneiden. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und Tofu darin rundum anbraten. Schalotten und Zitronengrasmischung zugeben und 3 Minuten mitbraten.
Mit Salz würzen, mit Dressing beträufeln und gut mischen. Restliches Öl in der Pfanne erhitzen und die Kräuter darin unter Rühren ca. 30 Sekunden rösten.
Gurken und Salat in einem Sieb abtropfen lassen. Tofumischung und Gurkenscheiben auf den Salatblättern anrichten, mit den gerösteten Kräutern und Frühlingszwiebeln bestreuen und servieren.

Pro Portion: 205 kcal/855 kJ 10 g Kohlenhydrate, 9 g Eiweiß, 14 g Fett

Zubereitungszeit: 40 Minuten

vegan
glutenfrei
laktosefrei

Warenkunde* KORIANDER

Optisch erinnert Koriandergrün an glatte Petersilie. Wer genauer hinsieht erkennt, dass die Blätter feiner und meist heller sind. Charakteristischer sind der herbe Geruch und Geschmack. In der asiatischen Küche ist Koriander unverzichtbar, nicht nur die Blätter, auch die Samen werden verwendet. Zu Pulver gemahlen entfalten sie ein intensives Aroma, das optimal mit frischen Gemüse- und Linsensalaten harmoniert. Außerdem zählt Koriander zu den ältesten Heilpflanzen der Welt. Die ätherischen Öle, die in dem Küchenkraut enthalten sind, sollen helfen, Infektionen vorzubeugen und Entzündungen entgegenzuwirken.

TOM KHA PHAK (KOKOSMILCHSUPPE MIT KNACKERBSEN UND KAFFIR-LIMETTENBLÄTTERN)

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
1 l Kokosmilch
60 g Ingwer
15 Stiele Koriandergrün
1 rote Pfefferschote (milde Chili)*
2 Stiele Zitronengras
6 Kaffir-Limettenblätter
50 g Mungbohnensprossen
100 g Mini-Maiskolben
150 g Knackerbsen (alternativ Zuckerschoten)
250 g Ramen-Nudeln
Salz
3 EL vegetarische Fischsauce (siehe Rezept auf S. 55)
3 EL Limettensaft
1 EL brauner Zucker

Kokosmilch in einem Topf aufkochen und 10 Minuten leicht kochen lassen. Inzwischen Ingwer schälen und fein reiben.
Korianderblätter abzupfen und zum Anrichten beiseitestellen. Korianderstiele fein hacken. Pfefferschote waschen, nach Belieben entkernen und in feine Ringe oder Streifen schneiden.
Zitronengras mit einem schweren Messer flach klopfen und mit Kaffir-Limettenblättern, Ingwer, Korianderstielen und der Hälfte der Pfefferschote in die Kokosmilch geben. Weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Mungbohnensprossen in einem Sieb mit kochendem Wasser überbrühen und abtropfen lassen. Maiskolben halbieren und in die Suppe geben. Knackerbsen putzen, größere Schoten halbieren. Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich kochendem Salzwasser zubereiten, abgießen und abtropfen lassen.
Zitronengras entnehmen und die Suppe mit vegetarischer Fischsauce, Limettensaft, braunem Zucker und etwas Salz abschmecken.
Gemüse und Nudeln in den Schalen verteilen und die heiße Suppe einfüllen. Mit Korianderblättern und restlicher Pfefferschote bestreuen und servieren.

Pro Portion: 690 kcal/2855 kJ 39 g Kohlenhydrate, 13 g Eiweiß, 51 g Fett

Zubereitungszeit: 1 Stunde

laktosefrei

Warenkunde* CHILI – DIE SCHARFEN SCHOTEN

Die Farbe der Schoten gibt keinen Hinweis darauf, ob es sich um eine milde oder scharfe Sorte handelt. Grüne Schoten wurden lediglich früher geerntet als gelbe oder rote. Daher sollte man beim Kauf auf den Schärfegrad achten. Wer es nicht so scharf mag, sollte die Samen und weißen Scheidewände entfernen. Ist einmal zu viel Chili ins Essen gelangt, lässt sich die Schärfe mit Kokosmilch, Sahne oder Crème fraîche reduzieren: Da das sogenannte Capsaicin, der Inhaltsstoff, der für die Schärfe von Chili verantwortlich ist, fettlöslich ist, verfliegt ein Teil der Schärfe durch das in diesen Lebensmitteln enthaltene Fett.

GRÜNES CURRY MIT SCHLANGENBOHNEN, THAI-AUBERGINEN UND GERÖSTETEN CASHEWKERNEN

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
FÜR DIE GRÜNE CURRYPASTE (200 g):
1 TL Koriandersaat
1 TL Kreuzkümmelsaat
1 EL frischer grüner Thaipfeffer
3 grüne Chilischoten
2 Stiele Zitronengras
5 Kaffir-Limettenblätter
50 g Galgant
4 Thai-Schalotten (ersatzweise 2 kleine Schalotten)
2 Knoblauchzehen
120 g Koriandergrün (wenn im Asienladen
erhältlich mit Wurzel)
10 Kaffir-Limettenblätter
1 EL Misopaste
3 EL brauner Zucker
60 ml vegetarische Fischsauce
(siehe Rezept auf S. 55)
2 EL Rapsöl
FÜR DAS CURRY:
400 ml Kokosmilch
400 ml Gemüsebrühe
5 Kaffir-Limettenblätter
3 EL Sojasauce
200 g Thai-Auberginen
50 g Schlangenbohnen
Salz
150 g Zuckerschoten
3 EL grüne Currypaste (s. o.)
80 g Cashewkerne
6 Stiele Thai-Basilikum (Zitronenbasilikum)
6 Stiele Koriandergrün
2 EL Limettensaft
2 EL vegetarische Fischsauce (siehe Rezept auf S. 55)

Für die Currypaste Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Chilischoten in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis es duftet.
Vom Zitronengras die äußeren Blätter entfernen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen grob hacken. Von den Kaffir- Limettenblättern Stängel und Blattrippen entfernen. Galgant schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und halbieren. Koriander mit Wurzeln waschen, trocken schleudern und grob hacken.
Alle Zutaten für die Currypaste, bis auf das Öl, in einer Küchenmaschine auf höchster Stufe zu einer sehr feinen Paste mixen. Paste direkt weiterverarbeiten oder in ein sauberes Schraubglas füllen, mit Öl bedecken und im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Für das Curry Kokosmilch und Gemüsebrühe in einem breiten Topf aufkochen. Kaffir-Limettenblätter und Sojasauce zugeben und alles 15 Minuten bei mittlerer Hitze kochen.
Inzwischen Auberginen putzen und halbieren, größere Auberginen vierteln und zur Kokosmilch geben. Schlangenbohnen putzen und in sprudelnd kochendem Salzwasser 6 Minuten blanchieren, dann in Eiswasser abschrecken. Zuckerschoten putzen und längs halbieren. Currypaste, Schlangenbohnen und Zuckerschoten zur Kokosmilch geben, mit etwas Salz würzen und 3 Minuten leicht kochen lassen.
Cashewkerne in einer heißen Pfanne ohne Fett rösten. Thai-Basilikum- und Korianderblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Curry mit Limettensaft und vegetarischer Fischsauce abschmecken, mit Kräutern und Cashews bestreut servieren. Dazu passt Duftreis.

Pro Portion: 425 kcal/1765 kJ 19 g Kohlenhydrate, 11 g Eiweiß, 31 g Fett

Zubereitungszeit: 90 Minuten


Fotos: StockFood Studios/Thorsten Suedfels (9); Illustrationen: Fotolia (2)