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THE PEN


GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 90/2021 vom 16.08.2021

OPEN CHAMPIONSHIP 2021

Artikelbild für den Artikel "THE PEN" aus der Ausgabe 90/2021 von GOLF MAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: GOLF MAGAZIN, Ausgabe 90/2021

Das letzte Major-Turnier des Jahres war schon lange vor dem offiziellen Beginn in den Schlagzeilen – was einerseits ganz normal ist (die Vorfreude!), andererseits aber auch diesen seltsamen Zeiten geschuldet ist. Denn zunächst hagelte es Absagen: Manche Pros scheuten die strengen Corona-Auflagen. Neben aktuellen Tests – auch für Geimpfte – galt für Spieler und Caddies beispielsweise ein Verbot für Bars, Restaurants und Supermärkte, und auch Autogramme durften nicht gegeben werden. Dabei waren bei der 149. Open Championship endlich wieder Fans erlaubt, 32.000 pro Tag, was schon nah dran an üblichen Open-Zuschauermengen war.

Bubba Watson sagte seine Teilnahme ab, weil er kurz zuvor in Kontakt mit einer Covid-positiven Person gekommen war. Hideki Matsuyama, Zach Johnson, Matthew Wolf und David Duval verzichteten ebenfalls auf den Start, und Kevin Na sagte explizit wegen der ...

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... strengen Einreisebestimmungen ab, was ihm viel Kritik einbrachte. Davon profitierte allerdings Martin Kaymer: Der Deutsche durfte für Na nachrücken.

Auch Rickie Fowler kritisierte die strengen Corona-Auflagen: Der R&A hatte den Spielern einen fünfseitigen Verhaltenskatalog geschickt, der unter anderem vorsah, nur 90 Minuten pro Tag auf der Driving-Range üben zu dürfen – bei Missachtung des Zeitfensters wurde gar mit dem Ausschluss vom Turnier gedroht. (Später entschuldigte sich ein Verantwortlicher für die harschen Formulierungen, an der Sache änderte das jedoch nichts.) Am Ende trat Fowler dennoch an.

Um das deutsche Herrengolf sah es wenige Wochen vor der Open gar nicht gut aus: Noch Anfang Juni war der junge Amateur Matthias Schmid der einzige Deutsche im Feld. (Bernhard Langer war durch seinen Sieg bei der Senior Open qualifiziert, verzichtete aber auf den Start.) Dann jedoch lösten Marcel Schneider und Marcel Siem mit ihren Siegen auf der Challenge Tour Last-Minute-Tickets für die Reise in die Grafschaft Kent, und Kevin Nas bereits erwähnte Absage gab auch Martin Kaymer eine Major-Chance.

Wie ursprünglich für 2020 geplant, ging es für die Spieler in den bildhübschen Südosten Englands: Royal St. George’s, gegründet 1887, war nach 2011 und insgesamt zum fünfzehnten Mal Gastgeber des ältesten Major-Turniers. Die »Open Championship«, wie die Veranstalter sich selbst gern nennen (»British Open« wäre auch völlig in Ordnung) hatte als einziges Herren-Major in der Corona-Pandemie nicht stattgefunden. Einerseits wäre Mitte 2020, als es noch keinen Impfstoff gab und die Krankenhäuser überfüllt waren, eine Reise von Sportlern aus allen Teilen der Welt nach England unverantwortlich und mit den Quarantäne-Auflagen kaum zu bewältigen gewesen; andererseits waren die Herren vom R&A vorausschauender als so manche andere Organisation. Denn gegen den Fall einer Seuche hatte man sich versichert – genau wie übrigens das Tennisturnier in Wimbledon. Auch wenn über die Details diskret geschwiegen wird: Möglich, dass die Versicherungen schon in den 1950er-Jahren abgeschlossen wurden, als Großbritannien von Tierseuchen heimgesucht wurde, bei denen ganze Landkreise abgeriegelt werden. Nicht auszudenken, wenn ein Open- Platz just in einem Bezirk liegen würde, in dem beispielsweise die Maul- und Klauenseuche wütet. (Der letzte Ausbruch datiert keineswegs aus Opas Geschichtsbüchern, sondern aus dem Jahr 2010.)

Royal St. George’s war 1894 der erste Platz außerhalb Schottlands, auf dem die Open Championship ausgetragen wurde. Eine Prise Snobismus gehört bei so viel Tradition dazu – das Clubhaus darf nur nach rechtzeitiger Anmeldung und mit Krawatte betreten werden. Das Greenfee kostet 250 Pfund, dazu kommt die Entlohnung für den Caddie, der Pflicht ist: 50 Pfund plus 20 bis 30 Pfund Trinkgeld.

Diese Sorgen haben die Spieler nicht, die sich über ein Preisgeld von 8,2 Millionen Pfund oder 9,5 Millionen Euro freuen können – fast eine halbe Million Euro mehr als noch 2019. Allein der Siegerscheck beträgt mehr als 1,75 Millionen Euro.

DONNERSTAG, 15. JULI

Traumwetter, beinahe Windstille, perfekte Bedingungen. Doch einer der Top-Favoriten hadert schon am ersten Tag – nicht mit sich, sondern mit dem Material. Bryson DeChambeau trifft nur vier von 14 Fairways und lässt seinen Frust an den Schlägern aus. Welcher Hobbygolfer kennt es nicht? »Mein Driver ist Dreck, sie kriegen es einfach nicht hin, einen Schläger für mich zu bauen«, mosert er vor der Presse. »Sie«, damit ist sein Sponsor Cobra Golf gemeint. Sofort schießt der Schlägerhersteller zurück und bezeichnet Brysons Kritik als »dumm« und »kindisch«. Ein solches Scharmützel ist in der heutigen Zeit, in der jede öffentliche Äußerung durch drei Filter gesiebt wird, eine Seltenheit. Noch am selben Tag entschuldigt sich der US-Amerikaner.

Und ganz vorn im Feld? Mal wieder der Südafrikaner Louis Oosthuizen, wie fast immer in diesem Jahr bei den großen Turnieren. »Tod, Steuern, Oosthuizen ganz oben«, zitiert Luke Donald auf Twitter ein englisches Sprichwort über die einzigen Sicherheiten im Leben.

Die Deutschen schlagen sich durchwachsen: Marcel Siem ist mit drei unter Par in der Spitzengruppe der erfreuliche Ausreißer nach oben. Martin Kaymer und Matthias Schmid müssen sich eine 74 notieren, Marcel Schneider eine 73.

FREITAG, 16. JULI

Golf ist ein Spiel von Zentimetern: Das muss niemand schmerzhafter als Francesco Molinari erfahren. Der Sieger von 2018 liegt in der erweiterten Spitzengruppe, als sein Ball an Bahn 6, perfekt in Richtung Fahne unterwegs, ganz knapp die Kante eines Topfbunkers fängt und in den Sand fällt. Nach zwei Befreiungsversuchen muss er den dritten Ball seitlich raushacken und sich schließlich ein Quadruple-Bogey notieren – er verpasst den Cut um einen Schlag. Neben ihm müssen weitere Favoriten die Koffer packen, darunter Patrick Reed, Phil Mickelson, Tyrrell Hatton, Patrick Cantlay und Matt Kuchar.

Vorn bleibt alles beim Alten: Louis Oosthuizen verteidigt seine Führung, Collin Morikawa stürmt mit einer 64 auf den zweiten Platz, auch Dustin Johnson rückt nach vorn. Und erneut hat das Material zu leiden: Der Engländer Tyrrell Hatton zeigt sich wieder einmal von der emotionalen Seite und zerstampft mit Fußtritten sein Wedge. Shocking! Vor allem die Major-Performance des Weltranglistenzwölften ist bedenklich: In den letzten sieben Major-Turnieren verpasste er fünf Mal den Cut. Marc Leishman benötigt in der ersten Runde üble 36 Putts, verbiegt Mitte der zweiten Runde seinen Putter, puttet mit dem Wedge weiter und versenkt Ball um Ball im Loch – mit der 67, darunter Birdies auf der 17 und der 18, verpasst der Australier den Cut nur um einen Schlag.

Und die Deutschen? Marcel Siem spielt erneut eine 67 und arbeitet sich auf den siebten Platz vor, und so langsam werden die britischen Experten hellhörig. Der Journalist Martin Dempster widmet in der Tageszeitung The Scots- man Siem und seiner gescheiterten Schwungumstellung von 2014 (»der größte Fehler meines Lebens«) eine ganze Seite. Siem hatte nämlich versucht, mit einem palmar abgeflachten Handgelenk à la Dustin Johnson mehr Länge herauszuholen und sich dabei an der Schulter verletzt.

Martin Kaymer kämpft sich mit einer guten 68 noch nah an den Cut, den er dennoch um einen Schlag verpasst. Marcel Schneider ist mit einer 77 deutlich draußen, und Matthias Schmid gelingt mit einer fabelhaften 65 eine der besten Runden des Tages und die niedrigste Runde, die je ein Amateur bei einer Open Championship gespielt hat (er teilt sich den Rekord mit Tom Lewis, dem dies 2011 ebenfalls in Royal St. George’s gelang). Schmid schafft damit locker den Cut und liegt gut im Rennen um die Silver Medal des besten Amateurs.

SAMSTAG, 17. JULI

Von wegen Moving Day: Die ersten drei Spieler vom Freitag gehen auch als die ersten drei in die Schlussrunde. Louis Oosthuizen, Collin Morikawa und Jordan Spieth spielen solide Runden und zementieren ihre Führung, doch das Feld rückt heran: Besonders Jon Rahm trauen Experten einen Sprung nach vorn zu, aber auch Marcel Siem und die übrigen Spieler bei sechs Schlägen unter Par haben noch Außenseiterchancen auf den ganz großen Coup. Jordan Spieth verpasst an der 18 einen Tap-in zum Par aus einem halben Meter.

SONNTAG, 18. JULI

Die ganz großen Favoriten melden sich zurück, doch für den Sieg ist es zu spät: Brooks Koepka, Bryson DeChambeau und Jon Rahm spielen die tiefsten Runden des Tages. »Endlich habe ich wie ein Buchhalter gespielt«, sagt DeChambeau, der auf der Schlussrunde öfter mal vorlegt statt draufhaut, die Bunker vermeidet und den Sonntag zumindest als Lernerfolg verbuchen kann. Doch die drei sind alle schon im Clubhaus, als es vorn um den Sieg geht.

Und dort wird wieder einmal Louis Oosthuizen zur tragischen Figur. Der Südafrikaner vergibt zum dritten Mal in diesem Jahr bei einem Major eine Siegchance und beendet das Turnier auf Rang 3. Insgesamt hat er nun sechs zweite und zwei dritte Plätze bei Major-Turnieren gesammelt, und neutrale Sportfans können nur froh sein, dass der 38-Jährige mit dem eleganten Schwung wenigstens die Open Championship 2010 gewinnen konnte.

Collin Morikawa zeigt sich nahezu fehlerfrei, spielt von Bahn 7 bis Bahn 9 drei Birdies hintereinander und rettet auch nach kleineren Ungenauigkeiten mit dem Wedge (etwa auf der 10 und der 14) das Par. Jordan Spieth spielt ebenfalls exzellent, kann aber auf den letzten Bahnen gute Birdie-Chancen aus drei bis vier Metern nicht nutzen und wird schließlich Zweiter. Sicher wird er dem verschobenen Tap-in vom Samstagabend nachtrauern, der den Druck auf Morikawa doch noch einmal erhöht hätte. Doch Morikawa wirkt so eiskalt, dass ihn wohl auch ein knapperer Vorsprung nichts ausgemacht hätte. Der 24-Jährige, der auch als Schauspieler in einer Hollywood-Ärzteserie eine gute Figur machen würde, gewinnt bei seinem achten Major-Start den zweiten Titel. Doch hinter dem verbindlichen Lächeln verbirgt sich ein Killerinstinkt tigerwoodsesken Ausmaßes. Das Verblüffende: Er kam als einer der schlechtesten Putter der Tour (172. der Statistiken) nach Royal St. George’s, doch es ist die Woche, in der sein Putter heiß läuft.

Im Gegensatz zu Louis Oosthuizen kann Jordan Spieth mit dem Turnierverlauf zufrieden sein, war er doch nach sei- nem Open-Sieg von 2017 in eine Formkrise geschlittert, aus der er sich erst im April 2021 mit dem Heimsieg bei der Valero Texas Open befreien konnte. »Ich hatte endlich mal wieder das Gefühl, dass ich bei einem großen Turnier realistisch um den Sieg mitspielen konnte«, so Spieth anschließend vor der Presse.

Marcel Siem verliert in der Schlussrunde etwas an Boden, dennoch kann er sich über den 15. Platz freuen – und nicht zu verachtende 121.000 Euro Preisgeld, beinahe das Vierfache der Summe, die er für seinen Sieg auf der Challenge Tour Anfang Juli erhalten hatte. Dass er auf der 18 sein einziges Birdie des Tages spielt, ist ein wohlklingender Schlussakkord vor (fast) vollem Haus; Siem hat sich in den vier Tagen tatsächlich zum Zuschauerliebling entwickelt, die kenntnisreichen englischen Fans feiern seinen Enthusiasmus und seine Spielfreude. Es ist ja auch beinahe ein Märchen: Ein 41-jähriger Spieler der Challenge Tour, der seine besten Zeiten scheinbar (!) schon hinter sich hatte und zuletzt vor sechs Jahren bei einem Major-Turnier antreten durfte, gehört an diesem Sonntag zu den besten 15 Spielern der Welt.

Und Matthias Schmid streicht die Silver Medal als bester Amateur im Feld ein – neben ihm hatte nur der Chinese Yuxin Lin den Cut geschafft, den Schmid aber deutlich auf Distanz halten konnte. Am Tag nach der Open wechselt der junge Deutsche ins Profilager und gibt uns Hoffnung auf eine Zukunft im Herrengolf, die endlich rosig aussieht.

VON WEGEN »LINKS-GOLF IST ANDERS«

Was bleibt von der Open Championship? Wieder einmal ist der Unsinn widerlegt worden, der auch von Kommentatoren immer wieder geäußert wird – dass nämlich Links-Golf etwas ganz anderes sei als das böse US-Golf (beliebte Floskeln: »ein Schlag wie dieser wäre auf US-Plätzen nicht möglich gewesen«, »hier muss man anders spielen als auf den typischen amerikanischen Resort-Plätzen«).

Nein, Golf ist Golf, und dass Links- Golf und US-Golf (oder auch Parkland- Golf ) einander ähnlicher sind, als das den Traditionalisten lieb ist, wird schon daran deutlich, dass unter den ersten zehn Plätzen auf dem Leaderboard nur ein einziger Brite steht. Und dass 2021 wieder einmal ein Nicht-Brite, der nicht auf Links-Plätzen aufgewachsen ist, gewonnen hat – von den letzten 20 Open- Siegern kamen überhaupt nur vier aus Großbritannien und Irland. Collin Morikawa spielte erst zum zweiten Mal überhaupt ein Turnier auf einem dieser vermeintlich so besonderen Courses.

Ob dies- oder jenseits des Atlantiks: Triff die Fairways, vermeide die Bunker, versenke die Putts. Ganz einfach eigentlich. Collin Morikawa erledigte den Job am besten. Er blieb eiskalt unter Druck, lochte wichtige Putts, leistete sich auf den letzten 31 Löchern kein einziges Bogey, holte sich in souveräner Manier die Claret Jug und darf nun für ein Jahr den besten Adelstitel tragen, den unser Sport zu verleihen hat: »Champion Golfer of the Year«. 

Collin Morikawas Major-Rekorde

→ Es ist sein zweiter Major-Sieg in nur acht Major-Teilnahmen.

→ Wie schon die PGA Championship gewinnt er auch die Open bei seinem Debüt. Das gelang seit 1900 nur Jock Hutchison (1921), Denny Shute (1933), Ben Hogan (1953), Tony Lema (1964), Tom Watson (1975) und Ben Curtis (2003).

→ Er ist neben Tiger Woods der einzige Spieler, der die Open und die PGA Championship vor seinem 25. Lebensjahr gewinnen kann.

→ Er ist erst der sechste Open- Sieger mit allen vier Runden unter 70 Schlägen, so wie Greg Norman (1993), Nick Price (1994), Tiger Woods (2000), Henrik Stenson (2016) und Jordan Spieth (2017).

→ Er ist der dritte Spieler nach Jack Nicklaus und Johnny Miller, der mehr als ein Major-Turnier mit einer Schlussrunde von 66 oder besser gewinnen kann.

→ Sein Gesamtergebnis von 265 Schlägen ist ein Schlag über dem Open-Rekord; nur Henrik Stenson war 2016 in Troon mit 264 Schlägen besser.