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THE PRODUCER’S CUT: BESONDERS AUDIOPHIL


Audio - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 06.09.2019

Im Klangrausch: Die Heft-CD „The Producer’s Cut“ bringt 77 Minuten exquisit aufgenommene Klassik von Linn Records. Mit dabei sind Weltstars wie Robin Ticciati und Thomas Søndergård. Bonus: AUDIO-Leser können sich kostenlos die Studio Master Files der Heft-CD herunterladen – siehe Seite 21!


Artikelbild für den Artikel "THE PRODUCER’S CUT: BESONDERS AUDIOPHIL" aus der Ausgabe 10/2019 von Audio. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Audio, Ausgabe 10/2019

MUSIK OHNE GRENZEN

MusicCast ist viel mehr als nur ein gewöhnliches Multiroom-System. MusicCast von Yamaha bringt die Musik in jeden Raum, unabhängig vom Format. Von den Lieblingsplatten auf Vinyl bis zu Apple AirPlay, von Bluetooth bis zu allen gängigen Musikstreamingdiensten und sogar bis zum Fernsehton – MusicCast ...

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... deckt das gesamte Spektrum ab. Hochauflösende Formate wie ALAC bis 96 kHz, WAV, FLAC oder AIFF bis zu 192 kHz werden unterstützt.

1. RICHARD STRAUSS DER ROSENKAVALIER SUITE – EXCERPT Royal Scottish National Orchestra, Thomas Søndergård (aus dem Album „Strauss: Ein Heldenleben/Der Rosenkavalier Suite“)
Dieses Album ist der Beginn einer neuen Reihe mit Thomas Søndergård und dem Royal Scottish National Orchestra. Bei der Tondichtung „Ein Heldenleben“ handelt es sich um eine ergreifende Einführung in die Romantik. Richard Strauss verlangt hier eine kompromisslose Virtuosität vom Orchester und auch vom Hornisten, der der den Helden porträtiert. In „Der Rosenkavalier“ erinnert Strauss an viele beliebte Momente seiner erfolgreichsten Ära. Thomas Søndergård wurde von der Presse bereits für seine Strauss-Interpretationen gelobt, für seine „mutige, vollkommen engagierte Darstellung“ (The Scotsman).

2. HENRI DUPARC L’INVITATION AU VOYAGE Robin Ticciati, Magdalena Kožená & Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (aus dem Album „Ravel & Duparc: Aimer et mourir – Danses et mélodies“)
Mit dem zweiten, wiederum rein französischen Album von Ticciati und dem DSO verbanden sich hohe Erwartungen. Diese wurden erfüllt. Magdalena Kožená singt Lieder von Duparc, und es erklingt Sinfonisches von Ravel. Die gern gehörte Suite No. 2 aus Ravels epochalem Ballett „Daphne et Chloé“ zeigt Ticciatis Begabung dafür, farbliche Feinheiten herauszuarbeiten; man höre, wie aus einem sprechenden Sonnenaufgang („Lever du jour“) plötzlich buntes, vibrierendes Leben wird. In Ravels „Valses nobles et sentimentales“ schafft Ticciati einen kurzweiligen, aber anmutigen impressionistischen Wirbel.

3. CHOPIN NOCTURNE IN B FLAT MINOR, OP. 9 NO 1 Ingrid Fliter (aus dem Album „Chopin: Nocturnes“)
Ingrid Fliter ist eine so anmutige wie ausdrucksstarke Pianistin, die technisch mühelos, gedankenreich und empfindsam musiziert. Sie spielt zutiefst persönlich, voller Frische und Poesie – ideal, um Chopins meisterliche „Nocturnes“ zu erforschen. Chopins inspirierender Stil, der schon in seinen Frühwerken erkennbar war, zeigt sich gereift in dieser epischen Sammlung prachtvoll melodischer Klaviermusik. Fliters Rezital erfreut mit ihren erkenntnisreichen Interpretationen – ihre Sensibilität wird genauso sichtbar wie die Poesie der Musik. „Ingrid Fliter ist die beste Pianistin, die Sie noch nie gehört haben“, schrieb der Journalist Norman Lebrecht 2007. Mittlerweile hat man sie Gott sei Dank gehört!

Vinyl 500

Alte Welt trifft neue Welt: Yamaha hat als erster das Thema Vinyl in seine Multiroom-Strategie integriert. Der MusicCast 500 ist ein sehr hochwertiger Plattenspieler, der sich nahtlost in das MusicCast-Universum integirert. Einfach die Nadel in die Rille setzen und die Lieblingsscheiben im ganzen Haus genießen. Der riemengetriebene Dreher im minimalistischen Look fügt sich hervorragend in jedes moderne Wohnambiente ein. Der schicke Multiroom-Lautsprecher MusicCast 50 (im Bild) ist ein toller Spielpartner. Mehr Anlage braucht es nicht.

4. ANONYMOUS VA, FORTUNE Sollazzo Ensemble (aus dem Album „Parle qui veut: Moralizing Songs of the Middle Ages“)
Das junge Sollazzo Ensemble besteht aus Perrine Devillers und Yukie Sato (beide Sopran), Vivien Simon (Tenor), Anna Danilevskaia und Sophia Danilevskaia (beide mittelalterliche Fidel) und Vincent Kibildis an der Harfe. Ihr Debüt „Parle qui veut“ (2017) war ein großer Kritiker-Erfolg und bescherte den Künstlern reihenweise Preise. Das Ensemble vergnügt sich hier in dem ausgelassenen Stil und den schwunghaften Melodien, die im nördlichen Italien des 14. Jahrhunderts in Mode waren. Für die französischen Stücke hingegen ist eine ganz andere Ausdrucksform gefragt – sie klingen nüchtern und bündig.

5. G.F. HÄNDEL SAMSON, HWV 57 – 05 ACT 1 SCENE 1 NO 2 AWAKE THE TRUMPET’S LOFTY SOUND!
Dunedin Consort & John Butt (aus dem Album „Händel: Samson“, erscheint im Oktober 2019)
Auf ihrem bahnbrechenden neuen Album präsentiert das Dunedin Consort jetzt eine brandneue Version von „Samson“, einem der größten dramatischen Georg Friedrich Händels. Die intensive Arbeit von Dirigent John Butt hat zu dieser Aufnahme geführt, die Butt selbst als „definitiv“ ansieht. Sie drücke endlich Händels Intentionen aus, so der Gelehrte und Dirigent. „Samson“ ist das ambitionierteste Werk, welches das Dunedin Consort bis dato eingespielt hat, nicht zuletzt aufgrund der wunderschönen, vollen Orchestrierung.

6. HENRY PURCELL SWEETER THAN ROSES Rowan Pierce, Richard Egarr, William Carter (aus „Purcell: The Cares of Lovers “)
Die britische Sopranistin Rowan Pierce gibt ihr Debüt mit einem Rezital, das aus Stücken von Henry Purcell besteht. Der Bogen spannt sich von „She loves and she confesses too“, einem von Purcells ersten publizierten Liedern (1683), bis zu „Sweeter than roses“ aus seinen letzten Monaten im Jahr 1695. Rowan Pierce hat nicht nur den „President’s Award des Royal College of Music“ bekommen (2017), sondern auch viel Applaus für ihre Auftritte, zum Beispiel in der Royal Festival Hall oder bei den BBC Proms. Begleitet wird sie hier von zwei Schwergewichten der Barockmusik, Richard Egarr und William Carter.

ZWEI ABSOLUTE MULTITALENTE

Der MusicCast 20 ist eine wahrer Tausendsassa. Er kann als eigenständiger Lautsprecher spielen, als Stereopaar mit einem zweiten MusicCast 20 oder als Surround-Lautsprecher in Verbindung mit kompatiblen MusicCast AV-Receivern oder Soundbars verwendet werden. Er kann auch als Surround-Lautsprecher mit AV-Receiver oder Soundbar genutzt werden. Der große Bruder MusicCast 50 kann im Prinzip das Gleiche, nur hat er einfach mehr Dampf und versteht sich auf TV-Ton. Kompatibel mit Alexa sind sie beide.

7. WILLIAM BYRD SING JOYFULLY
Odyssean Ensemble & Colm Carey (aus dem Album „Byrd: The Great Service & Anthems“)
Auf seinem eindrucksvollen Erstlingswerk bringt des Odyssean Ensemble „The Great Service“ von William Byrd zu Gehör, ein übersehenes, aber geniales Werk. Eingestreut sind zeitgenössische Hymnen. Das Ensemble führt hier eine einzigartige neue Version des Byrd-Experten Andrew Johnstone auf, der auch Erhellendes zum Booklet beiträgt. Mit dieser Aufnahme setzt das Odyssean Ensemble seine Erkundung der englischen Musik des 16. Jahrhunderts fort, das vermutlich eine goldene Ära der Komposition war.

8. GIOVANNI GABRIELI
SACRAE SYMPHONIAE – CANZON DUODECIMI TONI A10 (II) Reinhold Friedrich, Royal Academy of Music & Juilliard School Brass (aus dem Album „Gabrieli for Brass: Venetian Extravaganza“)
Das faszinierende transatlantische Bündnis zwischen den Blechbläsern der Londoner Royal Academy of Music und der New Yorker Julliard School präsentiert Meisterwerke von Giovanni Gabrieli und seinen venzianischen Zeitgenossen. Unter der Leitung von Reinhold Friedrich, gefeierter Solotrompeter und erster Trompeter des Lucerne Festival Orchester, bringen die Musiker moderne Instrumente und heutigen Intellekt mit der Technik und der Stimmung des 16. Jahrhunderts zusammen. Die schöne Akustik von St. Jude, Hampstead, ergibt eine herrlich volltönende Klanglandschaft. Eine bemerkenswerte Aufnahme.

9. W.A. MOZART PIANO CONCERTO NO 26 IN D MAJOR, K 537. CORONATION – 2 (LARGHETTO) Francesco Piemontesi, Andrew Manze & Scottish Chamber Orchestra (aus dem Album „Mozart: Piano Concertos Nos. 25 & 26“)
Franco Piemontesi, der schon „herausragender Mozartianer“ genannt worden ist, findet hier den perfekten Partner im Scottish Chamber Orchestra, das sich eines tadellosen Rufs erfreut. Der schweizerische Pianist ist Schüler des großen Alfred Brendel, der selbst für seine meisterhaften Mozart-Interpretationen bekannt ist. Dirigent Andrew Manze ist wie Piemontesi Anhänger einer authentischen Darbietung. Ergo: Dieser Solist ergibt zusammen mit diesem Orchester ein Dream-Team.

10. MAURICE DURUFLÉ REQUIEM, OP 9 – 6 AGNUS DEI Robin Ticciati & Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (aus dem Album „Debussy Nocturnes & Duruflé Requiem“, Rezension Seite 123)
Robin Ticciati hat eine enge und höchst erfolgreiche Partnerschaft mit seinem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin geformt. Zu Beginn seiner dritten Spielzeit als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter veröffentlicht er nun dieses Album, das dritte mit dem DSO. Wiederum mit französischen Komponisten, aber diesmal mit einem bedeutsamen Schritt in Richtung Chormusik: Es ertönt das Reqiuem von Maurice Duruflé. Ebenfalls wiederum singt Mezzosopranistin Magdalena Kožená, neu dabei ist der Rundfunkchor Berlin.

11. ROBERT DE VISÉE SUITE IN C MINOR – 2 LA PLAINTE, OU TOMBEAU DE MESDEMOISELLES DE VISÉE, ALLEMANDE DE MR LEUR PÈRE Elizabeth Kenny (aus dem Album „Ars longa: Old and new music for theorbo“)
Die Theorbe ist eine ungewöhnlich gestimmte Laute mit zwei Hälsen. Sie hat große Qualitäten, denn sie bietet experimentelle Harmonien, Wohlklang und wundervollen Bass. Theorben-Spezialistin Elizabeth Kenny führt hier nun ein erfindungreiches Programm auf, dessen vielfältiges Repertoire sich über fünf Jahrhunderten spannt. Es erklingt frühe Avantgarde-Musik von Kapsberger und Piccinini, genauso wie die ungewöhnlichen Sounds, die heutige Komponisten für die Theorbe schreiben.

OLD SCHOOL GANZ MODERN

Kein zweiter interpretiert das HiFi-Design der 70er so schön und gekonnt wie Yamaha. Das MusicCast MCR-N870D ist eine Kompaktanlage im klassischen Stil: Vollverstärker, CD-Player, kompakte 2-Wege-Boxen. Hinter der hübschen Fassade lauert High-Tech vom Feinsten. Natürlich ist die klassische Schönheit voll kompatibel zum MusicCast-Universum, bietet aber noch ein paar besondere teschnische Leckerbissen wie zum Beispiel dem USB-DAC, der die HiRes-Wiedergabe vom PC möglich macht. Eine optische Delikatesse ist das Finish der Lautsprecher. Es bedarf der Fertigkeit eines Instrumentbauers, um einen so hochwertigen Pianolack in 14 Schichten wie bei einem Yamaha Grand Piano hinzubekommen.

12. MATTHEW DUBOURG SOFT BREATHES THE MELTING FLUTE (FROM ODE FOR DUBLIN CASTLE, 1743)
Irish Baroque Orchestra & Peter Whelan (aus dem Album „Welcome home, Mr Dubourg“)
Auf seinem Debüt als Künstlerischer Direktor des Irish Baroque Orchestra engagiert sich Peter Whelan für die Musik von Matthew Dubourg (1703–1767). Whelan findet, dass Dubourg es verdient hätte, als einer der einflussreichsten Musiker Irlands anerkannt zu werden. Die meisten der Dubourg-Kompositionen auf diesem Album sind hier zum ersten Mal zu hören, da viele seiner Werke erst kürzlich ans Licht kamen. Diese wunderbare Musik aus Irlands Vergangeheit ist eine aufregende Entdeckung.

13. MATTHEW LOCKE THE FLAT CONSORT FOR MY COUSIN KEMBLE, SUITE NO 1 IN C MINOR: III. FANTAZIE
Phantasm & Elizabeth Kenny (aus dem Album „Locke: For Lovers of Consort Music“)
Phantasm erweitert sein von der Kritik gefeiertes Repertoire englischer „Viol-Consort“-Musik. Matthew Lockes beinahe besessener Drang nach Abwechslung hat seine Musik enorm vielseitig werden lassen. Phantasm-Direktor Laurence Dreyfus hat sich ein verblüffendes Programm einfallen lassen, das Lockes freihändigen Ansatz deutlich macht – diese Musik klingt so eigentümlich wie humorvoll, lyrisch und süß. Noch dazu spielt Lautenistin Elizabeth Kenny hier sehr einfallsreich das Continuo.

14. ROBERT SCHUMANN LIEDERKREIS, OP. 39: MONDNACHT
Florian Boesch & Malcolm Martineau (aus dem Album „Schumann & Mahler: Lieder“)
Der herausragende Liedinterpret Florian Boesch singt hier zusammen mit Malcolm Martineau, einem der herausragenden Begleiter dieser Tage. Die beiden Künstler wenden sich zwei ganz großen Liederzyklen zu – denen von Robert Schumann und Gustav Mahler. Das Album beginnt mit Schumanns Op. 39, „Liederkreis“, und schließt mit Mahlers „Liedern eines fahrenden Gesellen“, die er rund 40 Jahre später komponierte. Boesch einfühlsame Phrasierungen und seine Ausdrucksvielfalt passen optimal zu Martineaus virtuosem, erstklassig synchronisiertem Begleitspiel.

LANGER WEG ZUR PERFEKTION

Durch ein kaputtes Harmonium kam Torakusu Yamaha 1887 zum Instrumentenbau. Damit war der Grundstein für die unglaubliche Firmengeschichte gelegt. Der Multikonzern widmete sich auch schon frühzeitig dem Thema Musikwiedergabe. Die lange Erfahrung im Bereich HiFi gipfelt jetzt in der 5000er-Serie. Die Vor-Endstufenkombination liefert High-End-Stereoklang in Vollendung. Für eine maximale Klangtreue sorgt der „Folding Book“-Aufbau der Vorstufe C-5000. Er garantiert eine vollständig symmetrische Signalführung. Dabei werden linker und rechter Kanal über den gesamten Signalweg exakt gespiegelt. Die konsequente Signaltrennung bei der Endstufe M-5000 ermöglicht eine komplett symmetrische Signalkette – Stereo in Perfektion!

15. HEINRICH SCHÜTZ
EGO DORMIO, ET COR MEUM VIGILAT (PRIMA PARS), SWV 63
Magnificat & Philip Cave (aus dem Album „Schütz: Cantiones sacrae“)
„Cantiones dacrae“ ist der lange erwartete Nachfolger zu „Scattered Ashes“ (2016), dem bejubelten Album zum 25-jährigen Bestehen des Vokalensembles. Diese Sammlung umfasst 40 lateinische Schütz-Motetten für vier Stimmen und Generalbass, hier gespielt mit einer Laute, einem Kontrabass oder einer Orgel. Schütz spiegelt die ungeheuer intimen Texte mit einer musikalischen Sprache, die eher nach innen blickt denn nach außen. Dieses Album macht deutlich, dass Schütz ein Komponist von ungeheurem Ideenreichtum war.

16. JAN PIETERSZOON SWEELINCK
PADUANA LACHRIMAE (66)
Richard Egarr
(aus dem Album „Sweelinck: Fantasias, Toccatas & Variations“, erscheint im Oktober 2019)
Nach seinem Linn-Debüt „One Byrde in Hande“ (2018) wendet sich Egarr nun Sweelinck zu und spielt dessen Fantasias, Toccaten und Variationen. Egarr verwendet ein Cembalo, dessen strikter ¼-Mittelton die enorme Chromatik in Sweelincks Musik herausstellt.

17. GUILLAUME DUFAY ENTRE VOUS, GENTILS AMOUREUX
Gothic Voices (aus dem Album „The Dufay Spectacle“)
Linn-Album Nummer zwei der Gothic Voices, diesmal begleitet vom Solo-Harfenisten Andrew Lawrence-King. Ein festliches Programm rund um Frankreichs größten Renaissance-Komponisten entführt uns in die Welt einer Hochzeit an Neujahr, voller Optimismus und Visionen. Die Musik erforscht die Beziehung zwischen einigen der größten Motetten von Guillaume Dufay und dem festlichen Gebrauch von Instrumenten.

18. LADY MACGREGOR, MAXWELL QUARTET
GRIOGAL CRIDHE Maxwell Quartet
(aus dem Album „Haydn: Strings Quartets Op. 71“)
Die erste Einspielung des Maxwell Quartet ist innovativ: Jedes Quartett von Haydns Op. 71 ist mit einem oder mehreren traditionellen Liedern aus der Ensemble-Heimat, Schottland, verknüpft.

19. AARON COPLAND SYMPHONY NO 3: II. ALLEGRO MOLTO
C. M. Prieto, The Orchestra of the Americas
(„Copland & Chávez: Pan-American Reflections“)
Ein aufregender Linn-Erstling: Das Orchestra of the Americas führt Aaron Coplands euphorische „Third Symphony“ und die „Sinfonia india“ des Mexikischen Komponisten Carlos Chávez auf. Leidenschaftlich und brillant.