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Themen der Woche: Aufreger : Arzneimittel-Skandal! „Viele überflüssige Vollnarkosen“


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 26/2019 vom 21.06.2019

Anästhesisten in Deutschland schlagen Alarm. Weil lokale Betäubungsmittel fehlen, müssen Patienten unnötigerweise unter Vollnarkose operiert werden. Auch Ehrentraud Pecher (r.) aus Baden-Baden ist betroffen


Starke Frauen Starke Sprüche

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Wenn du weißt, dass die meisten Männer wie Kinder sind, weißt du alles …
Designerin Coco Chanel

VERKEHR

E-Roller versichern

Für E-Scooter (seit dem 15. 6. in Deutschland zugelassen) besteht eine Versicherungspflicht, also unbedingt eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschliessen.

PFLEGEKRÄFTE

Mehr Geld

Die Bundesregierung will wegen der Personalnot in der Pflege mit einem Paket (z. B. höhere Löhne, neue Ausbildung) bessere Arbeitsbedingungen erreichen.

GESUNDHEIT

Yogakurs vom Chef

Arbeitgeber müssen unter bestimmten Bedingungen einen Yogakurs als Bildungsurlaub anerkennen, urteilte das Berliner Landesarbeitsgericht (Az. 10 Sa 2076/18).

ZWEI FRAGEN AN

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Andreas Winkler,Sprecher bei der Verbraucherorganisation Foodwatch

Warum bleibt Küken-Schreddern erlaubt?

Tierschützer sind entsetzt: Das Bundesverwaltungsgericht hat gerade entschieden, dass in Deutschland weiterhin männliche Küken grausam getötet werden dürfen – fast 50 Millionen im Jahr. Zumindest, bis es neue Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei gibt

1Wie sehen Sie diese Entscheidung?
Das Grundproblem ist, dass die Hühner entweder gezüchtet werden, um Eier zu legen, oder um sich, salopp gesagt, ordentlich was anzufuttern und dann zur Fleischproduktion genutzt werden. Diese tierquälerische Hochleistungszucht müssen wir stoppen. An dem System wird sich auch nichts ändern, wenn im Brut-Ei das Geschlecht bestimmt wird.

2Was wäre die Alternative?
Die Verwendung von sogenannten Zweinutzungs- Hühnern, die sowohl für die Eierproduktion als auch für die Mast geeignet sind.

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Herzlos: Männliche Küken landen im Schredder – weil sie keine Eier legen können


TOP 5

Ich packe meinen Koffer – und vergesse …

…ganz schön viel! Zumindest auf der Heimreise. Diese Sachen lassen Feriengäste am häufigsten im Hotelzimmer liegen:

1. Handy

2. Pass

3. BHs und Slips

4. Reisetasche

5. Kuscheltiere

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Quelle: Reiseveranstalter Tui France

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Hier geht es (nicht) um die Wurst:Das Bild der Wo che

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Na, haben Sie es sofort erkannt? Wir zumindest mussten zweimal hinsehen: Diese Salamis, Schinken und Würstchen sind nicht zum Essen da, sondern zum Kuscheln! Silvia Wald (r.) verkauft in ihrem Laden „Aufschnitt Berlin“ Stoffkissen und Nackenrollen in Fleischoptik (ab 32 Euro). Weil sie lustig aussehen und zum Nachdenken über den Fleischkonsum anregen sollen. Sie selbst ist übrigens Vegetarierin.

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So viele Risiken! Ehrentraud musste vor der OP alles unterschreiben


Seit einem Jahr fühlt sich die Hand der Rentnerin taub und kraftlos an. Diagnose: Karpaltunnelsyndrom. Die Hausärztin empfiehlt eine OP, die normalerweise unter örtlicher Betäubung erfolgt. „Aber dann erfuhr ich im Krankenhaus, dass ich eine Vollnarkose bekommen sollte, weil die anderen Betäubungsmittel knapp seien“, sagt die 79-Jährige. Sie wird über mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt, darunter Atemnot und Ersticken. „Ich wollte es hinter mir haben, nicht länger warten und habe unterschrieben. Aber es ist doch unglaublich, dass ich ein höheres Risiko beim Eingriff eingehen soll als nötig“, so Ehrentraud Pecher.

Sie ist kein Einzelfall. Schätzungen zufolge gibt es bundesweit mehrere Tausend Patienten, bei denen nun kleinere Operationen unter Vollnarkose durchgeführt werden müssen, weil bestimmte Betäubungsmittel nicht geliefert werden können.

Der Vorsitzende des Berufsverbands der Anästhesisten, Professor Dr. Götz Geldner, der auch Chef der Anästhesie des Klinikums Ludwigsburg ist, sieht eine Erklärung darin: „Die nötigen Medikamente werden nicht mehr in Deutschland produziert, viele davon in Indien und China hergestellt. Und da die Firmen keine Lieferverpflichtungen haben, konzentrieren sie sich auf andere Arzneien, mit denen sie mehr Geld verdienen können.“ Alles auf Kosten der Patienten, die mit mehr Nebenwirkungen rechnen müssen als eigentlich nötig.

Rentnerin Pecher hat zum Glück alles gut und ohne Folgen überstanden.

UMFRAGE DER WOCHE: Darum lieben wir Donald Duck

Der tollpatschige Enterich hat Geburtstag: Er und seine Sippschaft begeistern seit 85 Jahren kleine und große Comic-Fans

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„Im Urlaub geschmökert“ Irmgard Wisuschil (47) aus München: Meine Mutter hat die Hefte manchmal vom Flohmarkt mitgebracht und ich habe sie oft im Urlaub am Strand gelesen. Ich mag auch die niedliche Daisy sehr.

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„Vom Taschengeld gekauft“ Björn Thiele (36) aus Hamburg: Dagobert Duck mit dem Geldspeicher habe ich besonders gut in Erinnerung. Wenn ich mir von meinem Taschengeld eine neue Ausgabe gekauft habe, habe ich darin direkt auf dem Nachhauseweg geblättert.

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„Habe immer noch Hefte“ Johannes (23) aus Göttingen: Ich habe die Hefte immer im Antiquariat gekauft. 60 Stück liegen noch heute unter meinem Bett.

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Fotos: Christian Hass, dpa (4), ddp, foodwatch/Darek Gontarski, Getty, Patrick Piel (4)

„Im Kindergarten den Erziehern gelauscht“ Emil Engel (18) aus Harburg: Die Erzieher im Kindergarten haben oft aus den Comics vorgelesen. Und auch wenn ich selbst noch nicht richtig lesen konnte, hab ich mir gerne eines der Hefte aus den Regalen geschnappt. Über die Neffen Tick, Trick und Track konnte ich immer lachen.

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