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THERAPIE UND HEILUNG: So lockern Sie Ihre Faszien


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 18.06.2020

WIE KETTEN verbinden Faszien bestimmte Körperbereiche miteinander. So durchzieht die oberflächliche Frontallinie unsere gesamte Vorderseite von der Oberseite der Zehen bis zur Schädelrückseite. Sie ermöglicht es uns, blitzschnell Bewegungen auszuführen. Fünf weitere Ketten sorgen dafür, dass wir viele verschiedene Haltungen einnehmen und komplexe Bewegungen ausführen können. Während die oberflächlichen Rücken- und Laterallinien uns vor allem aufrecht halten, ermöglichen uns die Spirallinien, die sich wie eine Doppelhelix um den Körper winden, gerade zu laufen und Drehungen auszuführen. ...

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Bildquelle: natürlich gesund und munter, Ausgabe 4/2020

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WIE KETTEN verbinden Faszien bestimmte Körperbereiche miteinander. So durchzieht die oberflächliche Frontallinie unsere gesamte Vorderseite von der Oberseite der Zehen bis zur Schädelrückseite. Sie ermöglicht es uns, blitzschnell Bewegungen auszuführen. Fünf weitere Ketten sorgen dafür, dass wir viele verschiedene Haltungen einnehmen und komplexe Bewegungen ausführen können. Während die oberflächlichen Rücken- und Laterallinien uns vor allem aufrecht halten, ermöglichen uns die Spirallinien, die sich wie eine Doppelhelix um den Körper winden, gerade zu laufen und Drehungen auszuführen. Als deren Assistenten geben uns die Funktionellen Linien einen Extrahalt, etwa beim Werfen. Die tiefe Frontallinie steuert nicht nur Hüftbewegungen, sondern beim Gehen sogar den Atemfluss. Nicht zu vergessen die Armlinien, die Handfertigkeiten überhaupt erst ermöglichen. Je elastischer all diese Ketten sind, desto leichter und anmutiger können wir uns bewegen.

Übungen und Abbildungen aus:
Faszien-Yoga
Tasja Walther
Dehnen, entspannen, vitalisieren: Mit Yin- und Power-Yoga, plus DVD
Trias Verlag, 136 Seiten, über 250 Abbildungen 19,99 Euro (D), 20,60 Euro (A)

WIE DER BLITZ

Wirkung:

Die oberflächliche Frontallinie wird gedehnt.

So geht´s:

Stellen Sie sich hüftbreit auf die Matte. Beugen Sie die Knie, so als ob Sie sich auf einen Stuhl setzen wollten. Der Rumpf bildet eine gerade Linie. Das Brustbein ist aufgerichtet und strahlt nach vorne.

Beim Einatmen ziehen Sie die Arme über die Seite nach oben, sodass sie eine Linie mit der Wirbelsäule bilden.

Spreizen Sie aktiv die Finger, dabei zeigen die Fingerspitzen zur Decke. Noch zweimal wiederholen.

DER DRACHE

Wirkung:

Oberflächliche und tiefe Frontallinie werden gedehnt.

So geht´s:

Aus dem Vierfüßlerstand bringen Sie den rechten Fuß zwischen die Hände, bis das Knie über der Ferse liegt.

Strecken Sie das linke Bein möglichst weit nach hinten. Der Fußspann liegt auf, das Becken zeigt gerade nach vorn.

Die Hände ruhen auf dem rechten Oberschenkel, das Körpergewicht zieht die Hüften nach unten.

Dann das hintere Bein wieder vorziehen, zurück in den Vierfüßlerstand gehen und die Seite wechseln.

DIE LIEGENDE KATZE

Wirkung:

Die Spiral- und Laterallinien werden gedehnt.

So geht´s:

Auf die rechte Seite legen. Oberkörper und Beine bilden eine Linie. Stützen Sie sich mit dem rechten Unterarm ab, der Ellbogen ist unter der Schulter. Drücken Sie den Rumpf hoch.

Oberes gestrecktes Bein nach vorn ziehen, die Hüfte bleibt stabil.

Das untere Bein anwinkeln und mit der linken Hand über den Fußspann greifen. Beim Ausatmen die Spannung loslassen. 20 bis 30 Sekunden halten, dann die Seite wechseln.

DIE HOCKE

Wirkung:

Oberflächliche Rückenlinie wird gedehnt.

So geht´s:

Stellen Sie sich hüftbreit auf die Matte. Die Zehenspitzen zeigen nach außen.

Senken Sie ihr Gesäß nach unten ab, bis Sie sich schwebend über dem Boden befinden.

Mit der Ausatmung lassen Sie den Rumpf weiter entspannt zwischen die Oberschenkel sinken. Die Arme sind vor dem Oberkörper locker verschränkt. Wenn Sie die Fersen nicht absetzen können, legen Sie ein dickes Buch unter Ihr Gesäß.

DER KRIEGER III

Wirkung:

Funktionelle Ketten und Armlinien sowie die oberflächliche Frontallinie werden gedehnt, der Gleichgewichtssinn wird trainiert.

So geht´s:

Bringen Sie die Beine in einen Ausfallschritt, sodass das rechte Bein vorne angewinkelt und das linke Bein hinten gestreckt mit angehobener Ferse steht.

Während Sie das Gewicht auf das vordere Bein verlagern, strecken Sie mit der Einatmung die Arme in Verlängerung des Oberkörpers schulterbreit nach vorne.

Heben Sie das hintere Bein. Gewicht nach vorn verlagern und den Rumpf absenken. Bein, Arme und Oberkörper bilden eine Linie.

Standbein strecken. Hüftknochen sind parallel. Bein wechseln.


Übungen und Fotos aus: Faszien-Yoga, ©TRIAS Verlag/Holger Münch; Komposition: Michaela Mayländer