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Thriller: Das neunte Opfer


Blu-ray Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 11.12.2020
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Bildquelle: Blu-ray Magazin, Ausgabe 9/2020

Wie der Titel bereits subtil andeutet, dreht sich der Film um einen Serienkiller, der wie die meisten Mitglieder dieser „Zunft“ nicht mit einem einzigen Mord zufrieden ist, sondern seine Gier bzw. seinen Drang immer wieder auslebt. Gezielt, skrupellos und mit einem Hang zum Detail fallen ihm immer wieder Unschuldige zum Opfer. Dabei stellt sich wie so oft die Frage nach dem Motiv? Was treibt einen Menschen an, so eine bestialische Tat immer wieder zu begehen und gar Freude dabei zu empfinden? Eine Frage, die sich auch Sergey Rostov (Evgeniy Tsyganov), seines Zeichens Kommissar bei der St. ...

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... Petersburger Polizei, stellt, als er am neuesten Tatort in der Brust des vierten Opfers ein Ei anstatt des Herzens vorfindet. Und als wäre das nicht bereits verstörend genug, prangt auf dem Ei auch noch ein Pentagramm. Dieser okkulte Beigeschmack zieht sich durch die gesamte bisherige Mordserie. Wie es scheint, sind dunkle Mächte involviert. Diese offenkundige Zurschaustellung ritueller Tötungen treibt den Kommissar in eine Sackgasse. Im Jahre 1899 ist guter Rat in Sachen mysteriöser Symbole und mystischer Zeichen rar und teuer. Rostov geht daher jeder Spur nach und findet sich kurze Zeit später mit seinem Kollegen Fyodor Ganin (Dmitriy Lysenkov) in einer der magischen Veranstaltungen der spirituellen Geisterbeschwörerin Olivia Reed (Daisy Head) wieder, die sich damit rühmt, mit Verstorbenen sprechen zu können. Obwohl er selbst so gar nicht an übernatürliche Kräfte glaubt und die erst Seance entsprechend als Humbug entlarvt, wird Oliva schon bald zur zentralen Figur seiner Ermittlungen. Doch obwohl ihre Weissagungen erstaunlich zutreffend sind, schaffen sie es nicht, den Täter zu stellen. Kommissar Rostov bleibt nur noch wenig Zeit, das Rätsel zu lösen, denn der Mörder steht kurz vor der Vollendung seines dunklen Plans.

Kommissar Rostov muss kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts eine okkulte Mordserie aufklären


Bilder: Tiberius Film

Mehr Schein als Sein

Wie man am bisher beschriebenen Plot sehen kann, steckt in der Story jede Menge Potenzial für einen spannenden Horror-Thriller. Doch schon zu Beginn wird die Geschichte zu offensichtlich erzählt. Wenngleich man in den ersten fünf Minuten nicht so recht weiß, worum es in dem Film eigentlich gehen soll, riecht der gewiefte Zuschauer nach dem ersten Leichenfund dann doch zielsicher die Lunte. Darüber hinaus fehlt es dem Film an echten Spannungsmomenten. Das liegt aber vor allem auch an der schwachen akustischen Unterstützung, trotz DTS-HD MA 5.1 Tonspur. Zumindest in der deutschen Fassung wirken die Soundeffekte künstlich und dumpf. Des Weiteren klingt alles wie im Studio aufgenommen und einfach drüber gesprochen, sodass man nie das Gefühl hat in einer lebenden Umwelt zu sein, geschweige denn, dass man einen Unterschied zwischen drinnen und draußen feststellen könnte. Nicht zuletzt klingen die Szenen, in denen Englisch gesprochen wird, hineinkopiert, wie man es aus alten Filmen noch kennt. Teilweise fehlen an diesen Stellen auch die Untertitel. Neben dem mäßigen Sound können die Bilder auch nicht wirklich überzeugen. Die Farben wirken stellenweise völlig überzogen, sodass eine sehr künstliche Atmosphäre entsteht. Ansonsten sind die Details und der Kontrast immerhin ok. Beim Blick über die Stadt lässt sich dann zumindest ein künstlerischer Touch ausmachen, der dem Setting durchaus schmeichelt. Wo man als Zuschauer allerdings oftmals fragend dasteht, ist der Schnitt. Man bekommt häufiger das Gefühl, dass die Bilder nicht immer passend aufeinander aufbauen. Personen, die eben noch gestanden haben, sitzen in der nächsten Szene plötzlich. Auch kleine Zeitsprünge kommen vor, sodass ein eben gelegtes Feuer plötzlich ein großflächiger Brand ist. Dadurch wirkt das gesamte Konstrukt wenig professionell und hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Wieder ist ein weiteres Opfer des Serienkillers brutal verstümmelt und perfide drapiert