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THROMBOSE: Bewegung senkt das Risiko


Ratgeber Frau und Familie Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 28.02.2020

Nächtlicher Krampf, geschwollenes Bein mit gespannter und glänzender Haut, so kann eine Beinvenenthrombose aussehen. Doch soweit muss es nicht kommen. Denn Sie selbst können die Risiken minimieren, insbesondere durch Bewegung


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Bildquelle: Ratgeber Frau und Familie Magazin, Ausgabe 3/2020

Es handelt sich um eine Blutgefäßerkrankung, bei der es zu einer Gerinnselbildung (Thrombus) im Gefäß kommt. Ein Thrombus kann prinzipiell in jedem Gefäß auftreten, meistens sind es Venen und häufig die tiefen Venen der Beine. Die Entstehung des Gerinnsels ist eigentlich ein normaler Vorgang des Blutgerinnungssystems: Bei einer Verletzung schützt uns der Körper, indem er Gerinnsel ...

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... bildet, damit wir nicht verbluten. Der Thrombus schließt den Defekt und so hört die Blutung auf - wie bei einer Blutkruste, wenn wir uns schneiden - nur im Inneren eines Gefäßes.

Die Entstehung eines Gerinnsels in einem Gefäß ist allerdings ohne Verletzung nicht normal. Im Gegenteil: Gerinnselklumpen würden den Fluss des Blutes massiv behindern. Zudem könnten sich Teile des Thrombus ablösen und über die Gefäße in andere Körperbereiche fortgeschleppt werden. Wo sich ein Thrombus festsetzt, behindert er den für die Gewebeversorgung wichtigen Blutfluss, kann sogar das Gefäß völlig verschließen und damit das Körpergewebe massiv schädigen. Auf diese Weise entsteht eine Embolie, bei der sich der Thrombus löst, mit dem Blutfluss zum Herzen wandert, von dort zum Beispiel in die Lunge gelangt und so eine lebensbedrohliche Lungenembolie hervorruft.

Gerinnungsstörungen sind also eine Ursache für Thrombosen und Embolien. Sie werden erblich weitergegeben, können aber auch durch bestimmte Nahrungsmittel, Medikamente und Giftstoffe entstehen. Ferner erhöhen Schwangerschaft, Flüssigkeitsmangel im Körper oder Zustände, welche die Blut - strömungsgeschwindigkeit herabsetzen, das Thromboserisiko. Zu der letzteren Gruppe gehören erweiterte Venen (Krampfadern), Bewegungsmangel nach einer Operation, bei Bettlägerigkeit oder durch einen Gipsverband, langes Verharren in der Sitzposition (auch bei langen Flugreisen). Thrombosen können zudem durch Schäden der inneren Gefäßwand entstehen, wie zum Beispiel bei Operationen, degenerativen Veränderungen im höheren Alter oder bei der Zuckerkrankheit. Es gibt also eine Fülle von Ursachen!

Wie erkenne ich als Laie eine Thrombose? Oft gar nicht. Peter K. erzählt es so: „Ich bin nachts wegen eines Wadenkrampfes plötzlich aufgewacht. Meine Wade hat sich unangenehm und geschwollen angefühlt. Ich habe das Licht angemacht und sah, dass mein Unterschenkel dick und gerötet war.“


Gerinnungsstörungen sind eine Ursache für Thrombosen und Embolien


Es ist schwer, eine Thrombose zu erkennen. Nicht immer weisen die Symptome in diese Richtung - auch nicht bei Peter K. Denn eine Thrombose zeigt keine typischen Symptome und kann anfangs sogar ohne erkennbare Beschwerden verlaufen. Besonders dramatisch sind diese Fälle, wenn die Thrombose im späteren Verlauf zu einer Embolie führt.
Manchmal beschreibt der Betroffene nur ein unangenehmes Druckgefühl. Die Beschwerden sind also unterschiedlich. Oft treten Schwellung und Wärmegefühl der betroffenen Gliedmaßen auf, Spannungsgefühl, gerötete oder blau gefärbte Haut. Es können aber auch Schmerzen hinzukommen. Diese Schmerzen sind plötzlich spürbar, wenn sich das Gerinnsel in einer Arterie gebildet hat. Bei einer Venenthrombose sind die Schmerzen oft nicht so ausgeprägt. Kommen jedoch die oben genannten Symptome hinzu, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Thrombose groß. Dennoch können die beschriebenen Anzeichen auch für andere Krankheiten stehen - Mediziner sprechen darum von „unspezifischen“ Symptomen. Der Arzt muss also genau hinschauen, damit die richtige Diagnose gestellt und Schlimmeres verhindert wird, wie etwa eine Lungenembolie. Sie ist die wichtigste Komplikation einer frischen tiefen Beinvenenthrombose. Eine Spätkomplikation ist das postthrombotische Syndrom. Hierbei werden die Gefäßinnenwände durch die Venenthrombose nachhaltig geschädigt, so dass der Rückfluss zum Herzen chronisch verschlechtert ist. Der Rückstau führt zu dicken, geschwollenen Beinen mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Fazit: Gehen Sie schon bei einem Thromboseverdacht zum Arzt. Lieber einmal umsonst zum Arzt, als eventuell eine lebensbedrohliche Situation übergehen.

Wie erkennt der Arzt die Thrombose?

Nach dem ersten Schock hat Peter K. den ärztlichen Notdienst gerufen. Er wurde in die Notaufnahme gebracht, wo er gründlich untersucht wurde. Die geschilderten Beschwerden waren zwar nicht beweisend, aber sie wiesen auf eine Beinvenenthrombose hin. Charakteristisch ist bei der Untersuchung ein Druckschmerz an der Fußsohle und im Venenverlauf. Hinweise geben die geschilderten Symptome sowie die Vorgeschichte des Patienten: Bettruhe nach einer Operation? Frühere Thrombosen? Eine Krebserkrankung?


Bewegung bei Thrombose ist sehr wichtig, ob Laufen, Schwimmen, Radfahren, Wandern oder Tanzen


Gesichert wird die Diagnose mittels Ultraschall. Dabei können die Venen und gege - benenfalls auch das Gerinnsel dargestellt werden. Bleibt das Ultraschallergebnis unklar, kann eine Phlebographie weiterhelfen, das heißt. eine Röntgenuntersuchung nach Verabreichung eines Kontrastmittels. Im Blut können die Abbauprodukte des Gerinnsels nachgewiesen werden. Dies ist jedoch nicht spezifisch für eine Thrombose.

Nach gestellter Diagnose kommt die Behandlung

Wichtig sind im akuten Stadium die Hochlagerung der betroffenen Extremität und die Kompressionsbehandlung. Dabei werden die Beine mit Kompressionsverbänden gewickelt. Der Verband muss straff gespannt sein, darf aber nicht einschneiden. Einfacher ist die Kompression mit Thrombosestrümpfen, da sie einen gleichmäßigen und kräftigen Kompressionsgrad erreichen. Dies hindert den Thrombus daran, weiter zu wachsen. Darüber hinaus wird der Blutstrom in den tiefen Venen zurück zum Herzen beschleunigt, ansonsten würde der Blutfluss über die oberflächlichen Venen erfolgen. Dies hätte massive Erweiterungen der oberflächlichen Venen zur Folge, also die Bildung von Krampfadern.

Eine Operation wird heute selten angeordnet. An erster Stelle steht die medikamentöse Hemmung der Blutgerinnung, den Rest erledigt der Körper selbst: Das Gerinnsel wird abgebaut, damit das Blut wieder ungehindert fließen kann. Dieser Prozess kann - je nach Ausmaß der Thrombose - Wochen und Monate andauern. Da in dieser Zeit des Gerinnselabbaus gerinnungsfördernde Substanzen frei werden, besteht erneut ein erhöhtes Risiko neuer Thrombosen. Deshalb müssen die gerinnungshemmenden Medikamente weiter eingenommen werden: für drei Monate beispielsweise bei Unterschenkel- und sechs Monate bei Oberschenkelvenenthrombose. Halten Sie sich an die Angaben Ihres Arztes.

Unter den gerinnungshemmenden Medikamenten (zum Beispiel Heparin, Marcumar) besteht eine erhöhte Blutungsgefahr. Deshalb können Bagatellverletzungen zu starken Blutverlusten führen. Dies müssen Sie wissen, um Ärzte vor einer Operation oder einer Zahnbehandlung darauf hinzuweisen. In bestimmten Abständen müssen die Blutwerte kontrolliert und die Gerinnungswerte überprüft werden.

Früher wurden die Patienten mit einem frischen Thrombus oft für Tage stationär aufgenommen, ins Bett gelegt und sie durften nicht aufstehen, um den Thrombus nicht zu lösen. Heute legt man viel Wert auf frühe Mobilisierung, das heißt Bewegung. Stillstand des Blutflusses ist ein Risiko für Gerinnselbildung. Bei ausreichender Kompression bei Thrombosen im Unter- und Oberschenkel können die Patienten sich bewegen. Stationäre Behandlungen erfolgen in schweren Fällen oder bei nicht möglicher Kompression, zum Beispiel Thrombose einer Beckenvene.

Gehören Sie zu den Risiko-Personen?

Das Thrombose-Risiko nimmt mit dem Alter zu. Aber warum ist das so? Dies hat mehrere Gründe. Zum einen sind es die Ablagerungen, die den Blutfluss behindern. Dann kommt hinzu, dass ältere Menschen sich weniger bewegen. Ursache hierfür kann der langsame Muskelabbau im Alter sein, der zudem den Blutrückfluss zum Herzen verlangsamt. Auch das stützende Bindegewebe nimmt ab und damit der Druck auf die Venen. Viele Senioren sitzen oder liegen herum. Trinken zu wenig und sind deshalb regelrecht ausgetrocknet. Also, eine Menge Gründe, warum Thrombosen typisch bei älteren Menschen sind.

Symptome bei Thrombose der Beine

• Oft plötzlich auftretende Wadenschmerzen, die immer stärker werden
• Schwellung von Unter- und Oberschenkel
• Hautverfärbung. Stellen Sie sich vor einen Spiegel: Das betroffene Bein scheint dunkler zu sein
• Erweiterte oberflächliche Hautvenen
• Das Bein fühlt sich wärmer und schwerer an. Spannungsgefühl im Bein
• Allgemeinbeschwerden wie Mattigkeit, Unwohlsein, Atembeschwerden
• Symptome bessern sich beim Gehen

Frisch operierte Personen haben ein besonders hohes Thromboserisiko, da sie länger liegen und die Wunde das Risiko noch erhöht. Deshalb erhalten diese Patienten einen Gerinnungshemmer und müssen Kompressionsstrümpfe tragen. Zudem achtet man heute auf eine frühe Mobilisation.

Auch schwangere Frauen haben ein erhöhtes Risiko für Thrombose. Der Grund liegt in der Schwangerschaft selbst: Das Blut und der Hormonhaushalt haben sich geändert, wodurch der Blutfluss sich verlangsamt. Insbesondere in den letzten Schwangerschaftsmonaten drücken das Gewicht des Ungeborenen und die Gebärmutter auf die Venen im Bauchraum. Das Risiko ist höher, wenn in der vorangegangenen Schwangerschaft bereits eine Thrombose aufgetreten ist oder wenn mit einem Kaiserschnitt entbunden wurde. Insbesondere in diesen Fällen achten die Ärzte auf vorbeugende Maßnahmen.

Bewegung gegen den Stillstand des Blutes

Peter K. musste sich auch an seine Thrombosestrümpfe gewöhnen. Mittlerweile gehören das Anziehen morgens und das Ausziehen abends zur täglichen Routine. Zudem hat er sich angewöhnt, jeden Tag draußen zu laufen, egal bei welchem Wetter. Er hat sich einen kleinen Hund gekauft: „Waldo hilft mir dabei, mein Laufpensum zu erfüllen. Zudem ist mein Hund ein treuer Begleiter und Freund“. Peter K. hat gelernt, dass Bewegung bei Thrombose sehr wichtig ist.

Sie steht auch an erster Stelle zur Vorbeugung der Thrombose. Laufen, Schwimmen, Radfahren, Wandern oder Tanzen - jede Bewegung fördert die Blutzirkulation in den Beinvenen. Ist die aktive Bewegung nicht möglich, hilft im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung das passive Bewegen. Das bedeutet: Der Physiotherapeut bewegt gezielt Muskelgruppen als Durchblutungsanreiz oder unterstützt den Patienten dabei (aktiv-passiv Übungen). Muskelbewegungen in den Beinen fördern in jedem Fall den Rückfluss des Blutes zum Herzen (Muskelpumpe). Auch das Hochlagern der Beine verbessert den Rückstrom. Schlecht für die Venen ist Wärme (Sauna, heiße Bäder), verzichten Sie darauf. Zumindest sollten Sie nach der warmen Dusche die Beinvenen kalt abduschen. Kaltes Wasser regt die Durchblutung an.

Wer eine lange Reise unternimmt, sollte während des Fluges so oft wie möglich aufstehen und sich bewegen. Spannen Sie Ihre Beinmuskeln kurz an und entspannen Sie danach die Muskeln wieder. Auch im Sitzen funktioniert eine sinnvolle Übung: Wippen Sie mit den Füßen, von der Zehe bis zur Ferse, hin und zurück. Steigern Sie dabei das Tempo. Wichtig ist auch, viel zu trinken - aber keinen Alkohol! Denn er entzieht dem Körper Wasser. Liegt ein Thromboserisiko vor, sollten Fernreisende Kompressionsstrümpfe tragen und eventuell einen Gerinnungshemmer spritzen. Besprechen Sie das aber vorher mit Ihrem Arzt.

Natürlich sollten auch andere Risiken für eine Thrombose minimiert werden. Das bedeutet: Schluss mit dem Rauchen und dem Alkohol! Achten Sie nicht nur auf eine gesunde Ernährung, sondern auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Empfohlen werden circa 2 Liter am Tag in Form von Wasser, Tees und verdünnten Fruchtsäften. Vergessen Sie nie die Bewegung. Sie hilft Ihren Venen, damit sie lange gesund bleiben. Täglich ein bisschen Venengymnastik hat noch niemandem geschadet. Hier einige Übungen: Marschieren Sie zügig anstatt spazieren zu gehen. Bleiben Sie stehen und gehen Sie auf der Stelle im Zehengang, also stellen Sie sich abwechselnd auf die linken und rechten Zehen. Gehen Sie langsam und rollen Sie dabei den Fuß von der Ferse bis zu den Zehen ab. Das sind einfache Übungen, die aber eine große Wirkung auf die Venen haben.

Risikofaktoren für eine Thrombose

• Rauchen
• Übergewicht
• Einnahme von Hormonen zur Schwangerschafts - verhütung (Pille) oder für Beschwerden in den Wechseljahren
• Lange Liegezeiten und Bewegungsmangel, zum Beispiel durch Krankheit oder bei einem Gipsverband, Fernreisen
• Flüssigkeitsmangel (Austrocknung durch zu wenig trinken)
• Alter
• Schwangerschaft
• Drogenmissbrauch
• Frühere Thrombosen

Entstehung einer Thrombose durch

• Fließbehinderung in den Blutgefäßen durch Schäden und Ablagerungen oder Tumore, Narben
• Verlangsamter Blutfluss durch erweiterte Venen (Krampfadern), Bewegungsmangel nach Operation, bei Lähmung, Flüssigkeitsmangel (Blut wird „dicker“)
• Gerinnungsstörung: Das Blut gerinnt schneller, zum Beispiel bei Krebserkrankungen oder genetisch bedingt