Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Tiefstapeln de luxe: 1964er Chevrolet Impala Convertible


Gasoline - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 24.01.2019

Eazy-E von NWA besang ihn, Dr. Dre und zahlreiche andere Rapgrößen ließen ihn in ihren Clips herumhüpfen – den 1964er Chevrolet Impala. Einige Tausend Kilometer weiter östlich konnte auch Frank dem Charme des „six-fo“ nicht widerstehen.


Artikelbild für den Artikel "Tiefstapeln de luxe: 1964er Chevrolet Impala Convertible" aus der Ausgabe 1/2019 von Gasoline. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Gasoline, Ausgabe 1/2019

Warum gerade der 64er und nicht etwa ein anderer Vertreter der von 1961 bis 1964 gebauten Chevy-Fullsize-Generation zum Muster eines Lowriders wurde, ist nicht ganz plausibel – klar, er sieht toll aus, besonders als Cabrio-imitierendes Hardtop-Coupé, doch das konnte auch schon der 63er. Und mit dem 1964 neuen Status als eigenständiges Modell war der Hype wohl kaum zu ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 2,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Gasoline. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Starter. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Starter
Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Mit Vollgas in die Vergangenheit: Superformance Future GT Forty. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Mit Vollgas in die Vergangenheit: Superformance Future GT Forty
Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Gasoline News. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Gasoline News
Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Aller Laster Anfang: JEEP GLADIATOR. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Aller Laster Anfang: JEEP GLADIATOR
Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Strom statt Stromberg: 1949er Mercury Coupe. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Strom statt Stromberg: 1949er Mercury Coupe
Titelbild der Ausgabe 1/2019 von Katze aus Texas: 1965er Buick Wildcat. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Katze aus Texas: 1965er Buick Wildcat
Vorheriger Artikel
Strom statt Stromberg: 1949er Mercury Coupe
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Katze aus Texas: 1965er Buick Wildcat
aus dieser Ausgabe

... begründen. Bleiben wir aber noch kurz beim 63er Chevy: Dieser Jahrgang machte Schluss mit den unten geschwungenen A-Säulen und dem Flankentrimm im Stil der 50er-Jahre. Er brachte eine moderne, sachliche Karosseriegestaltung mit sich und auch breite C-Säulen, dazu beim Coupé die bereits im Vorjahr eingeführte Dachlinie mit den angedeuteten Spriegeln eines geschlossenen Cabrio-Verdecks. 399.224 und damit 75.797 Kunden mehr als im Vorjahr griffen begeistert zu. Auch der Convertible-Absatz hatte um 6.940 auf 82.659 Einheiten zugelegt, sodass es überhaupt kein Wunder ist, dass auch der 63er Bowtie als Lowrider häufig und prominent zu sehen ist – man denke nur an nicht minder zahlreiche Auftritte in Videoclips. Optisch hatte sich im Modelljahr 1964 auf den ersten Blick nicht allzu viel getan; der Grill war oben ein Stück eingezogen, die zuvor spitzen Enden der Karosserie stumpfer ausgefallen. Und dieser Jahrgang verlief für Chevrolet ebenfalls prächtig, wie 442.292 Coupés und 81.897 Cabrios zeigen.

Vielleicht helfen diese Zahlen, die überproportionale Nutzung der Impalas besser zu verstehen. Die stets zwei- und viertürigen Sedans sowie die Station Wagons der niederen Baureihen Biscayne und Bel Air waren als Lowrider gar nicht gefragt. Hinzu kam, dass Mitte der 80er rund 20 Jahre alte Fullsizes günstig zu bekommen und im trockenen Kalifornien als Heimat der mit Hydraulikpum-pen vollgestopften Kofferräume auch nicht alle längst verrottet waren. Zudem gab es keinerlei Probleme mit der Teileversorgung. Warum nicht etwa mit dem Ford Galaxie oder Plymouth Fury das Rennen machen, die mit dem Impala gut vergleichbar sind? Beide waren dank der hinteren Blattfedern einfach nicht so leicht mit Hydraulikstempeln nachzurüsten, beim Plymouth kamen die vorderen Drehstabfedern erschwerend hinzu. Und weniger verbreitet waren die zwei Chevy-Rivalen aufgrund weitaus niedrigerer Produktionszahlen obendrein…

Tolles Design in tollem Zustand

„Tolle Linien in einem hochwertig gebauten Luxusauto! Der Impala von 1964 sollte von den frühesten Skizzen auf dem Zeichenbrett an das eleganteste und anmutigste Automobil seiner Preisklasse sein. (Immerhin kommt der Name von Afrikas flottesten und anmutigsten Antilopen.) Ein neuer, in voller Breite geformter Grill, eine länger aussehende Silhouette – 533 cm von Stoßstange zu Stoßstange –, markante Windteiler auf Front- und Heckklappe sowie geschmackvoller Chromschmuck, um es so zu gestalten. (…) Es macht keinen Sinn, eine Menge schicker Worte für das Fahrgefühl des Impalas zu verschwenden, wenn ‚düsenflugzeugsanft‘ wie angegossen passt. Wir bekommen das berühmte Fahrverhalten so hin: Die Komplett-Spiralfederung, der kreuzförmig ausgesteifte Sicherheitsrahmen und spezielle extradicke Karosserielager aus Butyl-Gummi arbeiten Hand in Hand, um Unebenheiten auszubügeln. (…) Wenn Sie alle Tugenden des 64er Impala in Erwägung ziehen, sieht es so aus, als hätten die Designer und Ingenieure genau das geliefert, was gewünscht wurde.“ So lobhudelte die Produktbroschüre ihr bei Weitem absatzstärkstes Modell, und auch Frank aus Peine kam denn auch nicht durch Hip-Hop oder Gangstertum zum Chevrolet. „Der Impala kam im Zuge des Verkaufes eines 31er Ford Hot Rods zu uns. Der Chevy gefiel sofort wegen seiner gelungenen Form und des Umstands, dass er mit Ausnahme der noch nötigen Lackierung komplett restauriert und in gutem Zustand war. An US-Cars selbst bin ich seit meiner Jugend interessiert. Ich habe mit Opel angefangen und bin dann zu den Amis gekommen. Erst waren die klassischen Opel Sportmodelle Manta A, Opel GT in US-Ausführung bis hin zu Commodore A Coupé dran, dann folgten ein 79er Camaro, ein 73er Lincoln Town Car, diverse Hot Rods, ein Ford Model A Dragster, ein 1967er Oldsmobile Cutlass und ein 1978er Dodge Van mit Custom-Umbau.“

Das Droptop kam in den Genuss einer Frameoff-Restauration. Karosse und Rahmen waren bereits sandgestrahlt, der Rahmen anschließend pulverbeschichtet worden. Das Blechkleid ließ Frank in der Originalfarbe Saddle Tan Poly nachlackieren und das Verdeck neu anfertigen, das Gestänge kam ebenfalls neu. Am bereits gemachten Interieur gab es wiederum nichts auszusetzen, und auch die Alpine-Anlage vom Typ Alpine Ida x200 mit Fernbedienung, Boxen von Memphis Car Audio und zwei Rockford-Fosgate-700x-Endstufen war über alle Zweifel erhaben. Ein nachgerüstetes Alpine-Soundsystem besang auch der gute Eazy-E in seiner Impala-Hymne „Boyz N The Hood“ – ab Werk war das Spitzenradio lediglich als AM/FM-Pushbutton-Transistor-Ausführung mit elektrischer Antenne sowie Front- und Hecklautsprecher zu haben.

Drei Rückleuchten pro Seite hatte nur der Impala, Biscayne und Bel Air mussten mit je zwei auskommen. Zudem war ihnen die Heckblende in Kontrastfarbe vorenthalten


Luft statt Öl

Für Tiefgang sorgt in Franks Impala keine klassische Hydraulikanlage, die zu Ursprungszeiten des Lowriding aus überschüssigen Beständen der US Air Force bezogen wurde und den üblicherweise nicht sonderlich wohlhabenden Fahrern helfen sollte, Strafzettel wegen zu wenig Bodenfreiheit zu vermeiden – hoch damit und gut. Dass man, derart ausgestattet, auch hüpfend oder auf drei Rädern fahren konnte, entdeckten die zumeist mexikanischstämmigen Fahrer bald darauf. Derartige Verrenkungen, zumal sie diverse Verstärkungen an Aufhängung und Rahmen erfordern, sind dem Niedersachsen aber fremd. Mit dem verbauten Ridetech-Luftfahrwerk geht es ganz gemächlich hoch und nieder, ganz davon abhängig, was der Straßenzustand verlangt. „An sich sollte der Chevy nur ordentlich tief liegen, aber mit einem statischen Fahrwerk ist das wegen des langen Radstandes nicht zu bewerkstelligen, da würde er dauernd aufsetzen. Jetzt kann ich per Knopfdruck eine von drei Fahrstufen einstellen, prima Sache.“ Auch die traditionellen Lowrider-Drahtspeichenfelgen mit schmächtigen Weißwandreifen im 13-Zoll-Format mussten gegenüber der Moderne zurückstecken: Vorn rotieren 18- und hinten 20-Zöller aus Leichtmetall. Die Original-Bereifung samt Felgen in 15 Zoll ist aber noch vorhanden, solche Raritäten schmeißt man ja auch nicht weg. Gleiches gilt fürs Originallenkrad und die Cockpiteinheit, die der Vorbesitzer auf Dakota-Digitals-Anzeigen umgerüstet hatte. „Am Motor hatte ich mehr zu tun. Man hatte den 327er zwar mit hochwertigen Teilen wie einem riesigen 850er-Double-Pumper-Vergaser und einer scharfen Nockenwelle aufgebaut, aber nichts davon passte ordentlich zusammen. Die Nocke wich einer zahmeren, und zur Gemischbereitung installierte ich einen umgedüsten Edelbrock 650-cfm-Double-Pumper, jetzt läuft er astrein.“

Der 327-ci-Small Block war über dem 230-ci-Six und dem 283-ci-V8 positioniert und mit 250 oder 300 PS lieferbar. Eingetragen ist der Achtender mit 184 kW, was 247 PS entspricht und auf die stärkeren der beiden Versionen mit Rochester-Vierfachvergaser hinweist. Über den Small Blocks rangierte der 1961 aus dem 348-ci entwickelte 409-ci-Big Block, dem nicht erst später, wie im Falle des Impala, ein Mitglied der NWA-Truppe, sondern quasi direkt zum Erscheinen die Beach Boys ein Ständchen widmeten. Er war mit 340, 400 oder 425 PS zu haben, aber kein Kassenschlager: 1964 optierten lediglich 8.864 Pkw-Kunden zu diesem Kraftwerk, im Vorjahr waren es noch 16.902 gewesen.

Echt chic! Die Innenausstattung in der Nuance „Saddle“ fand Frank schon beim Kauf restauriert vor. Coupé und Cabrio kamen stets mit vorderen Einzelsitzen


Vom Super Sport hebt sich das Impala-Interieur durch eine horizontale statt vertikale Steppung ab, zudem trug dieser keine Zierknöpfe an den Türverkleidungen


Das Originallenkrad und die Cockpiteinheit, die der Vorbesitzer auf Dakota Digitalanzeigen getauscht hatte, sind noch vorhanden


@@Der Impala kam wie die anderen Fullsize-Modelle 1961 komplett neu auf GMs B-Plattform. Straffer und kantiger als bei den Modellen 1958–1960 fiel das neue Karosserie-Styling aus. Der Top-Kombi hieß zum letzten Mal Nomad, in den Folgejahrgängen wurde er ebenfalls als Impala bezeichnet. Sport Coupés trugen 1961 eine „Bubbletop“-Dachlinie, und eine einzigartige Impala-Ausführung, der zweitürige Sedan, war nur für 1961 erhältlich. Es wurde selten bestellt. Deutlich populärer war die neue „Super Sport“(SS)-Option, die in den kommenden Jahren viel Ruhm bekam und Absatz generierte.


Die 1962er-Modelle wurden mit Ausnahme des 4-türigen Hardtop mit neu gestalteten C-Säulen ausgestattet. Sport Coupés zeichneten sich jetzt durch Dächer in der Optik eines Cabrio-Verdecks aus, die auch GMs übrige Hardtop-Coupés im Fullsize-Format zierten. Dieser Stil erwies sich als beliebt. Eine breitere C-Säule mit herumgezogenem Heckfenster ersetzte den Überhang-Dachstil der Sedans. Statt des 348-ci-V8 kam fortan der legendäre 409 unter die Haube, welcher 380 oder 409 PS leistete. Die Impalas verfügten erneut über ein besonders feines Interieur, und auf Kundenwunsch konnten bequemere Sitze von den Händlern montiert werden wie auch mehr Chromtrimm außen einschließlich einer breiten Heckblende in Aluminium und Chrom. Bei Super-Sport-Modellen bestand dieses Paneel aus speziell geschliffenem Aluminium, das auch als Einlage der Seitenprofile diente. Aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen wurde die optionale Turboglide-Automatik eingestellt, sodass als einziger Automat die Powerglide blieb.


Durch ein geradliniges Design mit einer Alu-Heckblende fiel der Impala von 1963 auf, bei SS-Modellen von einer Chromleiste eingefasst. Die Motorauswahl ähnelte der von 1962, wobei die Small Blocks mit 283 und 327 ci am beliebtesten waren. Neu war die „überdachte“ Instrumententafel mit einfachen Kontrollleuchten für die Kühlmitteltemperatur. Ein optionaler und selten georderter Drehzahlmesser wurde direkt über dem Lenkrad in das Armaturenbrett eingebaut. Eine 427-ci-Version des 409-Motors war im Chevrolet Impala Sport Coupé als Option für die reguläre Produktion (RPO) Z11 erhältlich. Dieses spezielle Paket für Drag Racing und NASCAR umfasste neben dem 427-ci-V8 mit 430 PS und 780 Nm Alu-Karosserieteile und ein Luftansaugsystem vor der Frontscheibe.


Erst die Arbeit…

Abweichungen vom Auslieferungszustand waren auch beim Getriebe zu vermelden: Die optionale Powerglide-Automatik befand sich nicht mehr an Bord, die Kraftübertragung obliegt statt jenem zwei-dem dreistufigen Automaten TH400. In puncto Fahrkomfort ein echter Gewinn, doch musste Frank die Turbo-Hydramatic erst einmal revidieren. Auch die statt der vier Trommeln nachträglich rundum verbauten Scheibenbremsen schienen an sich eine sinnvolle Verbesserung darzustellen, allerdings wurden die Scheiben an der Hinter-achse ständig heiß. „Wir konnten uns das zunächst nicht erklären, bis wir mal einen Blick in den Summit-Katalog warfen. Zu der verbauten Bremsanlage gehörten nämlich ein ganz anderer Bremskraftverstärker und auch ein anderer Druckminderer. Insgesamt war zwar ein Haufen Geld in den Wagen gesteckt worden, doch erwiesen sich viele der vorgenommenen Arbeiten leider als Pfusch.“ Aber all die Unannehmlichkeiten sind vergessen, Frank und seine Frau sind inzwischen sehr zufrieden: „Nach all den Arbeiten ist der Wagen top in Schuss, was auch das Gutachten mit dem Zustand 1-honoriert. Der Impala macht jetzt einfach nur Spaß: reinsetzen und losfahren! Er hat einen tollen Sound, dazu ist das Dach offen…“

Dieser Front konnten die Kunden nicht widerstehen: Chevrolet verkaufte im Modelljahr 1964 mit etwas über 2,3 Mio. fast 735 Tsd. Pkw mehr als Ford


Die originalen Haubenaufsteller sind vorhanden, können aber das Gewicht der Spiegel unter der Haube kaum halten. Nicht nur da sorgt der „Multifunktionsaufsteller“ für Sicherheit


Statt des ursprünglichen Rochester-Vierfachvergasers kümmert sich nun ein 650-cfm-Edelbrock-Double-Pumper um die Gemischbereitung


Der mit 841 Litern bemessene Kofferraum des Impala Cabrios war groß genug, zwei Endstufen und die Subwoofer der Alpine-Anlage aufzunehmen


Klappe auf: Unterm lederbezogenen Deckel befinden sich Tank, Kompressor und Steuereinheit des Airforce-Luftfahrwerks


Die Dachlinie der Convertibles wurden von den zweitürigen Versionen der 63er und 64er Fullsize-Modelle stark nachempfunden. Die Billet-Alus kommen vorn in 18 und hinten in 20 Zoll


Hüpfen kann er nicht, wohl aber hübsch abgelegt werden. Die Starrachse mit Spiralfedern an Längslenkern machte den Chevy zum Lowrider-Favoriten – Fords und Chryslers Blattfedern hätten umfassende Modifikationen an Rahmen und Achsaufnahme erfordert


Immer schön cool bleiben. Der Ölkühler hält das Getriebe bei Laune


Statt Spiralfedern Luftbälge. GMs Vorderachse mit doppelten Dreieckslenkern machte diesen Umbau wesentlich unkomplizierter als etwa Chryslers Drehstäbe


Wünschen wir Frank, dass sein „six-fo“ nicht das Schicksal seines Altersgenossen von Eazy-E zuteilwird – der wickelte seinen nach eigenen Angaben unvorsichtig um einen Telefonmast. Sein 63er ist wiederum noch am Leben und steht nach Angaben des jetzigen Besitzers nicht zum Verkauf. Frank hingegen könnte bei einem nicht abzulehnenden Angebot weich werden…

1964er Chevrolet Impala Convertible

Motor: V8, OHV, Hubraum 5.354 cm3 (327 ci), Bohrung: 98,42 mm, Hub: 82,55 mm, Leistung: 247 PS, Gemischaufbereitung: 650-cfm-Edelbrock-Double-Pumper, Ölkühler. Auspuffanlage: doppelt. Antrieb: Hinterachse, Dreistufen-Automatikgetriebe TH400. Aufhängung: Vorderachse: Einzelradaufhängung, doppelte Querlenker, Luftbälge, Teleskopstoßdämpfer, Hinterachse: Starrachse, Längslenker, Panhardstab, Luftbälge, Teleskopstoßdämpfer. Bremsen: rundum Scheibenbremsen, Unterdruck-Bremskraftverstärker. Felgen: Billet-Alufelgen vorn 18“, hinten 20“, Reifen: vorne 245/40 R18, hinten 275/35 R20. Karosseriemaße (mm): L.: 5.331, B.: 1.948, H.: 1.417. Gewicht (kg): 1.780. Radstand (mm): 3.023. Tankinhalt (l): 76. Kraftstoffverbrauch (l/100 km): ca. 18. Höchstgeschwindigkeit (km/h): 191. Preis (1964): 3.024 Dollar