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TIEFSTAPLER


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Bike Bild - epaper ⋅ Ausgabe 6/2021 vom 25.11.2021

TEST Tiefeinsteiger-E-Bikes

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Erst war die neue Kollegin skeptisch, ob so ein E-Bike was für sie sein könnte. An ihrem Gesichtsausdruck sehen Sie, dass sie ihre Meinung schnell geändert hat

Der Alltag mit einem Trekkingrad kann manchmal etwas mühevoll sein: Nach jedem Stopp muss man das Bein über den beladenen Gepäckträger schwingen, dazu eine tiefe Sitzposition mit wenig Übersicht im Verkehr. So sehr wir Sport- und Trekkingräder auch lieben, manchmal möchte man einfach etwas Praktisches für jeden Tag haben. Eine Lösung für dieses Problem: ein E-Citybike mit Tiefeinsteigerrahmen.

Dieser Art Fahrrad eilt ein etwas spießiger Ruf voraus: Früher waren Fahrräder mit tiefem Einstieg entweder etwas für Frauen, die auch im Rock radeln wollten. Oder für alte Menschen, denen die Beweglichkeit fehlt, um ein Bein übers Hinterrad zu schwingen. Und auch für Lieferanten ist diese Art des Aufsitzens natürlich sehr praktisch, man denke nur an radfahrende Postboten, die alle paar Meter auf- und wieder absteigen müssen.

Beim Wave-Rahmen, wie es im Marketing-Sprech einiger ...

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... Hersteller so schön heißt, geht es jedoch nicht nur um Komfort. Im Falle einer Gefahrenbremsung gibt ein Tiefeinsteiger insbesondere ungeübten Radfahrern mehr Sicherheit. Muss das Rad schnell zum Stehen kommen, kann man als Fahrerin oder Fahrer einfach nach vorn abrutschen und sich mit beiden Beinen auf den Boden stellen – ohne störendes Oberrohr dazwischen.

Bestseller-Bikes

Kein Wunder, dass diese Art Fahrrad auch in der elektrifizierten Variante mit Motor und Akku zu den beliebtesten Gattungen überhaupt gehört. Komfort steht in mehrfacher Hinsicht an erster Stelle: Die meist sehr aufrechte Sitzposition ist bequem und verschafft maximalen Überblick im Straßenverkehr. Alle Pedelecs in unserem Test verfügen über eine Federgabel, die Bordsteinkanten und unebenen Untergrund dämpft, viele haben überdies eine gedämpfte Sattelstütze, die diesen Effekt noch verstärkt. Die Lenker sind meist leicht gebogen, so sind die Hände ergonomisch positioniert, und man hat den besten Griff zum Bremsen und Schalten. In den Punkt Komfort spielt zuletzt auch hinein, dass der Motor aller getesteten Bikes ordentlich beim Treten unterstützt. Wer nicht will, kommt auf diesen E-Tiefeinsteigern nicht ins Schwitzen.

Unser Test hat überdies gezeigt, dass die acht E-Bikes technisch auf der Höhe der Zeit sind. Lange galten Räder mit Tiefeinsteigerrahmen als leicht instabil, die bei höheren Geschwindigkeiten zum Lenkerflattern neigen können. Dies kommt inzwischen nur noch selten vor: Die Rohre sind meist schön breit und robust, der Mittelmotor sorgt für einen tiefen Schwerpunkt. Moderne, breite E-Bike-Reifen auf stabilen Felgen haften hervorragend auf der Straße und geben Halt in Kurven. Auch den hydraulischen Bremssystemen können Sie voll vertrauen, auf keinem der E-Bikes in unserem Test haben wir uns auch nur eine Minute unsicher gefühlt.

Zwei Preisklassen im Test

Tiefeinsteiger sind sowohl für Pedelec-Neulinge als auch für Vielfahrende interessant: Deswegen haben wir unser Testfeld in zwei Preiskategorien aufgeteilt: vier günstige Einsteiger-Bikes bis 3000 Euro und vier Premium-Tiefeinsteiger. Dies erleichtert Ihnen nicht nur die Orientierung, sondern gestaltet den Test auch fairer, schließlich unterscheidet sich ein 2000-Euro-Bike in puncto Ausstattung deutlich von einem Modell, das 4000 Euro und mehr kostet. Die gute Nachricht schon mal vorweg: Schlecht war keines der acht E-Tiefeinsteiger-Räder. Alle verfügen über eine Alltagsausstattung für das ganze Jahr und ausreichend Motor- und Batterie-Power, um Sie beim Pendeln und auf Tour zu unterstützen.

Dennoch sind die Bikes unterschiedlich motorisiert: Während Sie es bei den günstigeren Pedelecs mit Mittelklassemotoren zu tun haben, treibt die Premium-Tiefeinsteiger auch gern mal ein Mountainbike-Aggregat an. Davon profitieren alle, die Touren mit langen Anstiegen und viel Gepäck in Angriff nehmen. Allen anderen Pendlerinnen und Pendlern reichen City-Motoren. Keine Sorge: Auch diese bringen Sie ruck, zuck auf das maximal erlaubte Tempo von 25 Kilometer pro Stunde.

Unser Testteam ist sich in diesem Punkt schnell einig geworden: Ein solches Pedelec ist im Prinzip für jeden geeignet. Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt – wer erst mal eine Runde gedreht hat, möchte nicht mehr absteigen. Den wichtigsten Punkt hätten wir nämlich fast vergessen: Diese E-Bikes machen auch richtig Spaß. Nicht nur preislich gesehen ist bei den E-Tiefeinsteigern für jeden etwas dabei. Alle helfen beim Pedalieren anständig mit, geben im Verkehr viel Sicherheit und gestalten die Radtour, aber auch die alltäglichen Besorgungen sehr viel komfortabler. Lennart Klocke

Günstige E-Tiefeinsteiger

FISCHER CITA 5.0i

STARK UND PREISWERT

Komplettpreis: 1999 EURO

Das Cita 5.0i ist nicht das erste Fischer- Pedelec in einem unserer E-Bike-Tests. Wir sind immer wieder positiv überrascht, wie gut die günstigen Bikes fahren. Das geht in erster Linie auf den harmonischen Brose-Mittelmotor zurück, aber auch auf Geometrie, Reifen und Bremsen. Jedes Mal verschenkt Fischer im Test allerdings auch Design-Punkte: Wenngleich auf technischer Seite alles in Ordnung ist – kein Kabelsalat oder ähnliche Ausfälle –, finden wir Rahmenform und -farbe stets etwas altbacken. Mit 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht schultert Fischers Cita 5.0i übrigens die höchste Zuladung im gesamten Testfeld. Leider schaffte das Bike nur 40 Kilometer Reichweite – der geringste Wert im genormten R200-Test.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Brose Drive C

Akku 418 Wattstunden

Schaltung

Shimano Nexus, 7-Gang-Nabenschaltung

Bremsen

Magura HS11, hydraulische Felgenbremsenr

Reifen

Continental Contact Plus, 42 Millimeter, Reflex

Gewicht

26,8 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

150 Kilogramm

RIVERSIDE CITY

TRADITIONELL UND LAUFRUHIG

Komplettpreis: 2299 EURO

Riverside ist die E-Bike-Marke des Sport-Discounters Decathlon. Dieses City-Bike kommt mit einer im besten Sinne soliden Alltagsausstattung daher, ohne bei den Komponenten herauszuragen. Trotz des relativ dünnen Unterrohrs neigt das Riverside nicht zum Flattern. Ganz klar negativ bewerten wir den Punkt Rücktrittbremse. Ja, das wird von einigen traditionsbewussten Kunden so gewünscht. Nein, diese sorgt nicht für zusätzliche Sicherheit, das Magura-System ist den Rücktrittbremsen in jeder Hinsicht überlegen. Beim Testergebnis und bei der Ausstattung liefert sich Riverside ein Duell auf Augenhöhen mit dem 300 Euro günstigeren Fischer. Ergebnis: Gleichstand.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Bosch Active Line Plus

Akku

Bosch Power Pack, 400 Wattstunden

Schaltung

Shimano Nexus, 8-Gang-Nabenschaltung

Bremsen

Magura HS11, hydraulische Felgenbremsen, Rücktritt

Reifen

Schwalbe Citizen Light, 42 Millimeter, Reflex

Gewicht

25,5 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

130 Kilogramm

SMAFO 3

SMART UND SORGENFREI

Komplettpreis: 1899 EURO

Das junge Unternehmen Smafo wirbt mit einem sorgenfreien Rundum-Mobilitätsangebot. Das Modell 3 ist zunächst ein recht unscheinbares City-Pedelec mit einer dem Preis angemessenen Ausstattung. Der einzige Nabenmotor im Test legt ein ganz besonderes, durchaus spaßiges Fahrverhalten an den Tag. Die Leistungswerte des Bafang-Antriebs und der Tektro-Bremsen sorgen für Punkte auf dem Prüfstand, vor so manchem Premium-Pedelec braucht sich Smafo nicht zu verstecken. Im Rahmen versteckt sich überdies noch einiges an Elektronik, unter anderem ein GPS-Sender, mit dem man sein Smafo im Falle eines Diebstahls wieder auffinden kann. Ein Smartphone mit passender App ist zum Betrieb des Smafo notwendig.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Bafang Hinterradnabe

Akku Panasonic, 612 Wattstunden

Schaltung

Shimano Altus, 7-Gang-Kettenschaltung

Bremsen

Tektro, hydraulische Scheibenbremsen

Reifen

CST Metropolitan Palmbay, 50 Millimeter

Gewicht

26,2 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

130 Kilogramm

STELLA LIVORNO PREMIUM MDB

MODERN UND KLASSISCH

Komplettpreis: 2799 EURO

Die niederländische Marke Stella Bikes stellt – wie sollte es anders sein – so richtig schöne, klassische Hollandräder her. Allerdings nicht, ohne mit der Zeit zu gehen. Das Livorno ist nicht nur dem Namen nach ein Premium-Pedelec. Boschs Performance-Line-Motor verrichtet seine Arbeit auf dem Prüfstand und im Fahrtest auf hervorragendem Niveau. Der 625-Wattstunden-Akku sorgt gar für Bestwerte in puncto Reichweite. Richtig gut gefallen hat uns das Design, Punkte gab es für den aufwendig verarbeiteten Rahmen und die hübsche Farbgebung. Einziges Manko: Nur rund 88 Kilogramm dürfen Fahrer und Gepäck noch wiegen. Zu wenig für die Wochenendtour oder den Großeinkauf.

Rahmen

Aluminium mit Federgabel

Motor

Bosch Performance Line

Akku

Bosch Powertube, 625 Wattstunden

Schaltung

Shimano Nexus, 8-Gang-Nabenschaltung

Bremsen

TRP, hydraulische Scheibenbremsen

Reifen

Schwalbe Big Apple, 50 Millimeter

Gewicht

31,8 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

120 Kilogramm

Premium-Tiefeinsteiger

BBF BERN

EXTRAVAGANT UND FARBENFROH

Komplettpreis: 3799 EURO

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die einen Test prägen: Zwar wirken die Schutzbleche in Rahmenfarbe sehr harmonisch, gewährleisten aber keinen Spritzschutz. Sowohl der Rücken der Fahrerin als auch der Rahmen wurden in kürzester Zeit dreckig. Abzug beim Fahrspaß. Schade, denn nicht nur in puncto Motor, auch bei der Bereifung und der Federgabel legt BBF viel Wert auf Komfort und bietet insgesamt gute Voraussetzungen, um bequem durch die Stadt fahren zu können. Radfahrer, die auch bei Wind und Wetter unterwegs sein wollen, werden mit dem Bern nicht auf ihre Kosten kommen. Wenn die Sonne scheint, kommt der türkise Rahmen hingegen gut zu Geltung, und das Pedelec von BBF macht durchaus Spaß.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Bosch Active Line Plus

Akku

Bosch Power Pack, 625 Wattstunden

Schaltung

Shimano Nexus, 8-Gang-Nabenschaltung

Bremsen

Shimano, hydraulische Scheibenbremsen, Rücktritt

Reifen

Schwalbe Citizen Light, 42 Millimeter, Reflex

Gewicht

29,1 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

140 Kilogramm

INFRONT IF4.1 WAVE

STABIL UND SPORTLICH

Komplettpreis: 3900 EURO

Für ein vermeintliches Citybike ist das IF4.1 extrem stark ausgestattet: Zum Einsatz kommen Boschs Topmotor Performance Line CX, ein herausnehmbarer 625-Wattstunden-Akku und eine XT-Schaltgruppe mit 12 Gängen sowie Vier-Kolben-Scheibenbremsen. Im Wesentlichen ist dieses Bike ein Hardtail-E-Mountainbike mit Alltagsausstattung – ohne Oberrohr. Dementsprechend fährt das IF4.1 auf dem Prüfstand Spitzenwerte ein. Übrigens: Wer zum Beispiel noch eine gefederte Sattelstütze, ein Schloss oder den für sich passenden Sattel wünscht, kann sich von Infront umfangreich beraten lassen und das Bike nach eigenen Bedürfnissen konfigurieren.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Bosch Performance Line CX

Akku

Bosch Powertube, 625 Wattstunden

Schaltung

Shimano XT, 12-Gang-Kettenschaltung

Bremsen

Shimano XT, hydraulische Scheibenbremsen

Reifen

Schwalbe Marathon Plus, 57 Millimeter, 27,5 Zoll, Reflex

Gewicht

27,5 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

140 Kilogramm

KETTLER QUADRIGA P5 BELT

BEQUEM UND PRAGMATISCH

Komplettpreis: 3799 EURO

Kennen Sie noch die alten Torpedo-Fünfgang-Schaltungen? Im Laufe der Zeit wurden Trekkingbikes mit immer mehr Gängen ausgestattet – und jetzt sind wir wieder zurück bei fünf Gängen. Kettler und viele weitere Akteure der Branche sagen, das reicht. In flachen Städten gibt es nur selten Notwendigkeit für große Übersetzungsbandbreiten. Alles Weitere erledigt der Motor. Insofern ist die Fünfgang-Nabenschaltung des Kettler Quadriga eine gute Sache, weil sie auch die Bedienung vereinfacht. Ohnehin finden wir, dass sich dieses Kettler-Pedelec wirklich gut fahren lässt und auch bei der Ausstattung keinerlei Schwächen zeigt. Für den Testsieg fehlen ein paar Pünktchen, aber im Großen und Ganzen ein tolles E-Bike.

Rahmen

Aluminium mit Suntour-Federgabel

Motor

Bosch Performance Line

Akku

Bosch Powertube, 625 Wattstunden

Schaltung

Shimano Nexus, 5-Gang-Nabenschaltung

Bremsen

Shimano, hydraulische Scheibenbremsen

Reifen

Schwalbe Marathon, 50 Millimeter, Reflex

Gewicht

29,9 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

145 Kilogramm

SPECIALIZED TURBO COMO 5.0

HERAUSRAGEND UND AUSDAUERND

Komplettpreis: 5000 EURO

Auf den ersten Blick sieht das Turbo Como 5.0 wie ein gemütlicher Citycruiser aus – und das ist es auch. Doch in diesem E-Bike steckt noch einiges mehr. Da ist zunächst der 710 (!)-Wattstunden-Akku, der in unserem Reichweitentest die simulierte 90-Kilometer-Marke knackt. Und auch der von Brose entwickelte und von Specialized aufgemotzte Mittelmotor leistet sich bei der Maximalleistung und im Stresstest keinerlei Schwächen. Haben wir schon die Automatikschaltung erwähnt? Sie müssen eigentlich nur noch treten, den Rest erledigt die Elektronik. Am Display lässt sich das Schaltverhalten mit wenigen Tastendrücken konfigurieren – top!

Rahmen

Aluminium mit Rockshox-Federgabel

Motor

Specialized 2.2

Akku

Specialized, 710 Wattstunden

Schaltung

Enviolo Automatiq

Bremsen

Magura HS11, hydraulische Felgenbremsen, Rücktritt

Reifen

Pathfinder Sport Reflect, 58 Millimeter, 27,5 Zoll,

Gewicht

28,5 Kilogramm

Zul. Gesamtgewicht

136 Kilogramm

SO HABEN WIR GETESTET

Unsere E-Bike-Tests führen wir in Kooperation mit den Produktprüfungsexperten der Dekra in Stuttgart durch. Unser Prüfprotokoll umfasst einen Labortest auf einem Prüfstand und eine Testfahrt.

Die Frage, wie viel Reichweite ein E-Bike hat, wird Fahrradverkäufern wohl am häufigsten gestellt. Viele Faktoren spielen in die tatsächliche Reichweite mit ein, unter anderem Geländeprofil, Untergrund und Gewicht. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, führen wir den genormten R200-Test der Branche durch und erhalten so vergleichbare Werte.

Natürlich ist auch die Motorleistung wichtig: Die maximale Leistungsabgabe gibt an, wie viel Watt der Motor auf höchster Stufe zu leisten imstande ist. Darüber hinaus setzen wir das Aggregat einem Uphill-Stresstest aus: Hierbei fährt das E-Bike über 20 Minuten einen simulierten Anstieg hinauf. Die Experten der Dekra untersuchen, inwieweit die Leistung über diesen Zeitraum abnimmt.

Ein Bremstest ist Pflichtprüfung für jedes Elektrofahrrad, das durch unsere und die Hände der Dekra geht. Auf dem Prüfstand wird die Performance von Vorderrad- und Hinterradbremse bei Trockenheit und bei Nässe untersucht. Die gesetzlich vorgeschriebene Norm erreichen alle getesteten E-Bikes mit Leichtigkeit, dennoch lassen sich zwischen den einzelnen Bremssystemen größere Unterschiede feststellen. Ohne die notwendige Ausstattung ist ein E-Bike nicht alltagstauglich. Wir haben deshalb Komponenten wie Lichtanlage, Gepäcksysteme, Spritzschutz, Ständer und weitere Teile mit Punkten belohnt.

Doch die besten Werte im Labor sagen noch wenig darüber aus, wie sich das E-Bike auf der Straße verhält. Unter dem Punkt Fahrspaß prüfen wir genau das.

Und obwohl sich über Geschmack streiten lässt, hat unser Team auch den Punkt Design bewertet, in den sowohl die Optik als auch technische Lösungen einfließen.