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TIERFREUNDLICHER MILCHVIEHSTALL: WAS GILT ES ZU BEACHTEN?


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#Ö - ökologisch erfolgreich - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 04.11.2022

Stall

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Bildquelle: #Ö - ökologisch erfolgreich, Ausgabe 4/2022

Was ist tiergerecht und dient dem Tierwohl? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die natürlichen Verhaltensweisen und die Anpassungsfähigkeit der Tiere gegenüber der Umwelt kennen.

Macht es euch bequem: Der Liegebereich

NATURLAND BETRIEB ROSINA & KASPAR GERG

• Standort: Gaißach, Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen

• Betriebsfläche: 20 ha Grünland

• Tiere: 20 Milchkühe Nachzucht

• Stallbau mit Planungsbüro Minichshofer, Baubeginn 2021

• Laufstall: 27 Liegeplätze für Milchkühe (inkl. Trockensteher), Jungvieh & Kälber, Butterfly Melkstand, Investitionskosten abzgl. Förderung circa 650.000 € brutto

• Bauförderung durch Bayerisches Sonderprogramm Landwirtschaft (BaySL) Stand November 2019:

• Förderfähige Kosten je Antrag begrenzt auf 150.000 € für Investitionen zur Umstellung von Anbinde- auf Laufstallhaltung bei Beibehaltung der Milchviehhaltung

• Zuschuss für Kleinbetriebe lag bei 30 Prozent sinkt. ...

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UMSETZUNG: Liegeboxengestaltung

• Flexible Boxenabtrennung durch bewegliche Bretter

• Gut eingestreute Hochbox mit Komfortgummimatten (reiner Gründlandbetrieb, kein Stroh vorhanden)

• Der Kopfraum ist luftig und hell

• Besonderheit: Kühe können durch das flexible Nackenrohr durch die Box in den Kopfkasten flüchten. Das ist beim Betrieb Gerg wichtig und auch so gewollt, da die Tiere Hörner tragen. Ohne die Fluchtmöglichkeit nach vorne kann eine Kuh, die von hinten angegriffen wird, nicht ausweichen, was die Gefahr von Verletzungen durch Hornstösse erhöht. Ein kleiner Nachteil bei diesem System: Die Tiere können in den Kopfkasten koten, was den Reinigungsaufwand etwas erhöht.

Lange Liegezeiten steigern Klauengesundheit, Milchleistung und somit auch die Nutzungsdauer der Tiere. Denn Liegen entlastet die Klauen, sie werden besser durchblutet und trocknen schneller ab; die Gefahr von Klauenerkrankungen Damit die Kühe gerne liegen, ist es wichtig, die Liegeboxen richtig zu gestalten. Auf der Weide liegen die meisten Tiere zwischen zehn und 14 Stunden am Tag. Damit im Stall alle Tiere gleichzeitig liegen können, muss ein Tier/Liegeplatzverhältnis von mindestens 1:1 vorhanden sein (Vorgaben EU-Öko Verordnung). Kann sich die Kuh ohne Behinderung in die Box legen und wieder erheben, erhöht dies nachweislich die Futteraufnahme. Das beeinflusst Milchleistung und Fruchtbarkeit positiv. Damit die Kuh auch wirklich bequem liegen kann und die Boxen trotzdem sauber bleiben, müssen bei den Maßen und Einstellungen einer Liegebox einige Punkte beachtet werden: Die entsprechenden „Lenkhilfen“ für das gesteuerte Abliegen in die Box sind das Nackenrohr und die Bugschwelle. Sie „richten“ die Kuh in die Box.

UMSETZUNG: Fressbereich

• Rundbogenfressgitter für behornte Tiere

• Wesentlich mehr Fressplätze als Kühe im Stall (21 Liegeplätze zu 26 Fressplätzen). Das entspannt die Futteraufnahme zusätzlich und erleichtert die Kraftfuttergabe über den Futtertisch (auf eine Kraftfutterstation wurde aufgrund der geringen Kuhzahl verzichtet).

• Zusätzliche Abtrennung nach jeweils zwei Fressplätzen soll zum einen verhindern, dass ranghohe Tiere rangniedere Kühe seitlich aus ihrem Fressplatz treiben. Zum anderen verhindert es, dass die Kühe längs über den Antritt laufen und diesen zu stark verschmutzen.

Die Kuh in der Liegebox richtig ausrichten

Ziel ist es, dass die Kuh bei Berührung mit dem Nackenrohr mit allen vier Füßen bequem in der Box stehen kann. Steht die Kuh zu weit in der Box, weil das Nackenrohr zu hoch oder zu weit vorne in der Box montiert ist, kotet sie direkt auf die Liegefläche ab – die Verschmutzung der Tiere kann zum Problem werden. Ist das Nackenrohr zu niedrig oder zu nah an der Lauffläche montiert, muss die Kuh mit den Hinterbeinen auf der Lauffläche stehen, was den Abliege- und Aufstehvorgang deutlich erschwert und verzögert. Das ist vor allem für ältere oder kranke Tiere ein Problem. Die Folge: die Tiere liegen deutlich weniger.

UMSETZUNG: Laufbereich

• Jeweils 30 m² Krankenbucht und Abkalbebereich

• Möglichkeit der Separation für brünstige, behandelte oder zum Trockenstellen kommende Tiere durch eine flexible Abtrennung im Boxenlaufstall

• Planbefestigter Laufgang mit erhöhter Standfläche im Fressbereich

• Tiere können auch bei laufendem Schieber in Ruhe fressen

• Die Klauengesundheit der Tiere ist bisher gut, bei Problemen mit zu starkem Abrieb oder Verletzungen könnte nachträglich eine Gummimatte auf der Lauffläche eingebaut werden. Die Kühe verbringen von April bis November sehr viel Zeit auf der Weide. Das unterstützt die Klauengesundheit positiv.

• Elektrische Kuhbürste und Trogtränke im Auslauf. Beides wird von den Tieren sehr gut angenommen.

• Der Auslauf wird als Vorwartebereich für den Melkstand genutzt.

Die Bugschwelle verhindert, dass sich die Kühe zu tief in die Box legen können, was ebenfalls dazu führen würde, dass die Tiere auf die Liegefläche koten. Damit die Schwelle von den Tieren nicht als unangenehmes Hindernis wahrgenommen wird, sollte sie nicht höher als acht bis 12 cm und die Kanten abgerundet sein.

Die Liegelänge – gemessen von der Boxenhinterkante bis zur Bugschwelle – sollte etwa 1,85 m bis 1,95 m betragen. Die Maße hängen stark von der Größe der Kühe und der Art der Box (Hoch- oder Tiefbox) ab. Die Gesamtlänge der Box sollte bei wandständigen Boxen mindestens 2,80 m und bei Doppelboxen mindestens 4,80 m betragen, um genügend Raum für den Kopfschwung zu gewährleisten. Wichtig ist auch der Aufbau des seitlichen Liegeboxenbügels. Er sollte, wenn möglich, freitragend sein und im hinteren Teil der Box einen Abstand von etwa 60 cm zur Liegefläche haben. Dies verhindert, dass sich die Kühe beim Ablegen die Wirbelsäule an der Aufstallung anstoßen.

In Untersuchungen wurde festgestellt, dass Kühe bei freier Wahl zwischen gut gepflegten Tiefboxen und Hochboxen mit Gummimatten erstere bevorzugen. Eine wenig gepflegte, leere oder nasse und verdreckte Tiefstreubox ist jedoch schlechter als eine gute Hochbox.

Welche Box ist für meinen Stall die richtige?

Für welche Box man sich entscheidet, muss also von zwei Faktoren abhängig gemacht werden:

• Verfügbarkeit von Stroh oder anderem Einstreumaterial

• Zeitbudget für die Boxenpflege Tiefboxen sind grundsätzlich etwas arbeitsintensiver, und man benötigt mehr Stroh als bei Hochboxen. Das Ziel ist eine ebene, weiche und trockene Mistmatratze. Damit die Matratze von gleichbleibender Qualität bleibt, muss mindestens einmal täglich der Kot im hinteren Bereich der Box und auf der angrenzenden Lauffläche entfernt und anschließend möglichst kurzes frisches Stroh übergestreut werden. Eine gut gepflegte Hochbox muss täglich abgeräumt und mit kurzem, organischem, saugfähigem Material eingestreut werden (Einstreu der Gummimatten ist durch die EU-Öko VO vorgeschrieben). Das verhindert das Aufreiben der Gelenke und garantiert eine rutschfeste und trockene Liegefläche. Damit die Kühe weich liegen können, ist eine Komfortmatte zu empfehlen, die von verschiedenen Herstellern extra für Hochboxen in Milchviehlaufställen angeboten werden.

Lasst es euch schmecken: Der Fressbereich

Damit Kühe im Stall ausreichend fressen, muss die Futtertischoberfläche sauber und frei von unangenehmen Gerüchen sein. Dies funktioniert auf Dauer nur, wenn der direkte Fressbereich (circa 1,20 m vor dem Fressgitter) säurebeständig und gut zu reinigen ist. Spezielle Beschichtungen, Futtertischschalen, Edelstahlverkleidungen oder Granitplatten können dabei hilfreich sein. Reiner Beton

UMSETZUNG: Wasserversorgung

• Eine Trogtränke für acht Tiere und zusätzlich eine Trogtränke für den Sommer im Außenbereich.

• Jeweils eine Trogtränke im Abkalbe-, Frühtrockensteher- und im Trockensteherbereich.

wird mit der Zeit durch das Lecken der Kühe und die in der Silage enthaltenen Säuren rau. Schmutz, Keime und schlechte Gerüche können sich festsetzen.

Eine stressfreie Futteraufnahme ist nur möglich, wenn die Tiere ausreichend Platz zum Fressen haben (EU-Öko VO Tier/Fressplatzverhältnis mind. 1:1 bei Vorratsfütterung mind. 1,2:1). Je nach Rasse sollte die Fressplatzbreite bei 0,7 bis 0,8 m liegen. Bei horntragenden Tieren sind 0,85 bis 0,95 m einzuplanen, um Verletzungen durch seitliche Hornstöße zu vermeiden. Zudem sollten die Tiere keinen punktuellen Druckbelastungen durch die Aufstallungsteile ausgesetzt sein.

Bewegung tut gut: Der Laufbereich

Damit sich die Tiere im Stall genauso sicher fortbewegen können wie auf der Weide, müssen die Laufflächen ausreichend dimensioniert (Fressgang mind. 3,5 m breit, Laufgang mind. 2,5 m breit), trittsicher, sauber und frei von Verletzungsquellen sein.

UMSETZUNG: Stallklima

• Komplette Öffnung der Seitenwände durch Curtains ist möglich

• Großer Lichtfirst

• Wartebereich ist im Außenbereich

Um Klauenerkrankungen vorzubeugen, sollte die Lauffläche möglichst trocken sein. Das gelingt nur, wenn sie regelmäßig gereinigt wird. Bei einer planbefestigten Schieberbahn sollte der Schieber alle zwei bis drei Stunden laufen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollte er nicht im Aktivitätsbereich geparkt werden. Auf Spalten kann der Kot mit einem Spaltenroboter, einem motorisierten Spaltenschieber oder per Hand abgeschoben werden. Sowohl Spaltenböden als auch planbefestigte Schieberbahnen haben eine sehr harte Oberfläche. Dies entspricht nicht den natürlichen weichen Bodenverhältnissen einer Weide. Um Verletzungen vorzubeugen, können elastische Bodenbeläge eingebaut werden.

Bei den meisten Stallneubauten wird ein zusätzlicher Auslauf geplant, da dies eine Voraussetzung für die aktuellen Stallbauföderungen ist. Damit die Tiere den Auslauf auch nutzen, muss er attraktiv gestaltet werden, zum Beispiel mit elektrischer Kuhbürste, zusätzlichem Tränker und Liegeboxen. Um Kosten und Platz zu sparen, kann es sinnvoll sein, den Auslauf zusätzlich als Vorwartebereich für den Melkstand zu nutzen.

Für den Durst: Die Wasserversorgung

Wasser ist das wichtigste Futtermittel. Eine Kuh säuft pro Tag zwischen 80 und 150 Liter Wasser. Um diesen Bedarf sicherzustellen, muss ein uneingeschränkter Zugang zu sauberen Tränken gegeben sein. Pro 20 Tiere sollte mindestens eine Trogtränke vorhanden sein (Durchlauf mind. 25 bis 30 Liter pro Minute). Bei kleineren Herden gilt: Mindestens zwei Tränken pro Gruppe. Die Oberkante der Tränke sollte etwa 80 cm über der Standfläche liegen, da die Tiere bevorzugt mit einem Winkel des Kopfes von circa 60° zur Wasseroberfläche trinken. Um auch rangniedrigen Tieren einen uneingeschränkten Zugang zu den Tränken zu sichern, dürfen die Tränken nicht in Sackgassen oder Übergängen unter drei Meter Breite angebracht werden.

Der Kranken- und Abkalbebereich

In freier Wildbahn sondern sich Rinder zur Geburt von der Herde ab, halten jedoch Sichtkontakt. Dieses Verhalten soll im Stall durch eine Abkalbebox mit Herdenkontakt ermöglicht werden. Damit ausreichend Platz für den Geburtsvorgang vorhanden ist, sind mind. 20 m² pro Einzeltier und zehn m² für jedes weitere Tier (bei Gruppenbuchten) einzuplanen. Die Box sollte eine weiche, trockene und trittsichere Liegefläche aufweisen und gut zu reinigen sein. Wichtig ist auch die gute Erreichbarkeit von ausreichend Wasser und Futter. Um die Übertragungen von Krankheiten zu vermeiden, darf der Abkalbebereich nicht als Krankenbox verwendet werden. Hier ist ein separater Bereich sinnvoll, der dem Aufbau einer Abkalbebox entspricht.

Für die Atmosphäre: Das Stallklima

Sowohl der oder die Landwirt:in als auch die Herde benötigen gute „Arbeitsbedingungen“. Dazu gehört auch ein angenehmes Stallklima. Die wichtigsten Punkte hierbei sind Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung. Ist ein Stall zu dunkel, beeinflusst das den Hormonhaushalt der Milchkühe, vor allem im Winter, negativ. Die Milchleistung geht zurück und die Fruchtbarkeit verschlechtert sich. Eine Kuh braucht tagsüber mindestens 150 bis 200 Lux. In den meisten Neubauten wird dieser Wert erreicht, da die Seitenwände nicht mehr nur mit kleinen Fenstern, sondern mit großflächigen Curtains ausgestattet sind. Diese ermöglichen es, die Seitenwände komplett zu öffnen. Wichtig ist, die Curtains sauber zu halten, denn mit der Zeit setzt sich Schmutz ab, der die Lichtdurchlässigkeit stark beeinträchtigt.

Angenehmes Licht und die richtige Temperatur

Um dunklere Bereiche im Stall zu erleuchten, eignen sich energiesparende Lampen. Dabei sollte auf eine natürliche Tageslichtfarbe geachtet werden. Diese liegt zwischen 4.500 bis 6.000 Kelvin.

Die optimale Umgebungstemperatur einer Milchkuh liegt, je nach Leistung, zwischen 0 und 15 °C. Das Winterhalbjahr ist somit die optimale Zeit für unsere Rinder. Im Sommer kann es hingegen schon ab 20 bis 25 °C zu Hitzestress kommen. Dieser reduziert die Milchleistung und Milchinhaltsstoffe und kann zu tiergesundheitlichen Problemen führen.

Gut durchgepustet: Die Lüftung

Um Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Stall möglichst gering zu halten, ist es wichtig, die Stallhülle zu öffnen und so den Luftaustausch zu erhöhen. Reicht dies nicht aus, können gezielt technische Hilfsmittel eingesetzt werden, um das Stallklima zu verbessern. Zur Kühlung der Tiere eignen sich zum Beispiel Ventilatoren, die über den Liegeboxen, Wartebereich oder im Melkstand angebracht werden. Eine ausreichende Luftbewegung sorgt außerdem für weniger Fliegen im Stall. ■