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TIL & LILLI SCHWEIGER: Wir haben ’ne richtig Wohngemeinschaft coole


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 17.01.2020

Hausbesuch! Zum Start seines neuen Films „Die Hochzeit“ hat der Kinostar unsere Unterhaltungschefin Wibke Thiedemann in seine Wohnung nach Berlin-Kreuzberg eingeladen. Und es ist richtig gemütlich bei Herrn Schweiger

BILD der FRAU: Der neue Film startet mit Top-Laune – schon vorm Frühstück wird durchs Wohnzimmer getanzt. Eine Szene aus dem echten Leben der Schweigers?
Til Schweiger: Ich kann mich nicht erinnern, dass wir die Kinder früher tanzend zum Frühstück begrüßt haben (lacht).
Lilli Schweiger: Aber wenn Luna eine Party geschmissen hat, war Papa gern dabei. In deiner Filmrolle findest du ...

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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 4/2020

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... Schwierig. Ich hatte nie Momente, in denen mir meine Eltern total peinlich waren. Aber klar, wenn er mit seinen Ugg-Stiefeln und Jogginghose unterwegs ist – das ist peinlich. Til: Luna hat mal gesagt, es ist peinlich, dass ich Hip-Hop höre. Dabei habe ich schon Hip-Hop gehört, da wart ihr noch gar nicht geplant! Lilli: Mich strengt eher die Dance-Musik an. Vor allem, wenn man auf der Autobahn stundenlang diese Musik hören MUSS. Lilli: Oh ja … Til: Ich mag Schlager, darum gibt’s auch im Film „Ti Amo“ und so – ich habe ohnehin nie diesen Unterschied gemacht zwischen Schlager- und Pop-Musik.

Til Schweiger und Tochter Lilli haben unsere Kollegin Wibke Thiedemann (l.) zum Interview in ihre Berliner Wohnung eingeladen


daheim: An den Wänden hängen Fotos seiner Kinder, im Wohnbereich laden große Sofas und ein rustikaler Holztisch zum Wohlfühlen ein. Til kocht noch schnell einen Kaffee in der offenen Küche – und dann geht’s los mit dem Intervie

Wie war eure Zusammenarbeit? Kracht es auch mal, wenn der Papa der Chef ist? Til: Es ist mein Film, am Schluss treffe ich die Entscheidungen, ich stehe ja dafür gerade. Aber ich sage nicht: Ich bin der Chef, ihr macht das jetzt so! Ich finde eh, je mehr Leute Ideen haben, desto fruchtbarer ist das Ergebnis.
Lilli: Ich glaube, weil der Regisseur auch mein Vater ist, traue ich mir mehr zu. Aber klar, mir rutscht auch mal ein zickiger Spruch raus, wenn es stressig ist. Dann kracht es kurz, und dann muss ich mich zusammenreißen, damit keine Tränen fließen.
Nimmst du dir Kritik vom Vater besonders zu Herzen?
Alles ist persönlicher, wenn dein Papa dich kritisiert. Bei unserem ersten großen Film „Klassentreffen“ war ich noch voll aufgeregt, aber dann hat Papa mir die Angst genommen, und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Trotzdem planst du weiter keine Schauspielkarriere, sondern eine Lehre als Tischlerin?
Ich habe nie gesagt, dass ich gar nicht Schauspielerin werden möchte – das macht mir schon Spaß. Aber erst mal möchte ich einen anderen Beruf lernen. Wie geht’s also weiter?
Ich habe jetzt ein Praktikum gemacht und möchte dann wirklich eine Ausbildung zur Tischlerin machen.
Til: Echt super. Vor ein paar Tagen kam sie mit einem Schneidebrett nach Hause, das sie selbst aus Altholz gemacht hat. Es ist das schönste Schneidebrett, das ich je gesehen habe. Lilli, hol es doch mal.
Til nimmt sein Handy und zeigt schon mal Fotos des Bretts. Dann kommt Lilli mit dem Original.
Ein echtes Prachtstück.
Ihr habt’s aber noch nicht eingeweiht.
Til: Leider. Ich bin fast vor Stolz

Papa und Tochter, WG-Partner und Arbeitskollegen: Lilli (21) und Til Schweiger (56) sind wirklich ein starkes Team


KINO-TIPP

„Die Hochzeit“ ab 23.1. im Kino. Star-DJ Thomas (Til Schweiger) will endlich seine Traumfrau Linda (Stefanie Stappenbeck, r. F.) heiraten. Doch vorher muss er noch den Junggesellenabschied und die

Beisetzung seines Schulfreunds Torben (Thomas Heinze) hinter sich bringen. Gut, dass Stieftochter Lili (Lilli Schweiger; l. F.) und seine Freunde (Milan Peschel und Samuel Finzi) an seiner Seite sind.

geplatzt und habe gesagt: Krieg ich das? Aber Lilli hat gesagt: Das ist für Opi.

Pech gehabt. Bist du traurig, dass sie nicht gleich in deine Fußstapfen treten will?

Nein, ich finde das gut. Das war das Letzte, was ich wollte, meine Kinder in irgendwas reinzwängen. Ich habe immer gesagt, sie sollen etwas finden, was ihnen Spaß bringt.
In „Die Hochzeit“ geht es, klar, um die Liebe. Wie definierst du Liebe für dich, Til? Die wichtigste oder die schönste Liebe ist die Liebe zu meinen Kindern. Die ist bedingungslos. Das wäre auch die Idealvorstellung in der Partnerschaft, dass man sich bedingungslos liebt, dass man den anderen nicht verbiegen will. Tja, bei Kindern ist es offensichtlich einfacher …
Heißt das, du bist noch Single? Ja, momentan bin ich Single.
Woran liegt’s? Ist die partnerschaftliche Liebe nicht mehr so wichtig? Ich glaube, eine Partnerin fürs Leben zu finden ist immer wichtig. Aber im Alter wird man auch immer anspruchsvoller. Man weiß viel schneller, was einem guttut und was nicht.
Vielleicht wird man auch komplizierter?
Til: Das glaube ich jetzt nicht.
Lilli: Na ja, auch wenn ich erst 21 bin: Ich glaube, man hat durch

ZUR PERSON

GEBURTSTAG: 19. Dezember 1963 (Schütze) in Freiburg/ Breisgau.

KARRIERE: 1990 TVDebüt in der „Linden- straße“. Filme: u. a. „Manta Manta“(1991), „Inglourious Basterds“ (2009), „Kokowääh“ (1 & 2; 2011 & 2013), seit 2013 „Tatort“. 2014 Riesenerfolg mit „Honig im Kopf“. In „Klassentreffen 1.0“ (2018) spielte Lilli erstmals eine Hauptrolle neben ihrem Vater. Schweiger ist außerdem Geschäftsmann (zwei Hotels, zwei Restaurants).

PRIVAT: Aus der Ehe mit Dana (51; seit 2014 geschieden) stammen die vier Kinder Valentin (24), Luna (23), Lilli (21) und Emma (17).

seine Erfahrungen immer mehr eine genaue Vorstellung davon, was man haben möchte und was vielleicht nicht zu einem passt.
Til unterbricht das Gespräch mit einem energischen „Nein, ,Wilma‘!“. Lillis Hund liegt nämlich gerade gemütlich auf dem Riesensofa im Wohnzimmer und wühlt mit der Schnauze in den schönen Kissen rum.
Til: Sie kann sich auf die Couch legen, aber mehr nicht. Die Hunde haben schon die Couch in Hamburg abgewrackt.
Lilli: Das waren die Katzen.
Lilli holt „Wilma“ vom Sofa runter und nimmt sie zu sich auf den Schoß. Sofakrise gemeistert.
Bist du denn, wie letztens geschrieben wurde, auf der Suche nach einer neuen Frau?
Til: Nein. Wer sucht, der findet nicht. Ich sehe das so: Zwei Menschen müssen sich finden, die müssen wie Topf und Deckel sein. Aber das ist schwierig.
Im Film ist die Liebes-Botschaft: Man kann sein Glück nicht allein finden.
Gab’s schon Verkupplungsversuche vonseiten der Kinder?
Lilli lacht.
Til: Geht gar nicht! Die wahre Liebe muss mir selbst über den Weg laufen.
Hat das Single-Sein dich familienbewusster gemacht?
Ich war immer ein Familienmensch. Meine Familie hat nur viele Jahre in Amerika gelebt, und ich musste in Deutschland das Geld verdienen. Da lag es in der Natur der Sache, dass wir uns wenig gesehen haben. Ich hab aber immer versucht, so viel Zeit wie möglich mit meinen Kindern zu verbringen.
Und jetzt sind alle erwachsen und aus dem Haus …
Lilli: Nicht mehr. Ich bin wieder zu Papa gezogen. Wir wohnen zusammen hier in Berlin.
Gar nicht so einfach, wieder zurückzuziehen, oder?
Doch! Wir haben eine total coole Wohngemeinschaft. Ich freue mich immer, wenn Papa da ist. Dann ist es so gemütlich und so lustig.
Til: Ich bin eh nicht so gern allein zu Hause. Nach maximal zwei Tagen habe ich das satt. Generell habe ich lieber Gesellschaft, das war schon immer so.


Fotos: Barefoot Hotel/ Nikolaj Georgiew, Barefoot/ Warner Bros/ Anke Neugebauer, Instagram/ Til Schweiger, privat