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TIPPS SO NUTZEN SIE IHRE SMARTE CAM OPTIMAL


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 23/2021 vom 05.11.2021

Einbrecherschutz

Artikelbild für den Artikel "TIPPS SO NUTZEN SIE IHRE SMARTE CAM OPTIMAL" aus der Ausgabe 23/2021 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 23/2021

ACHTUNG, AUFNAHME! NUR ERLAUBTES FILMEN

Smarte Überwachung ist legal, aber: Kameras dürfen nur den Bereich filmen, der unmittelbar vor der eigenen Haustür liegt, nicht den öffentlichen Raum, etwa den Bürgersteig, oder den Privatbereich anderer, wie zum Beispiel das Nachbargrundstück. Um Ärger zu vermeiden, legen Sie in den Einstellungen der Cam-App Aufnahmebereiche fest: Je nach Anbieter markieren Sie dazu ein Raster oder ziehen einen Rahmen um die Bereiche, die Ihre Cam erfassen soll. Ein weiterer Vorteil solcher Aktivitätszonen: Sie verhindern, dass die Cam zu oft Alarm schlägt, etwa weil sich ein Baum im Wind wiegt. Meist sind auch Empfindlichkeit und Reaktionszeiten justierbar. So gibt’s nur noch Meldungen, wenn sich in den Zonen was Bedenkliches tut.

FREUND ODER FEIND?

Die Kameras von Arlo und Canary können speziell menschliche Bewegungen erkennen. Daher startet die Aufnahme nur, ...

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... wenn das Gerät eine Person erfasst. Die Google-Cam kann sogar Gesichter erkennen.

Bekannte Gesichter lassen sich in der App benennen und Personen zuordnen.

Auch das vermeidet lästige Fehlalarme.

Einige Cams gehen noch einen Schritt weiter: Sie erkennen auch Haustiere, Arlo meldet sogar Pakete vor der Haustür. In den Einstellungen der Apps lässt sich genau einstellen, worauf die Kameras reagieren sollen.

EINBRECHERSCHRECK

Bei Dunkelheit hellen die meisten getesteten Cams mit Infrarot-Leuchten die Umgebung auf und sorgen für erkennbare Aufnahmen. Videos wirken zwar verwaschener als am Tag, zeigen aber das Wichtigste.

Besser: Die Arlo Pro 4 hat eine leuchtstarke LED-Lampe an Bord. So ein „Strahlemann“ macht die Nacht zum Tag. Neben der Beleuchtung dient auch ein schriller Alarmton zur Abschreckung unerwünschter Besucher. Licht und Alarmton steuern Sie in der Arlo-App:

Die Sirene aktivieren Sie mit dem roten Symbol im Vorschaubild, das Flutlicht in den Videoeinstellungen.

DAS KAMERABILD AUF FERNSEHER ODER SMART DISPLAY HOLEN

Wer gerade auf dem Sofa eine Serie guckt oder in der Küche das Abendessen zubereitet, will nicht immer das Handy zücken, um einen Blick aufs Livebild der Cam zu werfen. Besser: Holen Sie die Videos auf den großen Bildschirm Ihres Fernsehers oder auf Smart Displays wie den Amazon Echo Show. Hier die drei Möglichkeiten:

Ring und Blink mit Alexa-Skill

Überwachungskameras der Amazon-Töchter Blink und Ring arbeiten mit Echo Show oder Fernsehern samt Fire TV Stick zusammen. Dazu braucht’s einen Alexa-Skill, den Sie per Alexa- App am Handy installieren. Sie heißen Blink SmartHome oder Ring. Den Skill mit Blink- oder Ring-Konto verknüpfen, nach Kameras suchen, fertig! Sobald sich etwas tut, erscheint auf TV oder Smart Display eine Benachrichtigung, um das Livebild einzublenden. Per Sprachkommando wie „Alexa, zeige Haustür!“ klappt’s auch auf Zuruf.

HomeKit-Kameras und Apple TV

Apple-Fans blenden beim Schauen von Filmen und Serien auf dem Apple TV das Livebild ihrer Kameras ein. Das klappt mit Apples Smarthome-Steuerung HomeKit (siehe unten), mit der etwa Arlo Pro 4 und Logitech Circle View funktionieren. Ist die Cam in der Home-App auf iPhone oder iPad als Kamerafavorit markiert, erscheint der Videostream im Kontrollzentrum des Apple TV. Zum Aufruf reicht ein Druck auf die Home-Taste der Siri-Remote-Fernbedienung.

Google Nest mit SmartThings

Auf neueren Samsung-TVs (ab 2018) gibt es die Heimsteuerung SmartThings. Die kennt auch Überwachungskameras von Ring und Google Nest: Wer die Cams in der SmartThings- App koppelt, holt das Livebild per Fernbedienung aufs TV-Gerät und sieht jederzeit, wer da ums Haus schleicht oder vor der Tür steht. Das gelingt auch auf dem Display kompatibler Samsung-Family-Hub-Kühlschränke.

FÜR APPLE-NUTZER: IN HOMEKIT EINBINDEN

Nutzer im Apple-Smarthome verwenden am besten Home- Kit-Kameras wie Arlo Pro 4 oder Logitech Circle View. Vorteil: Sensible Überwachungsdaten gelangen nicht auf die Server der Kamerahersteller, sondern übers heimische WLAN direkt aufs iPhone oder iPad. Sogar bei Bewegungserkennung bleibt die Bildanalyse eine lokale Angelegenheit. Apple nennt das „sicheres HomeKit-Video“. Auf Wunsch wandern Videos für zehn Tage in Apples iCloud.

Obwohl HomeKit-Clips nicht das Speicherlimit belasten, ist mindestens das 50-Gigabyte- Paket Pflicht. Kostenpunkt: 1 Euro pro Monat.

Das Einrichten und Steuern übernimmt Apples Home-App. Tippen Sie auf + und Gerät hinzufügen. Per iPhone- oder iPad scannen Sie den speziellen QR-Code, den Sie direkt auf der Cam oder der Verpackung finden. Legen Sie noch fest, ob Sie Videos nur sehen oder auch aufnehmen wollen. Als Favorit markiert, erscheinen Cam und Bild gleich im Kontrollzentrum der Home-App. Benachrichtigungen und Vorschaubild führen per Tipp zur Live-Ansicht.

KAMERAS RICHTIG PLATZIEREN

Bestes Blickfeld

Eine Kamera kann nur dann gut überwachen, wenn sie alles Wesentliche überblickt. Bringen Sie die Cam daher leicht erhöht an, und sorgen Sie so für ein freies Blickfeld, ohne direkt vor der Linse befindliche Hindernisse.

Kein Gegenlicht

Ein Fenster gegenüber der Kamera bringt Licht, kann aber die Aufnahme erschweren. Vermeiden Sie daher starke Lichtquellen und auch Spiegelflächen im Bild, die die Optik blenden und bei der Ausleuchtung irritieren.

Bewegungen im Blick

Richten Sie die Kamera möglichst so aus, dass sie etwa den Weg vor der Haustür seitlich filmt – und die Bewegung damit „aus der Flanke“ erfassen kann. Das erleichtert dem Sensor die Bewegungserkennung. Auch der Abstand zwischen Kamera und Bewegung sollte passen:

Optimal gelingt die Erkennung bei 1,5 bis 6 Meter Entfernung.