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Tipps & Tricks


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2018 vom 02.11.2018

Office, WhatsApp, VLC, Windows 10


1. Word ab 2013 YouTube-Videos in Word einfügen

Wenn Sie in Ihren Word-Dokumenten auf ein YouTube-Video aufmerksam machen wollen, brauchen Sie sich nicht mit einem Link zu begnügen. Vielmehr können Sie dem Leser das Video direkt in Word bereitstellen.
Setzen Sie dazu den Cursor im Dokument an die Stelle, an der Sie das Video einfügen wollen, und klicken Sie dann im Menüband auf der Registerkarte Einfügen auf die Symbolschaltfläche Onlinevideo – es handelt sich um das einzige Element in der Gruppe Medien.
Beachten Sie, dass diese Option nur im neuen Format. docx zur ...
Geben Sie im erscheinenden Pop-up-Fenster in das Feld mit dem Vorgabetext Auf YouTube suchen den Titel oder einen Suchbegriff für das Video ein, und drücken Sie anschließend die Eingabetaste oder klicken auf das Lupensymbol, das sich rechts neben dem Suchfeld befindet. Selektieren Sie in den Ergebnissen das Video, das Sie in Ihrem Word-Dokument verfügbar machen wollen, und klicken Sie auf Einfügen. Word fügt nun im Dokument an der aktuellen Stelle ein Vorschaubild für das Video ein. Die Größe des Vorschaubildes können Sie durch Ziehen mit der Maus an den Anfassern ändern, und mit dem oberen Symbol können Sie das Vorschaubild bei Bedarf auch drehen. Weitere Bearbeitungsoptionen für das Bild stehen über das Symbol Layoutoptionen (rechts neben dem Bild) oder auf der kontextsensitiven Registerkarte Bildtools zur Verfügung. Wenn Sie zukünftig das Video in Word abspielen wollen, müssen Sie nur auf das Vorschaubild klicken. ...

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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 12/2018

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Wenn Sie in Ihren Word-Dokumenten auf ein YouTube-Video aufmerksam machen wollen, brauchen Sie sich nicht mit einem Link zu begnügen. Vielmehr können Sie dem Leser das Video direkt in Word bereitstellen.
Setzen Sie dazu den Cursor im Dokument an die Stelle, an der Sie das Video einfügen wollen, und klicken Sie dann im Menüband auf der Registerkarte Einfügen auf die Symbolschaltfläche Onlinevideo – es handelt sich um das einzige Element in der Gruppe Medien.
Beachten Sie, dass diese Option nur im neuen Format. docx zur Verfügung steht; beim alten. doc-Format erscheint diese Symbolschaltfläche ausgegraut.
Geben Sie im erscheinenden Pop-up-Fenster in das Feld mit dem Vorgabetext Auf YouTube suchen den Titel oder einen Suchbegriff für das Video ein, und drücken Sie anschließend die Eingabetaste oder klicken auf das Lupensymbol, das sich rechts neben dem Suchfeld befindet. Selektieren Sie in den Ergebnissen das Video, das Sie in Ihrem Word-Dokument verfügbar machen wollen, und klicken Sie auf Einfügen. Word fügt nun im Dokument an der aktuellen Stelle ein Vorschaubild für das Video ein. Die Größe des Vorschaubildes können Sie durch Ziehen mit der Maus an den Anfassern ändern, und mit dem oberen Symbol können Sie das Vorschaubild bei Bedarf auch drehen. Weitere Bearbeitungsoptionen für das Bild stehen über das Symbol Layoutoptionen (rechts neben dem Bild) oder auf der kontextsensitiven Registerkarte Bildtools zur Verfügung. Wenn Sie zukünftig das Video in Word abspielen wollen, müssen Sie nur auf das Vorschaubild klicken.

Seit der Version 2013 kann man in Word YouTube-Videos einfügen und diese an Ort und Stelle ohne Browserunterstützung abspielen.


2. Websicherheit Internetseiten von Google überprüfen lassen

Wenn Sie Sicherheitsbedenken bezüglich einer Webseite haben, die Sie aufrufen wollen, können Sie sich bereits vorher informieren.
Google stellt zu diesem Zweck einen sehr zuverlässigen Test zur Verfügung. Laden Sie im Browser die Seitehttps://transparencyreport.google.com/safe-browsing (oder in Kurzformhttps://tinyurl.com/ya8aykoz ), und klicken Sie auf Websitestatus. Scrollen Sie die Folgeseite gegebenenfalls etwas nach unten, bis Sie das Eingabefeld mit dem Vorgabetext Nach URL suchen sehen. Geben Sie in diesem die URL der zu untersuchenden Webseite ein, und drücken Sie die Eingabetaste oder klicken auf das Lupensymbol am rechten Rand des Eingabefelds. Die Ergebnisse erhalten Sie sofort. Wenn die Meldung Keine schädlichen Inhalte gefunden erscheint, können Sie sicher sein, dass Ihr Computer beim Aufruf und bei Interaktionen mit der Seite keinen Schaden nehmen wird. Google überprüft nämlich nicht nur die Seite selbst mit ihren Inhalten, sondern auch die verlinkten Webseiten. Natürlich können Sie auf diese Weise auch Ihre eigene Homepage testen.

Bestanden! – Die Website des PC Magazins hat den Google-Sicherheitstest ohne Warnungen durchlaufen.


3. Windows 10 Autoaktivität von Microsoft Edge verhindern

Seit dem April-Update von Windows 10 (Version 1803) wird der von Microsoft bevorzugte Edge-Browser automatisch aktiv. Wie Sie das verhindern können, erfahren Sie in diesem Tipp.
Wenn Sie es bei den Grundeinstellungen belassen und Microsoft Edge als Standardbrowser festgelegt ist, lädt sich dieser Browser automatisch in den Arbeitsspeicher, sobald Windows 10 startet. Dies beschleunigt zwar den späteren Start des Browsers; auf der anderen Seite verbraucht dieses Verhalten unnötig RAM, wenn Sie den Edge-Browser in der aktuellen Sitzung gar nicht verwenden wollen. Es verzögert in geringem Ausmaß auch den Systemstart, denn gerade der RAM-Verbrauch kann durchaus ins Gewicht fallen, wenn für den Microsoft-Edge-Browser viele Add-ons installiert und aktiv sind. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie in der Einstellungen-App einfach einen anderen Standardbrowser festlegen. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol in der Taskleiste und wählen Apps und Features im Systemmenü. Selektieren Sie im linken Bereich der erscheinenden Dialogseite die Kategorie Standard-Apps. Klicken Sie jetzt im ersten Abschnitt des rechten Bereichs unterhalb von Webbrowser auf das Microsoft Edge-Symbol, und wählen Sie im erscheinenden Pop-up-Fenster einen anderen Browser. Unabhängig davon können Windows-10-Pro-Anwender die Vorab-Aktivität von Microsoft Edge per Gruppenrichtlinie etwas eindämmen: Drücken Sie [Windows]+[R], geben Sie gpedit.msc in das Ausführen-Dialogfeld ein und bestätigen mit OK, oder drücken Sie die Eingabetaste. Navigieren Sie im linken Bereich des Gruppenrichtlinien-Editors zu Computerkonfiguration/ Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/Microsoft Edge. Klicken Sie nun im rechten Bereich doppelt auf die Richtlinie Verhindern, dass Microsoft Edge beim Starten von Windows und bei jedem Schließen von Microsoft Edge die Startseite und die Seite „Neue Registerkarte“ startet und lädt, und aktivieren Sie im erscheinenden Dialogfeld die Richtlinie (Optionsfeld Aktiviert). Schließen Sie anschließend das Dialogfeld per Mausklick auf die OK-Schaltfläche.

4. Microsoft Office 2016 Office-Programme manuell aktualisieren

Die Aktualisierung von Microsoft Office 2016 nehmen Sie am besten direkt in den jeweiligen Programmen vor. Sie sind so etwas flexibler, als wenn Sie sich auf die Update-Funktionen von Windows 10 verlassen.
Starten Sie das Office-Programm, das Sie aktualisieren wollen – zum Beispiel Word, Excel oder PowerPoint – und klicken links oben im Anwendungsfenster auf Datei. Klicken Sie nun im linken Bereich der Backstage-Ansicht auf Konto (in Outlook Office-Konto). Im rechten Bereich sehen Sie jetzt die Schaltfläche Updateoptionen. Wenn Sie diese anklicken, erscheint ein Pop-up-Fenster mit den Optionen Jetzt aktualisieren, Updates deaktivieren, Updates anzeigen und Informationen zu Updates. Mit dem Befehl Jetzt aktualisieren beginnt sofort das Herunterladen und Installieren der Programmupdates. Berücksichtigen Sie, dass dies ohne Rückfrage geschieht. Möchten Sie den Bezug von Updates für Ihr Office-Produkt vorübergehend aussetzen, klicken Sie auf Updates deaktivieren. Danach können Sie mit dem Befehl Updates aktivieren den Mechanismus jederzeit wieder aktivieren. Die Befehle beziehen sich jeweils auf alle installierten Office-Programme. Betriebssystem-Updates bleiben davon jedoch unberührt. Wenn Sie also etwa auf die beschriebene Weise den Updatemechansimuns für Microsoft Office 2016 deaktivieren, erhalten Sie dennoch weiterhin Windows-Updates.

Die Aktualisierung von Microsoft Office 2016 lässt sich unabhängig vom Windows-Update in den einzelnen Office-Programmen durchführen.


Ein Blick in den Task-Manager bringt es ans Licht: Bereits unmittelbar nach dem Systemstart sind für Edge schon Prozesse aktiv, obwohl noch kein einziges Browserfenster geöffnet ist.


5. Windows 10 Mit dem Nachtmodus besser schlafen

Viele Anwender sind es gewohnt, Ihren Computer auch abends vor dem Einschlafen zu nutzen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass der ständige Blick auf das Display Schlafstörungen verursachen kann.
Der Grund: Der Blauanteil im Display-Licht vermindert die Ausschüttung des schlafförderlichen Hormons Melatonin. Zumindest in Windows 10 können Sie dem vorbeugen, indem Sie abends den Nachtmodus aktivieren. Im Nachtmodus gibt der Bildschirm wärmeres Licht aus, was einen erholsamen Schlaf nach dem Arbeiten am PC fördern soll. Um den Nachtmodus einzuschalten, klicken Sie im Startmenü auf das Zahnradsymbol (alternativ: [Windows]+ [l]), auf der Startseite der Einstellungen auf System und selektieren dann ganz oben im linken Bereich die Kategorie Anzeige. Setzen Sie den Schalter im rechten Bereich auf Ein. Standardmäßig beginnt der Nachtmodus um 21:00 Uhr und endet um 7:00 Uhr. Über die Verknüpfung Einstellungen für den Nachtmodus gelangen Sie zur Dialogseite, die in der Abbildung zu sehen ist. Hier können Sie bei Bedarf andere Zeiten festlegen, indem Sie den Schalter Nachtmodus planen auf Ein setzen und anschließend das Optionsfeld Stunden festlegen aktivieren oder per Schieberegler die für den Nachtmodus verwendete Farbtemperatur anpassen. Probieren Sie den Nachtmodus einfach einmal aus!

Um die Farbtemperatur zu testen, schalten Sie den Nachtmodus kurzfristig ein- und wieder aus (Jetzt aktivieren bzw.Jetzt deaktivieren ).


Anders als in der Vergangenheit kann man in WhatsApp inzwischen die verbundene Telefonnummer jederzeit ändern.


6. WhatsApp Telefonnummer ändern

Falls gewünscht, können Sie problemlos die Mobilnummer ändern, die mit WhatsApp verbunden ist.
Wenn Sie auf Ihrem Mobiltelefon beispielsweise die SIM-Karte tauschen oder sich ein neues Telefon mit einer anderen SIM-Karte zulegen, liegt es nahe, die neue Nummer auch für WhatsApp zu verwenden. Legen Sie zunächst die neue Karte ein, und starten Sie WhatsApp. Tippen Sie in der App oben rechts auf die drei Punkte und im aufklappenden Menü auf Einstellungen. Wählen Sie in den WhatsApp-Einstellungen Account und dann Nummer ändern. Lesen Sie die angezeigten Infos und tippen Sie rechts oben auf Weiter. Geben Sie nun in das erste Feld die Mobilnummer ein, die bis jetzt mit Ihrem WhatsApp-Konto verbunden war, und in das zweite Feld die neue Nummer. Im Gerät muss die neue SIM-Karte bereits aktiv sein. WhatsApp sendet Ihnen zur Bestätigung eine SMS an die neue Nummer, die Sie noch verifizieren müssen. Danach können Sie Ihre gewohnte WhatsApp-Umgebung wie zuvor verwenden, samt alter Chats und Ihrer WhatsApp-Kontakte. Kontakte, die in Gruppen zusammengefasst sind, werden über den Wechsel automatisch benachrichtigt. Kontakte, die nicht in Gruppen zusammengefasst sind, sollten Sie allerdings über den Wechsel informieren, damit diese Sie weiterhin über WhatsApp erreichen können.

7. VLC Player Video-Screenshots erstellen

Im VLC Player können Sie jederzeit einen Screenshot des geladenen Videos erstellen.
Dies funktioniert bei angehaltenem, aber auch bei laufendem Video ohne Schärfeverluste. Klicken Sie in der oberen Menüleiste auf Video und dann auf Videoschnappschuss machen. Alternativ können Sie auf einem Windows-Betriebssystem die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[S] verwenden (bei einem Mac [cmd]+[Alt]+[S]). Standardmäßig speichert der VLC Player den so erzeugten Screenshot auf der ersten Ebene Ihres Musikordners. Wenn Sie einen anderen Zielordner bevorzugen, klicken Sie in der oberen Menüleiste des VLC Players auf Werkzeuge und dann auf Einstellungen. Selektieren Sie oben im Einstellungen-Dialogfeld das Video-Symbol. Nun können Sie im unteren Abschnitt Videoschnappschüsse den gewünschten Pfad des Ordners in das Feld Verzeichnis eingeben. Oder Sie wählen den neuen Zielordner über die Durchsuchen-Schaltfläche aus. Schließen Sie danach das Dialogfeld mit einem Klick rechts unten auf Speichern.Walter Saumweber

8. Windows 10/8.1/7 Selbstentpackende Dateiarchive erstellen

Der IExpress Wizard führt in Windows von jeher ein eher unscheinbares Dasein; vermutlich, weil er in der Benutzeroberfläche gar nicht auftaucht. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen sehr leistungsfähigen Packer.

DenIExpress Wizard gibt es bereits seit Windows 2000, und er ist bis jetzt unverändert erhalten geblieben.


Mit dem IExpress Wizard erstellen Sie selbstentpackende Archive und versehen diese nach Wunsch mit etlichen Gimmicks. Das Tool befindet sich im Windows-Verzeichnis unter System32 (zum Beispiel C:\Windows\System32). Der Dateiname lautet iexpress.exe. Hier eine kurze Beschreibung, wie Sie den IExpress Wizard verwenden können:

1 Drücken Sie [Windows]+[R], und geben Sie im erscheinenden Ausführen-Dialogfeld iexpress ein. Klicken Sie danach nicht auf OK, sondern drücken Sie gleichzeitig die Steuerungs-, die Umschalt- und die Eingabetaste [Strg]+[Umschalt]+[Enter]. Auf diese Weise starten Sie den IExpress Wizard mit Administratorrechten. Das ist unbedingt notwendig: Der Wizard beschwert sich zunächst zwar nicht, wenn er normal gestartet wird, der Erfolg bleibt in diesem Fall aber aus; nach Durchführung der einzelnen Dialogschritte erscheint die Fehlermeldung Unable to open the report file, mit der sich wenig anfangen lässt, wenn man die Fehlerursache nicht kennt (und nach einem erstellten Dateiarchiv wird man vergeblich suchen). Alternativ können Sie natürlich nach IExpress suchen und im Kontextmenü der angezeigten Verknüpfung den Befehl Als Administrator ausführen verwenden.

2 Klicken Sie im ersten Schritt des Assistenten bei aktiviertem Optionsfeld Create new Self Extraction Directive file auf Weiter. Im Normalfall wählen Sie auf der nächsten Seite die Option Extract files only (mit Extract files and run an installation command können Sie ein Installationsprogramm festlegen, das beim Ausführen der entstehenden Archivdatei automatisch startet).

3 Der Name, den Sie auf der Seite Package title wählen, wird später beim Entpacken in der Titelzeile des Dialogfelds angezeigt. Bestätigen Sie im Weiteren die Voreinstellungen No prompt und Do not display a license; es sei denn, Sie möchten vor dem Entpacken eine Meldung oder einen Lizenzvertrag anzeigen.

4 Als Nächstes fügen Sie über die Schaltfläche Add die zu packenden Dateien hinzu. Dateien, die sich im gleichen Ordner befinden, können Sie im Öffnen-Dialogfeld zusammen auswählen.

5 Auf der Seite Show windows belassen Sie es am besten bei der Voreinstellung Default (recommended). Auf der nächsten Seite können Sie mit Display message eine Meldung festlegen, die nach dem Entpacken erscheint. Andernfalls wählen Sie No message.

6 Im nächsten Schritt geben Sie den Zielordner und den gewünschten Namen für die entstehende Packetdatei an. Die Schaltfläche Browse öffnet das bekannte Dialogfeld Speichern unter, sodass Sie den Pfad nicht von Hand eintippen müssen. Lassen Sie das Kontrollkästchen bei Option Store files using Long File Name inside Package aktiviert.

7 Wenn Sie wollen, können Sie zusätzlich eine so genannte SED-Datei erstellen lassen. Diese speichert die vorgenommenen Einstellungen, sodass Sie sie für IExpress beim Erstellen weiterer Archive wiederverwenden können. Falls Sie das nicht benötigen, aktivieren Sie auf der Seite Save Self Extraction Directive die Option Don’t save. Noch zwei Klicks auf Weiter, und der Wizard erstellt auf Basis der gewählten Einstellungen eine ausführbare Packetdatei (Erweiterung.exe). Warten Sie, bis die entsprechenden Daten auf der Seite Create Package angezeigt werden. Klicken Sie dann auf Fertig stellen, um den IExpress Wizard zu schließen.
Der Vorteil der so erstellten Archive ist, dass man für das Entpacken keine zusätzliche Software benötigt – ein Doppelklick auf die EXE-Datei im Windows-Explorer entpackt die enthaltenen Dateien. Außerdem sind die resultierenden Packetdateien meist kleiner als Archivdateien, die mit den üblichen Windows-Funktionen (zum Beispiel dem Befehl Senden an/ZIP-komprimierter Ordner) erstellt werden.

Wenn Sie die Einstellungen für eine selbstextrahierende Datei ändern möchten, wählen auf der zweiten Seite die OptionModify Self Extraction Directive file .