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Tipps & Tricks: Fotobearbeitung und -verbesserung


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 05.07.2019
Artikelbild für den Artikel "Tipps & Tricks: Fotobearbeitung und -verbesserung" aus der Ausgabe 8/2019 von PC Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 8/2019

Auf der Heft-DVD finden Sie unter Top-Software/ Tool-Pakete das Fotopaket 2019 mit viel Zusatzmaterial für die Fotobearbeitungsprogramme.

1. Photoshop, Affinity, Paintshop : Farbton und Sättigung verbessern

Farbton und Sättigung lassen sich per Einstellungsebenen und Maskierung verändern.


Wenn in einer Personenaufnahme die Farbe etwas flach wirkt, verstärken Sie diese mit den Einstell-Ebenen. Der Trick funktioniert in Photoshop, Elements, Affinity Photo und PaintShop Pro. Dazu erzeugen Sie Duplikate und regulieren die Wirkung mit einer Maske. Der Effekt lässt sich auch nachträglich anpassen.
Fügen Sie eine ...

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Wenn in einer Personenaufnahme die Farbe etwas flach wirkt, verstärken Sie diese mit den Einstell-Ebenen. Der Trick funktioniert in Photoshop, Elements, Affinity Photo und PaintShop Pro. Dazu erzeugen Sie Duplikate und regulieren die Wirkung mit einer Maske. Der Effekt lässt sich auch nachträglich anpassen.
Fügen Sie eine neue Einstellung vom Typ Farbton Sättigung in der Layer-Palette zum Bild hinzu. Bei Affinity Photo verwenden Sie den Modus HSL für dieses Objekt. Stellen Sie den Ebenen-Modus auf Farbig abwedeln. Duplizieren Sie die Einstellungs-Ebene, und ändern Sie den Modus auf Farbig nachbelichten. Fassen Sie die beiden Ebenen in einer Gruppe zusammen. Nutzen Sie in der Ebenenpalette das Ordner-Symbol, und schieben Sie die beiden Layer in diese Gruppe. Erzeugen Sie eine Maske für die Gruppe. Aktivieren Sie dazu den Ordner im Ebenenstapel, und klicken Sie in der Palette auf das passende Icon. Wählen Sie das Füllwerkzeug (ausgekippter Eimer in der Werkzeugleiste). Ändern Sie die Vordergrundfarbe auf Grau 90 Prozent. Klicken Sie in die Arbeitsfläche, um die Maske mit dem Farbton zu füllen. Testen Sie die Grautöne der Füllung mit einigen Prozentpunkten mehr oder weniger. Zusätzlich können Sie die Transparenz der beiden Farbton Sättigung-Ebenen verändern.

2. Photoshop, Affinity, Paintshop, ACDSee : Abendaufnahmen verbessern

Zum Aufhellen dunklerer Bilder kommt eine S-Kurve in einer Gradations-Einstellungsebene zum Einsatz.


Details bei Fotos, die am frühen Abend gemacht wurden, kann man mithilfe der Gradationskurven verbessern. Dabei wird auch die Helligkeit bei Lichtern und Laternen verstärkt. Das Ausmaskieren dieser Bereiche kann zeitaufwändig sein. Das lässt sich mit dem passenden Ebenen-Modus schneller realisieren.
Fügen Sie eine Einstellungs-Ebene vom Typ Gradationskurve in das Dokument ein. Definieren Sie im Optionenfenster eine S-Kurve. So werden die Details besser sichtbar. Die Helligkeit von Lampen in der Aufnahme wird damit auch verstärkt. Das abstrahlende Licht wirkt oft unnatürlich und zu kräftig. Ändern Sie den Modus für die Einstellungsebene auf Luminanz. Die Lichter wirken nun natürlicher und überstrahlen nicht. Das gilt auch für die anderen Farbbereiche im Motiv. Über die Transparenzoption der Ebene kann man zusätzlich die Wirkung verändern.

3. Adobe, Affinity, Corel, ACDSee, Gimp : Bilder über Ebenen schärfen

Die eingebauten Filter zum Schärfen von Motiven wirken meist direkt und lassen nicht immer den Einsatz einer Maske zur Beschränkung der Wirkung zu. Mit einer Ebene und einem Trick lassen sich bestimmte Teile, etwa Augen in Porträts, gezielt anpassen .
Nach dem Öffnen des Fotos duplizieren Sie die Hintergrundebene. Wenden Sie einen Hochpassfilter mit einem Wert von zirka drei Pixeln auf dieses Objekt an. Sie sehen das graue Ergebnis, bei dem man die Details als weiße Linien erkennt. Ändern Sie den Modus für die Ebene auf Ineinanderkopieren. Damit wird der Inhalt des kompletten Bildes geschärft. Bei Paintshop Pro heißt der Ebenen-Modus Überzug.
Wenn Details, etwa die Poren, zu stark sind, legen Sie eine Maske für die Hochpass-Ebene an. Füllen Sie diese mit Schwarz, um die Schärfenoperation auszublenden. Benutzen Sie den Pinsel und weiße Farbe, um den Effekt an den gewünschten Stellen wieder sichtbar zu machen. Das sind meist Augen, Brauen, Lippen und Bereiche des Haares. Sollte das Ergebnis zu stark sein, regeln Sie die Transparenzeinstellun- gen für die Schärfenebene etwas herunter. Zur Verstärkung duplizieren Sie die Ebene erneut und passen die Transparenz an. Wenn Sie unterschiedliche Schärfewerte für Bereiche im Motiv wünschen, arbeiten Sie mit zwei Hochpassebenen. Verändern Sie die Stärke des Filters, und definieren Sie Masken für die speziellen Bildteile, wie zuvor beschrieben.

Anwender von Photoshop CC sollten vor der Anwendung des Hochpass-Filters die Ebene in ein Smartobjekt umwandeln. Die Funktion finden Sie im Filter-Menü. Damit können Sie die Wirkung des Highpass-Filters über das Ebenenfenster nachträglich regeln. Klicken Sie dazu auf den Eintrag im Ebenenstapel, und ändern Sie den Pixelwert.
Bei Affinity Photo existiert ähnliche Funktionalität. Nach dem Duplizieren des Bildes gehen Sie in die Ebenenpalette. Unten finden Sie rechts neben dem FX-Symbol ein Icon mit zwei Dreiecken. Wählen Sie im Menü die Option Highpass. Im Einstellungsfenster stellen Sie bei Radius den Wert auf drei Pixel. Erzeugen Sie eine Maske für die Ebene, und lassen Sie den Effekt nur für die gewünschten Bereiche zu. Mit einem Doppelklick auf Highpass in den Ebenen öffnen Sie die Einstellungen und ändern die Optionen.

4. Adobe, Affinity, Corel, ACDSee, Gimp : Farben in Bereichen übermalen

Eine Filterebene mit Hochpass und Maske in Affinity Photo hilft beim Schärfen von Bereichen.


Das Umfärben von Objekten oder glatten Flächen funktioniert mit der Einstellungsebene Farbton/Sättigung. In Kombination mit einer Maske lassen sich Autos oder Kleider manipulieren. Ist die Funktion nicht vorhanden, gibt es für kleine Korrekturen und Manipulationen einen anderen Weg.
Legen Sie eine neue Ebene an, und stellen Sie den Modus Farbe ein. Bei Gimp funktioniert das mit der Option HSL Farbe in der Ebenenpalette. Malen Sie mit einer anderen Farbe im neuen Layer über die Objekte. Die Details wie Schatten und Lichter bleiben bei diesem Prozess erhalten. Über die Transparenz der Ebene entstehen Mischfarben aus dem Originalbild und dem aufgetragenen Ton im neuen Layer. Damit lassen sich auch Überblendungen erzeugen. Eine zusätzlich Variante ist die Kombination des Effektes mit Maskierungen.

5. Adobe Lightroom : Vorgaben fügen schnell Effekte ein

Eine Filterebene mitHochpass und Maske in Affinity Photo hilft beim Schärfen von Bereichen.


Bei der Entwicklung von RAW-Fotos in Adobe Lightroom gibt es links die Rubrik Vorgaben. Damit lassen sich schnell Effekte auf die Fotos anwenden. Dazu gehört das Umwandeln in Schwarz-Weiß-Motive, Retrofilter und Dualton-Farben. Im Internet gibt es zahlreiche Vorgaben mit den verschiedensten Stilen.
Auf der Heft-DVD imTool-Paket Das große Fotopaket 2019 im Bereich Lightroom finden Sie Links zum Laden von kostenlosen Vorgaben für das Adobe-Programm. Nach dem Transfer der Dateien auf den Computer installieren Sie die Vorgaben in Lightroom. Klicken Sie dazu in den Vorgaben rechts oben auf das kleine Plus-Symbol. Wählen Sie im Menü Vorgaben werden importiert. Gehen Sie zum Verzeichnis mit den geladenen Vorgaben. Klicken Sie eine oder mehrere Dateien mit der Erweiterung lrtemplate an und anschließend auf Importieren. Die neue Rubrik Benutzervorgaben benennen Sie über das Kontextmenü um. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste darauf. Dort finden Sie auch die Funktion zum Löschen der Einträge. Die Vorgaben lassen sich per Drag-and-drop zwischen den Rubriken umsortieren.

6. remove.bg : Freistellen von Personen im Web

Das Entfernen des Hintergrundes aus Aufnahmen mit Personen kann sehr kompliziert werden. Besonders die Bereiche mit Haaren sind eine Herausforderung. Viele Bildbearbeitungen haben dafür Spezialfunktionen, oder es werden spezielle Plug-ins benutzt.
Für die Maskierung einer Person und der Trennung vom Hintergrund bietet sich die Webseite removebg (http://remove.bg) an. Das Tool für den Webbrowser liefert mit seiner Automatikfunktion sehr gute Ergebnisse.
Öffnen Sie die Seite, und klicken Sie auf die grüne Schaltfläche Select Photo. Suchen Sie im Dateifenster nach dem Motiv, und bestätigen Sie die Auswahl mit Öffnen. Das Foto wird nun zum Service geladen und dort automatisch der Hintergrund entfernt. Mit Download laden das bearbeitete Bild auf Ihren Rechner. Es wird als PNG mit Transparenzinformationen gespeichert. Die Datei lässt sich dann als neue Ebene in einem Bildbearbeitungsprogramm einladen, wobei der Hintergrund durchsichtig ist. Mit der Schaltfläche Edit auf der Webseite nehmen Sie Feinabstimmungen für das Ergebnis vor. Mit Erase radieren Sie Teile aus dem Bild, und mit Restore holen Sie Pixel wieder zurück. Der Schieber darunter bestimmt die Größe des Pinsels für die Bearbeitung. Im Bereich Background hinterlegen Sie das freigestellte Motiv mit einer Farbfläche oder einem Foto.

7. Das große Fotopaket auf Heft-DVD : Programme mit Plug-ins erweitern

Die Automatik auf der Webseiteremove.bg entfernt den Hintergrund in Bildern mit Personen.


Mithilfe von Erweiterungen lassen sich zusätzliche Funktionen zur Bearbeitung und zum Verfremden von Fotos nachinstallieren. Solche Plug-ins funktionieren bei allen Programmen mit Photoshop-Schnittstelle.
Die Extras finden Sie auf der Heft-DVD im Tool-Paket Das große Fotopaket 2019. Diese Tools lassen sich von dort direkt installieren oder kostenlos aus dem Internet laden. Mit in der Liste ist die NIK-Sammlung von Google. Die offizielle Seite mit den Plug-ins existiert zwar nicht mehr, aber bei Archiv.org gibt es ein Backup. Dort kann man sich die Plug-ins laden und dann nutzen. Klicken Sie rechts auf den Eintrag Windows Executables.
Das Fotopaket bietet Informationen zur Nutzung der Erweiterungen mit Programmen wie Corel PaintShop Pro, Affinity Photo oder ACDSee. Wechseln Sie dazu in die Rubrik Extras in der Oberfläche. Im rechten Bereich klicken Sie auf die Schaltfläche für das benutzte Programm. Sie gelangen jetzt zu den Infoseiten zur Kompatibilität der jeweiligen Fotobearbeitung. Außerdem gibt es dort genaue Anleitungen, wie Sie die Plug-ins installieren und mit den Mutteranwendungen kombinieren.
Benutzer der Open-Source-Software Gimp 2.0 können sich über die gleichnamige Rubrik verschiedene Plug-ins für dieses Programm laden. Sollte kein Installer für die Erweiterungen vorhanden sein, kopieren Sie den Inhalt der Plug-in-Ordner in das Unterverzeichnis lib/gimp/2.0/plug-ins der Gimp-Installations-Directory.

8. Adobe Photoshop, Photoshop Elements : Schnell Texte und Objekte füllen

Wenn Sie in Adobe Photoshop einen Text oder eine Grafik als Vektor in einer Ebene haben, können Sie diese schnell mit einem Verlauf oder einer Textur füllen. Das funktioniert über die Ebenen in einem Dokument, und man kann die Einstellungen nachträglich ändern.
Legen Sie eine Verlaufsfüllung in der Ebenenpalette an. Platzieren Sie diese direkt über dem Text- bzw. Vektorobjekt. Bewegen Sie die Maus auf die Linie zwischen den beiden Ebenen, und halten Sie die [Alt]- Taste dabei gedrückt. Der Cursor verwandelt sich in ein kleines Quadrat mit einem Pfeil nach unten an der linken Seite. Klicken Sie, und der Verlauf wird direkt auf die Ebene darunter angewendet. Das funktioniert analog mit einem Bild oder einer Textur im Ebenenfenster. Wenn Sie den Text ändern, bleibt die Füllung erhalten. Für die Fülleinstellungen im Objekt klicken Sie doppelt auf die Verlaufsebene darüber. Im Optionenfenster wählen Sie in den Voreinstellungen den Verlauf nach Ihren Vorstellungen, oder editieren Sie ihn im unteren Bereich manuell. Mit der Option Skalieren im Einstellungsfenster stauchen Sie den Verlauf, damit er optimal das Objekt ausfüllt. Vermindern Sie dazu den Wert. Der vorgestellte Workflow funktioniert auch in Photoshop Elements.

9. Gratis-Fotobeabreitung : Bilder mit Topaz Studio bearbeiten

Importfunktion für dieVorgaben inAdobe Lightroom finden Sie rechts neben der Rubrikbezeichnung.


Für die Arbeit mit Fotos finden Sie auf der Heft-DVD im Tool-Paket Das große Fotopaket 2019 im Bereich Tools Hilfsprogramme. Dazu gehören die Schriftverwaltung Nexus Font, der Anastasiy Extension Manger für Photoshop und die Fotobearbeitung Topaz Studio .
Der Installer des kostenlosen Topaz Studio lädt aus dem Internet Daten und startet das Programm. Für die Nutzung ist ein Account beim Hersteller notwendig. Dieser ist kostenlos. Damit meldet man sich nach dem ersten Start von Topaz Studio an und aktiviert die Software. Im Startscreen lädt man ein Bild mit dem blauen Open-Knopf oder schiebt die Datei mit der Maus auf das Programmfenster. Links sehen Sie eine Liste mit vordefinierten Effekten. Diese wenden Sie auf das Foto per Mausklick an. Das Programm fügt verschiedene Effektebenen in der rechten Spalte ein. Über die Transparentregler (Opacity) ist die Regulierung der Stärke möglich. Der blaue Knopf Adjustments öffnet ein Menü mit mehr Filtern. Damit erweitern Sie den Stapel und verändern das Ergebnis. Alternativ zu den Presets starten Sie mit einer eigenen Auswahl der Effekte. Dazu gehören Schärfen, Kurven, Helligkeit, Kontrast und Farbanpassungen. Mit dem Image-Icon ganz rechts definieren Sie eine neue Bildebene für eine Komposition. Jede Ebene besitzt rechts neben der Bezeichnung Schalter für Optionen. Mit dem Plus-Zeichen erzeugen Sie eine Maske. Für die Bearbeitung stehen Pinsel, Verlauf, Spots, Farben und Helligkeit (Luma) zur Verfügung. Weitere Optionen (Zahnrad-Icon) ermöglichen die Verfeinerung der Einstellungen. Mit dem Mülleimer in den Optionen löschen Sie den aktiven Effekt, und mit dem Auge blenden Sie den markierten Layer aus. Oberhalb der Vorschau sind die Werkzeuge für Lupe und zum Trennen der Anzeige für den Vergleich Original und bearbeitetes Bild. Topaz Studio besitzt Tools zur Retusche von Schönheitsfehlern, Beschneiden und für das Entfernen von Linsenverzerrungen.

Die eingefügten Bearbeitungsfunktionen sehen Sie als Ebenen im rechten Bereich vonTopaz Studio .


Sie lassen sich über das Menü oder die Werkzeugleiste unter der Bildvorschau aufrufen. Zum Speichern bietet sich das Topaz-Studio-Format an. Dann sichert das Programm alle Einstellungsebenen im Dokument und die vorgenommenen Arbeitsschritte. Für den Export stehen Formate wie TIF, JEPG oder PNG zur Verfügung. Der Batch-Modus wird für die Bearbeitung und Konvertierung von Bildserien genutzt. Jörn-Erik Burkert

10. Adobe Photoshop, Elements, ACDSee, Affinity Photo, Gimp LUTs einsetzen: Farbstil auf Knopfdruck ändern

Über das Einstellungsfenster, wie hier bei Photoshop, lassen sich LUT-Daten importieren.


In Gimp werden LUTs über das G’MIC-Plug-in in das Programm geladen.


Mit Look Up Tables (LUT) lassen sich die Farbstimmungen in Aufnahmen schnell anpassen und dem Motiv ein neues Aussehen verleihen. Das funktioniert in vielen Bildbearbeitungen.

LUT-Daten kommen aus der Filmproduktion, wo sie für das schnelle Color Grading eingesetzt werden. Bei Fotos werden diese mittlerweile gern angewandt. Das große Fotopaket 2019 von der Heft-DVD bietet in der Rubrik Extras Links zum kostenlosen Laden von LUTs.

1 In Adobe Photoshop nutzen Sie eine Einstellungsebene vom Typ Color Lookup. Nach dem Einfügen des Layers von diesem Typ laden Sie über die Einstellungen bei 3DLUT-Datei eine Tabelle von Ihrem Rechner. Analog funktioniert das Verfahren auch bei Photoshop Elements.

2 ACDSee-Anwender gehen zum Bearbeitungs-Modus und wählen aus der Rubrik Farben die LUT-Option. Neben den integrierten Einträgen kann man mit LUT importieren Dateien von der Festplatte in das Programm laden und auf das Motiv anwenden. Die Wirkung eines LUTs lässt sich mithilfe der Maskenwerkzeuge auf bestimmte Bereiche eingrenzen.

3 Für die Nutzung von LUT-Dateien in Gimp 2.0 ist das Plug-in G‘MIC notwendig. Einen passenden Link finden Sie im Fotopaket auf Heft-DVD in der Rubrik Gimp. Laden Sie das ZIP, und entpacken Sie es. Gehen Sie im Installationsverzeichnis von Gimp 2.0 in den Ordner

lib/gimp/2.0/plug-ins

Kopieren Sie das G’MIC-Verzeichnis dorthin. Beim nächsten Start der Anwendung erscheint das Plug-in im Filter-Menü. Im Hauptfenster des Plug-ins gehen Sie in der Mitte auf Color/Apply External CLUT. Laden Sie rechts oben unter HaldCLUT Filename die Datei. Dafür benötigen Sie die Datei im cube-Format.

4 Bei Affinity Photo legen Sie eine neue Einstellungsebene LUT an und öffnen im Optionendialog mit dem Knopf LUT laden eine Lookup Table. Suchen Sie die Datei, und importieren Sie diese.