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Tipps vom Profi Polarlichter richtig fotografieren


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Sterne und Weltraum - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 11.02.2022

ASTRONOMIE UND PRAXIS: ASTROFOTOGRAFIE

Polarlichter entstehen durch den Sonnenwind, einen Strom elektrisch geladener Partikel, der ständig von unserem Tagesgestirn ausgeht und dessen Intensität von der Aktivität der Sonne abhängt. Partikel, die den interplanetaren Raum überwinden und bis zu unserem Planeten vordringen, folgen den Magnetfeldlinien der Erde, dringen in die Erdatmosphäre ein und interagieren schließlich mit Sauerstoffsowie Stickstoff-Atomen und ‐molekülen. So entstehen die imposanten Leuchterscheinungen in verschiedensten Farben und Formen.

Schon seit mehr als 300 Jahren ist bekannt, dass die Sonne im Rhythmus von elf Jahren besonders aktiv ist, erkennbar auch an der Zahl und Häufigkeit der auftretenden Sonnenflecken. Zwischen den Maxima treten freilich die Minima auf, mit einer vergleichsweise inaktiven Sonne und keinen oder wenigen Sonnenflecken. Derzeit liegt ein Minimum hinter uns, ...

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Bildquelle: Sterne und Weltraum, Ausgabe 3/2022

Lebendiges Leuchten Dank moderner, empfindlicher Digitalkameras und lichtstarker Objektive lassen sich Polarlichter auf Reisen mit einer kompakten Fotoausrüstung aufnehmen. Stefan Seip nahm diese eindrucksvolle Erscheinung in Finnisch-Lappland auf. Ein Fischaugen-Objektiv mit 180 Grad diagonalem Bildwinkel ermöglichte es, die Formenvielfalt vollständig zu erfassen.
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... und wir steuern auf ein Maximum zu, das im Jahr 2025 erwartet wird. Statistisch gesehen treten in den Jahren um ein Aktivitätsmaximum herum mehr und auch hel­ lere Polarlichter auf; doch auch in Zeiten, zu denen sich die Sonne in einem tiefen Aktivitätsminimum befand, konnte ich grandiose Polarlichter beobachten.

Auf einer nördlichen geografischen Breite von 70 Grad befindet man sich weit oberhalb des Polarkreises. Das bedeutet, dass es im Sommer eine lange Phase gibt, in der die Sonne nicht untergeht oder die Nächte nicht wirklich dunkel werden. Die Nordlichtsaison beginnt daher erst etwa Mitte September und erstreckt sich bis etwa Mitte April, je nach tatsächlichem Breitengrad. Wer zwischen Ende November und Mitte Januar reist, darf mit echten Polarnächten rechnen: Tage, an denen die Sonne nicht aufgeht und an denen nur eine Dämmerungsphase um die Mittagszeit den Himmel erhellt. Wegen der in flachem Winkel zum Horizont verlaufenden Bahn der Gestirne dauern diese Dämmerungsphasen jedoch ungewöhnlich lange.

Wetter und Himmelshelligkeit

Nicht allein die Polarlichtaktivität, sondern auch Wolken sind die häufigste Ursache dafür, dass man das Nordlicht nicht zu Gesicht und vor die Linse bekommt. Polarlichter spielen sich weit oberhalb der Wolken ab, so dass ein zumindest teilweise klarer Himmel die Voraussetzung für eine erfolgreiche Beobachtung ist. Leider ist die Zuverlässigkeit der Wettervorhersagen für die in Frage kommenden Regionen gering, so dass stets mit Überraschungen zu rechnen ist. Beispielsweise gelangen mir schon herrliche Sichtungen in Nächten, für die andauernder Regen prognostiziert worden war, und auch das Satellitenbild ließ keinerlei Auflockerungen in der Wolkendecke erkennen. Trotzdem riss der Himmel für 15 Minuten auf und ermöglichte den Blick auf ein tolles Polarlicht, bevor der Regen wieder einsetzte. Besonders in Küstenregionen sind solche Wetterkapriolen immer im Bereich des Denkbaren.

Ob, wann und wie lange innerhalb einer Nacht die Aurorae zu sehen sind, lässt sich allenfalls mit großen Unsicherheiten vorhersagen. Eine statistische Häufung ist gegen 23 Uhr Ortszeit festzustellen. In manchen Nächten leuchten sie ununterbrochen von der Abend- bis zur Morgendämmerung; in anderen zeigen sie nur einen kurzen, aber starken Auftritt, beispielsweise von 03:00 bis 03:30 Uhr Ortszeit. Wer dann im Bett liegt, hat die Himmelsshow sprichwörtlich verschlafen.

Abgesehen vom Wetter kann die Sichtbarkeit auch durch einen zu hellen Himmelshintergrund beeinträchtigt werden. Polarlichterscheinungen mit geringer Leuchtkraft leiden selbstverständlich, wenn der Mond mit seinem Licht den Himmel aufhellt. Doch überbewerten möchte ich den negativen Einfluss des Mondlichts auf keinen Fall: Manchmal ist es für die Fotos sogar vorteilhaft, wenn der Mond für einen bläulichen Himmel und einige Strukturen in der abgebildeten Landschaft sorgt. Ein sehr helles Polarlicht bietet sogar in Gegenwart des hoch am Himmel stehenden Vollmonds einen unvergesslichen Anblick (siehe »Kosmische und irdische Lichter«).

Wer den Mondlauf bei seinen Reiseplanungen berücksichtigen möchte, sollte nicht nur die Beleuchtungsphase des Erdtrabanten, sondern auch die Auf- und Untergangszeiten am Zielort im Auge haben. Selbst ein zunehmender Dreiviertelmond ist kein nennenswerter Störfaktor, wenn er entweder nie über den Horizont steigt oder bereits eine Stunde nach seinem Aufgang wieder untergeht.

Helle Polarlichter lassen sich auch in beleuchteten Großstädten erkennen und fotografieren. Doch sowohl das visuelle Erleben als auch die Qualität der Fotos steigen sprunghaft an, wenn man von einem dunklen, unbeleuchteten Standort abseits großer Siedlungen beobachtet. Glücklicherweise sind die in Frage kommenden Breiten zumeist spärlich besiedelt, so dass es kein großes Problem darstellen sollte, einen unbeleuchteten Beobachtungsort mit guter Horizontsicht in alle Himmelsrichtungen zu finden.

Wohin schauen?

Ähnlich wie bei Sternschnuppen lässt sich nicht vorhersagen, an welcher Stelle des Himmels ein Polarlicht in Erscheinung treten wird. Eine ergiebige Polarlichtnacht beginnt nicht selten mit einem Bogen, der sich von Osten über den Norden in etwa 40 Grad Höhe nach Westen erstreckt. Dieser wird schon im Lauf der nautischen Dämmerung sichtbar, erscheint auf Fotos deutlich grüngelb und entwickelt mit fortschreitender Nacht eine zunehmende Aktivität. Der Bogen nimmt immer höhere Positionen ein; Strahlen sowie undulierende Girlanden, die wie ein Vorhang gewellt sein können, zeigen sich meist zunächst im Osten und ziehen von dort aus nach Westen.

Das höchste Beobachterglück ist erreicht, wenn sich der Bogen ausdehnt und durch den Zenit zieht. Dann befindet sich die Leuchterscheinung quasi über dem eigenen Kopf, und die Strahlen erstrecken sich vom Zenit aus in alle Richtungen zum Horizont. Man spricht in diesem Fall von einer Korona, also einer Krone (siehe »Krönendes Erlebnis«). Im Extremfall ist die Landschaft dann vom Polarlicht so hell erleuchtet wie in einer Vollmondnacht. Das Nordlicht zeigt neben dem Grün auch rote und violette Farben und ist von raschen Bewegungen sowie Veränderungen gekennzeichnet. Es gehört allerdings auch zum Wesen eines Polarlichts, dass es sowohl schlagartig verschwinden als auch unvermittelt wieder auftauchen kann.

Womit fotografieren?

Ob die Kamera nun eine spiegellose ist oder ein klassisches Spiegelreflexmodell, ist von untergeordneter Bedeutung. Ich persönlich bevorzuge Spiegelreflexkameras, weil ihr Strombedarf geringer ist. Wichtiger ist, dass die Kamera auch bei strenger Kälte noch funktioniert und sich mit Handschuhen gut bedienen lässt.

Wer die Wahl bei der Kamera hat, sollte jener mit dem größeren Bildsensor den Vorzug geben. Ideal sind Vollformatkameras, deren Sensor 24 36 Millimeter misst, was exakt dem Format des früheren Kleinbildfilms entspricht. Auch Kameras mit etwa halb so großen APS-C-Sensoren und dem nochmals kleineren 4/3-Sensorformat sind gut verwendbar. Modelle neueren Datums liefern bei hohen ISO-Werten tendenziell technisch bessere Resultate als ältere. Mit einer zwölf Jahre alten Bridgekamera, ihrem winzigen Sensor und ihrem relativ lichtschwachen Zoomobjektiv wird es schwierig bis unmöglich sein, ein sehenswertes Polarlichtfoto aufzunehmen, von den noch kleineren und preiswerten Kompaktkameras ohne große Einstellmöglichkeiten ganz zu schweigen.

Zunehmend kommen bei der Himmelsfotografie auch Smartphones zum Einsatz (siehe »Maximale Mobilität«). Ältere Geräte eignen sich für Polarlichtaufnahmen nicht; neuere, für die Fotografie ausgelegte Modelle hingegen schon. Oft als »Fotohandy« vermarktet, erlauben sie die Einstellung wichtiger Aufnahmeparameter, wie RAW-Format, Belichtungszeit, ISO-Wert und Schärfe. Und obwohl die Bildsensoren dieser Geräte vergleichsweise winzig sind, nötigen einem die Resultate großen Respekt ab. Besonders gute Aufnahmen gelingen, wenn das Smartphone mit einer entsprechenden Halterung auf einem Stativ montiert und durch einen Fernauslöser berührungslos und erschütterungsfrei ausgelöst wird.

Maximale Mobilität

Ein modernes Foto-Smartphone, befestigt in einer Stativhalterung mit Bluetooth-Fernauslöser – auch so können Polarlichtfotos gelingen. Der Screenshot der Foto-App (PRO-Modus) des Smartphones zeigt, dass alle wichtigen Einstellungen manuell vorgenommen werden können: RAW-Format, Belichtungszeit, ISO-Wert und Schärfe; abschaltbar sind Blitz und AF-Hilfslicht. Wie die meisten Smartphones verfügt dieses Modell nicht über eine verstellbare Blende. Rechts ist eine nachbearbeitete Polarlichtaufnahme zu sehen, die mit dem links gezeigten Smartphone und den dargestellten Einstellungen entstand. Rechts oben im Bild ist der Große Wagen zu erkennen.

Topaktuelle Spitzenmodelle lassen sich sogar freihändig zur Polarlichtfoto grafie nutzen. Statt einer langen Belichtung fertigen sie, vom Anwender unbemerkt, viele kürzer belichtete Fotos an, die dann in Echtzeit deckungsgleich übereinandergelegt und addiert werden, so dass Verwacklungen kompensiert werden. Lediglich ein spezieller Nachtmodus muss aktiviert sein – faszinierend!

Wie fotografieren?

Wer je in einer Vollmondnacht versucht hat, Landschaftsbilder aufzunehmen, wird bemerkt haben, dass Automatikfunktionen der Kameras, die bei hellem Tageslicht nützlich sind, bei Dunkelheit versagen; dies betrifft die Belichtung und den Fokus.

Entsprechendes gilt für die Fotografie von Polarlichtern. Mir ist bekannt, dass wenige, sehr kostspielige Spitzenmodelle im aktuellen Portfolio der Kamerahersteller auch unter dem Polarlicht im Automatikmodus vielleicht noch zuverlässig arbeiten – von diesen Profikameras ist hier jedoch nicht die Rede.

Sowohl die Belichtungsautomatik als auch der Autofokus verlangen eine Mindesthelligkeit beziehungsweise einen Mindestkontrast, um zuverlässig zu funktionieren. Werden die nötigen Schwellenwerte unterschritten, so bleibt als einzige Lösung, Belichtung und Schärfe manuell einzustellen. Zum Scharfstellen muss von »AF« für »Autofokus« auf »MF« für »manuellen Fokus« umgeschaltet werden. Bei der Belichtung ist die Einstellung »M« für »manuell« zu wählen, während die Belichtungszeit, die Blende und der ISO-Wert frei wählbar sind. Betrachten wir die Einstellungen im nun Einzelnen.

Belichtungszeit: Die nötigen Belichtungszeiten sind so lang, dass man ein Stativ verwenden oder die Kamera anderweitig abstützen muss. Ein Kabelauslöser ist ebenfalls ratsam, um Erschütterungen und damit Unschärfen durch das Drücken des Auslösers zu vermeiden. Je nach Helligkeit des Polarlichts, Lichtstärke des verwendeten Objektivs und der Fähigkeit der Kamera, bei hohen ISO-Werten noch brauchbare Ergebnisse zu liefern, bewegen sich die Belichtungszeiten zwischen 0,5 und 30 Sekunden.

Sensorempfindlichkeit: Technisch gesehen liefern die niedrigsten ISO-Werte die beste Bildqualität mit dem geringsten elektronischen Bildrauschen. Leider sind Polarlichter nicht so hell, dass man mit diesen Empfindlichkeiten arbeiten könnte. Als ISO-Werte kommen in Frage: 1600, 3200, 6400 oder, wenn die Kamera es erlaubt, sogar 12 800. Ich rate dazu, die beiden höchsten einstellbaren ISO-Stufen einer Kamera nicht zu verwenden, weil das Bildrauschen dann in der Regel derart überhandnimmt, dass die Fotos unansehnlich werden. Wenn beispielsweise der höchste einstellbare ISO-Wert einer modernen Kamera 51 200 beträgt, würde ich diesen Wert und die Hälfte davon (25 600) niemals einstellen, sondern allenfalls die nächste Stufe, nämlich ISO 12 800, noch lieber gar ISO 6400.

Kritische Parameter

Belichtungseinstellungen sind ständig zu überdenken und anzupassen. Die linke Aufnahme ist bei ISO 6400 eine Sekunde lang belichtet. Sie rauscht sehr stark, dafür sind die Sterne punktförmig. Die rechte Aufnahme entstand bei ISO 100, musste aber 60 Sekunden belichtet werden. Dadurch ist kein Rauschen mehr zu sehen, aber die Sterne sind strichförmig. Der Mittelweg ist ideal: Bei ISO 1600 wurde vier Sekunden lang belichtet. Die Sterne sind noch nahezu punktförmig, und das Rauschen bewegt sich im erträglichen Rahmen. Bei einem Polarlicht, das durch einen Ausbruch seine Helligkeit vervierfacht, muss blitzschnell entschieden werden, wie man dieses »Geschenk des Himmels« nutzt. In Frage kommt eine Viertelung der Belichtungszeit oder eine Viertelung des ISO-Werts. Clever wäre auch eine Halbierung der Belichtungszeit bei gleichzeitiger Halbierung des ISO-Werts.

Kompromiss gesucht

Objektive, die bei weit geöffneter Blende Sterne in den Ecken des Bildes punktförmig wiedergeben, sind groß und schwer. Das links abgebildete, sehr kompakte, hochwertige Vollformat-Objektiv (35 mm, f/1,4, Filterdurchmesser 46 mm) wiegt 322 Gramm und kann diese anspruchsvolle Forderung nicht erfüllen. Das Objektiv rechts mit nahezu gleichen Daten (40 mm, f/1,4, Filterdurchmesser 82 mm) eignet sich ebenfalls für Vollformatkameras. Es wiegt rund das Vierfache und kostet nur ein Viertel. Bei offener Blende liefert es jedoch im gesamten Bildfeld perfekte Sternabbildungen. Klein, kompakt und zugleich eine perfekte Abbildung – diese Eigenschaften sind derzeit technisch nicht realisierbar.

Aufnahmen mit Hindernissen

Winzige Ausschnitte aus drei Polarlichtfotos: Links ist ein gelungenes Exemplar zu sehen. In der Mitte stimmt der Fokus, also die Schärfeeinstellung, nicht; die Sterne erscheinen als kleine Scheiben. Im Bild rechts hat der Wind die Kamera erschüttert und die Aufnahme dadurch verdorben.

Blende: Auch wenn Objektive bei voll geöffneter Blende noch nicht ihre maximale Abbildungsgüte liefern, werden Polarlichter stets bei Offenblende fotografiert. Die Blende ist maximal offen, wenn eine kleine Blendenzahl eingestellt wird, also beispielsweise 3,5, 2,8, 2,0 oder 1,4. Die kleinste einstellbare Blendenzahl entspricht der größten Blendenöffnung und gleichzeitig der maximalen Lichtstärke des genutzten Objektivs. Zoomobjektive sind in dieser Hinsicht meistens schlechter als Objektive mit fester Brennweite. Viele Zoomobjektive erreichen zudem in Weitwinkelstellung, also bei der kürzesten Brennweite, ihre höchste Lichtstärke.

Brennweite: Polarlichter sind in den meisten Fällen sehr ausgedehnte Gebilde am Himmel, so dass praktisch nur Weitwinkelobjektive in Frage kommen. In manchen Fällen ist sogar ein Fischaugenobjektiv sinnvoll. Besonders wichtig jedoch ist die Lichtstärke: Einem Weitwinkelobjektiv, etwa einem mit 24 Millimeter Brennweite (bezogen auf eine Kamera mit Vollformatsensor) bei Blende 1,4, würde ich den Vorzug geben gegenüber einem Weitwinkel-Zoomobjektiv mit 14 bis 24 Millimeter Brennweite bei Blende 2,8. Auf jegliche Filter ist bei den Aufnahmen zu verzichten.

Scharfstellen: Das Fokussieren des Bildes muss manuell erfolgen, weil der Autofokus der Kamera in den meisten Fällen bei Nacht seinen Dienst versagt. Zwar haben sich viele angewöhnt, bei jedem einzelnen Foto den Autofokus einzusetzen, also vor jedem Foto neu scharfzustellen – dies ist bei Polarlichtern jedoch nicht notwendig: Wurde einmal die perfekte Schärfe für »unendlich« gefunden, so kann mit dieser Einstellung zunächst gearbeitet werden. Erst nach etwa einer halben Stunde empfehle ich, den Fokus zu überprüfen, denn auf Grund sinkender Temperaturen kann ein Nachjustieren nötig sein. Ebenso kann es passieren, dass man aus Versehen den Fokusring berührt und dadurch die Schärfe verstellt hat.

Das manuelle Scharfstellen gelingt am besten anhand eines hellen Sterns oder Planeten. Bei abgeschaltetem Autofokus wird in der Live-View-Funktion maximal stark vergrößert. Nun dreht man den Schärfering hin und her, mehrfach über den besten Schärfepunkt hinaus, um dann iterativ die beste Einstellung zu finden. Das ist notwendig, denn alle modernen Objektive lassen sich über den Unendlich- Punkt hinaus fokussieren. Alternativ kann mit eingeschaltetem Autofokus auf ein weit entferntes Ersatzmotiv scharfgestellt werden, etwa auf den Mond oder eine weit entfernte Stadt.

Nachdem der Autofokus sein Werk verrichtet hat, schaltet man ihn ab und kann dann mit den Polarlichtaufnahmen beginnen. Wenn es einmal sehr schnell gehen muss und keine Zeit für eine sorgfältige Vorgehensweise bleibt, kann man den Entfernungsring auch so drehen, dass der Kreuzungspunkt des Unendlich- Zeichens (∞) mit der Indexmarke des Objektivs übereinstimmt. Oft liefert diese Einstellung eine akzeptable, aber nicht die absolut beste Schärfe.

Das Prüfen der besten Schärfeeinstellung erfolgt an einem aufgenommenen Polarlichtfoto. Es wird auf dem Kameradisplay angezeigt und dann mit der Lupenfunktion maximal vergrößert. Nur wenn die Sterne auch in dieser Großansicht noch Punkte und keine Scheiben sind, ist der Fokus perfekt (siehe »Aufnahmen mit Hindernissen«).

Sonstige Einstellungen: Ist die Kamera auf einem Stativ montiert, sollte der Bildstabilisator unbedingt ausgeschaltet werden. Objektive mit eingebautem Stabilisator haben hierfür einen eigenen Schalter. Bei Stabilisatoren, die in den Kameras eingebaut sind, finden sich oft im Kameramenü Punkte wie »Steady Shot«, OS (»Opti cal Stabilizer«), OIS (»Optical Image Stabilizer«), VR (»Vibration Reduction«) oder IS (»Image Stabilizer«), die auf »Aus« gestellt werden müssen.

Als Dateiformat empfehle ich wärmstens das RAW-Format in der höchsten Auflösung und Qualität. Gegenüber dem JPG-Format bietet es die weitaus größeren Reserven für die später nötige Bildbearbeitung. Um schon bei der Bildrückschau eine konsistente Farbdarstellung zu erzielen, kann der Weißabgleich auf »Tageslicht« (Symbol »Sonne«) gestellt werden. Er lässt sich aber bei der Entwicklung der RAW-Dateien im Nachhinein nach Belieben justieren.

Alle Einstellungen, die mit einer Rauschunterdrückung zusammenhängen, schalte ich ab, da sie oft zu einem irreversiblen Datenverlust führen. Der Einfluss des Bildrauschens lässt sich im Rahmen einer späteren Bildbearbeitung besser und gezielter steuern. Zudem achte ich darauf, dass Datum und Uhrzeit der Kamera stimmen, um im Fall besonderer Ereignisse exakt nachvollziehen zu können, wann sie eintraten. Abgesehen von den bislang geschilderten technischen Aspekten gilt es, sich auf schwierige Bedingungen während der Reise oder am Zielort einzustellen.

Wind und Kälte

Kräftiger Wind kann eine Kamera samt Stativ während der Belichtung erschüttern und so zu unscharfen Aufnahmen führen. Daher sollten alle Klemmschrauben am Stativ fest angezogen werden. Wenn möglich, ist ein windgeschützter Ort zu bevorzugen. Im Notfall würde ich darauf verzichten, die Stativbeine und vor allem die Mittelsäule auszuziehen. Vergrößert man den Spreizwinkel der Stativbeine, gewinnt man zusätzlich Stabilität – ebenso, wenn man die Stativbeine in Steine »einmauert« oder an den Haken der Mittelsäule zusätzliches Gewicht befestigt. Zu guter Letzt kann man versuchen, mit seinem eigenen Körper der Kamera etwas Windschatten zu spenden.

Bei vielen Kameras werden in den technischen Daten als untere Temperaturgrenze null Grad Celsius genannt. Das mag an der Küste Norwegens, bedingt durch den warmen Golfstrom, noch realistisch sein. Im kontinentalen Inland, etwa in Finnisch-Lappland, sind jedoch Temperaturen zwischen minus 20 Grad und minus 30 Grad Celsius zu erwarten, mitunter wird es auch minus 40 Grad Celsius oder kälter. Die meisten Kameras verkraften auch dies erstaunlich gut, sofern man einige Regeln beachtet.

Die Ersatzakkus werden am besten in einer von der Körperwärme verwöhnten Tasche aufbewahrt. Der in der Kamera befindliche Akku bleibt hingegen bei Laune, wenn man die Kamera regelmäßig auslöst. Hierbei wird dem Akku Spannung entnommen, wodurch er sich selbst erwärmt. Vorsicht ist beim Ausatmen geboten, denn die Atemluft gefriert sofort, was bei der Frontlinse des Objektivs verheerende Folgen hätte. Während sich ein zugefrorenes Kameradisplay oder Okular mit dem Handschuh einfach wieder abwischen lässt, ist eine Reinigung der Frontlinse vor Ort nicht machbar: Nach dem Abwischen, würde die Linse sofort wieder vereisen – somit bliebe nur ein Objektivwechsel übrig.

Manche Funktionen der Kamera können bei sehr niedrigen Temperaturen verzögert sein, etwa die Darstellung auf dem Display. Stativbeine und Kugelköpfe können festfrieren und lassen sich dann nicht mehr verstellen. Und selbst die eigenen intellektuellen Leistungen können nachlassen, was Fehler bei den Einstellungen provozieren kann.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr droht beim Verbringen der ausgekühlten Kamera-Ausrüstung ins Warme: Trifft man keine Vorsichtmaßnahmen, bildet sich Kondenswasser auf und im Kameragehäuse sowie auf dem Objektiv. Ein von innen beschlagenes Objektiv ist möglicherweise für mehrere Tage unbrauchbar! Um dies zu vermeiden, muss die Ausrüstung möglichst langsam erwärmt werden. Am besten belässt man sie in einer dichten Tasche, stellt diese nicht in die Nähe einer Heizung und wartet mit dem Öffnen der Tasche bis zum nächsten Tag. Wahlweise kann die Ausrüstung noch im Freien in luftdicht verschließbare Plastikbeutel gepackt werden, so dass allenfalls die im Beutel enthaltene Luftfeuchtigkeit kondensiert. Beim Wechsel vom Warmen ins Kalte besteht keine Gefahr.

Unterwegs mit Schiff und Flugzeug

Beliebt sind Schiffsreisen, die in Nordlichtregionen führen, beispielsweise mit Hurtigruten entlang der norwegischen Küste. Wird das Polarlicht während der Fahrt sichtbar, bleibt nur zu hoffen, dass sich der Seegang währenddessen in Grenzen hält. Dann lohnt sich der Versuch, einen Platz für sich und sein Stativ an Deck zu ergattern. Wegen der Eigenbewegungen und dem Schwanken des Schiffs sollte auf möglichst kurze Belichtungszeiten Wert gelegt werden, idealerweise eine Sekunde oder kürzer. Um dieses Ziel zu erreichen, muss man die persönliche Schmerzgrenze bei der Wahl der maximalen ISO-Empfindlichkeit unter Umständen nach oben verschieben. Die besten Aufnahmen gelingen am Umkehrpunkt der Wankbewegungen. Möglichst viele Fotos sollten aufgenommen werden, das vergrößert die Chance auf ein wirklich scharfes Bild (siehe »Auf See und in der Luft«). Ein vorhandener Bildstabilisator darf in diesem Fall aktiviert bleiben.

Eine noch größere Herausforderung als das Fotografieren vom fahrenden Schiff stellen Polarlichtaufnahmen an Bord eines Verkehrsflugzeugs dar. Ein gebuchter Fensterplatz garantiert weder eine saubere noch eine unverkratzte Scheibe. Des Weiteren verursachen die doppelverglasten Scheiben sehr oft Reflexionen der Kabi nenbeleuchtung, die das Bild ruinieren können. Möglichst kurze Belichtungszeiten sind durch die Eigenbewegungen des Flugzeugs wiederum Pflicht. Die Frontlinse des Objektivs sollte dem Fenster so nahe wie möglich sein, ohne es jedoch zu berühren, damit keine Vibrationen auf die Kamera übertragen werden.

Reflexe lassen sich nur dann zuverlässig verhindern, wenn der Raum hinter der Kamera um das gesamte Fenster herum lichtdicht abschottet ist. Vorkehrungen dieser Art sind keineswegs einfach zu realisieren, da die Bewegungsfreiheit im Flugzeug sehr eingeschränkt ist. Zum Abdunkeln eignet sich beispielsweise ein Schal, ein Hut oder eine Jacke. Anschließend werden sozusagen im Blindflug – weil man nicht mehr durch den Sucher der Kamera hindurchschauen kann – möglichst viele Bilder aufgenommen, in der Hoffnung, dass einige Glückstreffer darunter sind. Da sich die Reiseflughöhe oberhalb der Bewölkung, aber unterhalb der Polarlichter befindet, stehen die Sichtchancen gar nicht so schlecht, sofern der Flug bei Nacht über die entsprechenden Breitengrade führt.

Nach den Aufnahmen: Die Bildbearbeitung

Nur eine geeignete Aufbereitung holt aus den im RAW-Format gespeicherten Bilddaten das bestmögliche Ergebnis heraus. Eine große Bedeutung kommt dabei den Einstellungen im RAW-Konverter zu, also jener Software, die aus den RAW-Daten ein Bild erzeugt. Diese Software liefert der Hersteller mit der Kamera aus, jedoch können auch Produkte von Drittanbietern zum Einsatz kommen, etwa das Modul Adobe Camera Raw, das Bestandteil der Bildbearbeitungsprogramme Photoshop (auch der günstigen Version Photoshop Elements) und Lightroom ist.

Datenformate im Vergleich

Dieses Bildpaar lässt die Überlegenheit des RAW-Formats (rechts) gegen über dem JPG-Format (links) deutlich erkennen. Wer Polarlichtaufnahmen nur im JPG-Format erstellt, verschenkt ein enormes Potenzial.

Schritt 1: Die erste Handlung, die ich im RAW-Konverter vornehme, ist die Korrektur der Abbildungsfehler des Objektivs. Bei hinterlegtem Korrekturprofil sind das zwei Mausklicks, dann ist zumindest die Vignettierung, also die Abdunklung in den Ecken des Bildes, behoben.

Schritt 2: Nun überprüfe und korrigiere ich gegebenenfalls den Weißabgleich. Eventuell ist noch eine geringe Justage der »Belichtung« fällig. Und wenn der Dynamik umfang des Sensors bis zur Grenze des physikalisch Möglichen ausgereizt werden muss, reduziere ich selektiv die »Lichter« bei gleichzeitiger, selektiver Anhebung der »Tiefen«. Spätestens nach diesem Bearbeitungsschritt wird die Überlegenheit des RAW-Formats deutlich, denn es lässt Motivdetails erkennen, die im Format JPG unwiderruflich verloren gewesen wären (siehe »Datenformate im Vergleich«).

Schritt 3: Auf die im RAW-Format standardmäßig eingestellte Nachschärfung verzichte ich, um die Natürlichkeit der Sterndarstellung zu verbessern. Je nachdem, mit welchen Parametern das Foto aufgenommen wurde, wähle ich noch eine moderate Einstellung zur Unterdrückung des Bildrauschens, wobei aber gerade bei diesem Schritt nicht über das Ziel hinausgeschossen werden darf.

Schritt 4: Mit geringen Feinjustagen hinsichtlich Kontrast und Gradation schließe ich die Bildaufbereitung ab. Die Früchte meiner Arbeit speichere ich dann in einem verlustfreien Datenformat, etwa als TIF.

Lebendiges Polarlicht: Zeitraffer- und Echtzeitvideos

Aus vielen Einzelfotos lassen sich eindrucksvolle kurze Zeitrafferfilme erzeugen, die das Polarlicht in Bewegung zeigen. Dazu werden alle Einstellungen der Kamera – auch der Weißabgleich – manuell durchgeführt, und auf Automatiken aller Art wird verzichtet. Anschließend stellt man die Belichtungsparameter genauso ein, wie sie zur Erzeugung eines Einzelbildes erforderlich wären – jedoch wird die Kame ra in den »Serienbildmodus« versetzt und der Auslöser des Kabelauslösers verriegelt. Die Kamera nimmt nun so lange Bilder auf, bis die Serie manuell beendet wird oder der Akku erschöpft oder die Speicherkarte voll ist. Die Erzeugung des Zeitraffervideos aus den einzelnen Bildern geschieht später mit geeigneter Software. Für eine flüssige Darstellung werden mindestens 18 Bilder pro Sekunde benötigt. Belichtet man jedes Einzelbild der Serie vier Sekunden lang, so entsteht aus 72 rea len Sekunden eine einsekündige Video sequenz.

Erhöhte Anforderungen gelten beim kontinuierlichen Filmen von bewegten Polarlichtern in Echtzeit, denn dies gelingt nur mit hochspezialisierten Geräten. Handelsübliche Videokameras für den Amateurbedarf versprechen hierbei nur wenig Aussicht auf Erfolg. Bei der geforder ten Rate von 18 Bildern pro Sekun de bleibt nur 1/18 Sekunde Belichtungszeit pro Bild. Um mit dieser kurzen Belichtungszeit das Polarlicht zu erfassen, benötigt man eine hochempfindliche Kamera, ein sehr lichtstarkes Objektiv und ein helles Polarlicht.

Wichtig: Handgriffe üben!

Wenn am Himmel die ersten Polarlichter lodern, ist es zu spät, in der Bedienungsanleitung der Kamera nach Einstellmöglichkeiten zu suchen. Ich rate daher zu ausgiebigen Trockenübungen, die Sie in einer von Mondlicht erhellten Landschaft oder sogar in einem weitgehend abgedunkelten Zimmer absolvieren können. Die folgende Checkliste mag hierbei als Leitfaden dienen:

■ Manuelle Belichtung (»M«)

■ Verstellung von Zeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit

Histogramm im Display

Die richtige Belichtung kontrolliert man anhand der Häufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte im Bild. Oben eine unterbelichtete Aufnahme: Die Verteilung schlägt am linken Rand an; rechts verbleibt noch viel Freiraum. Das untere Bild ist besser belichtet: Die Verteilung erstreckt sich über die gesamte Breite, und der Anschlag links ist nicht ganz so dramatisch.

■ Manuelle Scharfstellung (MF)

■ Aktivierung von »Live-View« ■ 

■ Bestmögliche Bildqualität (Datenformat RAW) ■ 

■ Weißabgleich auf »Tageslicht«

■ Betrieb auf einem Stativ mit Kabelauslöser (Quer-und Hochformat)

■ Abschalten des Bildstabilisators

Vom Testmotiv sollte ein scharfes, rauscharmes Foto aufgenommen werden. Da das Kameradisplay die Bilder oft zu hell darstellt, besteht die Gefahr, die Belichtungszeit zu kurz zu wählen. Die sicherste Hilfestellung zur Beurteilung bietet die Häufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte (siehe »Histogramm im Display«).

Ebenso sollten das manuelle Fokussieren und das Einstellen des passenden ISO-Werts nach etwas Übung leicht von der Hand gehen. Entsprechende Vorbereitungen zahlen sich aus, wenn es darauf ankommt, die Einstellungen der Kamera dem wechselnden Polarlicht anzupassen – und mit gelungenen Aufnahmen ein persönliches Souvenir von der Reise mit nach Hause zu nehmen.

STEFAN SEIP lebt in Stuttgart und erlangte mit seinen Fotografien ein internationales Renommee. Seine Motive sucht und findet er auf der ganzen Welt. Ende 2021 erschien im Kosmos Verlag sein Buch »Jenseits des Horizonts«, das sich mit der Polarlichtfotografie befasst.

Unter www.photomeeting.de ist seine Homepage zu finden.

Literaturhinweise

Gerstheimer, R.: Farbreigen am Himmel – aktive Sonne und Polarlichter. Sterne und Weltraum 10/2011, S. 74 – 77

Hunnekuhl, M.: Wie der Sonnenwind weht. Teil 1: Sterne und Weltraum 2/2014, S. 74 – 77; Teil 2: Sterne und Weltraum 3/2014, S. 70 – 79

Hunnekuhl, M.: Mythos Polarlicht.

Delius Klasing, Bielefeld 2016

Oden, P. M.: Mondfotografie mit dem Smartphone. Sterne und Weltraum 7/2019, S. 80 – 85

Schröder, K.-P.: Die trügerische Ruhe der Sonne. Sterne und Weltraum 3/2020, S. 38 – 47

Seip, S.: Jenseits des Horizonts. Die Welt über unseren Köpfen. Franckh-Kosmos, Stuttgart 2021

Wurzel, R.: Der Sturm der Aurora Borealis. Sterne und Weltraum 10/2013, S. 70 – 77