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Titel-CD › highlights of Reference Recordings Part one: REIHENWEISE REFERENZEN


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Audio - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 06.12.2019

Das US-Label Reference Recordings – gerade für elf Grammys nominiert – genießt unter Audiophilen einen exzellenten Ruf. Die AUDIO-CD versammelt eine wohlklingende Auswahl aktueller und legendärer Titel, darunter etliche Bekannte aus unzähligen Hörtests.


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Bildquelle: Audio, Ausgabe 1/2020

1. MIKE GARSON SPACE ODDITY

(aus dem Album „The Bowie Variations“, CD Reference Recordings RR 123, 2011) Der amerikanische Pianist Mike Garson nahm Pop-Superstar David Bowie beim Wort. Der hatte einst postuliert: „Einen guten Song erkennt man daran, dass er er auch gut klingt, wenn man ihn alleine auf dem Klavier spielt.“ Garson, der mit Bowie in den ...

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... 1970ern schon auf Tour und im Studio war, spielte 2010 zehn Songs des britischen Meisters auf dem Yamaha Disklavier ein. Die „Space Oddity“ tatsächlich zwei Mal, der zweite Take ist ein Bonustrack auf dem CD-Album „The Bowie Variations“. Wir haben den ersten ausgesucht. Bowies erster wirklicher Hit vom im Weltraum verlorenen „Major Tom“ erklingt hier leicht verrätselt, aber gut erkennbar. Erkennbar ein guter Song – Garson tut ihm keine Gewalt an, so muss das sein. Bowie selbst kommentierte gentlemanlike: „Whatever Mike lends his hands to invariably becomes something magical.“

2. BLAZING REDHEADS

TRIBUTE TO DOLLAR BRAND (aus dem Album „Jazz Kaleidoscope“, CD RR 910, 2010) Nach dem Weltraum-Trip landen wir in der Karibik. Die Blazing Redheads veröffentlichten 1991 „Crazed Women“, ein Album voller heißer Rhythmen, gerne auch mal aus Funk, Blues und Soul. Die vier Frauen Donna Viscuso (Holzblasinstrumente), Klaudia Promessi (Saxofone), Danielle Dowers (Drums) und Michaelle Goerlitz (Percussion) eröffneten das für Reference Recordings eingespielte Top-Album (RR-41) mit dem gutgelaunt- kubanischen „Tribute To Dollar Brand“. Die flotte Nummer lief in AUDIO- Hörtests immer, wenn Impulse zu bewältigen waren. RR nahm den Titel zu Recht auf seinen ersten Jazz-Sampler. Das Original gibt es noch als LP.

REINALDO BRAHN


3. REINALDO BRAHN

POE O PÉ NA ESTR ADA (aus dem Album „Brasileiro Soul“ CD RR-124, 2011) Es geht noch weiter südlich nach Belo Horizonte in Brasilien, in die Heimat von Bossa und Samba. Der Singer-Songwriter Reinaldo Brahn hat diese Rhythmen und melodische Melancholie mit leichten Funk-Aromen und Jazz-Ingredienzien zu einem schmackhaften Cocktail vermischt. In „Poe O Pé Na Estrada“ lässt er seinen Bassisten Steve Kim mal richtig von der Leine – und der zaubert auf seinem Fretless Bass in bester Jaco- Pastorius-Manier zusammen mit Brahns akustischer Gitarre ein Feuerwerk. Percussionist Jim Brock fungierte auch als Produzent, RR-Koryphäe „Professor“ Keith O. Johnson fuhr zusammen mit Mark Williams die Aufnahme.

4. DOUG MACLEOD

RIDGE RUNNER (aus dem Album „Exactly Like This“, CD RR-135, 2015) RR-Mitbegründer Keith de Osma Johnson ist ein technisches Genie, das auf vielen Feldern Meisterleistungen vollbrachte. Den Roots-Blueser Doug Mac- Leod und seine Mitstreiter Denny Croy (Bass) und Jimi Bott (Drums) nahm er live im Studio mit einer ausgeklügelten Mikrofonierung auf. Die Produktion aus dem Studio „Skywalker Sound“ in Kalifornien kommt ohne spektakuläre Effekte aus, überragt den akustischen Einheitsbrei in Sachen Präsenz und Dynamik aber um Längen. Der gutgelaunte, leicht jazzige Track „Ridge Runner“ kommt als Instrumental ohne Gesang aus, hält aber die Spannung über die gesamte Dauer hoch.

FIONA BOYES


5. FIONA BOYES

ONE RULE FOR YOU (aus dem Album „Professin‘ The Blues“, CD RR-140, 2016) Denny Croy, Jimi Bott und vor allem Keith O. Johnson mischten auch mit bei dem fantastischen Album „Professin’ The Blues“, mit dem die australische (!) Sängerin und Gitarristin Fiona Boyes genau das bewies. Kein Glitzer-Glamour- Girl, sondern eine raukehlige, tief emotionale Sängerin und Gitarristin, die es textlich, musikalisch und aufnahmetechnisch ungeschminkt-ungekünstelt mag. „One Rule For You“ formuliert sie mit einer National Reso-Phonic Gitarre, wie wir sie vom Cover des Dire-Straits-Klassiker „Brothers In Arms“ kennen. Der Metallkorpus und das spezielle Tuning sorgen für einen eigenartigen Sound. Die Stimme klingt fast greifb

6. CLARK TERRY

EASY DOES IT (aus dem Album „The Chicago Sessions“, CD RR 111, 2007) Der Trompeter und Flügelhornist Clark Terry traf sich jeweils im Dezember 1994 und 1995 mit der DePaul University Big Band in Chicago zu „Sessions“. Die schnitt Keith O. Johnson in der großen Konzerthalle der Universität jeweils mit, die weiträumigen Aufnahmen wurden 1995 als „Big Band Basie“ (RR 63) und 1996 als „Clark Terry Express“ (RR 73) veröffentlicht. Die Highlights kompilierte Reference Recordings zu den „Chicago Sessions“. Die David-Slonaker-Nummer „Easy Does It“ lebt vom dynamischen Kontrast der Kleingruppe zur vollen Band. Die Solo-Posaune bläst Troy Anderson, den Bass zupft Sharay Reed.

7. HALVORSEN/FENNELL

ENTRY MARCH OFT HE BOJARS (aus dem Album „Fennell Favorites“, CD RR-43, 1991) Weiter geht es mit der zuweilen wirklich unfassbar hohen Brassband-Kultur made in USA. Dirigent Frederick Fennell hatte sich schon als Gründer des Eastman Wind Ensemble einen wohlklingenden Namen gemacht (22 Alben für Mercury Living Presence), bevor er mit der Dallas Wind Symphony sein erstes Album für Reference Recordings aufnahm. Natürlich gefahren von Keith O. Johnson und produziert von RR-Mitgründer J. Tamblyn Henderson jr., als Executive Producer fungierte die dritte Gründerin Marcia Martin. Die Scheibe hielt sofort Einzug in die Hörraume der HiFi-Magazine weltweit, bei AUDIO lief der „Entry March Of The Bojars“ in Heavy Rotation.

8. JOHN MACKEY FANFARE FOR FULL FATHOM FIRE (aus dem Album „Asphalt Cocktail“, CD RR-144, 2019)

Fast drei Jahrzehnte später zählen die Dallas Winds noch immer zur Weltspitze, inzwischen unter ihrem Dirigenten Jerry Junkin. Sie spielten auf ihrer aktuellen CD Musik des amerikanischen Komponisten John Mackey aus New Philadelphia, Ohio, ein. Die „Fanfare For Full Fathom Five“ (Titel entlehnt aus Shakespeares „Der Sturm“) gab ein Konsortium aus neun Universitäten in Auftrag, wohl um die Fähigkeiten der Uni-Bands auszutesten. Das unglaublich dynamische Stück ist ein echter Kracher und dürfte – bitte Vorsicht mit dem Lautstärkeregler – Endstufen und Lautsprecher bis an ihre Grenzen bringen.

DIRIGENT MANFRED HONECK MIT DEM PITTSBURGH SYMP HONY ORCHESTRA


9. Ludwig van Beethoven SINFONIE NR. 5, 1. SATZ (aus dem Album „Symphony No 5, No 7“; Pittsbugh SO, Manfred Honeck; SACD FR-718, 2015)


Zum Jubiläumsjahr 2020 ist der vor 250 Jahren geborene Ludwig van Beethoven (1770–1827) Pflicht. Am besten gleich mit dem wohl berühmtesten symphonischen Motiv der Welt: drei Achtel und eine Halbe, die seine Fünfte so markant eröffnen. Der österreichische Dirigent Manfred Honeck hat in Pittsburgh eine dynamisch ungeheuer fein austarierte, energiegeladene Einspielung bei RR vorgelegt. Bevor wir zu viel hineingeheimnissen in das Motiv, halten wir es mit Dirigenten-Legende Arturo Toscanini: „Hier klopft kein Schicksal an die Tür, hier steht Allegro con Brio.“

10. PETER TSCHAIKO WSKY Sinfonie Nr. 6, 3. Satz (aus dem Album „Tschaikowsky Symphony No. 6“ u.a.; Pittsburgh SO, Manfred Honeck, SACD FR-720, 2016) Noch einmal das glänzende Pittsburgh Symphony Orchestra, noch einmal der hochverständige Dirigent Manfred Honeck (der die Liner Notes selbst schrieb), noch einmal volle sinfonische Energie. Diesmal mit dem „Allegro Molto Vivace“ aus der letzten Sinfonie von Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893). Auch wenn hier Keith O. Johnson nicht (mehr) an den Reglern saß, glänzt die Aufnahme aus der Heinz Hall for the Performing Arts dennoch mit dynamischer Wucht und – auch in Mehrkanal – faszinierender Räumlichkeit. Verantwortlich zeichnet das Soundmirror-Team aus Boston.

CELLOGRUPPE DES PITTSBURG SYMPHONY ORCHESTRA


11. Ottorino Respighi Kirchenfenster, S. Gregorio Magno (aus dem Album „Respighi: Church Windows, Poema Autunnale“, CD RR-15, 1985)

Noch aus seligen Analogzeiten stammt diese legendäre Produktion. Keith O. Johnson nahm sie am 16. Oktober 1983 mit selbst modifizierten Bandmaschinen und Mischpulten im kalifornischen Santa Ana auf. Das Pacific Symphony Orchestra unter Keith Clark spielte die „Vier Symphonischen Impressionen“, in denen der italienische Spätestromantiker Ottorino Respighi (1879–1936) „Vetrate de Chiesa“ (Kirchenfenster) klangmalte. Gewaltige orchestrale Klangmassen, verstärkt noch durch eine majestätische Orgel, walkten in unzähligen Hörtests die Lautsprechermembranen durch.

12. SERGEJ PROKOFJEW LIEUTENANT KIJÉ SUITE, RO MANCE

aus dem Album „Alexander Nevsky, Lieutenant Kijé Suite“; SACD FR-735, 2019) Sergei Prokofjew (1891–1953) war ein unglaublich vielseitiger Komponist. So schrieb er auch den Soundtrack zum Film „Lieutenant Kijé“, der 1934 die russische Bürokratie satirisch aufs Korn nahm. Später destillierte er daraus eine knapp 20-minütige Suite, die einige seiner prägnantesten und bekanntesten Melodien vorstellt. Die auch Popmusiker gerne zitierten, so Sting, der das seelenvolle Thema der „Romance“ für seinen Song „Russians“ borgte. Die Utah Symphony unter Thierry Fischer hat unter der Klangregie von Soundmirror eine farblich differenzierte Aufnahme vorgelegt, die auf SACD noch gewinnt.

„PROFESSO R“ KEITH O. JOHNSO N BEIM MIKROFONJUSTIEREN


13. J.S. Bach Air On A G String from BWV 1068

(aus dem Album „Virgil Fox: The Bach Gamut“, CD RR 107, 2006) Wo wir bei Pop-Zitaten sind: Generationen von Journalisten schrieben die Mär (ab), dass Procol Harum ihren Hit „A Whiter Shade Of Pale“ einer Bach-Kantate entliehen hätten. Falsch: Es war das „Air“ aus der dritten Orchestersuite, BWV 1068. Das Stück von Johann Sebastian Bach (1685–1750) hat August Wilhelm 1871 für die Violine auf deren G-Saite übertragen, weswegen es die Angelsachsen als „Air On A G String“ schätzen. Der Organist Virgil Fox hat es 1976 in der St. Mary’s Cathedral in San Francisco gespielt, wo der junge Keith O. Johnson mitschnitt – und später die Bänder für CD remixte.

NAD M10

Der M10 aus der Serie NAD Masters repräsentiert zweifelsfrei die digitale HiFi-Zukunft. Das nur gut 20 cm breite Gerät bietet echte High-End- Klangqualität. Mehrere analoge und digitale Anschlüsse, darunter ein HDMI-ARC-Eingang für Fernsehton, ermöglichen die Wiedergabe zahlreicher Audioquellen. Über das integrierte BluOS-Modul lässt sich der M10 sogar ins heimische LANoder WLAN-Netzwerk einbinden.

NAD M17 V

Der M17 v2 ist die technisch anspruchsvollste Komponente in der Masters-Serie. Der Surround-Vorverstärker verarbeitet 11.1 Kanäle und unterstützt sämtliche gängigen Mehrkanal- Tonformate inklusive Dolby Atmos, DTS-HD Master Audio und Dolby True HD. Im exklusiven Modus NAD EARS werden Stereosignale für eine Surround- Wiedergabe aufbereitet. Die Dirac-Live-Raumkorrektur passt die Wiedergabe an die räumlichen Gegebenheiten an. Das zum Lieferumfang gehörende BluOSUpgrade- Kit bindet den M17 v2 in ein LAN/WLAN- oder Multiroom- Netzwerk ein.

NAD M50.2

Der Musicplayer M50.2 ist ein Hybrid aus den Modellen M50 und M52. Ein CD-Spieler ermöglicht das Hören und Rippen von CDs. Die Musikdaten werden auf einer der beiden integrierten 2-Terabyte-Festplatten gespeichert. Auf der zweiten befindet sich ein stets aktuell gespiegeltes Backup. Externe Signale werden über einen der vielen Eingänge, Bluetooth aptX, LAN oder WLAN (BluOS) verarbeitet.

NAD M32

Mit dem M32 definiert NAD die Gerätegattung „Vollverstärker“ von Grund auf neu. Das Gerät verfügt über extrem leistungsstarke Endstufen, die mit einer Dauer- und Impulsleistung von 2 x 180 Watt bzw. 2 x 400 Watt jeden Lautsprecher antreiben. Der NAD M32 ist dank seiner zahlreichen analogen und digitalen Anschlüsse und der drei Steckplätze für MDC-Module zudem für alle derzeitigen und zukünftigen Medien und Datenformate gewappnet.

NAD M12

Der zukunftssichere M12 ist eine Kombination aus Vorverstärker und D/A-Wandler mit audiophilen Extras. Ein 24 Bit/192 kHz-USB-Eingang steht für externe Datenspeicher bereit. Symmetrische XLR- und klassische Cinch-Eingänge für analoge Audioquellen, AES/EBU-, koaxiale und optische Eingänge für ihre digitale Pendants. HDMI und BluOS lassen sich per Modul jederzeit nachrüsten.

NAD M22 V2 / M27

Die beiden Stereo- und Mehrkanal- Endstufen ergänzen die Masters- Serie von NAD perfekt. Die M22 V2 ist mit einer Dauerleistung von 2 x 300 Watt die leistungsfähigste NAD-Stereo-Endstufe. Für Impulsspitzen mobilisiert sie dank der NAD-exklusiven Technologie PowerDriveTM bis zu 2 x 1000 Watt an 2 Ohm. Mit einer Dauerleistung von 7 x 180 W realisiert die M27 mühelos ein absolut realistisches Surround-Kinoerlebnis. Der Powerblock verfügt sowohl über symmetrische XLR- als auch über vergoldete Cinch-Eingänge und hochwertige Anschlussklemmen für die Lautsprecherkabe