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Titel-CD Musik: Feinste Auslese


Stereoplay - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 05.04.2019

Die Reference Sound Edition von in-akustik bietet erlesene Musik in feinstem Mastering auf hochwertigen CDs.stereoplay sammelte elf Songperlen und reihte sie in den Bauer Studios auf.


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Bildquelle: Stereoplay, Ausgabe 5/2019

Mehr Möglichkeiten: Röhren-Kompressor von Manley und Equalizer Lisa von Tomo Audiolabs für die analoge Bearbeitung


Eine Tonaufnahme sollte der Mastering-Ingenieur erst einmal als ein Kunstwerk respektieren, an dem viele mitgearbeitet haben“, bringt Adrian von Ripka seine Philosophie auf den Punkt. Von Ripka ist Tonmeister, der schon für etliche audiophile Produktionen verantwortlich zeichnete, aber auch Konzertserien für ...

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Eine Tonaufnahme sollte der Mastering-Ingenieur erst einmal als ein Kunstwerk respektieren, an dem viele mitgearbeitet haben“, bringt Adrian von Ripka seine Philosophie auf den Punkt. Von Ripka ist Tonmeister, der schon für etliche audiophile Produktionen verantwortlich zeichnete, aber auch Konzertserien für Radiosender wie den SWR produzierte und nicht zuletzt viele der legendären „Highlights“-CDs für diestereoplay in den 80ern und 90ern masterte. So nebenbei erfreut er sich der Wertschätzung von internationalen Großmeistern wie Produzenten-Legende Quincy Jones.

01 Otis Taylor Peggy Lee

CD: Great Men Of Song
Länge: 04:18

Dieser „Great Man Of Song“ geht mittlerweile ins 70. Lebensjahr. Deshalb gebührt Otis Taylor die Ehre des Start-Titels. „Peggy Lee“ zählt aber auch zu den stärksten Titeln des Trance Bluesers, wie der Afroamerikaner seinen Stil nennt. Ursprünglich erschien die Nummer auf seinem 2015er-Album „Hey Joe Opus Red Meat“, seinem 13. Klar steht die heisere Stimme des Altmeisters im Vordergrund, doch hat auch die Instrumentierung eine Menge interessante Details zu bieten. Das Banjo links und die akustische Solo-Gitarre rechts, das unprätentiöse Schlagzeug mit sehr markant herausgearbeiteter Bassdrum, dazu die dezenten weiblichen Background Vocals.

02 Lisa Doby Hold On

CD: Great Voices Vol. 2
Länge: 03:18

Diese Stimme geht doch auch gleich unter die Haut, oder? Definitv eine Great Voice. Lisa Doby stammt aus South Carolina in den USA, wo sie ihre musikalische Früherziehung wie so viele große Afroamerikanerinnen im Kirchenchor genoss. Heute lebt Doby im Elsass. 2006 begann sie ihre Solokarriere, zunächst mit der Verschmelzung von Jazz und Blues. Dass sie auch eine zauberhafte Pop-Interpretin ist, zeigte sie 2009 auf ihrem Album „Who We Are“, von dem das selbst geschriebene „Hold On“ stammt. Dank RESO können wir das ausdrucksstarke, leicht nasale Timbre ihrer Stimme samt atmosphärischem Chor sowie die akkurate Band noch mehr genießen.

03 Eric Andersen She Walks In Beauty

CD: Great Voices Vol. 3
Länge: 03:12

Eric Andersen, geboren 1943 in Pittsburgh, hält seit Jahrzehnten wacker die Fahne des nordamerikanischen Folk hoch. Ausgestattet mit einer wahrhaftigen Great Voice, in der sich die Unmittelbarkeit eines Woody Guthrie mit der abgründigen Tiefe eines Leonard Cohen und der Poesie eines Bob Dylan mischt. Für sein Album „Mingle With The Universe“ ließ er sich 2017 vom englischen Erzromantiker Lord Byron und dessen Schriften inspirieren. Die zarte Instrumentierung mit Klavier, Gitarre, Violine und zurückhaltender Rhythmusgruppe unterstreicht die magische Wirkung von „She Walks In Beauty“ noch – die Stimme gewinnt im RESO noch an Magie.

04 Miller Anderson By The Light

CD: Great Voices Vol. 1
Länge: 04:22

Auch Miller Anderson zählt zu den Veteranen. Der gebürtige Schotte spielte und sang tatsächlich mit der Keef Hartley Band schon beim legendären Woodstock Festival anno 1969. Zahlreichen Bands lieh er seitdem sein charakteristisches Gitarrenspiel und sein Organ mit dem Timbre irgendwo zwischen Bruce Cockburn, dem jungen Mark Knopfler und Frankie Miller. Stilistisch blieb er immer dem Blues und Bluesrock verhaftet, erwies sich gar nicht als „Chameleon“, wie der Titel des Solo-Albums von 2008 suggerieren könnte. „By The Light“ zieht in den Bann mit knackig abgemischter und prägnant remasterter Band plus coolem Xylophon.

Der freie Tonmeister arbeitet noch immer gerne und viel in und mit den Bauer Studios, nach wie vor eine erste Adresse für Wohlklänge aller Art. Dort wurde auch RESO entwickelt, das REference SOund Mastering, mit dem die Reference Sound Edition von in-akustik klanglich optimiert wird.

Die Edition
Die Serie hat in-akustiks langjähriger Musikchef Bernhard Rössle ins Leben gerufen. Sie umfasst inzwischen acht CDs, sieben davon masterte Bauer-Urgestein Johannes Wohlleben, der auch schon etlichestereoplay -Covermount-(Titel-)CDs in den letzten Jahren tontechnisch betreut hat. Die achte, „Great Voices Volume 3“ veredelte Adrian von Ripka, mit dem der Autor dann auch diese Perlenauslese aus der Reference Sound Edition in den Bauer Studios im schwäbischen Ludwigsburg überspielte. Das große Bild auf der linken Seite zeigt von Ripka in seinem Ele-02 04 ment: im Mastering Studio 2 inmitten eines imposanten Geräteparks.

Alle CDs der Reference Sound Edition kommen in hochwertigen Digipacks. Knappe deutsche und englische Texte informieren über das von unterschiedlichen Künstlern stammende Programm. Blues, Singer/Songwriter, Rock, Pop und eine Prise Jazz kompilieren jeweils das wohltönende Klangmenü, das unter programmatischen Titeln wie „Great Voices“,

Mehr Hörfreuden: Tonmeister Adrian von Ripka masterte eine RESO- und die stereoplay-CD.


„Great Cover Versions“ oder „Great Guitar Tunes“ auf die CD-Teller der audiophilen Gemeinde kommt. Apropos: Alle acht Teile der Edition gibt es auch auf exzellent gefertigten Doppel-LPs. Die schneidet Pauler Acoustics im Direct-Metal-Mastering-Verfahren DMM.

05 Friend’n’Fellow Clocks

CD: Great Voices Vol. 2
Länge: 04:09

Den Lesern vonstereoplay muss man das fantastische Duo Constanze Friend und Thomas Fellow nicht mehr näherbringen. Die wunderbare Sängerin und der sagenhaft versierte Gitarrist zählen mit zahlreichen Beiträgen zu Covermount-CDs und erst recht seit ihrem Auftritt für High End in Concert fast schon zur Familie. Frau Friend kann nicht nur Eigenkompositionen mit ihrer Great Voice zu großer Kunst mit kleiner Besetzung machen, sondern vermag auch fremde Mega-Hits mit neuer Emotion und Seele aufzuladen. So „Clocks“ von Coldplays Megaseller „A Rush Of Blood To The Head“. Stimme und Gitarre profitieren noch von RESO-Präzision.

06 Hans Theesink Sympathy For The Devil

CD: Great Cover Versions
Länge: 07:19

Sogar von einem der größten Songs der Rolling Stones kann man noch eine „Great Cover Version“ erschaffen. Zumindest wenn man ihr wie der Holländer Hans Theesink den eigenen unverwechselbaren Stempel aufdrückt. Mit seinem tiefgründelnden Bass führt er eindringlich und deutlich langsamer als 1968 Jagger & Co.in die Hölle von Jesus-Kreuzigung, Zaren-Mord, Blitzkrieg-Vernichtung und Kennedy-Killing. Zur begleitenden akustischen (Slide) Gitarre plus unbeirrbarem Footstomping gesellen sich im Laufe des Trips die Mundharmonika und eine sanft bohrende E-Gitarre, im RESO noch eindringlicher, wie der kleine „HuHuuh“-Chor am Ende.

07 Lizz Wright Grace

CD: Great Voices Vol. 3
Länge: 04:55

Eine ganz andere Wirkung erzielt natürlich der vielbeschäftigte Background-Chor, der den Titelsong zu Lizz Wrights 2017er-Album „Grace“ zusätzlich adelt. Für ihr sechstes Studioabum coverte die 1980 geborene Afroamerikanerin die Songs nicht nur von großen Kollegen, sondern auch von weniger berühmten wie Rose Cousins, die „Grace“ geschrieben hat. Lizz Wright macht daraus eine packende Pop-Ballade, die sie mit der ihr eigenen Great Voice voller Inbrunst darbringt. Der große Produzent Joe Henry schneiderte ein überwiegend akustisches Arrangement, das RESO in allen Details ausbreitet. Und da sind ja noch diese wunderbaren Chorgesänge.

08 Schenker/Barden Lost

CD: Great Voices Vol. 1
Länge: 03:48

Von der Pop-zur Rockballade. Für die hat der englische Sänger Gary Barden genau die richtige Röhre: sonor im Bariton, durchsetzungsfähig in der Höhe. Barden hat immer mal wieder mit dem deutschen Ausnahme-Gitarristen Michael Schenker zusammengearbeitet. Eine Zeitlang war er der Frontmann der Michael Schenker Group. Für „Gypsy Lady“ firmierten die beiden 2009 als Michael Schenker & Gary Barden, obwohl natürlich auch hier eine Band mit an Bord war – genretypisch im satten, akzeptabel komprimierten Powersound konserviert. „Lost“ bekommt so viel RESO-Kraft. Ein Jahr später gab es übrigens das Schenker/Barden Acoustic Project.

Gepresst wird auf 180 Gramm Virgin Vinyl.

Die Pressung
Aber auch die Silberscheiben erfreuen sich fertigungstechnischer Finesse. Alle acht RESOs erschienen bereits auf High Quality CDs, kurz HQCDs. Die Musik auf einer Compact Disc ist in Form von Pits (und Lands) gespeichert, die für die Einsen und Nullen der digitalen Sprache stehen. Die Laser-Optik muss diese Erhöhungen der Informationsschicht auslesen. Je sauberer die in rasender Geschwindigkeit unter der Linse durchsausenden Pits zu identifizieren sind, desto präziser wird das Musiksignal abgebildet, desto weniger muss die Fehlerkorrektur eingreifen und desto weniger muss der DAC – möglicherweise falsch – interpolieren.

Normalerweise presst ein „Stamper“-Negativ die Pits in eine Polykarbonatschicht, die mit Aluminium verspiegelt ist. HQCDs belassen es dabei, sorgen aber mit besser transparentem Kunststoff und besser reflektierenden Alu-Legierungen für präziseren Info-Fluss.

Für die „Ultimate High Quality CD“ UHQCD gingen die Hersteller nochmal ans Eingemachte. Sie platzieren zwischen dem nunmehr nur noch als Schutzschicht fungierenden Polykarbonat und dem Stamper eine Schicht aus weicherem Photopolymer. In das werden die Pits gegossen und im UVLicht ausgehärtet: mit deutlich klarerer Kante, wie unter dem Mikroskop zu sehen (siehe Grafik übernächste Seite).

Bei Redaktionsschluss gab es die „Great Voices Vol. 1“ und „Vol. 3“ bereits auf UHQCDs. Die klangen im Vergleich zu ihren „HQCD“-Schwestern noch etwas runder in den Höhen, eine Spur detailreicher.

Mehr gehörte Dynamik: Die Digital Audio Workstation Sequoia erlaubt die Darstellung des dynamischen Verlaufs nicht nur per Wellenform (oben), sondern auch mit einem speziellen Loundness Meter, das dem menschlichen Hörempfinden deutlich näherkommt (unten). So bekam Tonmeister von Ripka die Lautheit des Titels (obere Grafik Abschnitt links) sehr gut abgeglichen mit der des Titels dritter Abschnitt.

Das Mastering
Was schon was heißen will, denn das feine RESO-Mastering des Ausgangsmaterials sorgt ja schon für eine bei manchen Titeln sensationelle, bei anderen eher dezente Politur. „Optimized Spatial Representation“, „Improved Dynamics“ und „Enhanced Low Frequencies“ versprechen die Hüllen. Und die CDs halten es mit einer präziser gezeichneten Räumlichkeit, einer nicht mit tumbem Lautheits-Lifting erzielten, sondern als lebendiger empfundenen Dynamik und substanziellerem Bass.

09 Christy Baron Happy Together

CD: Great Women Of Song
Länge: 02:58

So lässig wie die in Pittsburgh aufgewachsene Christy Baron verbinden nur wenige Great Women Of Song Pop und Jazz. Die versierte Sängerin und Pianistin hatte Musik studiert, bevor sie sich auf die Ochsentour durch New Yorker Jazzclubs machte. Dort entdeckten sie die Verantwortlichen des legendären High-End-Labels Chesky Records, für das sie auch 2002 „Take This Journey“ aufnahm. Darauf findet sich eine herrlich „latinisierte“ Coverversion des alten Hits „Happy Together“ der Turtles. Die synkopierte Gitarre, die knackige Percussion und das Saxofon verteilen sich dank RESO gut ortbar im Raum, den die etwas voluminöser gezauberte Stimme ausfüllt.

10 Blues Company Albatros

CD: Great Guitar Tunes
Länge: 05:15

Schon seit den Tagen von Peter Greens Fleetwood Mac zählt „Albatros“ zu den Great Guitar Tunes. Das verträumte Thema über schwebenden Sounds und sanft punktiertem Rhythmus fordert jeden Rock-Gitarristen, sich einmal über ausgetretene Bluespfade zu erheben. Das macht Todor „Toscho“ Todorovic, seit Jahrzehnten Chef der Osnabrücker Blues Company, nur zu gerne. Zu schwellenden Becken-Klängen, zarten Akkorden der zweiten Gitarre lässt er seine Sechssaitige fliegen. Die Instrumental-Hymne auf den spannweitenstarken Seevogel stammt vom 2013er-Album „X-Ray Blues“. Hier bekommt sie dank RESO noch mehr Weite.

11 Thomas Siffling Trio Hallelujah

CD: Reference Sound Check
Länge: 05:10

Und auch so kann man einen absoluten Klassiker covern: Der studierte Jazz-Trompeter Thomas Siffling hat sich Leonard Cohens großen Song „Hallelujah“ vorgeknöpft, der in seinem poetischen Text unnachahmlich Religion(skritik) und Liebe(sleid) verbindet. Siffling verzichtet, bevor er sich mit Nachahmung blamiert, ganz auf Gesang und überlässt seiner Trompete die Leitstimme, nur begleitet von Drums und E-Bass. Das hat was. Die Aufnahmetechnik ist nah dran am Solisten und nimmt so alle „Nebengeräusche“ seiner Tongebung mit. Weil RESO auch die Begleitung konturenscharf herausmeißelt, wird „Hallelujah“ zur detailreichen Klangskulptur.

Dazu steht ein unfassbares Arsenal an digitalen und auch analogen Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung. Das aber – siehe von Ripkas Eingangs-Statement – die Bearbeiter stets zurückhaltend und nie verfälschend einsetzen. Das Original wird nicht verschlimmbessert wie bei so vielen Remasterings. Wohlleben und von Ripka behandeln Dynamik, Frequenzbalance, Dichte, Panorama, Einschwingvorgänge (Transienten-Design) und natürlich die absolute Tonhöhe mit dem gebotenen Respekt und dem nötigen Fingerspitzengefühl. Nur manchmal, wenn es denn opportun erscheint, streut von Ripka noch ein wenig „analogen Sternenglanz“ auf allzu stumpfe Klänge.

Was aber zum Beispiel auf digitaler Ebene drin wäre, demonstrierte von Ripka dem Autor beim Titel „Hallelujah“. Mit ein paar Mausklicks hätte er dem Trompetenton die typischen Nebengeräusche beim Anblasen und Trichteraustritt herausoperieren können. So wie Photoshop jedes Bildmotiv aufhübschen kann. Ergebnis: völlig makellos – und völlig unnatürlich.

Bei der Reference Sound Edition hingegen sind strahlende Klangschönheit und Natürlichkeit im Einklang. Dank der verantwortungsvollen Arbeit ihrer Tonmeister. Diese feinste Auslese beweist es.

Mehr Klarheit: Vergleich von normaler CD mit Ultra High Quality CD. Die bessere Fließfähigkeit des zusätzlich zum Polykarbonat aufgebrachten Photopolymer sorgt für besser definierte Unterschiede zwischen Erhöhungen und Vertiefungen der Infoschicht (oben rechts) und damit für eine höhere Übertragungsgenauigkeit der UHQCD (unten rechts) insbesondere in tangentialer Richtung (Grafik ganz rechts).