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TITEL > ALTERNATIVE BETRIEBSSYSTEME: Besser als Windows 10


Chip - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 01.02.2019

Viele Nutzer sind unzufrieden mit Windows. Wir stellen Ihnen diebesten Alternativen vor und zeigen, wie Sie diese gefahrlos ausprobieren


Artikelbild für den Artikel "TITEL > ALTERNATIVE BETRIEBSSYSTEME: Besser als Windows 10" aus der Ausgabe 3/2019 von Chip. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Chip, Ausgabe 3/2019

Trotz aller Bemühungen von Microsoft sinkt der Marktanteil von Windows langsam aber kontinuierlich. Zahlreiche auch langjährige Windows-Nutzer sehen sich nach Alternativen um, weil sie mit der Richtung, die Redmond eingeschlagen hat, nicht zufrieden sind. So lag nach Angaben von Statcounter der Anteil von Windows an den in Deutschland genutzten PC-Betriebssystemen vor zehn Jahren noch bei fast 96 Prozent. Ende 2018 waren es dann nur noch 76 Prozent. Im selben ...

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... Zeitraum erhöhte sich der Linux-Anteil von etwa einem Prozent auf 3,5 Prozent. Großer Gewinner war allerdings MacOS. Das Apple-Betriebssystem konnte seinen Anteil von drei Prozent vor zehn Jahren auf aktuell fast 13 Prozent steigern.

Aber nicht jeder wechselwillige Windows-Fan mag sich mit dem Apple-System anfreunden. Neben höheren Kosten stehen MacOS-Nutzern auch weniger Programme als unter Windows zur Verfügung. Stattdessen bietet sich Linux als mächtige Alternative zu Windows an. Das freie Betriebssystem ist längst den Kinderschuhen entwachsen und lässt sich oft ähnlich einfach wie Windows 10 nutzen. Außerdem ist Linux in der Regel nicht nur weit sicherer als Windows, sondern auch noch kostenlos zu haben. Auch die Treiber-Unterstützung ist mittlerweile sehr gut – vorausgesetzt, Sie wollen nicht unbedingt nur brandneue Hardware einsetzen. Und wenn es um Updates geht, ist das freie Betriebssystem Windows sogar weit überlegen. In den meisten Fällen reichen ein oder zwei Befehle auf der Kommandozeile, um nicht nur das Betriebssystem, sondern auch alle installierten Programme zu aktualisieren. Unter Windows ist ein systemweites Update bis heute praktisch nicht durchführbar.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen mehrere Alternativen zu Windows 10 vor. Besonders einfach und unverbindlich ausprobieren können Sie das virtuelle Ubuntu-System, das Sie vorkonfiguriert auf der CHIP-Premium-DVD finden. Das ganze System läuft unter der Virtualisierungssoftware Virtual-Box wie eine Windows-Anwendung und lässt sich bei Bedarf simpel und rückstandsfrei wieder löschen. Die anderen Abschnitte des Artikels beschreiben weitere Alternativen zu Windows. Dazu gehören das besonders an Linux-Einsteiger gerichtete Linux Mint, der Neuling Bunsen-Labs Helium für schwächere Hardware, der erhoffte Windows-Ersatz ReactOS, das an den Betriebssystem-Klassiker BeOS angelehnte Haiku OS sowie das schicke Elementary OS. Alle diese Systeme finden Sie als ISO-Dateien ebenfalls auf der CHIP-Premium-DVD.

Ubuntu 18.10 unter Windows

Bereits seit einigen Jahren zählt Ubuntu zu den beliebtesten-Linux-Distributionen. Der Hersteller Canonical hat mit der Version 18.10 die Oberfläche erneut modernisiert und die Hardware-Unterstützung weiter ausgebaut.

VirtualBox installieren

Damit Sie Ubuntu in einem Fenster Ihres Windows-Systems ausprobieren können, brauchen Sie die kostenlose Virtualisierungssoftware VirtualBox (auf CHIP-Premium-DVD). Windows ist in diesem Fall das Wirtssystem, während Ubuntu der Gast ist. Starten Sie die Installation von VirtualBox und folgen Sie dem Assistenten. Klicken Sie dazu dreimal auf »Weiter« und dann auf »Ja | Installieren«. Dabei wird kurz die Netzwerkverbindung unterbrochen, da VirtualBox zusätzliche Treiber für das Netzwerk einrichtet. Bestätigen Sie die Rückfrage der »Benutzerkontensteuerung« von Windows mit »Ja«. Schließen Sie das Setup zuletzt mit »Fertigstellen« ab.

1


2


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Virtuelles OS
In drei Schritten zur Ubuntu-VM: Installieren Sie VirtualBox 1, dann importieren Sie die VM 2. Ihr virtuelles Ubuntu-System 3 starten Sie dann in einem VirtualBox-Fenster unter Windows

Wichtige Tastenkürzel für VirtualBox
Mit den folgenden Tastenkombinationen erleichtern Sie sich den Umgang mit VirtualBox

Übersicht über Windows-Alternativen
Nicht nur Linux eignet sich als Ersatz für Windows, auch Exoten wie Haiku OS oder ReactOS lassen sich bereits gut nutzen

Import der Ubuntu-VM: Schritt für Schritt
Die OVA-Datei von unserer DVD enthält eine gepackte Ubuntu-VM. Import und Start auf Ihrem Rechner klappen ganz einfach

1 Das Importieren der vorkonfigurierten virtuellen Maschine mit Ubuntu 18.10 in VirtualBox ist in wenigen Minuten erledigt


2 Passen Sie den Arbeitsspeicher der VM an Ihren PC an. Das virtuelle RAM sollte nicht mehr als die Hälfte Ihres echten RAMs betragen


3 Wählen Sie Ihre Ubuntu-VM in der Übersicht aus und klicken Sie auf den grünen Pfeil, um sie das erste Mal zu starten


Ubuntu-VM importieren

Kopieren Sie die virtuelle Maschine (VM) von der Premium-DVD auf die Festplatte Ihres Computers (bei knappem Speicherplatz befolgen Sie den Tipp am Ende dieses Absatzes). Ein Doppelklick auf die OVA-Datei öffnet den Assistenten »Appliance importieren«. Er zeigt eine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften der Ubuntu-VM. Hier lassen sich bereits erste Einstellungen anpassen, zum Beispiel klicken Sie hinter »Name« doppelt auf »Ubuntu 18.10«, um einen eigenen Namen zu vergeben. Unter »SATA-Controller | Plattenabbild« legen Sie fest, wo das rund acht GB große Festplattenimage erzeugt wird. Ist der Speicherplatz knapp, klicken Sie auf die OVA-Datei direkt auf der Premium-DVD (Pfad: ».\dvd\files\«). So dauert der Import zwar länger, aber Sie sparen die drei GB der OVA-Datei.

Das Häkchen vor »Zuweisen neuer MAC-Adressen für alle Netzwerkkarten« sollten Sie bei jedem Import setzen. Dann gibt es später keine Probleme im Netzwerk mit mög licherweise doppelten MAC-Adressen, falls Sie die VM mehrmals importieren. Starten Sie den eigentlichen Vorgang mit einem Klick auf »Importieren«. Das dauert je nach CPU- und Laufwerkstempo meist ein paar Minuten.

Einstellungen anpassen

Bevor Sie Ihre neue virtuelle Maschine erstmals starten, passen Sie die Konfiguration an Ihre Hardware an. Markieren Sie dazu im Hauptfenster von VirtualBox Ihre neue VM und klicken Sie auf »Ändern«, um die »Einstellungen« anzuzeigen. Unter »Allgemein | Basis« finden Sie grundlegende Optionen wie den Namen Ihrer VM und die Betriebssystemvariante. Letztere dürfen Sie nicht ändern, weil dann die VM eventuell nicht mehr startet.

Wechseln Sie zu »System | Hauptplatine« und passen Sie den Hauptspeicher an. Achten Sie darauf, dass der Zeiger den grünen Bereich nicht verlässt, sonst droht Ihrem Wirtsrechner RAM-Mangel. Unter »Anzeige | Bildschirm« erhöhen Sie den »Grafikspeicher« auf das Maximum. Die restlichen Einstellungen lassen Sie zunächst unverändert. Später können Sie hier durchaus herumspielen. Ein Vorteil virtueller Maschinen ist ja, dass sie ein gefahrloses Ausprobieren erlauben. Schließen Sie das Konfigurationsfenster zuletzt mit »OK«.

Virtuelles Ubuntu starten

Nun starten Sie die Ubuntu-VM erstmals. Achten Sie darauf, dass sie im Hauptfenster von VirtualBox ausgewählt ist. Klicken Sie dann auf »Starten«. Ein weiteres Fenster öffnet sich, in dem Ihre virtuelle Maschine läuft. Das System ist so konfiguriert, dass es direkt durchstartet. Sie müssen also keine Anmeldedaten angeben, wie es sonst unter Linux üblich ist. Später können Sie das auch ändern. Beim ersten Start kann ein englischsprachiger Hinweis darauf erscheinen, dass die bereits von uns vorinstallierten »Gasterweiterungen« aktualisiert werden sollten. Diese Erweiterungen ergänzen die VM um nützliche Funktionen, die wir in den folgenden Abschnitten vorstellen.

Um das Update durchzuführen, wählen Sie oben »Geräte | Gasterweiterungen einlegen« aus. VirtualBox mountet dann eine virtuelle DVD in der VM, auf der sich die benötigten Daten befinden. Bestätigen Sie mit »Ausführen« und geben Sie das Passwort für den vorkonfigurierten Nutzer »chip« ein. Es lautet „chip123“. Bestätigen Sie mit »Anmelden«. Ein Terminalfenster öffnet sich. Geben Sie nichts ein, sondern warten Sie, bis die Meldung »Press Return to close this Window…« erscheint. Drücken Sie dann die Taste [Eingabe]. Klicken Sie zuletzt mit der rechten Maustaste auf das DVD-Symbol auf dem Ubuntu-Desktop und wählen Sie »Auswerfen« aus.

Ubuntu-Einstellungen anpassen

Wie bereits erwähnt, benötigen Sie kein Passwort für den Start der Ubuntu-VM. Das lässt sich aber leicht ändern. Klicken Sie oben rechts auf das nach unten zeigende Dreieck und dann auf das Werkzeugsymbol, um die »Einstellungen« von Ubuntu aufzurufen. Klicken Sie dann auf »Information | Benutzer« und konfigurieren Sie den voreingestellten Nutzer-Account neu. Vergeben Sie einen neuen Namen und ändern Sie auch das Passwort, wenn Sie wollen. Durch einen Klick auf die kleine Figur können Sie zudem auch das Nutzer-Icon ändern. Um das automatische Einloggen beim Start der Ubuntu-VM zu deaktivieren, klicken Sie zunächst auf »Entsperren«, geben Ihr Passwort ein und deaktivieren dann »Automatische Anmeldung«.

Die Displayauflösung in Ubuntu lässt sich auf zwei Arten ändern, zum einen über die bereits erwähnten Einstellungen. Klicken Sie dort auf »Geräte | Anzeigegeräte | Auflösung« und wählen Sie aus dem Menü die gewünschte Auflösung aus. Alternativ können Sie – wenn die Gasterweiterungen korrekt installiert sind – die Fenstergröße wie bei jedem anderen Windows-Fenster auch mit einem Ziehen der Maus variieren. Das Hintergrundbild ändern Sie in den Ubuntu-Einstellungen unter »Hintergrund«. Hier können Sie einen neuen »Hintergrund« sowie ein neues Bild für den »Sperrbildschirm« auswählen. Das ist das Bild, das Ubuntu beim Anmelden anzeigt. Anschließend klicken Sie sich am besten einmal durch die Menüs in den Einstellungen. So können Sie zum Beispiel die »Benachrichtigungen« konfigurieren, Ihr Ubuntu mit »Online-Konten« verknüpfen, das Thema »Datenschutz« einrichten und unter »Informationen | Vorgabeanwendungen« festlegen, welche Linux-Anwendungen Ihre Standardprogramme sein sollen.

Den vorkonfigurierten Nutzer chip können Sie leicht mit einem anderen Namen und einem eigenen Passwort versehen


Die Auflösung der Ubuntu-VM können Sie über die »Einstellungen« anpassen – oder durch Ziehen mit dem Mauszeiger


Das OS für die Cloud: Googles Chromebooks

Geräte wie das Chromebook 13 von Acer tun sich in Deutschland aufgrund ihrer relativ hohen Preise noch schwer


Mit den Chromebooks ist Google in den USA vor allem im Bildungsbereich sehr erfolgreich. Nach Angaben des britischen Marktforschungsunternehmens Futuresource Consulting hatte Chrome OS, das Betriebssystem der Google-Notebooks, Ende 2017 in amerikanischen Schulen bis zur 12. Klasse einen Marktanteil von fast 60 Prozent. Im Rest der Welt lag der Anteil mit nur 8,7 Prozent deutlich da runter. Auch in Deutschland konnte der Internetgigant den Erfolg mit seinen mobilen Computern nicht wiederholen. Einer der Gründe dafür sind die hier relativ hohen Preise für Chromebooks. So kostet etwa das Chromebook 13 von Acer aktuell rund 750 Euro. Dafür erhält der Kunde ein Notebook mit Intel Core i5-8250U, acht GByte RAM, einer Grafikeinheit 620 auch von Intel und einer 64 GByte großen eMMC-Platte. Der auf den ersten Blick recht geringe Speicherplatz ist bei den Chromebooks beabsichtigt. Das Betriebssystem Chrome OS ist eng verzahnt mit der Online-Welt von Google. Das zeigt sich schon daran, dass direkt nach dem Einschalten ein WLAN-Schlüssel angefordert wird. Danach geht es entweder mit einem Google-Konto oder im Gastmodus ohne Konto weiter. Dann ist aber nur Surfen im Web möglich. Erst mit einem Google-Konto zeigt ein Chromebook, was es kann. Damit haben Sie dann direkten Zugriff auf die Office-Anwendungen von Google. Alle Dokumente, die Sie erstellen oder bearbeiten, werden automatisch mit der Google-Cloud abgeglichen. Mittlerweile ist es auch möglich, den Android-Store Google Play einzurichten und von dort Apps herunterzuladen und zu installieren, die eigentlich für Smartphones und Tablets gedacht waren. Weitere Vorteile von Chromebooks sind ihre schnellen Startzeiten und ihre überaus hohe Sicherheit, wenn es um den Schutz vor Cyberkriminalität und Malware geht. Als Kritikpunkte bleiben aber die enge Verzahnung mit der Cloud, die viele Nutzer aus Datenschutzgründen nicht wollen, und die vergleichsweise hohen Preise hierzulande. In den USA sind Chromebooks bereits ab 150 US-Dollar erhältlich. In Deutschland kosten die meisten Modelle dagegen 300 Euro oder gar deutlich mehr. Dafür bekommen Sie auch schon ein passables Windows- 10-Notebook.

Linux-Notebooks vom Hersteller

Dell-Notebook
Der texanische Hersteller produziert bereits seit vielen Jahren Linux-Notebooks und verkauft sie über seine Webseite

Tuxedo-Laptop
Etwas teurer als die Dell-Notebooks, aber dafür mit angepasstem Linux, längeren Laufzeiten und aus Deutschland

In Deutschland gibt es zwei größere Anbieter, die fertig vorkonfigurierte Notebooks mit Linux statt Windows als Betriebssystem verkaufen: Dell und Tuxedo Computers. Bei Dell beginnen die Preise knapp über 600 Euro. Dafür erhält der Kunde ein Notebook mit Ubuntu 16.04, einer i5-8300H-CPU, 8 GByte RAM, einer 256 GByte großen NVMe-SSD und einem 15,6 Zoll großen Display. Tuxedo ist etwas teurer. Dort kostet ein Tuxedo Book mit einem i5-8250U, 8 GByte RAM, einer 500 GByte großen Festplatte und einem 13,3 Zoll großen Display fast 800 Euro. Dafür erhält der Kunde als Betriebssystem die Eigenentwicklung Tuxedo Budgie 18.04. Diese Linux-Variante basiert auf Ubuntu, wurde aber etwa um Stromsparfunktionen erweitert.

Mitgelieferte Software

Ubuntu 18.10 kommt mit vielen nützlichen Tools. Firefox und Thunderbird finden Sie links im »Dock«. Überflüssiges wie die Verlinkung zu »Amazon« entfernen Sie mit einem Rechtsklick und »Aus Favoriten entfernen«. Weitere Software wie Libre-Office oder den Taschenrechner finden Sie über das Symbol mit den neun Punkten unten links im Dock.

Linux-Software installieren

Ähnlich wie mittlerweile auch Windows 10 mit dem Microsoft Store hat auch Ubuntu einen eigenen App-Store integriert, aus dem Sie leicht weitere Anwendungen herunterladen und installieren können. Öffnen Sie ihn durch einen Klick auf das Symbol mit dem Buchstaben »A« im links untergebrachten Dock. Anschließend können Sie sich entweder durch die verschiedenen Kategorien klicken und interessante Programme auswählen oder Sie geben einen Begriff in das Suchfeld ein. Sie können aber auch auf der Kommandozeile neue Anwendungen installieren, wenn Sie sie hier nicht finden. Ein Beispiel für diese Vorgehensweise steht unterbit.ly/2QQTM3R . Darin wird gezeigt, wie Sie den sicheren Messenger Telegram mithilfe des Kommandozeilen-Befehls „apt-get“ aufspielen. Die so installierten Anwendungen hält Ubuntu dann ebenso automatisch up to date wie das OS.

Dateien tauschen zwischen Wirt und Gast

Normalerweise ist eine VM eine vom Wirts-PC abgetrennte Welt. Dank der bereits installierten Gasterweiterungen können Sie aber komfortabel Dateien zwischen den beiden Systemen tauschen. Wählen Sie im Menü Ihrer virtuellen Maschine »Geräte | Gemeinsame Ordner | Gemeinsame Ordner« aus. Ein Fenster öffnet sich, in dem Sie auf den blauen Ordner klicken. Hinter »Ordner-Pfad« wählen Sie ein Windows-Verzeichnis aus, das Sie als gemeinsamen Ordner verwenden wollen. Klicken Sie auf »Ändern« und wählen Sie den gewünschten Ordner aus oder erstellen ihn neu, zum Beispiel „D:\Datentausch“. Setzen Sie je ein Häkchen vor »Automatisch einbinden« und »Permanent erzeugen «. Bestätigen Sie zweimal mit »OK«.

Im Ubuntu-System öffnen Sie dann ein Terminal-Fenster mit [Strg] + [Alt] + [T] und geben „sudo usermod -aG vboxsf <Nut zer>“ ein. Ersetzen Sie „<Nutzer>“ durch Ihren Benutzer namen. Bestätigen Sie mit Ihrem Passwort und starten die Ubuntu-VM neu. Danach taucht auf dem Desktop das neue Icon »sf_Datentausch « auf. Klicken Sie doppelt darauf, um Ihren gemeinsamen Ordner aufzurufen. Unter Windows finden Sie ihn unter dem vorher angegebenen Pfad.

Eigene Linux-VM mit VirtualBox einrichten

Auf der Premium-DVD finden Sie neben der vorkonfigurierten Ubuntu-VM auch mehrere ISO-Dateien. Diese – oder andere heruntergeladene – ISO-Dateien können Sie selbst in einer virtuellen Maschine installieren. Starten Sie dazu VirtualBox und klicken Sie auf »Neu«. Ein Assistent öffnet sich. Vergeben Sie einen Namen wie „Linux Mint“. Bei bekannteren Distributionen ändern sich dadurch darunter die Angaben zu »Typ« und »Version«. Falls das geschieht, sollten Sie diese Einträge nicht ändern, da sie einen Einfluss auf die grundlegende Konfiguration Ihrer VM haben. Bei weniger bekannten Linux-Versionen geschieht dies nicht. Wählen Sie in diesem Fall »Linux« sowie »Other Linux (64 Bit)« aus. Das sollte in den meisten Fällen funktionieren. Bestätigen Sie mit »Weiter« und konfigurieren Sie den virtuellen Arbeitsspeicher. Der Regler sollte dabei den grünen Bereich nicht verlassen. Im nächsten Dialog bestätigen Sie mit »Erzeugen« das Erstellen einer neuen virtuellen Festplatte für Ihre VM. Als »Dateityp« nehmen Sie »VDI«. Aktivieren Sie dann »dynamisch alloziert «. Das bewirkt, dass die virtuelle Festplatte nur so viel Platz belegt, wie die darin gespeicherten Inhalte. Da dies Platz spart, sollten Sie die »Größe« der virtuellen Festplatte nicht zu knapp bemessen. Bestätigen Sie zuletzt mit »Erzeugen«. Starten Sie Ihre neue VM. Danach können Sie ein »Medium für Start auswählen«. Klicken Sie auf das kleine Ordnersymbol und wählen Sie die gewünschte ISO-Datei aus. Sie wird dadurch als virtuelles DVD-Laufwerk eingebunden, vom dem aus Sie das Betriebssystem installieren können. Folgen Sie danach dem jeweiligen Installationsassistenten, um das gewünschte System einzurichten.

Sobald die Installation fertig ist und Sie das System das erste Mal heruntergefahren haben, entfernen Sie die ISO-Datei aus dem virtuellen DVD-Laufwerk. Dazu klicken Sie im Hauptfenster von VirtualBox auf »Ändern«, wechseln zu »Massenspeicher« und klicken dort unter »Controller: IDE« auf die ISO-Datei. Klicken Sie ganz rechts auf das DVD-Symbol und wählen Sie dort den untersten Punkt »Entfernt das virtuelle Medium aus dem Laufwerk« aus. Bestätigen Sie mit »OK«.

Gemeinsame Zwischenablage

Die Einrichtung einer gemeinsamen Zwischenablage geht noch schneller vonstatten: Rufen Sie »Geräte | Gemeinsame Zwischenablage | bidirektional« auf, um sie zu aktivieren. Anschließend können Sie zum Beispiel eine URL unter Windows mit [Strg] + [C] in die Zwischenablage kopieren und sie dann in der Ubuntu-VM mit [Strg] + [V] in ein Firefox-Fenster einfügen.

Weitere Windows-Alternativen

Neben Ubuntu gibt es viele andere Alternativen zu Windows. Wähend die meisten davon auf Linux basieren und oft ähnliche Kernfunktionen wie Ubuntu bieten, gibt es auch eher exotische Betriebssysteme. Eine erste Auswahl stellen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten vor. Die Seitedistrowatch.org listet Dutzende weiterer Varianten auf Linux- und BSD-(Unix-)Basis.

Neue Linux-Anwendungen installieren Sie mithilfe des integrierten Online-Stores »Ubuntu-Software«


Richten Sie über »Gemeinsame Ordner« einen Pfad ein, um Daten zwischen Wirtssystem und Ubuntu-VM auszutauschen


Installation einer Windows-Alternative

Mit UNetbootin erstellen Sie aus einer ISO-Datei einen bootfähigen USB-Stick, mit dem Sie das gewünschte System auf Ihrem PC installieren


Virtuelle Maschinen sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, um eine Windows-Alternative erst einmal in Ruhe kennenzulernen. Sagt Ihnen anschließend eines der vorgestellten Systeme zu, können Sie es natürlich auch auf Ihrem PC installieren und entweder als Dual-Boot-System neben Windows oder als Hauptbetriebssystem nutzen. Die jeweilige ISO-Datei lässt sich mit UNetbootin (auf Premium-DVD) auf einen USB-Stick schreiben. Starten Sie Ihren Computer von diesem USB-Stick und installieren Sie das System. Als vollwertiger Ersatz eignen sich vor allem Ubuntu (eine installierbare ISO-Datei mit der Version 18.04.01 LTS finden Sie auf der DVD von Ausgabe 11/2018), Linux Mint oder elementary OS. Auf etwas älterer Hardware bietet sich auch BunsenLabs Helium an. Das jeweilige Setup unterscheidet sich in Details. So finden Sie eine Installationsmöglichkeit teilweise bereits im ersten Menü, das nach dem Booten vom Stick erscheint. Bei Linux Mint etwa starten Sie dagegen zuerst das Live-System und klicken dort dann auf ein Desktop-Icon.

Sie haben zwei Möglichkeiten der Installation: Entweder ersetzt das neue System das alte komplett oder Sie entscheiden sich für eine Multi-Boot-Variante. Beachten Sie dabei, dass Sie Windows in diesem Fall immer zuerst installieren sollten. Sonst überschreibt das Windows-Setup Ihren Bootmanager und startet dann wieder direkt in das System aus Redmond. Denken Sie auch daran, vorher unbedingt ein – geprüftes – Backup Ihrer wichtigen Dateien anzulegen. Anders als bei der vergleichsweise harmlosen Installation in einer virtuellen Maschine kann es beim Setup auf Ihrer echten Hardware durchaus – etwa durch einen versehentlichen Konfigurationsfehler beim Partitionieren – zu einem Datenverlust kommen. Falls Sie sich für ein Multi-Boot-System entscheiden, sollten Sie Windows vorher entrümpeln und die Systempartition schrumpfen. Wenn Ihr Linux-Installer das nicht anbietet, klappt das mit dem bootfähigen Linux-System GParted Live. Auf dem freigewordenen Platz richten Sie dann Ihre Windows-Alternative ein.

Gasterweiterungen

Die Gasterweiterungssoftware bindet VirtualBox als optisches Laufwerk im Gastsystem ein, wo Sie diese dann installieren


Linux Mint eignet sich aufgrund seiner umfangreichen Grundausstattung mit Software besonders für Linux-Neulinge


BunsenLabs Helium ist eine Linux-Distribution, die sich besonders für den Einsatz auf schwächerer Hardware anbietet


Die Gasterweiterungen von VirtualBox sind eine erhebliche Erleichterung beim Umgang mit virtuellen Maschinen. Sie sollten sie deswegen, wenn möglich, in jede Ihrer VMs installieren. Starten Sie dazu Ihre VM und klicken Sie oben auf »Geräte | Gasterweiterungen einlegen«. So wird eine rein virtuelle DVD in das Gastsystem eingebunden, auf der sich alle Daten für die In stallation der Gasterweiterungen befinden. Zu den nützlichsten Vorteilen der Erweiterungen zählt zum Beispiel, dass der Mauszeiger die VM ohne Drücken einer zusätzlichen Taste verlassen kann. Außerdem können Sie dann auch bei den Exoten die Auflösung des VM-Fensters allein durch Ziehen mit dem Mauszeiger verändern. Andere Funktionen wie die »Gemeinsamen Ordner« oder die »Bidirektionale Zwischen ablage« stehen ebenfalls erst nach der Installation der Erweiterungen zur Verfügung.

Für Windows-Umsteiger: Linux Mint

Linux Mint ist einer der heißesten Konkurrenten für Ubuntu. Das liegt unter anderem daran, dass Linux Mint vom Start weg etwa den VLC-Player und Gimp mitbringt. Die Cinnamon genannte Oberfläche erinnert zudem mit ihrem links angeordneten Startmenü und dem rechts unten untergebrachten Benachrichtigungsbereich an Windows, während Ubuntu eher MacOS nachahmt. Ein weiterer Vorteil von Linux Mint ist, dass das System etwas weniger Ressourcen benötigt als Ubuntu. Letztes Jahr kam Mint wegen zu laxer Sicherheit in die Schlagzeilen. Inzwischen sind zwar die gröbsten Schnitzer behoben, doch nach wie vor liegt der Fokus der Entwickler eher auf einem funktionellen Desktop-System als auf größtmöglicher Sicherheit.

Sie finden die ISO-Datei mit Linux Mint Cinnamon auf der CHIP-Premium-DVD. Sie können diese Datei in einer VM installieren und dort erst einmal in Ruhe ausprobieren. Gönnen Sie Ihrer Virtual Machine aber mindestens vier GByte RAM und auch eine etwas größere virtuelle Festplatte als die vorgeschlagenen zehn GByte. Haben Sie ausreichend Erfahrungen mit Linux Mint gesammelt, können Sie die ISO-Datei mit UNetbootin auf einen USB-Stick installieren und das System auf Ihrem PC einrichten.

Betriebssystem light: BunsenLabs Helium

BunsenLabs Helium richtet sich an Besitzer von älterer und schwächerer Hardware – etwa alte Netbooks. Als Minimalanforderung nennen die Entwickler für ihr Betriebssystem nur 256 MByte RAM. Sie empfehlen aber ein GByte RAM und zehn GByte freien Speicherplatz. Standardmäßig enthält BunsenLabs Helium bereits Anwendungen wie LibreOffice Writer, Firefox und den VLC Media Player. Nach dem Setup öffnet sich ein Einrichtungsassistent, mit dem Sie das System aktualisieren, Software wie Java installieren und Basiseinstellungen konfigurieren.

Durch einen Rechtsklick auf eine beliebige Stelle des Desktops öffnen Sie ein Kontextmenü, aus dem Sie vorinstallierte Anwendungen auswählen, aber auch fertige Installationsskripte für weitere Programme aufrufen können. Als Oberfläche verwendet BunsenLabs den schnellen Window-Manager Openbox, der von den Entwicklern noch etwas erweitert und angepasst wurde. So finden sich etwa rechts auf dem Desktop laufend aktualisierte Informationen zur Auslastung. Die Startleiste ermöglicht einen schnellen Aufruf von Browser, Dateimanager und anderen häufig benötigten Anwendungen.

Linux in MacOS-Optik: elementary OS

Die Basis von elementary OS ist Ubuntu 18.04 LTS. Die Entwickler legen viel Wert auf das Design. Dabei erinnert das System an MacOS, das ebenfalls über ein Dock am unteren Bildschirmrand und eine oben liegende Leiste verfügt. Die mitgelieferte Software beschränkt sich auf die wesentlichen Alltagsanwendungen. Weitere Programme lassen sich über das AppCenter herunterladen.

Die teils dort zu findenden Preisangaben können Sie ignorieren, da es sich immer um Open-Source-Software handelt. Beim Einrichten als VM wählen Sie als »Typ« den Punkt »Linux« und als »Version« den Eintrag »Ubuntu (64-bit)« aus. Als Speicher sollten Sie mindestens vier GByte RAM nehmen, auch die virtuelle Festplatte sollte nicht zu klein sein. Insgesamt überzeugt elementary OS mit seinem durchdachten Design und der klaren Struktur. Allein die Bedienung ist für bisherige Windows-Nutzer zuerst etwas ungewohnt.

Windows-Nachbau: ReactOS

Seit mehr als zwanzig Jahren ist ReactOS schon in Entwicklung. Das Ziel ist ein Nachbau von Windows auf Open-Source-Basis. Etwa alle drei Monate erscheint eine neue Version. Inzwischen unterstützt ReactOS auch Windows-10-Anwendungen.

Die Installation in einer virtuellen Maschine erfordert Vorarbeit. Sie legen eine neue VM an, vergeben einen »Namen« und wählen als »Typ« den Eintrag »Windows« und als »Version« den Eintrag »Windows 2003 (32 Bit)« aus. Stellen Sie die Größe des virtuellen Speichers auf 512 MByte oder mehr. Erzeugen Sie eine virtuelle Festplatte und schließen Sie den Assistenten ab. Klicken Sie auf »Ändern« und stellen Sie unter »System | Prozessor « sicher, dass der VM nur ein CPU-Kern zugeordnet ist. Gehen Sie zu »Netzwerk | Erweitert« und wählen Sie dort als »Adaptertyp« den Eintrag »PCnet-FAST III…« aus. Bestätigen Sie mit »OK« und starten Sie Ihre VM. Als »Medium für den Start« wählen Sie die ISO-Datei mit ReactOS aus. Nach der Installation können Sie mit dem »Anwendungsmanager« auf dem ReactOSDesktop komfortabel neue Programme installieren.

Exot aus der Vergangenheit: Haiku OS

Haiku OS basiert auf dem Betriebssystemexoten BeOS. Obwohl sich Haiku noch in der Entwicklung befindet, läuft es bereits recht stabil und kann zum Surfen und Mailen schon verwendet werden. In einer virtuellen Maschine lässt sich Haiku leicht als Live-System ausprobieren. Die zu einer Installation nötigen Schritte können hier aus Platzgründen jedoch nicht vorgestellt werden. Mehr Infos finden sich unterwww.haiku-os.org/gethaiku/installation-guide .

Zum Ausprobieren von Haiku als Live-System legen Sie eine neue VM an. Geben Sie ihr einen Namen, wählen Sie als »Typ: Other« und als »Version: Other/Unknown (64 Bit)« aus. Teilen Sie danach 1.024 MByte RAM zu und erstellen Sie eine virtuelle Festplatte. Starten Sie die Haiku-VM von der ISO-Datei. Wählen Sie als »Language« den Eintrag »Deutsch« aus und klicken Sie auf »Desktop starten«. Nach kurzer Zeit sehen Sie die Oberfläche von Haiku. Nach dem ersten Start lohnt sich ein Blick in das »Welcome«-Dokument auf dem Desktop, das viele Tipps zum Einstieg enthält.

Die Macher von elementary OS legen großen Wert auf Optik. Sie haben sich dabei von MacOS X inspirieren lassen


ReactOS ist ein Windows-Nachbau auf Open-Source-Basis, in dem Sie viele Windows-Anwendungen direkt nutzen können


An Fans des Betriebssystem-Klassikers BeOS richtet sich der Nachbau Haiku OS, der in einer lauffähigen Beta zur Verfügung steht


Weitere Windows-Alternative: MacOS X

Nicht vergessen werden darf in einem Artikel über Windows-Alternativen natürlich auch das Betriebssystem aus Cupertino. Anders als die hier bisher vorgestellten freien Systeme ist MacOS X aber nicht kostenlos erhältlich. Wenn Sie einen Blick auf das Apple-System werfen wollen, dann benötigen Sie dazu auch die passende Hardware. Aktuelle iMacs direkt von Apple kosten minimal fast 1.300 Euro. Soll es ein tragbares MacBook sein, dann beginnen die Preise bei 1.500 Euro, für ein MacBook Air bei 1.350 Euro. So viel Geld mag nicht jeder ausgeben, der bereits einen Computer zu Hause stehen hat, der sich zum Beispiel auch mit elementary OS ohne weitere Kosten umrüsten lässt. Etwas günstiger als neue Hardware sind gebrauchte Apple-Rechner, die das Unternehmen zum Teil selbst wieder aufbereitet und verkauft. Mehr als zehn oder zwanzig Prozent Ersparnis sind hier aber in der Regel nicht drin. Alternativ können Sie sich auch bei Online-Händlern wie ESM Computer, Gebrauchtmacs, mResell und reBuy umsehen.

Ob Apples Betriebssystem wirklich einfacher zu bedienen ist, wie viele MacOS-Jünger behaupten, ist Ansichtssache. Direkt nach dem Umstieg tun sich viele langjährige Windows-User schwer, sich unter MacOS zurechtzufinden. Etwas ungewohnt sind manchmal auch die Einschränkungen, die Apple den Nutzern auferlegt. So ist das System in manchen Punkten deutlich restriktiver als Windows, dafür erfordert MacOS weniger Pflegearbeiten. Aufgrund der vorgegebenen Hardware kommt es beispielsweise seltener zu Treiberproblemen. Die bunte Vielfalt der Windows-Welt ist dagegen manchmal ein Nachteil, wenn eine bestimmte Komponente nicht funktionieren will. Die Gefahr einer Infektion mit Malware ist dafür unter MacOS niedriger – allerdings auch nicht komplett gleich null.


Fotos: pe-art/Getty Images (Aufm.); Hersteller Composing: Susanne Röhrig