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TITEL: Wildwuchs


Siegessäule - epaper ⋅ Ausgabe 8/2020 vom 31.07.2020

Das queere Leben, so wie wir es kannten, gibt es seit März nicht mehr. Und es ist weiterhin unklar, wann wir wieder zum Zustand vor Corona zurückkehren können - wenn queere Institutionen die Krise denn überhaupt überstehen. Da Clubs und andere Orte geschlossen sind oder nur eingeschränkt benutzt werden können, verlagert sich das queere Leben der Stadt in neue, alternative Strukturen. Traf man sich früher am Wochenende im Berghain, auf der „Buttons“ oder der „CockTail d’Amore“, so verabredet man sich diesen Sommer in der Hasenheide, am Teufelssee oder man verbringt die Zeit auf Veranstaltungen im ...

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Bildquelle: Siegessäule, Ausgabe 8/2020

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... Internet. Jeff Mannes über den Umgang mit der „neuen Normalität“


Ich kann jetzt alles machen, wozu ich vorher keine Zeit hatte.“ Die Berliner Travestiekünstlerin Shady Darling versucht, das Positive an dieser außergewöhnlichen Zeit zu sehen. Viele Dragqueens sind während der Krise aus dem Blickfeld geraten, gehören Bühnen, Partys und DJ Booths doch zu ihren natürlichen Territorien. Und da es all das derzeit nicht mehr gibt, schauen sich viele nach anderen Möglichkeiten um. Die Kanäle sind dabei beinahe so vielfältig wie die Dragszene selbst: Einige schminken sich einfach zu Hause und posten Fotos davon, andere streamen Tutorials, Podcasts oder machen Livestream-Shows, wie zum Beispiel Margot Schlönzke mit ihrem Kochtalk, den es bereits vor der Krise gab, und ihrer neuen Call-In-Show „Ruf! Uns! An!“.
Shady Darling scheint sich dabei besonders gut in dieser „neuen Normalität“ einzurichten. Erst im vergangenen Jahr startete sie ihre Travestielaufbahn und ist mittlerweile eine der im Netz präsentesten Berliner Queens. Als die Corona-Krise begann, fing sie an, kleine Filme mit dem Handy zu drehen und ins Netz zu stellen. Hunderte Menschen haben die Videos auf ihrem Instagram-Kanal @shady_ darling gesehen. In den sozialen Medien generierte sie vor allem zu Beginn viel Aufmerksamkeit. „Als die Krise begann, ist die AHA auf uns zugekommen, um unsere Show ,Drag Capsule‘ ins Internet zu verlegen”, erzählt Shady. „Diese erste Ausgabe ist eingeschlagen wie eine Bombe. Wir hatten Zuschauer*innenzahlen, die wir live vor Ort niemals hätten erreichen können.”
Doch der erste erfolgreiche Lauf der Internetshows, durch den zudem Spenden generiert werden konnten, ebbte langsam ab. Nach einer Weile seien die Leute übersättigt gewesen, berichtet Shady. Zusätzlich kamen die ersten Lockerungen und die Leute gingen wieder vermehrt vor die Tür. „Trotzdem war die Corona-Krise ein Innovationsbeschleuniger.“ Mittlerweile hat sie sich u. a. mit einem Videoprogramm und Greenscreen professionalisiert. Gemeinsam mit ihrer Dragschwester Juno Herr produziert sie die Webshow „Lip Service“. Im Juli veröffentlichte sie ein Lip-Sync-Performancevideo mit dem Titel „Eat the World”.
All diese Formate möchte sie beibehalten, im Gegensatz zu den Livestreams. „Das hat auch einen psychologischen Grund: Einen Livestream verpasst man oft und dann fühlt er sich später an wie die Zeitung von gestern. Und kein Mensch möchte die Zeitung von gestern lesen.” Eine Web-Show mit kurzen Episoden sei dagegen für viele attraktiver.

Begegnung ohne Begegnung

Wie radikal die Corona-Krise das queere Leben verändert hat, zeigt sich insbesondere an der Arbeit von Begegnungsorten wie der lesbischen Initiative Rad und Tat e. V. (kurz: RuT). „Das RuT hat von der Begegnung und den sozialen Kontakten gelebt. Seit 30 Jahren treffen sich hier Frauen* jeglichen Alters mit und ohne Behinderung”, berichtet die Leiterin des RuTs, Ina Rosenthal. Weil das jetzt nicht mehr geht, wurden die Angebote der Beratung, aber auch der Freizeit, wie Lesekreise oder Spieleabende, barrierearm digitalisiert. „Wir wollten sicherstellen, dass auch ältere Frauen* sowie Frauen* mit Behinderung dazu Zugang haben”, bekräftigt Ina. „Man kann sich bei uns Tablets ausleihen.
Zudem stehen Ehrenamtliche zur Verfügung, die erklären, wie alles funktioniert, sodass auch die, die nicht digitalisiert sind, einen Zugang zu den Angeboten haben.” Die Angebote vor Ort werden zwar langsam wieder mehr, aber die digitalen Alternativen kommen so gut an, dass sie teilweise auch nach der Corona-Pandemie beibehalten werden sollen. „Die Beratung digital durchzuführen ist zudem niedrigschwelliger für Frauen*, die nicht zu uns kommen können, zum Beispiel aufgrund einer Behinderung, einer chronischen Erkrankung oder weil sie im Krankenhaus liegen.“ Eine Infothek an Mini-Podcasts zu unterschiedlichen Themen, die vor Corona als Veranstaltungen vor Ort angeboten wurden, soll nach der Pandemie ebenso fortgeführt werden. Insofern hat auch hier die aktuelle Krise zu neuen, innovativen Formen des Zusammenkommens geführt. „Die Krise hat uns dazu gezwungen, zu digitalisieren und Probleme kreativ zu lösen.“

Der Fall Hasenheide

Kreative Lösungen finden auch andere: Aufgrund der Schließung der Clubs haben sich Parks wie die Hasenheide mittlerweile zu neuen queeren Nightlife-Hotspots entwickelt. Die Hasenheide machte in den vergangenen Wochen allerdings bundesweit auch negative Schlagzeilen. Im Rahmen einer RBB-Reportage machten Ende Juni Bilder die Runde, die teils berechtigte, teils selbstgerechte Empörung hervorriefen. Rund drei Wochen nach der berüchtigten „Bootsparty“ auf dem Landwehrkanal, bei der gut 3.000 Menschen zusammenkamen, sorgten nun neue Bilder von Outdoor-Partys dafür, dass der Rest der Republik erneut über das vermeintlich „zügellose Berlin“ den Kopf schütteln konnte.
Die Hasenheide ist seit jeher ein unter Queers beliebter Park. Insbesondere die Büsche um die FKK-Wiese werden seit Langem von schwulen und bisexuellen Männern* als Ort für Cruising und Sex genutzt. Durch das große Indoor-Angebot in Berlin (Clubs, Saunen, Darkroombars) rückte das Cruisen in Parks in den letzten Jahren leicht in den Hintergrund. Mit den Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie kam diese jahrhundertealte Praxis schwuler Subkultur mit voller Wucht zurück und erlebt derzeit, gerade jetzt im Sommer, ein Revival. Und das nicht nur in schwulen Kontexten und nicht nur in der Hasenheide: Anfang Juni wurde eine Telegram-Gruppe ins Leben gerufen mit dem Ziel, einen FLINT*-Cruising- Spot in einem Berliner Park zu etablieren. Was nur ein spontaner Vorschlag war, stieß auf massives Interesse: Innerhalb weniger Tage zählte die Gruppe über 400 Mitglieder. Bedenken wegen Corona gab es natürlich, aber auch andere Themen wie Konsens und Sicherheit wurden diskutiert. Statt eines Cruising-Spots im klassischen Sinne entstand durch die Vernetzung in der Gruppe ein wöchentliches gechilltes Picknick an unterschiedlichen Orten, bei dem auch geflirtet und geknutscht wird. Um die Kontaktaufnahme unter den Gästen zu erleichtern, wurde eine Art „Hanky Code“ mit bunten Bändchen eingeführt: „Der Code umfasst ein Spektrum von Flirting über Kuscheln bis zu ,hinter die Büsche gehen‘“, erzählt Hani Porter, Moderator*in der Gruppe. „Das ist ein lustiger Eisbrecher. Wie beim ,Hanky Code‘ bedeutet das Tragen einer Farbe natürlich nicht, dass man mit einer Handlung einverstanden ist, sondern lediglich, dass man potenziell dafür offen wäre“, fügt Hani dazu. In einer Zeit, in der viele FLINT*-Events nicht stattfinden können, bietet das Treffen eine Möglichkeit für Vernetzung und Support. „Verbindungen knüpfen ist unsere Priorität. Viele von uns mussten so lange ohne Berührung und Zärtlichkeit ausharren. Wir heilen uns gegenseitig, indem wir ein Stückchen Wiese teilen, und das ist magisch!“ Um die Teilnehmer*innen des FLINT*-Cruising-Treffens zu schützen, machen wir keine Angaben zu Zeit und Location. Interessierte können sich aber über Instagram bei Hani Porter (@onzoloft) melden.

Neben Sex steht Feiern in Parks ganz oben auf der Liste. So wurde die Hasenheide zum neuen schwulen Hotspot der Stadt und ein Knotenpunkt des queeren Nachtlebens. Im März und April trafen sich hier bereits die ersten Queers. „Die Idee war, dass alle ihre eigenen kleinen Lautsprecher mitbringen”, berichtet der DJ Mauro Feola, der bereits häufig in die Hasenheide ging und dann auf die Veranstaltungen aufmerksam wurde. „Über kleine Radioantennen, die mit den Lautsprechern verbunden wurden, konnte dann Musik synchron über diverse Boxen gespielt werden.” Es wurde gecruist, manche tanzten auch mal. Mike (Name von der Redaktion geändert) hatte auf Facebook eine Gruppe gegründet, um über die Geschehnisse in der Hasenheide zu diskutieren. Mittlerweile hat er diese aber wieder gelöscht. Er erklärt: „Ich kenne einen der Organisator* innen. Seine Absicht war niemals, solch gigantische Partys zu veranstalten, wie wir sie dann nachher im Juni gesehen haben. Die Absicht war vielmehr, dass durch die Synchronisierung der Musik über mehrere kleine Lautsprecher hinweg eine Partyatmosphäre entsteht, Menschen dabei aber sitzend die Abstandsregeln größtenteils einhalten.”

Begegnung mit zu viel Begegnung?

Doch wie konnten sich aus diesem Zusammenkommen kleinerer Gruppen queerer Männer plötzlich diese großen, berüchtigten Hasenheide- Partys entwickeln? Mauro erzählt: „An einem gewissen Punkt kamen Heterosexuelle dazu und haben riesige Lautsprecher aufgebaut.“ Dann sei das Ganze langsam ausgeufert. „Diese heterosexuellen Menschen waren wenig daran interessiert, was dieser Ort für Queers bedeutete“, bestätigt Mike. „Es gab keinen Respekt vor diesem Ort oder vielleicht einfach auch einen Mangel an Wissen. Es gibt unzählige Parks in Berlin. Aber sie haben sich für diesen Platz in der Hasenheide entschieden. Sie sahen eine Party und wollten plötzlich auch dort feiern.” Schlussendlich kam es dann zu einer großen, heterosexuellen Geburtstagsparty mitten im schwulen Cruising-Gebiet. Danach sei das Areal zerstört gewesen. „Der ganze Park wurde zugemüllt”, berichtet Mauro. „Leider haben dann auch manche Queers bei diesen ausufernden, gigantischen Partys mitgemacht.“ Dragqueen Shady Darling bemerkt kritisch: „Diese großen Partys haben den Park als Ort der Begegnung für Queers quasi kaputt gemacht, weil sie allem widersprechen, was gerade in einer Pandemie geboten ist.” Auch Mauro findet, hier werde einfach nur ein Park zerstört und Menschenleben würden riskiert. „Ich beschloss deswegen, nicht mehr hinzugehen.“ Viele Queers taten es Mauro gleich. Manche sind auf andere Parks, auf Brachen, unter Autobahnbrücken ausgewichen, andere treffen sich nun eher auf kleinen After-Party-ähnlichen Veranstaltungen in privaten Wohnungen. „After-Partys wurden die neuen Partys”, meint Mauro.

Fotos (inkl. Cover): Niklas van Schwarzdorn vanschwarzdorn.com


Model: Shady Darling facebook.com/ ShadyDarlingBerlin

Konzept: Jan Noll

Assistenz: Kaey

Regulierung der Begegnung

Dennoch ist die Hasenheide immer noch ein Anziehungspunkt, vor allem für Schwule. Doch warum finden dort immer wieder so viele Leute zusammen, obwohl der Park mittlerweile ganz verdreckt ist und auch die Einhaltung der Corona-Regeln nicht immer ganz so verantwortungsvoll rund läuft? „Ich glaube, dass diese Partys überwiegend nicht von Menschen besucht werden, denen die Pandemie egal ist oder die kein Mitgefühl für andere Menschen haben“, findet Mike. „Vielmehr glaube ich, dass das Menschen sind, die ein Bedürfnis danach haben, Druck abzubauen und wieder mit den Leuten vereint zu sein, die sie lieben und die sie über die letzten Wochen hinweg vermisst haben.“ Ohne soziale Kontakte, ohne Berührungen werden Menschen auf Dauer krank. Mit den Corona-Auflagen brach vielen LGBTI* ein Großteil des sozialen Lebens weg, da plötzlich Orte der Begegnung fehlten. Cafés, Bars und Clubs - die Zufluchtsorte vieler Queers - wurden geschlossen. Als dann die ersten Lockerungen kamen, schien plötzlich ein Bann gebrochen. Nicht nur deshalb ist es wichtig, dass queeres Zusammenkommen im Einklang mit den Schutzmaßnahmen kontrolliert und reguliert geschehen kann - ohne Zerstörung von Parks und ein zu großes Risiko für vermeidbare Infektionen. Neben der Missachtung der Schutzauflagen können solche geheimen Veranstaltungen nämlich noch zu einem anderen Problem führen, wie Mike betont: „Je mehr solche Partys im Geheimen stattfinden, desto gefährlicher können sie sein.“ Denn wenn etwas passiere, zum Beispiel wenn jemand aufgrund einer Überdosis illegalisierter Substanzen auf einer großen, illegalen Party zusammenbreche, dann seien die Menschen weniger dazu bereit, Hilfe zu holen. „Mit größerer Wahrscheinlichkeit hast du dann Angst, einen Rettungswagen zu rufen. Das wäre nicht der Fall, wenn man solche Partys reguliert erlauben würde.”
Doch abseits aller berechtigten Fragen und Kritikpunkte kann es auch einfach mal positiv betrachtet werden, wie queere Menschen sich selbst in dieser schweren Zeit Strukturen schaffen und sich den Sommer in der Stadt so schön wie möglich machen - nicht nur in der Hasenheide, auch in anderen Parks sowie an vielen Seen in und um Berlin. Am Teufelssee, auf der Tuntenwiese im Tiergarten, auf dem Tempelhofer Feld und so weiter.

Vielleicht inspiriert vom SIEGESSÄULE- Event „Queer Summer Splash“, der in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden kann, hat die Community auch das Kreuzberger Prinzenbad für sich als Treffpunkt entdeckt. Vor allem am Wochenende sind viele queere Gäste im Wasser und auf der großen Wiese anzutreffen. Im Juni wurde über verschiedene Social-Media-Kanäle sogar ein „Queer Takeover“ des Sommerbades initiiert, um „das Schwimmbecken mit Queerness zu füllen“. Das Prinzip ist einfach: LGBTI* werden aufgerufen, Tickets für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Uhrzeit eine Woche im Voraus online zu buchen. Nachdem das erste „Queer Takeover“ Anfang des Sommers erfolgreich gelaufen ist, findet die Aktion nun einmal im Monat statt. Da auch dies eine inoffizielle Veranstaltung ist, können wir leider keine weiteren Infos zum Augusttermin geben.

Solidarisches Zusammenrücken

Abschließend kann man sagen, dass der Großteil der neuen Szenetreffen unter freiem Himmel solidarisch bleibt. Die Corona- Schutzmaßnahmen werden beachtet, Self Care und das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, nach Berührung, nach Feiern, nach Sexualität und nach Entgrenzung werden, so gut es eben geht, mit dem größtmöglichen Schutz aller vor einer Infektion in Einklang gebracht. Auch werden die Parks und damit die neuen Strukturen, die man sich dort als Ersatz während der Pandemie aufgebaut hat, nicht zerstört, sondern geachtet und bewahrt. Die große Solidarität, die wir zu Beginn der Pandemie aufbrachten, wird an vielen dieser Orte quasi fortgeführt. „Wir sind als Community viel mehr zusammengerückt”, freut sich auch Ina von RuT. „Wir suchen verstärkt nach Kooperationen, nach einem Mehrwert, nach Wegen, sich gegenseitig zu helfen und am Leben zu bleiben. Es gibt wieder mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme füreinander innerhalb der Community.”