Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 3 Min.

TITELSTORY: Lustig ist das Luxus-Leben: …UND PAPA ZAHLT?


Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 12/2020 vom 12.03.2020

In knapp drei Wochen wird’s ernst! Ab 1. April (kein Scherz !) müssen Meghan und Harry selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen. Womit? Das ist eine Frage, die sich viele stellen. Vermutlich auch Prinz Charles , denn immerhin liegt ihm sein Jüngster schon seit 35 Jahren auf der Tasche …


MEGHAN & HARRY

Artikelbild für den Artikel "TITELSTORY: Lustig ist das Luxus-Leben: …UND PAPA ZAHLT?" aus der Ausgabe 12/2020 von Grazia. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Grazia, Ausgabe 12/2020

Glamourauftritt unterm Regenschirm: der (Noch-)Herzog und die (Noch-)Herzogin von Sussex vorige Woche auf dem Weg zu einer Preisverleihung im Mansion House, der Residenz des Londoner Bürgermeisters


Bleibt zu hoffen, dass Prinz Charles seinen Sohn weiter finanziell unterstützen wird


DASS MAN ALS ROYAL, DER ARTIG ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 1,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Grazia. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2020 von FASHION CHARTS. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FASHION CHARTS
Titelbild der Ausgabe 12/2020 von ECHT JETZT?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
ECHT JETZT?
Titelbild der Ausgabe 12/2020 von 1: Modewoche in Paris: EIN SPRUNG INS KALTE WASSER. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
1: Modewoche in Paris: EIN SPRUNG INS KALTE WASSER
Titelbild der Ausgabe 12/2020 von 2: Prominente Baby news: WIR MÜSSEN EUCH ETWAS SAGEN …. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
2: Prominente Baby news: WIR MÜSSEN EUCH ETWAS SAGEN …
Titelbild der Ausgabe 12/2020 von 3: Der steinige Weg zum Liebesglück. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
3: Der steinige Weg zum Liebesglück
Titelbild der Ausgabe 12/2020 von 4: MEIN EX DATET LADY GAGA! ! !. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
4: MEIN EX DATET LADY GAGA! ! !
Vorheriger Artikel
ECHT JETZT?
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel 1: Modewoche in Paris: EIN SPRUNG INS KALTE WASSER
aus dieser Ausgabe

... ZWEI BÜCHEREIEN PRO WOCHE ERÖFFNET UND SICH AUCH SONST pflegeleicht ins Räderwerk der „Firma“ fügt, ausgesorgt hat, und zwar bis ins Grab, ist eine Tatsache. Wahr ist aber auch: Wer seinen Lebensunterhalt nie selbst bestreiten musste, dürfte wie der Ochs vorm Berg stehen, wenn die Oma (beziehungsweise der Staat) plötzlich den Geldhahn zudreht. Dann stellt sich zum ersten Mal die Frage, ob die Kohle bis ans Monatsende reicht. Erst recht wenn man einen so aufwendigen Lebensstil hat und weiter pflegen will wie Meghan (38) und Harry (35). Die Sussex-Royals, die noch bis Ende März ihren Dienst verrichten und dann (auch finanziell) auf sich allein gestellt sind, nahmen in der vergangenen Woche erstmals seit Langem wieder offizielle Termine gemeinsam wahr. Schön wie Hollywoodstars schritten sie durch den Londoner Regen und strahlten in die Kameras. Dass sie die Monarchie gerade erst in die größte Krise seit der Hinrichtung Maria Stuarts gestürzt haben, perlte an ihnen ab wie die dicken Tropfen an ihrem XXL-Schirm. Doch Tag X, an dem der britische Steuerzahler nicht länger für „Merry“ aufkommt, rückt näher, unaufhaltsam. Und damit wohl auch der Kassensturz, der hoffentlich nicht zum Offenbarungseid führt.

Und irgendwie mögen viele sie doch noch: Als Meghan und Harry vorigen Samstag zum Konzert der Royal Marines in die Royal Albert Hall kamen, wurden sie mit Applaus begrüßt


Meghan mit Schüler*innen der Robert Clack Upper School in Ostlondon, wo sie aus Anlass des Internationalen Frauentags eine Rede hielt


Spaß beiseite: Es soll bitte um Himmels willen niemand glauben, dass die Ex-Schauspielerin und der Rebellenprinz so bald am Hungertuch werden nagen müssen. Aber es muss erlaubt sein, darüber zu spekulieren, wie das denn alles finanziert werden soll, sprich: das Luxusleben – und natürlich auch die verflucht teuren Bodyguards. Experten zufolge könnte eine Rundum-Security für die kleine Familie bis zu, schluck, mehr als 20 Millionen Dollar im Jahr kosten. Da Kanada, wo die beiden derzeit leben, in Kürze nicht mehr dafür aufkommen wird, wird der Griff ins eigene Portemonnaie nötig. Andererseits fehlen zuverlässige Indikatoren dafür, wovon Mr. und Mrs. Windsor leben wollen. Bislang war nur von ominösen Stiftungen die Rede – die nehmen zwar im Idealfall viel Geld ein, aber doch nur, um es gleich an wirklich Bedürftige zu verteilen, oder? Weltweit Spenden sammeln, um Gutes zu tun, ist das eine, aber Miete und Kfz-Versicherung zahlen zu können das andere. Deshalb Obacht, Harry: Charitygelder für private Zwecke abzuzwacken, wäre keine gute Idee, da sind schon ganz andere drüber gestolpert, und zwar direkt in den Knast!

Dass die Eltern des kleinen Archie (übrigens: in New York und Los Angeles kosten Nannys bis zu 180 000 Dollar jährlich) einer geregelten Büroarbeit nachgehen werden, scheint ausgeschlossen. So richtig was gelernt (außer Helikopterfliegen) oder studiert (okay, Theaterwissenschaften) haben sie ja nicht. Meghans Rückkehr in die Schauspielerei erscheint angesichts dessen, was einem Disney-Boss gerade rausrutschte, eher fraglich: „Meghan braucht Disney so viel mehr, als dass wir sie brauchen“, soll der Herr sinngemäß gelästert haben, nachdem Meghans Verpflichtung als Sprecherin für eine Disney-Doku bekannt wurde. Schwingt da Häme mit? Die scheint vielen Beobachtern derzeit nicht ganz fremd, zumal sie gern auch darauf hinweisen, dass in letzter Instanz Papa Charles (71) da ist, der menschliche Rettungsschirm. Der Thronfolger steckte Harry bislang ja eh schon 95 Prozent seiner Einkünfte zu, dank der Gewinne, die seine Ländereien in Wales abwerfen. Ob Charles auch weiterhin jährlich 2,7 Millionen Euro auf das Konto seines Jüngsten fließen lassen wird, bleibt abzuwarten. Ansonsten kann man nur hoffen, dass Harry Dianas Erbe (gemunkelt wird, dass gut 14 Millionen Euro an seinem 30. Geburtstag fällig waren) gewinnbringend angelegt hat. Und Meghan ihre Seriengagen – rund fünf Millionen soll sie auf der hohen Kante haben. Damit dürften die beiden ein Weilchen über die Runden kommen. Dafür sollten sie aber künftig vielleicht zweite Klasse buchen, wenn sie den Zug nehmen: Harrys Erste-Klasse-Trip nach Edinburgh vorige Woche kostete hin und zurück rund 600 Euro. Fraglich, ob Meghan dann noch ihre gesamte Glam-Squad mitnehmen kann, wie jetzt geschehen. Schließlich will das Paar auch noch die Renovierungskosten für Frogmore Cottage – immerhin 2,7 Millionen Euro – zurückzahlen. Scheint, als müssten Meghans Agenten künftig eine Menge Überstunden schieben, um lukrative Hollywood-Deals für die Ex-Royal-Highness auszuhandeln …


FOTOS: DDP IMAGES, GETTY IMAGES (2), PICTURE ALLIANCE