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TITELSTORY: MEGHAN MARKLE: Oje, SO HAT SIE SICH DAS NICHT VORGESTELLT


Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 37/2018 vom 06.09.2018

Vor etwa 10 0 Tagen wurde sie Prinz Harr ys Frau und Her zogin. Doch was dann kam, war kein royaler Traum, sondern die große Ernüchterung – Meghan kann es am Hofe einfach niemandem recht machen. Was nun?


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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 37/2018

Meghan fühlt sich einsam in London. Viele Royals meiden sie, Angestellte lästern – und auch die Stimmung im Volk kippt


MAN KANN MEGHAN MARKLE NUR WÜNSCHEN, DASS SIE IRGENDWO IM KENSINGTON-PALAST EIN MÄNTELCHEN AUS TEFLON HÄNGEN HAT – sodass jeder hämische, beleidigende Kommentar an ihr abperlt und nichts haften bleibt. Besser wär’s. Tummeln sich unter nahezu jedem englischen Onlineartikel über die ...

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MAN KANN MEGHAN MARKLE NUR WÜNSCHEN, DASS SIE IRGENDWO IM KENSINGTON-PALAST EIN MÄNTELCHEN AUS TEFLON HÄNGEN HAT – sodass jeder hämische, beleidigende Kommentar an ihr abperlt und nichts haften bleibt. Besser wär’s. Tummeln sich unter nahezu jedem englischen Onlineartikel über die Duchess of Sussex doch mittlerweile Tiraden wie „Meghan ist eine Schande für das britische Königshaus“ oder „Wie kann man bloß so stillos sein?“. Okay, irgendwelche verrückten Internettrolle gibt’s immer. Aber auch direkt am Hof wird abfällig über sie gesprochen. Natürlich hinter geschlossenen Palasttüren.

In den Augen vieler Angestellter der Queen – nennen wir sie mal Hofschranzen – ist die 37-jährige Amerikanerin mit der buckligen Verwandtschaft einfach nur ordinär und keine würdige Gattin für Prinz Harry (33). Eine, der man erst mal beibringen musste, wie man vernünftig das Silberbesteck hält, und die,oh my goodness , neben der Queen einfach ihre unbestrumpften Beine übereinanderschlägt. Auch manche Royals lupfen angesichts ihrer angeheirateten Verwandten gerne mal eine Augenbraue. Kurz gesagt: Meghan kann es niemandem recht machen – das hatte sie sich vor der Hochzeit sicher anders vorgestellt. Freundinnen verrieten: Meghan wollte eine zweite Prinzessin Diana werden, die sie selbst als Kind verehrte. Eine Stilikone, moralischer Kompass, der frische Wind im angestaubten Königshaus. Aber Pustekuchen. Stattdessen warten viele nur darauf, dass die ehemalige Schauspielerin mit ihren gegen das Protokoll verstoßend hohen Absätzen ins nächste Fettnäpfchen tritt.

Wohlfühlen sieht irgendwie anders aus … Bei einer Zeremonie im Juli steht Meghan (rechts) sichtlich angespannt inmitten der royalen Family


Jeder Schritt Meghans wird genau beäugt, jeder kleinste Fauxpas zum nationalen Skandal. Ist der Rock zu kurz? Zeigt sie zu viel Haut? Dinge, über die sich die emanzipierte Meghan vermutlich vorher keine Gedanken gemacht hatte. Jetzt schaltete sich zu allem Überfluss auch noch Dickie Arbiter, Royal-Experte und ehemaliger Sprecher von Queen Elizabeth, ein und erklärte die bevorstehende Reise nach Neuseeland und Australien zu Meghans Feuertaufe: „Die Herzogin und der Prinz werden sehr viele Termine haben. Die Herzogin muss mit den fremden Kulturen umgehen können, während die ganze Welt ihr dabei auf die Finger schaut.“ Solche Analysen machen den Druck nicht angenehmer für Meghan …

Ihre schlimmste Baustelle ist aber wohl der Dauerstress mit ihrer Sippe: Noch immer poltert Papa Markle (74) ungehemmt drauflos und düpiert die Royals in TVInterviews, die er sich gut bezahlen lässt. Meghan melde sich nicht mehr, er sei doch ihr armer, verlassener Vater. Der Hof behandle ihn wie einen Aussätzigen, Harry sei ein Fan von Trump und so weiter. Meghan kann sich nicht mal wehren, so verlangt es die Etikette. Umso unangenehmer, dass sich immer mehr Personen zu Thomas Markles Interviews äußern. „Peinlich“ sei das Ganze, stänkerte etwa Model Chrissy Teigen. Und auch Wendell Pierce, Meghans Dad in der Serie „Suits“, meinte: „Wenn du Meghan wirklich liebst, dann würdest du das Ganze nicht öffentlich machen.“ Nett gemeinter Support, aber leider lenken derartige Posts noch mehr Aufmerksamkeit auf das Drama.

Wenn man Insidern glauben darf, soll wenigstens Meghans Mama Doria (61) ihr jetzt zur Seite stehen. Sie soll auch zwischen Meghan und ihrem Vater vermitteln – angeblich ist ein Treffen in Los Angeles geplant, bei dem es endlich zur überfälligen Aussprache kommen soll. Doria soll demnächst auch nach London ziehen, denn ihre Tochter ist einsam – all ihre Freunde leben in den USA oder Kanada. Und Harry hat viele Verpflichtungen, ist oft unterwegs.

Und dann wäre da ja auch noch der Babydruck. Die Amerikanerin kann jede emotionale Unterstützung gebrauchen … Denn auch wenn Meghan zurzeit einen wahnsinnig schweren Stand bei den Briten hat – auf den Bauch schielen ihr trotzdem alle. Die Herzogin ist nun 37. Höchste Eisenbahn, endlich mit dem Kinderkriegen loszulegen. Allein der volle Terminplan dürfte es aber erst mal nicht zulassen. Und ob es überhaupt so schnell klappt, wie es sich das Paar (und das Volk und die Queen) wünscht, ist ja eine ganz andere Frage …

Fest steht jedenfalls: Meghans Leben hat sich nach der Hochzeit um 180 Grad gedreht, das hat auch sie sich sicher anders vorgestellt. Ein bisschen mehr Eingewöhnungszeit braucht sie einfach noch …


Ihre nächste Reise wird Meghans Feuertaufe


Meghans Vater Thomas kann es nicht lassen. Er zieht weiter im Fernsehen über seine Tochter und die königliche Familie her


FOTOS: DDP IMAGES/THE SUN/NEWS LICENSING, GETTY IMAGES, PICTURE PRESS