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TITELTEST: Toyota RAV4 Plug-in Hybrid: HYBRID-Krönung


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 09.02.2021

Kaum ein Autobauer steht so für Hybridtechnik wie Toyota. Nur vor einer Plug-in-Version dieser Technik schienen sich die Japaner bislang zu scheuen. Dass sie ihre Berührungsängste nun offenbar überwunden haben, zeigt der neue RAV4 Plug-in Hybrid …


SUV MAGAZIN Titeltest

Artikelbild für den Artikel "TITELTEST: Toyota RAV4 Plug-in Hybrid: HYBRID-Krönung" aus der Ausgabe 1/2021 von SUV Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 1/2021

IM DETAIL: Außen-Design

HOHES NIVEAU: Der Plug-in Hybrid rollte serienmäßig mit Bi-LED-Scheinwerfern und 18-Zoll-Leichtmetallrädern vom Band.

LICHT-DESIGN: Die kantige Heckleuchte und der ausgelagerte Nebelscheinwerfer verleihen dem RAV4 einen besonderen Look.


Mit oder ohne Stecker? Die Gretchenfrage der Hybridisierung.


WER DIESER TAGE EIN ...

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... NEUES SUVMODELL PRÄSENTIERT, kommt an einer Elektrifizierung des Antriebsstrangs aus mehreren Gründen kaum noch vorbei. Neben den immer schärfer werdenden CO2-Richtlinien auf dem europäischen Markt spielt auch die Chance, sich als innovatives und umweltbewusstes Unternehmen zu präsentieren, eine große Rolle. Ein Automobil-Gigant, der Letzteres wirklich nicht mehr nötig hat, ist Toyota. Seit dem Start des ersten Prius im Jahr 1997 haben sich die Japaner dem Hybrid verschrieben. Während vor allem europäische Hersteller mit diesem Trend wenig anzufangen wussten, verteilte Toyota die kompakten Elektromotoren Schritt für Schritt über fast alle Baureihen und wurde so über die Jahre zum absoluten Hybrid-Spezialisten weltweit. Aus heutiger Sicht kann man den Toyota-Verantwortlichen allerdings einen klitzekleinen Vorwurf machen, nämlich das Verharren auf dem Konzept des Vollhybrids. Gerade in Europa sorgten in den letzten Jahren vor allem Fahrzeuge mit größerer, extern aufladbarer Batterie für Schlagzeilen und traumhafte Verkaufszahlen. Einzig der Prius kam vergleichsweise früh in den Genuss einer Steckdose in der Karosserie - doch jetzt scheint Toyota den bereits bekannten Weg zu gehen und diese Technik ebenfalls über die restlichen Baureihen zu verteilen. Zum Glück schließt das auch den aktuellen RAV4 ein.

IM DETAIL: Motor/Varianten

2.5 Dynamic Force: GROSSE BASIS

Sowohl der Vollhybrid als auch die Version mit Steckdose in der Karosserie setzen in puncto Verbrenner auf einen 2,5 Liter großen Vier zylinder-Benziner, der wahlweise 178 oder 185 PS zur Verfügung stellt. Ist der Benziner mit dem martialischen Beinamen Dynamic Force auf sich alleine gestellt, steigt der Verbrauch schnell an.

Hybrid: BASIS-MODELL

Traditionell setzen die japanischen Ingenieure von Toyota eher auf das Konzept des Vollhybrids. Diese Kombination aus Dynamic-Force-Ottomotor und E-Maschinen ist wahlweise als reiner Fronttriebler oder gegen Aufpreis als Allradmodell erhältlich.

IM DETAIL: Hybridsystem

Plug-in Hybrid: ALLER GUTEN DINGE …

… sind bekanntlich drei. Deshalb hat der Toyota RAV4 Plug-in Hybrid auch insgesamt drei Motoren: den 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner und jeweils einen Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Während das vorne angesiedelte E-Aggregat stolze 134 kW leistet, genügen die gerade mal 40 elektrischen Kilowatt am Heck, den Plug-in Hybrid stets zu einem Allradmodell zu machen. Mit einer Systemleistung von 306 PS ist der RAV4, der nach WLTP-Zyklus bis zu 98 Kilometer rein elektrisch fährt, gleichzeitig der stärkste Vertreter der Baureihe.

Die fünfte Generation des kompakten SUV schindet als Plug-in-Version bereits auf dem Papier mächtig Eindruck. Neben dem 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner sorgen gleich zwei Elektromotoren für Vor- und serienmäßigen Allradantrieb. Auch die Leistungsdaten können sich sehen lassen. Zu den 185 PS des Verbrenners kommen 134 elektrische kW an der Vorderachse und nochmal 40 kW im Heck des RAV4. Zusammen ergibt das nicht nur eine beeindruckende Systemleistung von 225 kW bzw. 306 PS, sondern auch einen Superlativ. Der RAV4 Plug-in Hybrid ist nämlich der bislang stärkste Vertreter seiner Baureihe. Dieser Fakt ist zwar interessant, geht aber eigentlich am Grundgedanken des neuen Hybrid-Ansatzes komplett vorbei. Schließlich sollen die drei Motoren zusammen mit dem 18,1 kWh großen Akkupaket vor allem für eine effiziente und möglichst emissionsarme Fortbewegung sorgen. Dass dieser Gedanke wirklich im Mittelpunkt der Entwicklung des Plug-in Hybrids stand, merkt man schon beim ersten Anlassen des RAV4. Denn solange es der Ladezustand der Akkus zulässt, startet das bullig aussehende SUV im rein elektrischen Fahrmodus. Das dies mehr ist als ein reines Lippenbekenntnis oder eine clevere Marketing-Strategie, zeigt sich im Alltag. Investiert man nämlich die mindestens 4,5 Stunden an der Haushaltssteckdose, um den Ener giespeicher des Japaners vollständig zu füllen, wird man sein blaues bzw. grünes Wunder erleben. Vermeidet man unnötige Kickdowns und allzu rasante Autobahnfahrten, schafft es der RAV4 Plug-in Hybrid im Alltag tatsächlich fast, die theoretische rein elektrische Reichweite von 75 Kilometer zu erzielen. Wer nur innorts unterwegs ist, kann diesen Wert auch schon mal knacken und bis zu 98 Kilometer lautlos dahingleiten.

IM DETAIL: Plug-in Hybrid

VARIABEL UND SPARSAM

Verglichen mit anderen Herstellern hat Toyota relativ lang gebraucht, das Konzept des Plug-in Hybrids ins SUV-Segment zu hieven. Dafür haben die Japaner die Idee, möglichst lange Strecken rein elektrisch zu fahren, perfekt in die Realität umgesetzt. Der Elektro- (oder EV-)Modus ist beim Start des RAV4 automatisch aktiviert und sorgt so für ein lautloses Anfahren. Erst wenn die Elektromotoren nicht mehr alleine für den Vortrieb des SUV sorgen können, wechselt der RAV4 in den Hybrid-Modus.

VORBILDLICHE WERTE

Gemessen an modernen E-SUV fällt die Kapazität des Batteriepakets mit 18,1 kWh vergleichsweise gering aus. Bei optimaler Nutzung im ECO-Modus und einer entsprechend sanften Betätigung des Gaspedals genügt eine Akkuladung aber dennoch, den RAV4 75 Kilometer (WLTP) lokal emissionsfrei anzutreiben. In der Stadt erhöht sich dieser Wert auf sogar 98 Kilometer. Dank 6,6-kW-Onboard-Charger dauert es an der Wallbox nur rund 4,5 Stunden, die Akkus wieder vollständig zu laden.

IM DETAIL: Cockpit

ÜBERSICHTLICH: Das Kombiinstrument wird vom großen Tacho dominiert.


SERIE: Einen Handschalter sucht man in der Preisliste des Japaners vergeblich.


UNTER STROM: Neben der 12-Volt-Buchse steht noch ein USB-Anschluss bereit.


STIMMIGER AUFTRITT: Das geräumige Cockpit vermittelt einen aufgeräumten Eindruck, die gut verarbeiteten Materialien fühlen sich hochwertig an.


INTERIEUR

Großes Display auf Augenhöhe, gute Verarbeitung, optionales Head-up-Display, klar strukturiertes Armaturenbrett

Wenig farbige Akzente im recht dunkel gehaltenen Cockpit

BEDIENBARKEIT

Gute Mischung aus Touchscreen, Reglern und Knöpfen, klare Beschriftungen, schnelle Kopplung zwischen RAV4 und Smartphone

Teils viele Untermenüs

IM DETAIL: Bedienbarkeit

MODERNES DUO: Wer beim RAV4 Plug-in Hybrid zum Technik-Paket greift, bekommt nicht nur das große, zentral angebrachte Touch-Display, sondern kann die wichtigsten Informationen direkt von der Windschutzscheibe ablesen.

WINTER-GADGET: Auf Knopfdruck wird das Lederlenkrad angenehm warm.


IM DETAIL: Laderaum und Platzverhältnisse

EINSTEIGEN UND WOHLFÜHLEN: Auch in der zweiten Reihe kann man sich im RAV4 nicht über Platzmangel beschweren. Der geräumige Fond wird von der bequemen Polsterung der Rückbank abgerundet und sorgt für Komfort auch auf der Langstrecke.


SPORTLICH: Die Stoffsitze bieten dank hoher Seitenwangen viel Halt.


PFLICHTPROGRAMM: Beim luxuriösen Japaner darf die Sitzheizung nicht fehlen.


FOND UND KOFFERRAUM

Großer Kofferraum, ebener Ladeboden mit zweitem Fach für Ladekabel, große Kopf- und Beinfreiheit im Fond, bequeme Sitzpolster

Heckklappe öffnet langsam.


Der Plug-in Hybrid schafft im Test bis zu 70 km rein elektrisch.


Was sich im ersten Moment nach einem mühsamen Eco-Marathon anhören mag, entpuppt sich als das genaue Gegenteil. Das sofort anliegende Drehmoment der beiden Elektromotoren (270 bzw. 121 Nm) sorgt dafür, dass der RAV4 Plug-in Hybrid sofort und ziemlich eindrucksvoll auf Veränderungen am Gaspedal reagiert. Trotz seines Leergewichts von zwei Tonnen fühlt sich der RAV4 sehr agil, ja fast schon leichtfüßig an. Die ausgewogene Abstimmung der Servolenkung ermöglicht zudem präzise Richtungsänderungen ohne viel Korrekturbedarf. Einzig die doch recht stattliche Länge von 4,60 Meter stellt sich der Einschätzung in den Weg, der RAV4 Plug-in Hybrid sei das ideale Stadtauto. Dafür macht das SUV außerhalb geschlossener Ortschaften auch zu viel Spaß. Aus dem Stand knackt der RAV4 die 100-km/h-Marke in etwas mehr als sechs Sekunden, maximal klettert der Tacho auf 180 Kilometer pro Stunde - dann aber natürlich unter Zuhilfenahme des großvolumigen Vierzylinders. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten bleibt der Plug-in Hybrid dank seiner guten Dämpferabstimmung stets komfortabel und gut beherrschbar. Das zusätzliche Gewicht des Batteriepakets verleiht dem SUV einen niedrigen Schwerpunkt und hilft so, dem Teilzeitstromer eine geringe Wankneigung in Kurven zu bescheren.

NUTZWERT: Das Ladeabteil hat ein Volumen von bis zu 1604 Liter.


SCHNELL GRIFFBEREIT: Unter dem Kofferraumboden befindet sich ein kleineres Fach, das sich perfekt für die Lagerung der Ladekabel des Plug-in Hybrid eignet. Robuste Gewebe-Taschen sorgen dafür, dass der Kofferraum sauber bleibt - der übrigens auch eine 220-Volt-Steckdose bietet.

IM DETAIL: Dynamik und Komfort

IMPOSANTE ERSCHEINUNG: Das Heck des Toyota RAV4 wirkt auch in der Plug-in-Version dominant.

BLACK BEAUTY: Die schwarze Lackierung mit Zierelementen in Chrom steht dem effizienten Japaner besonders gut.

IM FAHRVERSUCH

Große elektrische Reichweite, sehr gute Beschleunigung

Verbrauch bei leeren Akkus

IM DETAIL: Alle verfügbaren Felgen

18-Zoll-Leichtmetall felgen (Serienausstattung)


19-Zoll-Leichtmetallfelgen (optional mit Style-Paket)


Und so überrascht es nicht, dass man schon nach den ersten hundert Kilometern der Testfahrt mit dem für Toyota noch recht ungewöhlichen Hybrid zu einem durch und durch positiven Fazit kommt. Die hohe rein elektrische Reichweite, der serienmäßige Allradantrieb und die gelungene Abstimmung der schier unendlich wirkenden Vielzahl an Komponenten dürfte jeden objektiven Fahrer beeindrucken. Doch um ein faires und vollständiges Bild des RAV4 Plug-in Hybrid zu erlangen, sollte man nach 100 Kilometern nicht aufhören. Denn die Qualität eines Plug-in-Hybrids entscheidet sich auch und gerade nach Überschreiten der maximalen elektrischen Reichweite. Im dann automatisch eingreifenden Hybrid-Modus tritt der Verbrenner aus dem Hintergrund ins Rampenlicht und sorgt nicht nur für Vortrieb, sondern auch für das erneute Aufladen des Akkus. Das kostet natürlich mehr Kraftstoff als bei einem reinen Benziner. Bei einer etwas vorausschauenderen Fahrweise und der optimalen Nutzung der Rekuperation des Hybridsystems hält sich der Durst des 2,5-Liter-Aggregats aber auch auf der Langstrecke in Grenzen. In unserem Testzyklus stand der komplett spritfreien Fortbewegung am Ende ein Maximalverbrauch von 8,8 Litern auf 100 Kilometer entgegen. Vor allem angesichts des recht hohen Gewichts des Kompakt-SUV ein durchaus fairer Wert. Klar ist aber, dass der RAV4 Plug-in Hybrid vor allem Käufer anspricht, die täglich bis zu 100-120 Kilometer pendeln und nach der Hälfte der Strecke die Chance haben, die Akkus wieder an der Steckdose oder einer Wallbox mit Strom zu füllen. Dann entfaltet der RAV4 ein Spar-Potenzial, auf das auch Besitzer eines herkömmlichen Vollhybrids aus dem Hause Toyota neidisch sein dürften. Doch für Konkurrenzdenken innerhalb der Baureihe ist kein Platz. Denn gemeinsam mit dem Vollhybrid sorgt die neue Plugin-Lösung dafür, dass der RAV4 zu den Profiteuren der Elektrifizierung zählt und Toyota seine Hybrid-Expertise weiter ausbauen wird.


Mit oder ohne Stecker - der Toyota RAV4 beherrscht beides.


IM DETAIL: Geländetauglichkeit

KINDERSPIEL: Mindestens 180 Millimeter Bodenfreiheit sorgen für Souveränität abseits der Fahrbahn.

GELÄNDEFAHRT

Spezielles Offroad-Fahrprogramm, serienmäßiger Allradantrieb

Relativ schwacher E-Motor im Heck

IM DETAIL: Alle verfügbaren Farben

Schneeweiß


Novaweiß Perleffekt


Lichtsilber Metallic


Marlingrau Metallic


Tokio-rot Perleffekt


Nagoya-blau Metallic


Novaweiß Perleffekt/ Tiefschwarz Metallic


Lichtsilber Metallic/ Tiefschwarz Metallic


Marlingrau Metallic/ Tiefschwarz Metallic


Nagoya-blau Metallic/ Tiefschwarz Metallic


Tiefschwarz Metallic (Testwagenfarbe)


Technische Daten

Motoren

Otto, 4 Zylinder in Reihe, vorn quer eingebaut, zwei oben liegende Nocken wellen, vier Ventile pro Zylinder

Leistung 185 PS (136 kW) bei 6000/min

Drehmoment 227 Nm bei 3200-3700/min

Bohrung x Hub 87,5 x 103,4 mm

Hubraum 2487 cm3

Verdichtung 14,0:1

Gemischaufbereitung Direkteinspritzung Permanenterregter Synchronmotor v+h

Leistung v/h 134/40 kW

Drehmoment v/h 270/121 Nm

maximale Spannung 650 V

Systemleistung 306 PS (225 kW)

Hybridbatterie

Anzahl der Li-Ionen-Zellen 96

Nennspannung 355,2 V

Kapazität 18,1 kWh

On-Board-Lader 6,6 kW

Kraftübertragung

Hybridspezifischer Allradantrieb ohne mechanische Verbindung serienmäßig, (Verbrenner und E-Motor an Vorder achse, E-Motor an Hinterachse), Automatikgetriebe

Fahrwerk

Aufhängung v. Einzelradaufhängung, McPherson-Federbein

Aufhängung h. Einzelradaufhängung, Stahlfeder

Bremsen v./h. innenbelüftete Scheiben ABS, EBV, ESP

Lenkung Zahnstangen-Servo

Wendekreis 11,0 m

Testwagen 225/60 R18

Verbrauch / Emissionen (2.2 CRDi)

WLTP-Verbrauch gesamt 1,0-1,2 L/100 km

CO2-Ausstoß (WLTP) 22 g/km

Tankinhalt 55 L

elektrische Reichweite (WLTP) 75-98 km

Testwerte

Fahrleistungen

Beschleunigung in Sekunden

0-80 km/h 4,6

0-100 km/h 6,3

0-130 km/h 9,8

0-160 km/h 14,9

Höchstgeschwindigkeit 180 km/h

Elastizität in Sekunden

60-100 km/h (Kickdown) 4,5

80-120 km/h (Kickdown) 4,9

Tachometerabweichung in km/h

30/50/100/130 real: 26/45/92/121

Testverbrauch in L/100 km

minimal 0,0

maximal 8,3

gesamt 3,7

Kosten

Unterhaltskosten

Steuer 50 €

Haftpflicht (TK 17) 417 €

Teilkasko (TK 30) 595 €

Vollkasko (TK 27) 1033 €

Wartung 1 Jahr / 30 000 km

Garantie 3 Jahre / 100 000 km

Ausstattung / Preise

Basispreis (Plug-in Hybrid) 47 490 €

Testwagen (Plug-in Hybrid) 55 780 €

Serienausstattung: Fahrer-, Bei fahrer airbags, Seitenairbags vorn, Vor hangairbags v+h, Fahrer-Knieairbag, Pre-Collision-System mit Front-Kollisionswarner, Notbremsassistent, beheizbares Lederlenkrad, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Unterfahrschutz v+h, 18-Zoll-Leichtmetallräder

Zusatzausstattungen

Metalliclackierung 790 €

Technik-Paket (Navigationssystem, Head-up-Display u.a.) 7500 €

Style-Paket (belüftete Sitze vorn, 360-Grad-Kamerasystem u.a.) 4900 €

Abmessungen und Gewichte

Geländewerte

Karosseriewinkel max. (v/M/h) 17,5°/16,4°/20,0°

Bodenfreiheit (v/M/h) 180/180/200 mm

Wattiefe (bei 7 km/h) 500 mm

Steigfähigkeit 18°

Kriechgeschwindigkeit (min.) 6,5 km/h

Bewertung ★★★★★

KOSTEN / ÖKONOMIE

+ Große (innerstädtische) elektrische Reichweite

- Relativ hoher Grundpreis, Extras nur in großen Paketen erhältlich

KAROSSERIE / PLATZVERHÄLTNISSE

+ Modernes Karosseriedesign, viel Platz in beiden Sitzreihen, große Kopffreiheit, viel Tageslicht dank gut dimensionierter Seitenscheiben, breites Gepäckabteil mit niedriger Ladekante, durchgängig hohe Bodenfreiheit

- Eingeschränkte Sicht nach hinten, geringer Böschungswinkel vorn

FAHRKOMFORT / FAHRLEISTUNG

+ Schnelle Beschleunigung, hohes, sofort anliegendes Drehmoment dank zweier E-Motoren, serienmäßiger Allradantrieb, komfortable Fahrwerksabstimmung, spezieller Offroad-Fahrmodus

- Effizienzvorteil nur nutzbar, wenn die 18,1 kWh große Batterie regelmäßig extern geladen wird

■ FAZIT

Endlich hat Toyota auch im SUV-Segment den Sprung zum extern ladbaren Hybrid gewagt. Die große elektrische Reichweite macht den RAV4 Plug-in Hybrid zum Alltagshelden!


FOTOS: Markus Kehl/Toyota