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TITELTHEMA: KOMFORT, ENERGIEEFFIZIENZ, WOHNGESUNDHEIT: MEHR HAUS FÜRS GELD


mein schönes zuhause³ - epaper ⋅ Ausgabe 10/2020 vom 19.08.2020

Keine Frage: Bauen ist teuer. Aber wer viel Geld für ein Haus ausgibt, will auch viel dafür bekommen. Oder besser: mehr. Also stellen wir Ihnen Häuser mit attraktivem Mehrwert vor. Und zeigen Tricks, wie man beim Bauen bares Geld spart


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1 Ein zukunftsweisendes Energiekonzept, maximale Nutzungsflexibilität, beeindruckende Sichtachsen und ein Minikeller, der nur die Haustechnik aufnimmt, sind die Mehrwerte von Haus Alpenchic.


Fotos: Baufritz, Fingerhut Haus, Lehner Haus, Ytong Bausatzhaus, Schwörerhaus

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1 | Baufritz
HIGHTECH, LICHT UND WOHNGESUNDHEIT

2 | Fingerhut Haus
VIEL PLATZ AUF KLEINER FLÄCHE ...

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2 | Fingerhut Haus
VIEL PLATZ AUF KLEINER FLÄCHE

3| Lehner Haus
GUT GERÜSTET FÜR DIE ZUKUNFT

4 | Ytong Bausatzhaus
MEHR SPASS MIT EIGENLEISTUNG

5 | Schwörerhaus
BAUHAUS FÜRS KLEINE BUDGET

Ganz gleich ob ein Baubudget für ein Haus des gehobenen oder unteren Preisbereichs vorgesehen ist: ein neues Eigenheim ist stets die Erfüllung lang gehegter Wohnträume. Damit sie wahr werden können, sollten Bauherren sich jedoch auch jenseits geläufiger Wohnfan - tasien informieren. Denn ein neues Haus kann mehr, zum Beispiel in puncto Komfort, Energieeffizienz oder Wohngesundheit. Und mancher Bauherrentraum lässt sich auch günstiger realisieren als gedacht.

Wenig Wände, weniger Geld

Wände kosten Geld. Weniger Wände kosten weniger Geld. Vielleicht hat das neben den durch das Weglassen von Wänden entstehenden Blickachsen den aktuellen Trend mitgeprägt, den Erdgeschossgrundriss weitgehend offen zu gestalten und auf überflüssige Verkehrswege zu verzichten.

Dieses Prinzip lässt sich auf die Außenwände übertragen: Ein Quadrat liefert das Optimum an Wohnfläche beim Minimum an Außenwänden. Es ist daher die optimale Grundfläche für das preisoptimierte Haus. Obendrein bietet das Quadrat oder eine ihm angenäherte Grundfläche beste Voraussetzungen für gut geschnittene Räume im Haus.

Auch ein großer Dachüberstand kostet: Mehr Dachfläche = mehr Geld. Ein fehlender Dachüberstand ist obendrein geradezu ein Standard ambitionierter moderner Architektur, der in vielen Baugebieten das Satteldach heute noch vorgeschrieben wird. Ein Unterschied, den das Laienauge nicht sieht, sich jedoch im Baubudget bemerkbar macht, ist die Art der Dachsteine: Beton ist generell günstiger als Ziegel.

Dreh- statt Schiebetür

Auch gleiche Fensterformate helfen, Baukosten einzusparen. Hebe-Schiebetüren haben Vorteile, kosten jedoch erheblich mehr als das gleiche Fensterformat mit Festverglasung und normaler Drehtür. Und der schlechte Ruf von Kunststofffenstern ist ebenfalls von der technischen Entwicklung überholt worden: Sie haben sogar Holzfenstern gegenüber den Vorteil, weniger Wartung und Pflege zu benötigen.

Planen Sie ein Haus mit Garten, ist die Frage, ob ein Balkon nötig ist. Andererseits wird manchmal ein Freisitz im Dachgeschoss gewünscht. Ist die Garage angebaut, können Sie ihr Dach als als Terrasse nutzen.

Beton ist ein angesagtes Gestaltungselement im modern-urbanen Wohnambiente. Warum also nicht eine preiswerte Sichtbeton-Fertigtreppe statt einer teuren Schreinertreppe einplanen? Auch mancher Fertighausanbieter hat den Trend zum Beton erkannt und zeigt ihn schon in Musterhäusern.

Der Klassiker der Budgetoptimierung: der Keller. Als Technikbox nimmt er Heizung und Lüftung auf und schafft Platz im Erdgeschoss. Es muss also nicht immer ein Vollkeller sein. Auch Modul- oder Minikeller werden von Fertigkellerherstellern angeboten. Und das Unterkellern der Garage bietet sich ebenfalls als preiswertere Lösung an.

Außen statt innen

Der Kamin ist häufiger Bestandteil von Hausträumen. Er benötigt jedoch einen Abzug, der im Haus ein kostspieliger Spaß ist, wenn er nicht ohnehin fürs Heizsystem eingebaut werden muss. Falls nicht, gibt es Außenabzugsrohre aus Edelstahl, die einfach an der Hausaußenwand hochgeführt werden. Oder Ethanolkamine, die mit Alkohol und ganz ohne Abzug funktionieren.

Auch die offene Galerie mit Luftraum ins Obergeschoss ist heiß begehrt. Wenn Sie Ihr Haus so planen, dass der Luftraum sich später schließen und als Zimmer nutzen lässt, ist er kein verschenkter Raum.

Bei der Haustechnik den Rotstift anzusetzen, ist eigentlich nicht sinnvoll, da sie schon auf mittlere Sicht Energiekosten erspart und die Umwelt entlastet. Trotzdem gibt es auch in puncto nachhaltiger Heizung Preisunterschiede. So liegt auf der Hand, dass eine Luftheizung günstiger ist als die Fußbodenheizung. Sie wärmt mittels Wärmepumpe lediglich die Luft und verteilt sie im Haus, verzichtet also auf aufwendige wasserführende Installationen. Andererseits trocknet sie die Raumluft.

Die aufgeführten Punkte sind allerdings nicht absolut zu setzen. Sie sollen lediglich als Anregung für das Gespräch mit dem Bauberater dienen. Denn natürlich hat jeder Massiv- oder Fertighausanbieter sein eigenes Angebotsspektrum. Das umfasst vielleicht die eine oder andere hier erwähnte Option nicht. Letztendlich entscheidend jedoch ist das Gesamtpaket, das Sie überzeugen muss. Wie die folgenden Hausbeispiele, die uns mit ihrem Mehrwert überzeugt haben.

Wie durch ein großes Scheunentor gibt die zweigeschossige Glaswand den Blick frei auf 170 Quadratmeter moderne Behaglichkeit.


1. Hightech und Gesundheit: MODERNISIERTE TRADITION

Alpenländische Formensprache trifft auf modernes Design. Und im Technik-Minikeller hat die Zukunft schon begonnen

Das Musterhaus Alpenchic von Baufritz ist ein beeindruckender Hightechbau. Er kombiniert mit seiner Schindelfassade aus Weißtanne und seinem überstehenden Pfettendach traditionelle alpenländische Architekturdetails mit zeitgemäßem, modernem Design. Mehrwert: das zukunfts - weisende Energiekonzept mit Photovoltaikanlage, Solarstromtankstelle, Brenn stoffzelle und Windkraftturm. Es sorgt für mehr Energie, als im Haus und mit dem E-Auto verbraucht wird.

Die gesamte Haustechnik inklusive Wasseraufbereitungsanlage für Trinkwasser ist in einem Minikeller aus Recyclingbeton installiert, der nur ein Drittel der Hausgrundfläche beansprucht und über eine Raum - spartreppe im Arbeitszimmer erreichbar ist.

Die offene Galerie verbindet die Kinder- und das Schlafzimmer mit dem schönen Wellnessbad.


Die Sofaecke und ein großes Sitzfenster erweitern das Platzangebot im gemütlichen Wohnbereich.


Die Küche schließt sich neben einer eingebauten Sofaecke offen an den Essplatz an.


Wandscheiben und Durchgänge ermöglichen mehr Nutzungsflexibilität und offenes Wohnen


Der Kaminblock teilt den Wohnvom Essbereich ab.


Ein hängender Spiegel und Lichteinfall von oben bringen Leichtigkeit ins Wellnessbad. Den Gegenpol zu Wanne und Waschtisch bildet die Sauna am anderen Ende des Badetrakts.


Die Kinderzimmer nutzen mit Spielemporen den Raum bis unters Dach.


Wohngesundheit

Ausschließlich natürlich-gesunde Baumaterialien und der Verzicht auf Holzschutzmittel oder Montageschäume sind beim Ökohauspionier Baufritz ohnehin Standard. Das Haus ist dank großer Glasflächen optimal mit Tageslicht versorgt. Sein Luftraum über dem Essplatz bietet Sichtachsen bis ins Obergeschoss. Dort befindet sich neben großzügig dimensionierten Schlaf- und Kinderzimmern mit Balkons auch ein Wellnessbad mit Sauna. So geht moderne Gemütlichkeit – vorbildlich für klimaschützendes, gesundheitsgeprüftes Bauen!

hausintern

Entwurf Alpenchic
Außenmaße 12,43 m x 8,83 m
Wohnfläche 173,75 m2
Kochen/Essen 32,05 m2
Wohnen 31,85 m2
Bad 20,55 m2
Dach Satteldach, 15° Neigung
Bauweise Holztafelbau mit Großelementen
Endenergiebedarf 48,3 kWh/m2a
Vorzüge Strom-/Wärme - konzept mit Photovoltaik, Windrad und Brennstoffzelle, Hausakku zur Maximierung des Strom-Eigenverbrauchs, Fußbodenheizung, Zentral lüftung, Ladestation, intelligente Haussteuerung, flimmerfreie LED-Beleuchtung
Preis auf Anfrage
Anbieter Bau-Fritz GmbH & Co. KG Telefon 08336/900-0 E-Mail info@baufritz.com

2. Gesünder wohnen: 140 QUADRATMETER GEBORGENHEIT

Wohlgefühl kommt auch auf kleinem Baugrund auf: mit geschickter Planung und natürlichen Baustoffen

Dass das Mehr auch mit weniger Aufwand und im siedlungstauglichen Familienhaus drin ist, zeigt unser nächstes Beispiel. Ein intelligenter Grundriss, ein geschickt genutzter Erker und ein hoher Kniestock ermöglichen ein geräumiges Haus auf kleiner Fläche. Und auch hier war Wohngesundheit ausdrücklich und an erster Stelle Wunsch der (noch) dreiköpfigen Baufamilie.

„Wir haben nicht nur ein Haus gesucht, sondern einen Ort der Geborgenheit. Wir wollten unten großzügig und hell wohnen und oben mit viel Dachgeschossgemütlichkeit. Dazu gehört für uns außerdem ein natürliches und gesundes Raumklima“, erklärt uns der Bauherr. Eine zentrale Anforderung war beispielsweise, Styropor bei der Dämmung zu vermeiden. Das passte perfekt zum Baupartner Fingerhut Haus, dessen nachhaltige Häuser Natürlichkeit, Wohngesundheit und Flexibilität vereinen.

Eine Gebäudehülle, die wirklich schützt

Zur Wohngesundheit gehören neben gutem Raumklima, das vor Hitze und Kälte schützt, auch die Abschirmung von Einflüssen wie Lärm, Elektrosmog und verschmutzter Luft. So kombiniert die Fingerhut Haus-Gebäudehülle verschiedene wärmeschützende Bauteile zur ganzheitlichen Therm Living-Außenhülle. Sie ist diffusionsoffen und verwendet keine Styropordämmung, sondern ein Holzweichfaser-Wärmeverbundsystem, aus geprüften heimischen Hölzern sowie Dämmstoffe ohne chemische Bindemittel.

Zwei wohnliche Kinderzimmer gehen mit bodentiefen Fenstern zum Garten hinaus.


Oben war Dachgeschoss-Gemütlichkeit, im Erdgeschoss dagegen Großzügigkeit gewünscht


Selbst für ein Miniarbeitszimmer zum ungestörten Surfen war noch Platz hinter dem Wohnraum.


Die geschickt in den Erker geschobene Küche lässt viel Raum für den Essplatz.


Kleiner Erker mit Wirkung

Den Grundriss konnte die Baufamilie flexibel gestalten. Dank der passgenau in den Erker eingeschobenen praktischen Tresenküche, dem Hauswirtschaftsraum und einem zweiten kleinen Bad war sogar noch ein kleines Arbeitszimmer zum ungestörten Surfen und für gelegentliche Heimarbeit neben dem vernünftig dimensionierten Wohnbereich drin.

Das Dachgeschoss vereint dank des 1,60 Meter hohen Kniestocks gut nutzbare Räume mit der gewünschten Behaglichkeit. „Wir kamen mit einem Traum und gingen mit einem Zuhause“, freut sich die Baufamilie heute über ihre perfekten 140 Quadratmeter.

Raffiniert aufgeteilt: Hinter der Waschtischwand versteckt sich die bodengleiche Dusche.


Zur Eingangsseite hin sind Schlafzimmer und Ankleide orientiert.


hausintern

Entwurf Haus Seka
Außenmaße 10 m x 8,50 m
Wohnfläche 139,04 m2
Wohnen/Essen 34,03 m2
Kochen 8,04 m2
Bad 1 11,31 m2
Bad 2 3,74 m2
Dach Satteldach, 35° Neigung
Bauweise Großwandelemente in Holzverbundkonstruktion (Fingerhut-Wand ThermLiving)
Vorzüge Kompaktgerät zum Lüften (90 Prozent Wärme - rückgewinnung), Heizen und Warmwasserbereiten, Fußbodenheizung; Erkeranbau mit abgeschlepptem Dach,
Preis auf Anfrage
Anbieter Fingerhut Haus GmbH & Co. KG Telefon 02661/9564-20 E-Mail info@fingerhuthaus.de

3. Gerüstet für die Zukunft: RAUM, LICHT UND TECHNIK

Mehr Platz, mehr Licht und eine Haustechnik auf dem neuesten Stand waren der Baufamilie dieses coolen Pultdachhauses wichtig

Ein Pultdach für mehr Raum im Obergeschoss, große meist boden - tiefe Fenster für maximale Tageslichtversorgung und ein BUS-System zur Steuerung der Haustechnik – das waren die zentralen Anforderungen. „Die Haustechnik sollte auf dem neuesten Stand sein“, sagt der Bauherr.

„Uns war eine individuelle Planung sehr wichtig. Wir wollten nicht an Vorgaben gebunden sein.“ Und mit Eigenleistungen bei Elektro- und Sanitär - installationen, beim Verlegen der Bodenbeläge, beim Verputzen der Wände und den Malerarbeiten wollten sich die Bauherren einbringen.

Heute steuern eine Wetterstation auf dem Dach und Lichtsensoren die Außenjalousien und Rollläden. Aber natürlich lässt sich alles auch von Hand und sogar aus der Ferne mit dem Smartphone regeln. Das ist nicht nur komfortabel, sondern erspart auch Zeit und wertvolle Energie.

Viele Musterhausideen umgesetzt

Viele der praktischen und originellen Grundrissideen hat die Baufamilie bei ihren Ausflügen in Musterhausparks gesammelt. Zum Beispiel das Vordach, das die Doppelgarage mit dem Hauseingang verbindet, sodass man bei Regen trocken vom Auto ins Haus gelangt. Oder der Wohnraum mit offener Inselküche, der von der mittig platzierten gerade Treppe geschickt geteilt wird. Dann die Küche, die aus zwei sich perfekt ergänzenden Teilen besteht: Auf der Insel und vor den Hochschränken mit Backofen und Kühlschrank wird mit Freunden und Familie gekocht, nach dem Abräumen verschwindet das Geschirr um die Ecke in der Spülküche.

Oben werden zwei Kinderzimmer und das geräumige Schlafzimmer von der zum Hauseingang offenen Galerie erschlossen. Das großzügige Familienbad ist mit einer T-Aufteilung in verschiedene Funktionsbereiche äußerst praktisch aufgeteilt.

Geschickt um die Ecke geplant: die Küche. Vorn wird gekocht, um die Ecke nach hinten verschwindet das schmutzige Geschirr.


Ein gerader Treppenaufgang teilt den Wohnbereich (rechts) und den Essplatz mittig.


Wetterschutz: das Vordach verbindet die Garage mit dem Hauseingang.


Für die Zukunft geplant

Aber auch in die Zukunft gedacht hat die Baufamilie: Für den Einbau einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung ist bereits alles vorbereitet. Und auch das BUS-System ist so ausgelegt, dass es jederzeit mit neuen oder anderen Komponenten erweitert werden kann. Heute freuen sich die Bauherren: „Das eigene Haus, ein selbst geplantes und mitgebautes Zuhause, das ist schon wirklich etwas ganz Besonderes!“

hausintern

Entwurf Homestory 463
Außenmaße 10,50 m x 9,50 m
Wohnfläche 155 m2
Kochen/Essen 20,08 m2
Wohnen 24,53 m2
Bad 14,07 m2
Dach begrüntes Pultdach, 25° Neigung
Bauweise ökologische diffusionsoffene Holzständerbauweise
Vorzüge Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Regenwasserzisterne, intelligente Haussteuerung per BUS-System, für Photovoltaik-Stromerzeugung vorbereitet
Preis auf Anfrage
Anbieter Lehner Haus GmbH Telefon 07321/96 70-0 E-Mail info@lehner-haus.de

4. Mehr Spaß mit Eigenleistung: SELBST IST DIE BAUFAMILIE

Stolzes Ergebnis! Von der Terrasse bis unters Dach haben die Steinkamps ihr neues Heim selbst gemauert.


60.000 Euro – soviel Geld hat diese Bau familie bei ihrem neuen Haus gespart. Mithilfe eines Bausatz-Hauses

Familie Steinkamp im wichtigsten Zimmer im Haus: dem Billardraum im Obergeschoss.


Sie haben es schon wieder getan. Sabine und Gerd Steinkamp sind Überzeugungstäter. Einmal in puncto Bauen: Es ist bereits ihr drittes Eigenheim. Und zweitens, was Eigenleistung angeht: Mit dem Ytong-Bausatzhaus hat es ihnen soviel Spaß gemacht, dass Haus Nummer vier – für die beiden erwachsenen Kinder – schon angedacht ist. Dabei haben sie, anders als Bauherren anderer Aus- oder Mitbauhäuser, sich ausschließlich aufs Mauern beschränkt. Den Innenausbau ließen sie von Fachfirmen ausführen.

Dass ausgerechnet das Mauern Sache der Steinkamps wurde, lag an ihrem ersten Haus, einem Erbstück, dass sie um einen Anbau ergänzten. „Wir wollten damals mit anpacken, damit es schneller geht“, erinnert sich Gerd Steinkamp. „Das war einfacher, als wir dachten. Und wir haben uns viel stärker mit dem Haus identifiziert als mit dem zweiten, das wir schlüsselfertig gekauft hatten.“ Und das obendrein den Platz für einen Billardtisch vermissen ließ, den die Baufamilie sich sehr wünschte.

Also reiften in Haus Nummer zwei denn auch die Pläne für Nummer drei, die Sabine Steinkamp in Form von Grundrissen zu Papier brachte. Durch Zufall stieß das Ehepaar, beide selbstständig als Versicherungsmakler und Finanz- dienstleister, im Internet auf das Konzept von Ytong-Bausatzhaus.

Das Herz des Hauses schlägt auch hier in der schönen hellen Küche und am großen Esstisch.


Auch dieses Bausatzhaus ist eine individuelle Planung. Massiv und selbst gebaut


Dass massiv gebaut werden sollte, stand ohnehin fest. Und den Steinkamps gefiel, dass ihre Pläne nur geringfügig angepasst werden mussten und das monolithische Porenbeton-Bausystem aus rein mineralischen, natürlichen Rohstoffen besteht. Obendrein kommt es ohne zusätzliche Dämmung aus. Was viel Zeit und Geld einspart.

Natürlicher Baustoff: Porenbeton

Porenbeton bietet Vorteile: gute Wärmedämmung, Hitzeschutz im Sommer sowie besten Schall- und Brandschutz. Er ist baubiologisch sicher, allergikerfreundlich und ohne schädliche Chemikalien. Der Ytong-Bausatzhaus-Partner vor Ort veranlasst die zeitgerechte Lieferung der Materia - lien und stellt die nötigen Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung. Und eine Festpreisgarantie gibt Baufamilien vom ersten Tag an finanzielle Sicherheit.

Die leichten Steinblöcke werden einfach ins Mörtelbett gelegt.


Selbst das passgenaue Zuschneiden entpuppte sich als Kinderspiel.


Ein Vorführmeister von Ytong-Bausatzhaus erklärt den Bauherren die nötigen Handgriffe. Die leichten Steine werden einfach in eine Lagerfuge aus Dünnbettmörtel gesetzt. Durch das Nut- und Federsystem werden die Steine so genau aneinandergefügt, dass die Stoßfuge nicht einmal vermörtelt werden muss.

Bei Fremdvergabe einzelner Gewerke greift der örtliche Ytong-Bausatzhaus-Partner auf ein bewährtes Netzwerk regionaler Firmen zu und koordiniert den Ablauf der Arbeiten. Kleinere Probleme klärt er bei seinen regelmäßigen Baustellenbesuchen im Rahmen der Bauleitung.

Unterstützung von Freunden hatten die Steinkamps nicht. Trotzdem war nach vier Wochen das Erdgeschoss fertig. Die Geschossdecke und die massiven Dachelemente wurden unter Aufsicht des Ytong-Vorführmeisters mit dem Kran und mit tatkräftiger Hilfe von Gerd und Sabine Steinkamp eingehoben. Nach neun Monaten zogen die Steinkamps ein. Rascher Baufortschritt dank optimaler Logistik und effizientem Personal- und Materialeinsatz! Vom Dach sind sie besonders begeistert: „Wir haben oben selbst im heißen Sommer dieselbe Lebensqualität wie unten,“ freut sich Sabine Steinkamp.

hausintern

Entwurf frei geplantes Architektenhaus
Außenmaße 13,50 m x 11 m
Wohnfläche 170 m2 + 40 m2 Einlieger
Kochen/Essen 31,41 m2
Wohnen 23,28 m2
Bad 13 m2
Dach Ytong Massivdach; Pultdächer, 15°/25° Neigung
Bauweise massiv, aus Porenbeton, Außenwandstärke 38 cm inkl. Putz
Endenergiebedarf 18,8 kWh/m2a
Vorzüge Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, zentrale Lüftungs - anlage mit Wärmerückgewinnung, Wasseraufbereitungsanlage. Großes Bad mit Sauna und Platz für Waschmaschine und Trockner
Preis 235.000 Euro ohne Grundstücksund Erschließungskosten, Bodenbelags- und Malerarbeiten
Anbieter Ytong Bausatzhaus GmbH Telefon 0800/535 65 78 E-Mail info@ytong-bausatzhaus.de

5. Bauhaus fürs kleine Budget: CLEVER GEPLANT

Ein Edelstahlabzug ersetzt den teureren Schornstein. Innen teilt der Kaminofen Wohnbereich und Essplatz.


Anspruchsvolle Architektur, raffinier te Details, ein schlauer Grundr iss und ei n großzügiges Wohngefühl – all das findet sich auf nur 110 Quadratmetern Wohnfläche

Dass auch anspruchsvolles Bauen im engen Kostenrahmen möglich ist, zeigt das letzte Beispiel. Frank und Manuele Hager waren jung und ihr Baubudget ebenso knapp wie ihre Wünsche präzise: moderne Flachdacharchitektur, individuelle Fassadengestaltung, offener Grundriss für familienfreundliches Wohnen, Platz für ein Kind und eventuell ein zweites sowie ein Rückzugsbereich für sich selbst. Als sie die Schöner-Wohnen-Bauhausvilla, ein Musterhaus von Schwörerhaus in Hohenstein, besichtigten, waren ihnen zwei Dinge klar: die sollte es sein – aber die würden sie sich nicht leisten können.

Das sahen Bauberater Alexander Grupp, den sie anschließend dennoch trafen, und der Architekt Mario Boss allerdings anders. Sie dampften das Haus gemäß den Vorstellungen der beiden ein – auf nur 55 Quadratmeter Grundfläche pro Geschoss. Wesentliche Merkmale übernahmen sie dabei: elegante Luftbalken definieren jetzt den Hauseingang, scheinbar spielerisch angeordnete Fenster gewähren spannende Ein- und Ausblicke und die Putz-Holzlamellenfassade kombiniert edles Weiß mit schickem Anthrazit. Die rote Haustür und graue Flächen zwischen den Fenstern setzen Gestaltungsakzente.

Viel Platz auf kleiner Grundfläche

Trotz der kleinen Grundfläche geht es innen dank cleverer Grundrissplanung und der auf knapp 2,60 Meter leicht erhöhten Decken nirgends eng zu. Aus dem Erdgeschossquadrat ist eine Fläche für die Funktionsräume Gästebad, Speisekammer, Treppenhaus und Garderobe herausgeschnitten, von der aus es direkt in die Doppelgarage geht. Außerdem schafft sie Mäntel und Mützen geschickt aus dem Blickfeld des Hauseingangs.

Bodentiefe Fenster gibt es nur dort, wo nachbarliche Einblicke unmöglich sind.


Der Kochtresen schirmt die Küche zusätzlich zum Essplatz hin ab.


Elegante Luftbalken markieren den Haus - eingang.


Den Wohnraum gliedert ein Kamin ofen, dessen Edelstahl-Rauchabzug ein günstiges Außenwand - modell ist und dadurch den kostspieligen Kamin im Haus erspart. Die Küche liegt um die Ecke, zusätzlich von einem Kochtresen etwas abgeschirmt.

Oben begeistert der abgeschirmte Elternbereich mit Ankleide, die zugleich als Flur zwischen Schlafzimmer und Familien bad mit Dusche und Wanne dient. Das kleinere Extrazimmer neben dem Kinderzimmer dient als häusliches Büro und Gästezimmer. Großer Vorteil des Flachdachs: Alle Räume sind ohne Einschränkungen durch Schrägen nutzbar. Schlaf- und Kinderzimmer erhalten sogar Tageslicht aus zwei Richtungen.

Überhaupt spielen die Fenster im Hause Hager eine besondere Rolle: außen sind sie wie Bilderrahmen in die Fassade gesetzt, innen liegt der Fensterausschnitt im Fokus. Der ist auf die Raumnutzung abgestimmt. In der Küche beispielsweise sind die Fensterbänder so hoch angesetzt, dass die Küchenarbeit bei geöffneten Flügeln nicht beeinträchtigt wird. Und vom Essplatz aus fällt der Blick aus zwei Richtungen in den Garten – durch die Terrassentüren sowie ein tiefer gelegtes Fensterband. „Dadurch fühlen wir uns vor allem auch bei Dunkelheit nicht wie im Glas - kasten“, berichtet Manuela Hager begeis tert.

hausintern

Entwurf Kundenhaus Hager
Außenmaße 8,61 m x 8,46 m
Wohnfläche 108,45 m2
Essen/Wohnen/Kochen 41,05 m2
Bad 1 8,86 m2 Bad 2 2,6 m2
Dach Flachdach
Bauweise Holztafelbau, Außenwandstärke 32 cm
Endenergiebedarf 19,0 kWh/m2a
Vorzüge KfW-Effizienzhaus 55, Schwörer-Frischluftheizung mit kontrollierter Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Luft-Luft-Wärmepumpe
Preis auf Anfrage
Anbieter SchwörerHaus KG Telefon 07387/16-0 E-Mail info@schwoerer.de www.schwoererhaus.de

SPAREN, OHNE ZU VERZICHTEN: Setzen Sie den Rotstift an

Die Energiekosten sind bei einem KfW-40-Haus etwas niedriger als beim KfW-55-Haus. Das hingegen kostet etwa 8.000 bis 10.000 Euro weniger.
Klinkerfassaden müssen nicht renoviert werden, sind jedoch in der Regel teurer als Putzfassaden. 170 Euro pro Quadratmeter können Sie sparen.
Geschosshöhen von 2,60 Metern oder mehr tun zwar großen Räumen gut. Zwischen 2.000 und 3.000 Euro können Sie mit der Normhöhe 2,50 Meter im ganzen Haus sparen.
Hebe-Schiebetüren ersparen zwar Platz beim Öffnen. Ein gleich breites Fensterelement mit Fest - verglasung und Drehtür ist 2.000 bis 4.000 Euro günstiger.
Eine unterirdische Technikbox mit Leiterzugang von außen, die die Haustechnik aufnimmt, ist rund 18.000 Euro günstiger als eine wasserdichte weiße Wanne als 70- Quadratmeter-Vollkeller inklusive Treppe ins Erdgeschoss.
Wenn Sie auf die Badewanne zugunsten einer bodengleichen Dusche mit flacher Brausetasse verzichten, sparen Sie rund 500 Euro.