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TITELTHEMA: NACHSUCHENERKENNTNISSE


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JÄGER - epaper ⋅ Ausgabe 90/2020 vom 14.08.2020

Schweißhundführer Alexander Kelle hat über 6.000 Nachsuchen ausgewertet. Die aufschlussreichen Erkenntnisse hatten wir Ihnen vor Jahren detailliert vorgestellt. Die interessantesten Ergebnisse haben wir hier noch mal in grafischer Darstellung für Sie zusammengefasst, denn sie sind immer noch aktuell.


Artikelbild für den Artikel "TITELTHEMA: NACHSUCHENERKENNTNISSE" aus der Ausgabe 90/2020 von JÄGER. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: JÄGER, Ausgabe 90/2020

Anschusskontrolle: hiermit beginnt jede Nachsuche. Findet der Schweißhundführer hier Hinweise auf einen Körpertreffer, also Brustkorb oder weidwund, dann liegen die Erfolgschancen, das Stück zu finden, bei nahezu 100 Prozent - egal bei welcher Wildart.


AUFTEILUNG AUF DIE WILDARTEN

Das Diagramm zeigt die ...

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... Aufteilung der Nachsucheneinsätze auf die einzelnen Wildarten. Erwartungsgemäß werden am häufigsten Sauen nachgesucht - der Schuss bei schlechteren Lichtverhältnissen oder in der Flucht bringt es mit sich.

ERFOLGS-, FEHL- UND KONTROLLSUCHEN

Die Grafik zeigt, wie hoch der jeweilige Anteil der Erfolgs-, Fehl- und Kontrollsuchen bei den drei Hauptwildarten ist. Auffallend ist, dass der Anteil der Erfolgssuchen bei Sauen am geringsten ist. Ein Grund könnte ihre Schusshärte sein.

TREFFERVERTEILUNG AUF DEM WILDKÖRPER

Die Grafik zeigt, wo auf dem Körper der Treffer bei den mit Erfolg nachgesuchten Wildarten lag. Erwartungsgemäß ist bei allen Arten der Anteil der Weidwundschüsse am höchsten. Außnahme: Rehwild, bei ihm sind’s Vorderlaufschüsse.

RIEMENLÄNGE BEI ERFOLGSSUCHEN

Das Liniendiagramm zeigt die Länge der durchschnittlichen Riemenarbeiten bei unterschiedlichem Treffersitz, differenziert nach Arten. Erwartungsgemäß sind sie, egal ob beim Reh-, Schwarz- oder Rotwild, bei Brustkorbtreffern am kürzesten.

HETZHÄUFIGKEIT

Das Diagramm zeigt für die einzelnen Wildarten die Wahrscheinlichkeit, bei welchem Treffersitz mit einer Hetze zu rechnen ist. Erstaunlich ist, dass bei allen Wildarten selbst bei Brustkorbtreffern eine Hetze nicht auszuschließen ist.

ERFOLGSQUOTEN NACH TREFFERLAGEN

Das Diagramm zeigt für die einzelnen Wildarten die Wahrscheinlichkeit, bei welchem Treffersitz mit einer erfolgreichen Nachsuche zu rechnen ist. Erstaunlich hoch ist sie bei Laufschüssen, vor allem wenn der Hinterlauf getroffen wurde.

VERTEILUNG DER NACHSUCHEN UND STEHZEIT

Das Liniendiagramm zeigt, wie sich die Nachsuchen auf die einzelnen Stehzeiten verteilen, differenziert nach Wildarten. Der Ausschlag bei neun bis zwölf Stunden ergibt sich dadurch, dass bei abendlichen Schüssen erst am Morgen gesucht wird.

VERTEILUNG DER TREFFER UND STEHZEIT

Das Liniendiagramm zeigt, wie lange bei welchem Treffer mit dem Beginn der Nachsuche gewartet wurde, nicht unterschieden nach Wildarten. Insgesamt kann man sagen, dass je schwerer die zu erwartende Arbeit, desto länger die Stehzeit.

RIEMENLÄNGE UND STEHZEIT

Das Liniendiagramm zeigt, wie lang die Riemenarbeit bei den einzelnen Stehzeiten war, differenziert nach den wichtigsten Treffern, nicht aber nach Wildarten. Insgesamt ergibt sich, dass mit zunehmender Stehzeit die Riemenlänge zunimmt.


„DER HOHE ANTEIL DER KONTROLLSUCHEN BEI SAUEN LÄSST SICH VORWIEGEND AUS DEN DRÜCKJAGDEINSÄTZEN ABLEITEN.“


Riemenarbeit: Ihre Dauer hängt vorwiegend vom Treffersitz ab. Bei Krell- oder Vorderlaufschüssen ist so mancher Kilometer einzuplanen.


NACHSUCHENERFOLG UND STEHZEIT

Die Linie zeigt, wie hoch die Erfolgsquoten bei den unterschiedlichen Stehzeiten war, nicht unterschieden nach Wildarten und nicht nach Treffern. Deutlich erkennbar, dass mit zunehmender Stehzeit die Nachsuche kein gutes Ende genommen hat.

ERFOLG, TREFFER UND STEHZEIT

Das Liniendiagramm zeigt, wie hoch die Erfolgsquoten bei den unterschiedlichen Treffern und Stehzeiten waren, alle Wildarten zusammengefasst. Erstaunlich hoch sind die Erfolge bei Kammer- und Weidwundschüssen in den ersten 24 Stunden.

ANTEIL ANDERER HUNDE BEI ERFOLGSSUCHEN

Das Balkendiagramm zeigt den Anteil der erfolgreichen Nachsuchen, bei denen zuvor ein anderer Hund erfolglos war, differenziert nach Treffer und Wildarten. So war es bei 25 Prozent der Erfolgssuchen auf weidwunde Sauen der zweite Versuch.


„DIE ERKLÄRUNG FÜR DIE HOHE ANZAHL VON KOPFTREFFERN BEI SAUEN DÜRFTE BEI DEN MISSLUNGENEN TELLERSCHÜSSEN ZU SUCHEN SEIN.“


Erfolgreiches Ende einer Nachsuche: bei Rehwild ungefähr in 70 von 100 Fällen der Fall. Vorausgesetzt, ein vierläufiger Profi ist am Werk.


FOTO: KARL-HEINZ VOLKMAR

GRAFIKEN: PHILIPP REFELD NACH ALEXANDER KELLE

GRAFIKEN: PHILIPP REFELD NACH ALEXANDER KELLE

FOTOS: KARL-HEINZ VOLKMAR