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Titelthema: Sie wollen die Welt retten


didacta - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 11.09.2019

Wöchentlich gehen Tausende Schülerinnen und Schüler weltweit auf die Straße, um für den Klimaschutz zu kämpfen. Und dabei geht es ihnen nicht darum, zu schwänzen – sondern ihre Zukunft zu sichern.


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Bildquelle: didacta, Ausgabe 3/2019

Geschichte der Fridays for Future-Demos:

20. August 2018:

Erstmals verweigert die damals 15-jährige Greta Thunberg den Unterrichtsbesuch in Schweden. Sie hält das Schild in der Hand: „Schulstreik für das Klima“ und setzt sich vor den Schwedischen Reichstag in Stockholm.

27. August 2018:

Nach ersten Medienberichten in schwedischen Zeitungen berichtet zum ersten Mal die Berliner taz über Greta Thunberg.

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... 2018:

Erste Schüler/innen schließen sich den Protesten in Schweden an. Es folgen gleichartige Aktionen in Australien, Frankreich, Belgien und Dänemark. Sie beginnen, sich unter dem Hashtag # FridaysforFuture in sozialen Netzwerken zu organisieren.

30. November 2018:

10 000 Schüler/-innen gehen in Australien gegen den Klimawandel auf die Straße.

7. Dezember 2018:

Zum ersten Mal wird in Bad Segeberg in Schleswig- Holstein gestreikt.

21. Februar 2019:

Thunberg spricht vor dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Brüssel.

März 2019:

Freddy André Östvegard und zwei andere Mitglieder der Sozialistischen Linken des Norwegischen Parlaments schlagen Thunberg für den Friedensnobelpreis vor.

„Change the system – not the climate“ – das Transparent mit der Aufschrift prangt am Max-Joseph-Platz in München auf dem alten Feuerwehrauto der Klimaaktivisten, neben dem Denkmal des ersten bayerischen Königs. Es ist Freitag und Hunderte Schülerinnen und Schüler haben sich dort versammelt, um wie jede Woche für den Klimaschutz zu demonstrieren. Auf dem Dach des Feuerwehrautos, das mit Holzlatten umzäunt ist, stehen drei Jugendliche. Ramona Wüst, politische Sprecherin, greift zum Megaphon: „Wir haben keine Zeit mehr, und wenn die Politik möchte, dass Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule gehen, muss sie endlich Maßnahmen ergreifen, um das Klima zu retten.“ Beifall unter den Hunderten Demonstranten.
Seit November letzten Jahres, als die Medien über Umweltaktivistin Greta Thunberg berichteten, gehen Schülerinnen und Schüler auf der ganzen Welt auf die Straße. Sie fordern den Kohleausstieg, CO2-Reduktion und mehr Gesetze zu erneuerbaren Energien, beispielsweise verpflichtende Solaranlagen für Häuserbauer. Früher wurde über die Politikverdrossenheit der Jugend geschimpft, über die mangelnde Eigeninitiative – und nun? Nach den ersten Protesten gab es seitens der Eltern und Politiker Bedenken, die Jugend wolle nur die Schule schwänzen. Befragungen der Universität Konstanz zeigen jedoch: Es geht den jungen Menschen um den Klimaschutz, selbst in den Ferien kommen sie in Städten zusammen, um ihre Belange kundzutun. 95 Prozent der 154 befragten Demonstrierenden sind der Meinung, ihr Engagement könne etwas verändern. Nur jeder Zehnte fand, es sei eine gute Gelegenheit zum Schule schwänzen.

„Es sollen noch mehr Schüler schwänzen“

Dem weltweiten Protest haben sich nicht nur Schülerinnen und Schüler angeschlossen. Derzeit beginnen Erwachsene, sich in Parents for Future zu organisieren und an den Demonstrationen teilzunehmen. Auch Studierende organisieren sich: Im Hauptgebäude der Ludwig-Maximilian-Universität fand die Sonderausstellung „Physik des Klimawandels“ statt. Studierende stürmten die Ausstellung, warfen sich zu Boden und stellten sich tot als Opfer des Klimawandels. In den Händen hielten sie eine kaputte Erde aus Pappe, Schilder, die zu neuen Klimaprotestesten aufrufen. Professoren und Besucher applaudieren. Darunter Professor Harald Lesch, Astro-Physiker, Naturphilosoph und bekannt aus Terra X, einer Dokumentationssendung des ZDF. Er steht hinter den Klimaaktivisten und machte in der Polit-Talksendung Anne Will deutlich. „Wir aus der Wissenschaft sagen seit 40 Jahren immer und immer wieder, welches Risiko durch den Wandel besteht und es wird schlimmer und schlimmer. Aber es passiert nichts – die jungen Menschen sind die einzigen, die die Wissenschaft ernst nehmen.“ Er meint: „Es sollen noch mehr Schüler freitags die Schule schwänzen. Ich halte die Schulpflicht hier für unerheblich, wenn man sich ansieht, welche Bedrohung der Klimawandel darstellt.“

Kultusminister-Präsident ruft zum Stopp auf

Rechtlich gesehen gilt das Demonstrieren als unentschuldigtes Fehlen und muss ins Klassenbuch eingetragen werden. In München war im April etwa das staatliche Wilhelm-Hausenstein- Gymnasium in den Medien, weil der Direktor Bußgelder forderte, um gegen die Streikenden vorzugehen. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU), hat zu einem Ende der regelmäßigen Schülerdemonstrationen für den Klimaschutz aufgerufen. Es bringe nichts, „jetzt noch weiter der Schule fern zu bleiben“, sagte er der Wochenzeitung Die Zeit. „Wer zu einer Demo geht, die nicht Teil einer Lehrveranstaltung ist, fehlt unentschuldigt, mit allen Folgen.“
Ist es aus pädagogischer Sicht wirklich sinnvoll, die Schülerstreiks mit Sanktionen zu belegen? Oder sind die Fridays for Future-Demonstrationen als Demokratiebildung zu verstehen – statt als Theorie in der Schule eben im echten Leben. Die Kultusministerkonferenz selbst sieht die Demokratiebildung zumindest als sehr bedeutend an: „Eines der obersten Ziele schulischer Bildung überhaupt ist es, junge Menschen zu befähigen, sich in der modernen Gesellschaft zu orientieren und politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme kompetent zu beurteilen. Dabei sollen sie ermuntert werden, für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzutreten.“ Und das machen die Schülerinnen und Schüler weltweit auch, indem sie jeden Freitag auf die Straße gehen und demonstrieren. So lange, bis sich die Politik an das Pariser Klimaabkommen hält, das die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber vorindustriellen Werten einhalten zum Ziel hat. „Wir werden nicht aufhören, zu kämpfen“, sagt Greta Thunberg.

Geschichte der Fridays for Future-Demos:

Mitte März 2019:

Fridays for Future erreicht globale Ausmaße, ausgenommen Schwellen- und Entwicklungsländer, Russland, Japan sowie große Teile Südostasiens.

8. April 2019:

Fridays for Future Deutschland veröffentlicht einen Forderungskatalog mit kurz- und langfristigen Zielen, darunter Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf null, sofortiger Stopp für Subventionen auf fossile Brennstoffe und Kohleausstieg bis 2030.

7. Juni 2019:

Amnesty International zeichnet Greta Thunberg mit dem Ambassador of Conscience Award aus, der höchsten Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation.

August 2019:

Thunberg segelt mit einer emissionsfreien Hochseeyacht nach Amerika, um an dem Klimagipfel der Vereinten Nationen am 23. September teilzunehmen.

Versammlungsfreiheit versus Schulpflicht

Jens Koehn: ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Seine Fachgebiete sind Beamtenrecht, Hochschul- und Schulrecht.

Interview Silvia Schumacher

didacta: Ist Demonstrieren während der Schulzeit gleich Schwänzen?
Jens Koehn: Aus schulrechtlicher Sicht ist Demonstrieren während der Unterrichtszeit Schulschwänzen, wenn seitens der Schulleitung keine Erlaubnis für das Demonstrieren erteilt wurde und es keine Beurlaubung gibt. Auf der anderen Seite sind Schülerinnen und Schüler Grundrechtsträger und berufen sich auf ihre Meinungs- und vor allem Versammlungsfreiheit. Sie bringen neben einer Erlaubnis eine Rechtfertigung ins Spiel. Es herrscht derzeit die Meinung, dass das Demonstrationsrecht vor dem Schulpflichtrecht den Kürzeren zieht, weil es zu anderen Zeiten wahrgenommen werden kann und sich Schule anders und verlässlich gar nicht organisieren ließe.
Welche Konsequenzen drohen den Schülerinnen und Schülern?
Die Schulpflicht kann die Schulleitung mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die das jeweilige Schulgesetz bietet, durchsetzen. Vom erzieherischen Gespräch über die Verwarnung oder Eintragungen und Vermerke bis zum Verweis von der Schule ist je nach Dauer und Wiederholung des Verstoßes gegen die Schulbesuchspflicht alles denkbar. Schülerinnen und Schüler können Konsequenzen nur umgehen, wenn sie ihr Fernbleiben glaubhaft entschuldigen und dafür sorgen, dass die Schule die Demonstrationsziele in den Unterricht einbezieht, beispielsweise in Form eines Projektes rund um Ökologie. Ohne Kooperation und Offenheit zwischen Schulleitung und Lehrerschaft einerseits und Schülerschaft andererseits wird es erfahrungsgemäß mit dem Umgehen der Konsequenzen allerdings nichts.
Kann es auch für den Schulleiter oder die Lehrkraft Konsequenzen haben, wenn sie die Schüler bestärken, an den Fridays for Future Demos teilzunehmen?
Wenn durch die Teilnahme an einer Demonstration der Initiative „Fridays for Future“ Schülerinnen und Schüler schwänzen, dann sollten Schulleitung und Lehrkräfte sie besser nicht bei ihrem Verstoß gegen die Schulbesuchspflicht bestärken. Dieses Bestärken müsste eine schul- und dienst- wie arbeitsrechtlich vertretbare Form annehmen, die aus meiner Sicht nur in einer Verstärkung der Unterrichtsziele, in einer Verknüpfung mit dem Lehrstoff oder in einer auch für die Schule förderlichen Projektarbeit bestehen kann. Im Übrigen dürfte sich in der Praxis die Frage stellen, wie Lehrerinnen und Lehrer ihren Prüfungs- und Leistungsbewertungspflichten bei regelmäßig oder oft abwesenden Schülerinnen und Schülern nachkommen sollen.

„Wir brauchen Fridays for Future, denn die Klimakrise ist eine Existenzfrage für unsere Generation und für alle Menschen im globalen Süden. Einige Lehrer sind überhaupt nicht begeistert, wenn wir freitags immer fehlen. Das kann ich nicht verstehen. Sich über Fehlstunden aufzuregen, während wir gerade auf dem besten Weg sind, dass 1,5 Grad-Ziel zu verfehlen, ist einfach krass unverhältnismäßig. Das empfinde ich als sehr frustrierend. Wir müssen dieses Mittel ergreifen, weil die Regierung nicht in die Pötte kommt.“
Pauline Brünger, 17 Jahre, Schülerin am Schillergymnasium in Köln, engagiert sich seit Dezember 2018 bei Fridays for Future in Köln

„Klimaschutz ist ein Thema, das in meinem Leben schon immer präsent ist – wir waren noch nie mit dem Flugzeug in Urlaub, fahren mit dem Zug in die Alpen, machen dort einen Fahrradurlaub. Als ich vor 30 Jahren in der Klasse und dem Kollegium über Klimaschutz sprach, war ich eine Alleinkämpferin, denn niemand interessierte sich für das Thema. Deswegen macht es mich unglaublich stolz, zu sehen, wie die Jugend heute die Wichtigkeit des Themas erkannt hat und auf die Straße geht. Hier gibt es nichts zu kritisieren, sondern nur anzuerkennen.“
Ursula Saabel, ehemalige Mathelehrerin an einer Münchner Schule, nimmt regelmäßig an den Streiks teil

„Ich wollte mir das mal ansehen, was die Jugendlichen hier so machen, weil ich gehört hatte, dass nach den Demonstrationen so viel Müll liegen bleiben würde. Das Gefühl hatte ich nicht. Ich finde es richtig, was sie hier tun, es geht schließlich um so ein wichtiges Thema. Wenigstens ist es bei den Schülern angekommen, dass es nach 12 ist.“
Barbara Reichenberger, Rentnerin aus München

„Einfach rumsitzen und nichts tun, bringt nichts. Wenn der CO2-Ausstoß nicht verringert wird, lässt sich der Klimawandel ja nicht mehr umkehren. Unsere Schulleitung hat gesagt, sie kann es leider nicht ändern, sie muss uns einen Verweis geben, wenn wir am Freitag nicht zur Schule gehen. Das nehmen wir in Kauf. Wir sind die einzigen vier aus unserer Klasse, deren Eltern es erlaubt haben.“
Ben, 13 Jahre, Gymnasialschüler, nahm mit seinen Klassenkameraden Severin, Quirin und Yohan an einer Demo in München teil

„Fridays for Future ist in meinen Augen die bedeutendste Bewegung seit den Anti AKW- und Friedensdemos der 70er- und 80er-Jahre. Zugleich ist sie in ihrer globalen Bedeutung als wesentlich wichtiger im Hinblick auf die Zukunft zu erachten. Wenn wir das Bestreben des Landes, Kinder zu mündigen und aktiven Demokraten werden zu lassen, ernstnehmen, müssen wir ihnen ermöglichen, dies nicht nur im Schutzraum Schule zu tun. Als Schulleiterin einer Grundschule habe ich nach §23 GSO glücklicherweise die Möglichkeit, sie aus wichtigen Gründen zu beurlauben“.
Monika Gierenstein, Rektorin Grundschule Karlshausen (Rheinland-Pfalz)

„Die Idee, Schüler und andere Personen auf die Straße zu schicken, um auf etwas aufmerksam zu machen, ist gut. Aber viel wichtiger ist es, Klimaschutz und Klimawandel überhaupt im Unterricht zu behandeln. Es gehört viel dazu, die Thematik überhaupt zu verstehen. Leider habe ich von vielen Schülern in höheren Klassen gehört, dass sie diese Demos eher als Freizeit ansehen. Von daher mein Fazit dazu: Erst detailliert bearbeiten, dann auch dazu stehen und Meinung vertreten.“
Alexandra Stecher, Lehrerin beim Ausbildungsverbund Starthilfe Schwalm-Eder in Homberg (Hessen)

Unser Schulstreik ist eine gute Möglichkeit, Druck auf die Politik auszuüben. Deshalb macht es keinen Sinn, nur an schulfreien Tagen zu demonstrieren. Dann würde sich niemand dafür interessieren. Manchmal muss man eben Regeln brechen. Am Anfang war ich an meiner Schule die einzige, die mitgemacht hat, mittlerweile werden es mehr. Viele finden die Proteste gut, aber wollen ihre Noten nicht gefährden oder trauen sich nicht so recht. Einige machen sich darüber lustig. Ich denke, die begreifen einfach nicht, dass die Klimakrise auch sie betrifft. Um meine eigenen Noten mache ich mir keine Sorgen: Sie werden sicher schlechter, vor allem in Chemie, das wir freitags haben. Aber ich versuche so gut es geht, die Sachen nachzuarbeiten.“
Johanna Bodemer, 16 Jahre, besucht das Rheingymnasium in Köln, seit Januar ist sie bei Fridays for Future in Köln aktiv

„Wir befinden uns in einer Klimaschutz- Lethargie. Politiker sind müde, sie beschäftigen sich nicht damit. Das ist aber falsch, denn der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die es gilt zu lösen. Aus diesem Grund nehme ich an den Protesten teil und finde gut, dass wir junge Menschen auf die Straße gehen und auf das Problem aufmerksam machen.“
Peter Strauch, Student an der Ludwig-Maximilians-Universität München, nimmt zum dritten Mal an der Demo in München teil

„Prinzipiell bin ich für alles, was die Menschen gewaltfrei zum Thema Umweltprobleme wachrüttelt. So wie es bisher in der Welt läuft, kann es nicht weiter gehen! Wenn die Schülerinnen und Schüler fehlen, sind sie allerdings eigenständig für das Nachholen verantwortlich.“
Bernd Blüher, 61 Jahre, Lehrer an der Astrid-Lindgren- Grundschule Falkenberg/Elster (Brandenburg)


Foto: © T. Sprung

Foto: Koehn

Fotos: © Sprung (2), Schumacher; privat, Adrian Bodemer