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TONABNEHMER: GLANZLEISTUNG


Audio - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 08.03.2019

Van den Hul baut das DDT seit nunmehr 34 Jahren. In seiner jüngsten Ausbaustufe heißt es DDT II Special – und glänzt als vorbildlich neutraler MC-Tonabnehmer.


Artikelbild für den Artikel "TONABNEHMER: GLANZLEISTUNG" aus der Ausgabe 4/2019 von Audio. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Audio, Ausgabe 4/2019

FAZIT

Lothar Brandt
Audio -Mitarbeiter


Das neue Van den Hul DDT II überzeugt auf ganzer Linie: Es spielt räumlich, glasklar und sehr neutral, und zwar mit jeder Art Musik. Kauftipp in seiner Klasse.

Die Liebe ist sichtbar. Die ...

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... Liebe des Schöpfers zu seinen Kreationen. Jedenfalls die des Erbauers Aalt Jouk van den Hul zu seinen Tonabnehmern. Denn der niederländische Alte Meister trägt noch immer von eigener Hand die Daten der Pickups, die seinen Namen tragen, von innen in die Decke von deren Holzverpackung ein. In der Fertigung legt zwar längst die nächste Generation Hand an, doch der Senior hat das letzte Wort. Ob es sich um das um das unfassbar teure The Colibri XGW Master Signature für 10390 Euro oder um das etwa ein Zehntel so teure „Einsteigermodell“ DDT handelt: Im niederländischen Vaassen zeichnet der Chef buchstäblich verantwortlich. Auch die neueste Generation des DDT traf unter dem Namen DDT II Special so verpackt in der Redaktion ein – siehe Bild oben.

MESSLABOR
Das van den Hul DDT II Special zeigt einen nur leichen Höhenanstieg ab 10 kHz (+3 dB bei 20 kHZ). Die Übersprechdämpfung liegt bei über 22 dB bis in höchste Höhen, 29 dB bei 1 kHz.


Der mittlerweile 1290 Euro teure Pickup im goldglänzenden Gehäuse setzt eine lange Tradition fort, wobei DDT schon vor 34 Jahren (erster Test: AUDIO 5/86) natürlich nicht für den Insektenkiller Dichlordiphenyltrichlorethan, sondern für „Depth, Detail and Timbre“ stand. Jetzt mit gegenüber dem Vorgänger nochmals verkleinerten Magneten, den gewohnten Spulen aus langkrstallinen Silberdraht, dem Bor-Nadelträger. An dessen Spitze sitzt der Diamant, dessen Schliff den Namen seines Schöpfers trägt: van den Hul 1 mit Verrundungsradien von 3 und 85 Mikrometern.

Diesen Nadeln sagte man schon immer besondere Detailtreue nach. Und nach dem gänzlich unkomplizierten Einbau bewies das DDT II Special genau diese Tugend – und die beiden anderen in seinen Namen gelegten gleichfalls. Faszinierend detailscharf zeichnete es kleine und große Aufnahmeräume nach, die Klangfarben von kleinen Jazzcombos wie großen Orchestern leuchteten in vollem Glanz. Aber dieser Glanz strahlte nie zu hell, die etwas schärfliche Brillanz-Betonung mancher alter DDTs ist einer verfärbungsfreien, grundtonsatten Dynamik gewichen. Die Stimmwiedergabe blieb in jedem Genre tadellos. Van den Huls Liebe ist auch hörbar.