Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 8 Min.

TOP-STORY: Neue Apple-Produkte: ALLES NEU BEI APPLE


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 21/2019 vom 27.09.2019

Drei neue iPhones , ein Einsteiger-iPad, dazu erstmals Streaming-Flats für Spiele und Filme: Apple stellt sich neu auf. Was steckt dahinter?


iPhone 2019: Die neue Generation

Artikelbild für den Artikel "TOP-STORY: Neue Apple-Produkte: ALLES NEU BEI APPLE" aus der Ausgabe 21/2019 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 21/2019

Wenn Apple neue iPhones vorenn vorstellt, liegen die Kommentare bereits vorgeschrieben in der Schublade: tolle Technik – aber viel zu teuer! Doch in diesem Jahr ist vieles anders. Na klar, es gibt teure iPhones, mit den Pro-Modellen sogar sehr teure. Doch egal, ob es um die Film- oder Spiele-Flatrate, das neue iPad oder eben die neue iPhone-11-Flotte geht: Das Angebot von Apple für Einsteiger ist so attraktiv wie lange nicht – und ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Computer Bild. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 21/2019 von START: Heft 21/2019: Huawei-Ärger ohne Ende Mir reicht’s!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
START: Heft 21/2019: Huawei-Ärger ohne Ende Mir reicht’s!
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von Bild der Woche: SAG’S MIT GESTEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Bild der Woche: SAG’S MIT GESTEN
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von WICHTIGE NEWS …und was sie für mich bedeuten. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
WICHTIGE NEWS …und was sie für mich bedeuten
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von NEWS DER WOCHE: Neue Produkte: HUAWEI-NEUHEITEN: DAS EXPERIMENT. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
NEWS DER WOCHE: Neue Produkte: HUAWEI-NEUHEITEN: DAS EXPERIMENT
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von NEWS DER WOCHE: Neue Produkte: DIESE UHR IST RICHTIG FIT. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
NEWS DER WOCHE: Neue Produkte: DIESE UHR IST RICHTIG FIT
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von INTERNATIONALE AUTOMOBIL-AUSSTELLUNG: VOLL UNTER STROM. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
INTERNATIONALE AUTOMOBIL-AUSSTELLUNG: VOLL UNTER STROM
Vorheriger Artikel
WICHTIGE NEWS …und was sie für mich bedeuten
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel NEWS DER WOCHE: Neue Produkte: HUAWEI-NEUHEITEN: DAS EXPERIMENT
aus dieser Ausgabe

... geht über die übliche Hardware hinaus. COMPUTER BILD hat die Neuheiten unter die Lupe genommen.

iPhone 11: Basis und Pro-Modelle

Die neue Generation besteht aus drei Modellen: Neben der Basis-Version des iPhone 11 (Nachfolger des XR) gibt es zwei iPhone-11-Pro-Modelle, die die iPhone-XS-Serie von 2018 ablösen.

Die Hoffnungen auf ein günstiges kleines Modell haben sich nicht erfüllt. Das iPhone 11 ist mit 799 Euro zwar 50 Euro günstiger als sein Vorgänger iPhone XR, liegt bei der Größe (6,1-Zoll-Display) aber zwischen dem iPhone 11 Pro (5,8 Zoll, ab 1149 Euro) und iPhone 11 Pro Max (6,5 Zoll, ab 1249 Euro). Alle Modelle beginnen jeweils mit 64 Gigabyte. Und: Es wird bunter. Neue Trendfarbe ist dabei Grün, beim Pro „Nachtgrün“.

Mehr Kameras auch im Basismodell

Die größte technische Neuerung der neuen iPhone-Generation ist die Kamera. Selbst das günstigste iPhone 11 hat dank zusätzlicher Ultra-Weitwinkel-Kamera hinten zwei Kameras, bei den Pro-Modellen kommt als dritte noch eine Tele-Kamera hinzu. Ebenfalls neu: Ein spezieller Nachtmodus in der Kamera-App fängt bei dunkler Umgebung mehr Licht ein. Auch diese Funktion gibt es schon im günstigsten iPhone-Modell.

So geht Zoomen richtig

Mehrere Kamera-Linsen, Ultra-Weitwinkel, Nachtmodus – das alles bieten etwa Huawei und Samsung schon länger. Doch wie die drei neuen iPhones die Möglichkeiten des Zooms nutzen, ist dann wieder typisch Apple: Allein der Wechsel von der Standard- auf die Ultra-Weitwinkel-Kamera ist so einfach wie bei keinem anderen Handy: Die Kamera-App blendet auch in der Standardkamera eine Vorschau auf die Ultra-Weitwinkel-Ansicht ein. So ist leicht zu erkennen, wann der größere Blickwinkel die bessere Wahl ist. Zudem kann der Nutzer selbst während einer laufenden Videoaufnahme zwischen allen Kamera-Zoom-Stufen wechseln – dank eines simulierten Zoom-Einstellrads sogar nahezu stufenlos.

Auf der Frontseite sitzt weiterhin nur eine Kamera, jetzt aber mit neuer Ultra-Weitwinkel-Linse. Die volle Weitwinkel-Optik schöpft das iPhone aber erst aus, wenn der Nutzer es im Querformat hält. Ungewohnt, aber logisch: Beim Hochkant-Selfie ist der Weitwinkel ohnehin selten erwünscht. Nettes Gimmick am Rande sind die neuen Zeitlupen-Videos mit der Frontkamera, von Apple „Slofies“ (Slow Selfies) genannt.

Apple A13-Chip: KI für bessere Fotos

Beim Arbeitstempo hängen schon die 2018er-iPhones die Android-Konkurrenz ab. Der neue Apple A13 Bionic soll jetzt noch mal 20 Prozent schneller arbeiten – und kommt zusätzlich mit der „Neural Engine“ der dritten Generation. Die sorgt etwa für die Foto-Optimierung in Echtzeit, hellt so per „Smart HDR“ schattige Bildbereiche auf. Und noch mehr verspricht das Bildverarbeitungssystem „Deep Fusion“: Es errechnet aus einer Serie von neun Fotos ein finales Bild, bei dem jedes Pixel bis ins Detail (Rauschen, Textur) optimiert ist.

BOKEH AUCH FÜR TIERE: Dank der zweiten Linse können die neuen iPhones Tiefenschärfe-Effekte nicht nur für menschliche Gesichter errechnen, sondern für alle möglichen Motive – auch für das geliebte Haustier.

ULTRA-WEITWINKEL: Die Ultra-Weitwinkel-Linse in allen drei neuen iPhone-Modellen ist toll für Landschaftsaufnahmen – es passt einfach mehr aufs Bild. Allerdings hat diese Linse keinen optischen Bildstabilisator.

ZOOM-RAD: In der Kamera-App ist nun in den dunklen Bereichen links und rechts eine Vorschau auf die kompletten Ultra-Weitwinkel-Fotos sichtbar. Per Zoom-Drehregler neben dem Auslöser wechseln Nutzer zwischen den Zoom-Stufen.

NACHTMODUS: Endlich hat auch die iPhone-Kamera einen Nachtmodus, der im Dunkeln hellere und bessere Fotos schießt. Er aktiviert sich bei wenig Licht automatisch. Dabei macht die Kamera mehrere Bilder, während die optische Bildstabilisierung das Objektiv ruhig hält.

Problemfall Akku: Endlich gut genug?
Die Akkulaufzeit der iPhones war bislang vergleichsweise schwach. Apple verspricht Besserung und verbaut stärkere Akkus. Bei den Pro-Modellen liefert Apple endlich ein 18-Watt-Netzteil für schnelles Laden mit. Schade: Beim iPhone 11 liegt wieder nur ein langsames 5-Watt-Netzteil (schnellere Ladetechnik gibt’s ab 40 Euro) bei.

Ultrabreitbandfunk, Wi-Fi 6
Die neuen iPhones sind die ersten Handys, die dank des neuen U1-Chips mit Ultrabreitbandfunk ausgestattet sind. Damit ortet es andere Geräte in unmittelbarer Nähe ohne GPS. So klappt das Teilen von Daten mit anderen iPhone-Nutzern per AirDrop einfacher. Nach Samsung (ab S10) ist Apple zudem der zweite Hersteller, der den WLAN-Standard Wi-Fi 6 in seine Handys einbaut.

Display: Geht’s noch ohne OLED?
Bei Android kommt jedes Spitzen-Smartphone mit OLED-Display, bei Samsung sogar schon Mittelklassegeräte. Die Vorteile: enormer Kontrast, strahlende Farben. Doch beim iPhone 11 setzt Apple weiter auf ein kontrastschwächeres und nicht so scharfes LCD. Wer vorher ein iPhone 8 (oder älter) hatte, dürfte zwar zufrieden sein. Doch Umsteiger vom iPhone X/XS oder einem Samsung Galaxy werden erst mit den Pro-Modellen glücklich: Nur diese haben OLED.

Welches iPhone ist das richtige?
Wer den Tele-Zoom nicht braucht und von einem älteren iPhone ohne OLED (iPhone 8 oder früher) wechselt, dürfte mit dem iPhone 11 zufrieden sein und einen deutlichen Unterschied spüren. Der Griff zum im Preis gesenkten Vorgänger iPhone XR (699 Euro) lohnt sich eher nicht, weil die neueste Technik fehlt. Wer ein Top-Display in handlich oder übergroß will, braucht dagegen ein Pro-Modell. Eine Innovation wird aber auch hier vermisst: der neue Mobilfunkstandard 5G, der Vodafone- und Telekom-Kunden in Städten spätestens 2021 mehr Tempo liefert.[cj/jst/rs]

Die neuen Modelle im Überblick


„Mit dem iPhone 11 hat Apple endlich wieder ein richtig gutes Mittelklasse-Smartphone.“
Christian Just
Ressortleiter TK


WASSERDICHT: Das iPhone 11 schafft jetzt die IP68-Norm. Garantie gegen Wasserschäden gibt’s aber nicht (oben).


ZWEI KAMERAS GLEICHZEITIG: Die App Filmic Pro kombiniert bald bis zu zwei Kameras in einem Film. Zur Wahl stehen im 11 Pro bis zu vier Kameras.


iPHONE 11 IN BUNT: Das iPhone 11 kommt in sechs Farben. Die Auswertung der Vorbestellungen zeigt: Speziell die hellgrüne Variante ist offenbar gefragt. Neu ist zudem das violette Design.


*Von Apple nicht bestätigt (alle andere Angaben laut Hersteller).

Apple Watch 5: Zurück zur Uhr

Die Apple Watch Series 5 bringt ein langersehntes Extra mit: das „Always-on“-Display mit dauerhafter Zeitanzeige. Bisher blieb der Bildschirm schwarz, bis der Träger sein Handgelenk bewegt oder das Display antippt – nervig! Auf die Dauerbeleuchtung hatte Apple bislang verzichtet, um den Akku zu schonen. Eine clevere Displaytechnik schafft nun Abhilfe: Apple senkt die Bildwiederholrate des OLEDLTPO- Displays auf 1 Hertz ab – das spart Saft. So bleibt es beim Laufzeitversprechen von 18 Stunden. Das „Always-on“-Display ist nicht die einzige Neuerung: Erstmals verbaut Apple einen Kompass. Den nutzt die Uhr etwa für Richtungsanzeigen beim Navigieren. Dazu gibt es auch noch neue Gehäuse (siehe Tabelle). Die Apple Watch 5 kommt mit watchOS 6, das auch die älteren Modelle 3 und 4 ab sofort und Series 1 und 2 im Herbst erhalten. WatchOS 6 bringt einige Neuerungen: DieGeräusche -App misst die Lautstärke in der Umgebung und warnt, wenn es zu laut ist. ImZyklusprotokoll können Frauen per Eingabe ihre Menstruation erfassen und erhalten so Zeitpunkt-Prog nosen für ihre Regelblutung. Ansonsten gibt es bei der Apple Watch 5 nur einige kleine technische Upgrades wie einen neuen Chip und verdoppelten Speicher (32 GB). Die von vielen Nutzern erhoffte Schlafanalyse hat sich Apple gespart. Die Fitness- und Gesundheitsfunktionen des Vorgängers sind aber weiterhin an Bord: EKG, Sturzerkennung, automatische Trainingserkennung mit GPS- und Herzfrequenzaufzeichnung. Das wasserdichte Gehäuse kommt in den bekannten Gehäusegrößen (40 und 44 mm).

Apple Watch 5 im Modellvergleich

NEUE VARIANTEN: Apple bietet die neue Series 5 in vier Gehäusematerialien an: Edelstahl und Aluminium bleiben, Keramik kommt zurück, und Titan feiert Premiere. Die Apple Watch Series 3 (2017) gibt’s weiter als Einstiegsmodell (siehe unten).


„Dank der Neuerungen ist die Apple Watch jetzt mehr Uhr als früher.“
Julia Struck
Redakteurin


SPAR-TIPP: Die Series 3 verzichtet auf EKG und Sturzerkennung, dafür ist sie nun günstig(er) zu haben. Die Preise: in 38 mm 229 Euro ohne und 329 Euro mit LTE, in 42 mm 259 Euro ohne und 359 Euro mit LTE.

iPad 10,2: Apple überrascht mit Einsteiger-Tablet

Apple hat das Einsteiger-iPad aktualisiert. Offiziell heißt es schlicht „iPad“, es wird aber auch als iPad der 7. Generation, iPad 2019 oder 10,2-Zoll-iPad bezeichnet. Besonders auffällig ist das größere Display mit rund 3,5 Millionen Pixeln. Klasse: Im Vergleich zum 2018 vorgestellten iPad mit 9,7 Zoll wachsen die Außenmaße trotz größerer Diagonale kaum. An der längsten Seite ist das 2019er-Modell etwa einen Zentimeter länger als das iPad 2018. Laut Apple ist die 7. Generation für Augmented Reality optimiert, etwa mit besserer Ablesbarkeit aus schrägen Blickwinkeln und genaueren Lage-Sensoren. Es kommt mit dem hauseigenen A10-Fusion-Chip, der auch im iPad 2018 steckt. Dass sich beim Motor nichts getan hat, ist verschmerzbar.
Denn Apple verbessert die Arbeitstauglichkeit dafür an anderen Stellen: Erstmals lässt sich an ein Einsteiger- iPad eine Tastatur mit Smart Connector andocken, was vor allem an Orten mit vielen Funkstörungen – etwa auf Messen oder im Hörsaal – zuverlässiger als Bluetooth funktioniert. Ans neue iPad passt das 179 Euro teure Apple Keyboard, das der Hersteller für das iPad Air 3 und das ältere iPad Pro 10,5 von 2017 eingeführt hat. Wie der Vorgänger lässt sich das iPad 2019 mit dem Apple Pencil der 1. Generation bedienen, aber nicht mit dem neueren Stift des iPad Pro. Wer das iPad 2019 als Notebook-Alternative nutzen will, dürfte enttäuscht sein, dass Apple weiterhin eine Lightning-Buchse statt des mit dem iPad Pro 2018 eingeführten USB-C-Anschlusses verbaut. So lassen sich USB Sticks, Wechselmedien und HDMI- oder Ethernet-Adapter nur umständlich oder gar nicht anschließen. Das ärgert umso mehr, da die neue Software iPadOS mit externen Festplatten zusammenarbeitet. Das Tablet kommt am 30. September 2019 auf den Markt und ist ab sofort vorbestellbar. Das iPad Wi-Fi kostet 379 Euro mit 32 GB und 479 Euro mit 128 GB. Außerdem ist eine LTE-Version erhältlich: Das iPad Wi-Fi + Cellular (LTE) gibt’s für 519 Euro mit 32 GB und für 619 Euro mit 128 GB. Nach wie vor ist GPS nur in den LTE-Modellen verbaut.

iPAD OS STARTET: Bislang arbeiteten iPads mit der gleichen Software wie iPhones: iOS. Ab dem 30. September 2019 verteilt Apple das neue Betriebssystem iPadOS. Es basiert auf iOS und erinnert an Windows. Die Neuerungen: Fenster: iPadOS hat eine Reihe praktischer Fenster-Funktionen. Beispielsweise lassen sich mehrere Fenster innerhalb einer App nebeneinander anzeigen und in ihnen arbeiten. USB-Funktionen: Die Software verbessert die Dateiverwaltung für iPads mit USB-C-Anschluss. Wer einen USB-Hub anschließt, arbeitet sogar mit mehreren Anschlüssen parallel. Maus: iPadOS lässt sich mit einer per Bluetooth oder USB-C verbundenen Maus bedienen.

iPADS IM GRÖSSENVERGLEICH: Zu sehen sind alle aktuell verfügbaren iPad-Modelle.

1 iPad Pro 11 (2018) 789 Euro*
2 iPad Pro 12,9 (2018) 1059 Euro*
3 iPad Air (2019) 498 Euro
4 iPad 10,2 (2019) 379 Euro*
5 iPad mini (2019) 419 Euro*

* Günstigster Marktpreis laut Idealo vom 17. 9.

Apple TV+: Netflix-Konkurrenz zum Hammer-Preis

Mit seinem iTunes Store zählte Apple zu den ersten Online-Anbietern von Filmen und Serien. Seitdem blieb Apple beim klassischen Bezahlmodell pro Film. Eine Flatrate wie bei Netflix oder Amazon Prime Video gab es bislang nicht. Die kommt jetzt unter dem Namen „Apple TV+“: Die Streaming-Flatrate startet zunächst für iOS, macOS, Fire TV und einige Smart-TVs – etwa Geräte von Samsung. Auch im Browser lässt sich der Dienst nutzen. Apple setzt ausschließlich auf eigens produzierte Serien in Kooperation mit namhaften Produzenten und Autoren. Zum Start am 1. November will Apple 14 Serien bieten, darunter „The Morning Show“, „See“, und „Truth Be Told“. Jeden Monat sollen weitere folgen. Der Preis ist eine Ansage an die Konkurrenz: 4,99 Euro pro Monat! Bei Kauf eines neuen Apple-Geräts (Käufe ab 10. 9.) gibt’s Apple TV+ ein Jahr gratis. Zum Vergleich: Netflix kostet monatlich 8 bis 16 Euro. Bei Amazon und Netflix sind allerdings auch Serien und Filme anderer Produzenten im Abo enthalten.

Apple Arcade: Angriff auf den Spielemarkt


„Steam & Co. müssen keine Angst haben: An die Qualität von Top-Titeln für PC und Konsole reicht Apple Arcade nicht heran.“
Rainer Schuldt
Ressortleiter News


Seit dem 19. September bietet Apple in seinem App-Store den Abo-Service Arcade. Nach dem kostenlosen Probemonat erhalten Nutzer für 4,99 Euro im Monat freien Zugriff auf eine von Apple definierte Auswahl von Spielen – werbefrei. Der Dienst erscheint im App-Store unter macOS 10.15 Catalina und iOS 13 in insgesamt 150 Ländern mit 100 Spielen, darunter „Frogger in Toy Town“. Spannend: Apple hat eigenen Angaben zufolge ein ganzes Heer an namhaften Entwicklern um sich geschart, um den Service mit exklusiven Eigenproduktionen aufzuwerten. Das Spiele-Abo lässt sich über die Familienfreigabe mit bis zu sechs Personen nutzen. Wer offline zocken will, lädt die Games einfach herunter. Zum Vergleich: Das Xbox-One-Spieleabo Gamepass kostet bis zu 12,99 Euro pro Monat.