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Top Thema : Schockgefrostet, pulverisiert, abgepackt : Gesunde Fertigprodukte? :Ja, die gibt es wirklich!


Lisa - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 06.02.2019

Selbst gekocht schmeckt immer am besten – aber nicht jeder hat Zeit, täglich am Herd zu stehen.LISA erklärt, was Sie mit gutem Gewissen kaufen können – und was lieber nicht …


Artikelbild für den Artikel "Top Thema : Schockgefrostet, pulverisiert, abgepackt : Gesunde Fertigprodukte? :Ja, die gibt es wirklich!" aus der Ausgabe 7/2019 von Lisa. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lisa, Ausgabe 7/2019

Ganz ohne Fertigprodukte kommt kaum ein Haushalt aus. Manche sind frischen Produkten sogar überlegen


Gesunde Ernährung wird uns immer wichtiger – das bestätigte vor Kurzem auch der Ernährungsreport 2019. Die Mehrheit der Deutschen kocht am liebsten am heimischen Herd. 40 Prozent sogar täglich. Doch auch diejenigen, die am liebsten selbst den Löffel schwingen, sind oft auf Fertigprodukte angewiesen. Wer hat schon die Zeit, Brot ...

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... selbst zu backen, Pesto aus frischen Zutaten anzurichten oder die rote Grütze zum Nachtisch einzukochen … und das Tag für Tag?

Lieferdienste boomen 91 Prozent der Befragten sagten, dass Ernährung vor allem gesund sein soll. Die meisten lassen Worten wirklich Taten folgen, denn bei 71 Prozent der Bundesbürger kommen täglich Obst und Gemüse auf den Tisch. Auffällig ist der Unterschied zwischen den Generationen: Immerhin elf Prozent der 14- bis 29-Jährigen lässt sich mindestens einmal pro Woche fertige Gerichte nach Hause liefern. Bei den über 60-Jährigen macht das nur jeder Hundertste. Lieferdienste boomen – auch dank zahlreicher Apps, mit denen die Kunden von unterwegs aus schon ihr Essen bestellen können, das dann pünktlich zum Feierabend zu Hause ankommt. Das ist allerdings auf Dauer auch ein Stück Kontrollverlust. Schließlich kann man die Qualität der Zutaten nicht kontrollieren. Dabei gibt es einige Fertigprodukte im Supermarkt, die nicht nur schnell fertig, sondern auch gesund sind.

Clever einkaufen Während einige zeitsparende Alternativen versteckte Kalorienbomben oder voller Zusatzstoffe sind, schneiden andere im Vergleich überraschend gut ab. Wer den Überblick behält und clever einkauft, kann sowohl Zeit sparen als auch für eine ausgewogene Ernährung sorgen.

Gute Fertigprodukte:

1Dosentomaten undTomatenpüree sind eine bequeme und gesunde Basis für schnelle Pastasaucen. Die Fertigvariante hat zudem den Vorteil, dass der Körper das in den Tomaten enthaltene Lycopin – ein Stoff, von dem Ärzte annehmen, dass er Krebs vorbeugt – besser aufnehmen kann als durch frische Tomaten.

2Hülsenfrüchte Die getrocknete Variante hat oft sehr lange Garzeiten. In der Dose sind Bohnen & Co. vorgekocht und damit im Handumdrehen genießbar. Gerade Bohnen liefern jede Menge Protein, Kalium und B-Vitamine.Extra-Tipp : Erbsen trotzdem lieber in der Tiefkühl-Variante kaufen. Die sind der Dosenerbse geschmack- lich nämlich um Längen überlegen – gerade in Bissfestigkeit und Frische.

3Gekühlter Pizzateig Seine begrenzte Haltbarkeit lässt es schon vermuten: Der fertige Teig enthält fast keine Konservierungsstoffe. Besser geht es zu Hause auch nicht. Belegt man die Pizza dann noch mit frischem Gemüse und Pastasauce aus dem Glas, hat man eine schnelle, fettarme Mahlzeit zubereitet.

4Tiefkühlgemüse Die Ware wird direkt nach der Ernte eingefroren und enthält daher sogar oft mehr Nährstoffe als frisches Gemüse vom Markt. Ebenfalls super: Tiefkühlkräuter und fertige TK-Gemüsegerichte wie Rahmspinat und Buttergemüse.

Mittelmäßige Produkte:

1 Gemüsekonserven wie Champignons aus der Dose oder dem Glas. Mit Ausnahme von Tomaten und Mais ist die Tiefkühlvariante immer besser. Zwar verliert das Gemüse auf dem Weg ins Glas dank neuer Verfahren nicht mehr so viele Nährstoffe wie früher, aber Konsistenz und Geschmack sind deutlich unterlegen.

2 Tiefkühlfischgerichte Die Zubereitung ist unkompliziert, aber oft enthalten die Produkte sehr viele Geschmacksverstärker. Dennoch kann man Schlemmerfilets & Co hin und wieder ohne allzu schlechtes Gewissen genießen. Die gesündere Alternative wäre aber ungewürzter tiefgekühlter Fisch.

3 Aufbackbrötchen Die meisten Bäckereien arbeiten mit angelieferten Teiglingen, die vor Ort nur noch aufgebacken werden. Da sind fertige Aufbackbrötchen oft die günstigere und bequemere Alternative. In der Verpackung herrscht eine Schutzatmosphäre, sodass die Brötchen oft ohne Konservierungsstoffe auskommen.

4 Fischstäbchen Die Kinder-Lieblinge sind besser als ihr Ruf. Beim Einkauf sollte man dennoch darauf achten, dass der Fisch nachhaltig ist. Extra-Tipp: Wie gesund Fischstäbchen sind, hängt stark von der Zubereitungsmethode ab. In der Pfanne saugt sich die Panade mit Fett voll. Lieber im Ofen backen.

Nicht empfehlenswert:

1 Müsliriegel Nüsse, Rosinen, Honig – das klingt gesund. Aber Müsliriegel sind echte Zuckerbomben. Als schnelles Frühstück sind sie nicht geeignet. Extra-Tipp: Die gesunde Alternative sind „Overnight Oats“. Am Abend Haferflocken mit Nüssen, Früchten nach Wahl und Milch im Kühlschrank einweichen lassen. Das liefert all die guten Nährstoffe des Müsliriegels ohne den Zucker – und ist schnell gemacht.

2 Tiefkühlreibekuchen Sehr lecker, aber leider auch sehr fettig. Die Reibekuchen werden vorfrittiert und kommen daher schon als Fettbombe aus der Packung. In der Pfanne saugen sie sich dann noch voller.

3 Dosensuppen Hier sind vor allem Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe das Problem. Zudem sind sie oft arm an Vitaminen und enthalten viel Fett. Noch schlimmer sind Instantsuppen aus der Tüte oder im Becher. Auch wenn sie mit getrocknetem Gemüse werben – hier ist nichts mehr zu retten. Besser nicht kaufen!

4 Tiefkühlpizza Hier gibt es große Unterschiede. Achten Sie auf den Fettgehalt – gerade bei der beliebten Salamivariante ist er sehr hoch. Gemüsevarianten wie Spinatpizza sind ein bisschen besser. Extra-Tipp: Kaufen Sie TK-Margherita-Pizza und werten Sie diese mit frischen Zutaten, wie z. B. Zwiebeln oder Paprika, auf.


Fotos: fotolia (12), Shutterstock