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Topflappen aus Bauernleinen


Mein schönes Land - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 19.12.2018

Der grobe Stoff, mit dem unsere Großmütter einst ihre Betten bezogen, kommt heute ganz groß raus: Wir nähen nostalgische Küchenhelfer aus ihm


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Bildquelle: Mein schönes Land, Ausgabe 1/2019

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Familie Huhn nimmt ihren Platz in der Küche ein, genau wie der kleine Vogel und die Katze. Ein ausgedientes Leinenlaken wurde dafür zerschnitten – und zerschlissene oder fleckige Stellen einfach ausgespart

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1 Aus dem Bauernleinen zunächst kleine Quadrate (20 x 20 cm) schneiden, pro Topflappen zwei Stück. Nun überträgt man das Motiv: eines der Stoffquadrate auf den Tisch legen, darauf das Kohlepapier platzieren (geschwärzte Seite nach unten), obenauf mittig die gewünschte Vorlage legen. Nun mit einem Bleistift das Bild nachfahren. Den Stoff in den Stickrahmen spannen. 2 Mit dem Steppstich (siehe Infokasten unten) das Motiv nachsticken. In der Regel stickt man mit zwei, bei grobem Leinen auch mit mehr Einzelfäden des Garns. Bei Huhn, Vogel und Katze werden die Kontur mit dem dunkleren, die Details mit dem helleren Faden gestickt. So entsteht eine perspektivische Tiefe. 3 Die drei Schichten des Topflappens mit Stecknadeln zusammenheften: Unten liegt ein „leeres“ Leinenquadrat, darauf ein Frotteequadrat in gleicher Größe, oben das Stickmotiv. Mit 1 cm Abstand zum Rand die Stoffschichten nun mit grobem Heftstich zusammenfassen, damit nichts verrutscht. 4 Vom Stoffband ein kleines Stück für den Aufhänger abschneiden. 5 Den Aufhänger mittig an der oberen TopflappenKante platzieren und den Stoff ringsherum schmalkantig mit der Nähmaschine absteppen. 6 Die Kante mit der Stoffschere sauber abschneiden, sodass am Ende ringsum ca. 5 mm Stoff überstehen. 7 Mit engem Zickzackstich der Nähmaschine die Kante einfassen und die Heftfäden entfernen

So klappt der Steppstich

Beim Steppstich (auch: Rückstich) stickt man den ersten kleinen Fadenabschnitt „vorwärts“: Die Nadel von der Stoffunterseite nach oben führen und entlang der vorgezeichneten Linie 3–5 mm weiter wieder nach unten einstechen. Ab jetzt wird „rückwärts“ gestickt: Nach 3–5 mm taucht die Nadel wieder von unten auf, eingestochen wird jetzt direkt im Anschluss an den letzten Fadenabschnitt (s. Foto), sodass sich die Fadenschlinge auf den Stoff legt und die Lücke sich schließt. So weiter verfahren, bis das Bild komplett nachgestickt ist.


Fotos: Flora Press/Helga Noack