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TOPSTORY 25 JAHRE WARCRAFT:WARCRAFT 25: FRÜHER WAR ALLES BESSER: „WARCRAFT” WIRD 25, „WORLD OF WARCRAFT” WIRD 15!


Computer Bild Spiele - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 05.06.2019

Diese Spiele haben ganze Genres geprägt! Blizzard feiert 25 Jahre „Warcraftund 15 Jahre „World of Warcraft– und beide Titel kommen endlich zurück.


Artikelbild für den Artikel "TOPSTORY 25 JAHRE WARCRAFT:WARCRAFT 25: FRÜHER WAR ALLES BESSER: „WARCRAFT” WIRD 25, „WORLD OF WARCRAFT” WIRD 15!" aus der Ausgabe 7/2019 von Computer Bild Spiele. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild Spiele, Ausgabe 7/2019

Diesen Meilenstein erreichen viele Ehen nicht: Sagenhafte 25 Jahre ist „Warcraft” nun schon alt. 1994 erschien mit „War craft – Orcs & Humans” der erste Teil des Spiels, das eine der erfolgreichsten Spielereihen aller Zeiten begründen sollte. Und es ist noch lange nicht Schluss: Jetzt, 2019, erscheint „Warcraft 3 – Reforged”, eine komplett überarbeitete Version des Klassikers. Die Echtzeit-Strategiespiele sind aber nur ein kleiner Teil des ...

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... „Warcraft”-Universums. Blizzard hat es auf viele weitere Titel und Genres ausgedehnt, etwa mit dem Kartenspiel „Hearthstone”, dem MOBA „Heroes of the Storm” – und natürlich dem Online-Rollenspiel „World of Warcraft”.

„WoW” ist seit seinem Release im Jahr 2004 das Aushängeschild des Genres. Noch heute, 15 Jahre und sieben Erweiterungen später, pilgern Tag für Tag unzählige Spieler nach Azeroth, dem Schauplatz des Spiels. Nicht jeder Fan ist aber mit allen Neuerungen einverstanden. Rufe nach einem „WoW”, so wie es vor all den Erweiterungen einmal war, sind schon seit Jahren deutlich zu vernehmen. Blizzard versuchte lange Zeit wegzuhören, ignorierte oder strafte die Macher selbst zusammengeschusterter Fanserver ab. 2017 besann sich das Unternehmen dann doch eines Besseren und kündigte an, dass ein „World of Warcraft Classic” komme. Pünktlich zum Jubiläum der Reihe im August 2019 soll „WoW Clas sic” erscheinen. Und es sieht ganz so aus, als ob Blizzard den Termin halten kann. Die Closed Beta ist aktuell in vollem Gange, dafür bewerben kann sich jeder Zocker mit „WoW”-Abo. Ob dann eine Einladung kommt, ist jedoch Glückssache. COMPUTER BILD SPIELE durfte sich die Beta anschauen und liefert Eindrücke von den ersten Stunden.

„World of Warcraft” ist zurück

Die Musik. Der Titelbildschirm. Die Charakterauswahl. Gänsehaut! „WoW” ist zurück – und zwar exakt so, wie es vor 15 Jahren begann. Ist das wirklich schon 15 Jahre her, fragt man sich als Veteran, während man durch die vier Rassen und sechs Klassen der Fraktionen klickt. Paladine auf Horde-Seite? Schamanen bei der Allianz? Damals noch unvorstellbar. Und auch wenn zahlreiche in den guten alten Zei ten schwelgende Spieler vieles schon von Fanservern her kennen: Jetzt ist es doch noch mal was anderes. Irgendwie heilig, denn das hier ist offiziell. Endlich!

Gemeinsam stark

DAS COMEBACK Alte Rüstung, alte Hauptstadt: alles auf Anfang in „WoW Classic”.


NEUER PATCH Für „WoW – Battle of Azeroth” kommt neuer Content mit neuen Zonen.


ORCS GEGEN MENSCHEN In „Warcraft 3 – Reforged” geht der kultige Kampf weiter.


Blizzard hat aber nicht nur ein Ohr für seine Fans, sondern auch ein Händchen für epische Musik, die sich in den Köpfen festsetzt. Allein die macht die ersten Stunden in „WoW Classic” zu einer emotional aufwühlenden Reise in die eigene Vergangenheit. Klingt vielleicht etwas übertrieben, ist es aber nicht: In „WoW Classic” sind fast nur Zocker un terwegs, die das genauso sehen. „Hi”, schreibt ein Spieler keine fünf Minuten nach dem Log-in von COMPUTER BILD SPIELE. „Und wie sehr feierst du, dass du deine E-Mail von Blizz bekommen hast?” Er meint natürlich die Einladung zur Closed Beta – und dient sich gleich als erster Verbündeter an. Nach einer kurzen Antwort sendet der glückliche Fan sofort eine Einladung zu seiner Gruppe. Ab sofort wird ungefragt gemeinsam gequestet. Als er nach zwei Stunden offline geht, schreibt er noch: „Ich adde dich mal als Freund, okay? In,Classic’ kommt man ohne ja nicht weit.” Und damit hat er recht: Im Gegensatz zum aktuellen „WoW” sind Spieler in „Classic” mehr denn je auf die Hilfe und Geduld anderer angewiesen: Man lädt sich in Gruppen ein, um gemeinsam harte Gegner zu erledigen. Um einen Raremob zu legen, gegen den keine Klasse allein eine Chance hätte. Um Dungeons zu bestreiten, die Stunden dauern. Oder schlicht, um Gesellschaft zu haben, denn „Classic” ist unglaublich träge.

Schön träge

BITTE NOCH MAL Fehlversuche beim Kräutersammeln kosten Zeit.


LEVEL UP! Bis Sie in „Classic” das Maximallevel von 60 erreicht haben, vergeht sehr, sehr viel Zeit …


Erinnern Sie sich noch ans berüchtigte Brachland? Die Hälfte der Levelzeit, die Spieler hier als Horde-Mitglieder zwischen den Stufen 10 und 20 verbringen, geht fürs Reisen drauf, und zwar zu Fuß. Reittiere gibt’s in „Classic” erst ab Stufe 40, und die ist für einen Spieler auf Stufe 14 in unerreichbarer Ferne. Sosehr sich ein Zocker auch beeilt und plant, es dauert ewig. Selbst wenn er Quests seit mehr als einem Jahrzehnt im Schlaf ablaufen kann und bereits die beste Route vom Annehmen bis zum Abgeben kennt. Schauen Sie einem Freund beim Spielen zu, und verlassen Sie für zwei Stunden den Raum. Wenn Sie wiederkommen, hat er im besten Fall zwei Level geschafft.

Das Schöne daran: „WoW Classic” nimmt durch diese Trägheit so viel Tempo raus, dass es geradezu entspannend wirkt. Sie können versuchen zu hetzen, aber es klappt einfach nicht. Und während des Fußwegs von Crossroads nach Ratchet oder vom anderen Ende der Karte zurück nach Goldhain bleibt viel Zeit zum Nachdenken, Runterkommen und die Landschaft bewundern, einfach einschlafen oder auf dem Handy herumtippen ist aber nicht ratsam. Denn in der Umgebung lauern einige Gefahren, um die die Helden besser einen großen Bogen machen. Hogger lauert überall.

Bug oder Feature?

WAHRER ANFÜHRER Horde-Spieler freuen sich, dass Thrall wieder da ist.


GEIL, GRÜN! Grüne Items sind wieder ein Grund zur Freude.


So eine Closed Beta hat normalerweise reichlich Fehler. In der aktuellen Version sind diese erfreulicherweise eher selten, ein paar schwebende Kräuter, kleinere Animationsfehler, in einigen Gebieten fehlt Wasser, manchen Kreaturen eine Textur. Einige Fähigkeiten funktionieren noch nicht genau so, wie sie sollten. Dennoch erstaunlich, dass sich dieses gänzlich neu zusammengebaute Spiel anfühlt wie vor 15 Jahren. Erstaunlich auch, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler zu Werke gegangen sind. In der deutschen Version des Spiels ist die aberwitzige Mischung aus deutschen und englischen Orts-und Städtenamen wieder enthalten. Großartig, denn Unterstadt heißt also Undercity, und das Vorgebirge des Hügellands ist wieder Hillsbrad.


„CLASSIC” IST MIT „WOW”-ABO KOSTENLOS

„WARCRAFT-TIMELINE

Schnell ist aber auch zu spüren, wie Add-ons das Spiel im Laufe der Zeit verändert haben – und ohne die ist „WoW Classic” doch sehr gewöhnungsbedürftig. Individuelle Actionbars oder eine große Tasche statt vieler kleiner sind da nur die geringeren der vermissten Annehmlichkeiten. Viel schlimmer: Es gibt keine numerische Anzeige für Lebenspunkte. Und keine Castbar für Gegner. Oder keinen „Aufspüren”-Button am Rande der Minimap. Auch eine Quest-Anzeige auf der Karte fehlt. Und nur falls es jemand vergessen hat: Kräuter und Erze sind viel seltener als im aktuellen „WoW”. Fehlversuche stehlen Ihnen jede Menge Zeit, und ein Erz bauen Sie nicht einmal, sondern mehrmals ab. Trotzdem lohnt es sich wieder, auf Erkundungstour zu gehen und nicht einfach nur zehn Zentauren zu erledigen. In „WoW Classic” gibt es überall kleine Überraschungen – sei es ein seltener Gegner, eine Schatztruhe oder eine verborgene Quest.

Hier geht’s nur mit Skill weiter

Sie haben noch nie „WoW” gespielt und wüssten gerne, was es mit dem ganzen Hype um „Classic” auf sich hat? Dazu lässt sich vielleicht sagen: Das aktuelle „World of Warcraft” ist ein „Faceroller” – also ziemlich einfach. Egal welchen Charakter Sie spielen und was Sie im Laufe von 120 Leveln so vorhaben, es reicht, einmal mit dem Gesicht über die Tastatur zu rollen, schon sind Sie fünf Level aufgestiegen, haben drei Legendaries gefunden, zufällig die besten Talente ausgewählt, sieben Achievements bekommen und aus Versehen Onyxia gelegt. Herr Blizzard nimmt Sie hier quasi persönlich an die Hand, malt Pfeile auf den Boden, damit Sie auch ja nicht eine Sekunde bei einer Quest überlegen müssen, und zeigt Ihnen, wie man ein Schwert führt – und wenn Sie das nicht alleine können, zeigt er auch, wie Sie ohne Schwert kämpfen.

WARCRAFT 3 – REFORGED

Das erste „Warcraft” feiert 25-jähriges Jubiläum – als frisch aufpolierte Neuauflage gibt’s aber nicht den Klassiker, sondern „Warcraft 3” mit dem Zusatz „Reforged”. Darin erwartet Fans und Neugierige eine aufgehübschte Version des Strategieklassikers mit neuen und ausgebauten Cutscenes und einer etwas erweiterten Story. Das Add-on „Frozen Throne” ist ebenfalls enthalten.

MEHR GESCHICHTE Neue Cutscenes und mehr Hintergrundgeschichte sollen Spielern die Story von „Warcraft 3” besser nahebringen.


KREATIV WERDEN Strategen können sich nicht nur im Multiplayer messen. In einem Spielmodus lassen sich auch Herausforderungen erstellen.

BATTLE FOR AZEROTH – DAS BRINGT PATCH 8.2

Auch Spieler der normalen Version von „World of Warcraft” freuen sich auf neue Inhalte. Patch 8.2 heißt „Azsharas Aufstieg”, und der bringt gleich zwei neue Zonen: Nazjatar und Mechagon. Es startet auch ein neuer Schlachtzug, der direkt in Azsharas Palast stattfindet. Das neu eingeführte Gebiet beherbergt den Dungeon „Operation Mechagon”. Zudem erwarten Zocker zwei neue Quests, Heritage Armor für Gnome und Tauren sowie die neue Arena Robodrom. Eine der wichtigsten Neuerungen dürften die weiteren Funktionen des „Herzen von Azeroth” sein, die „WoW”-Zocker im Verlauf des neuen Updates freispielen. Darin lassen sich nützliche Essenzen für den Kampf herstellen. Zudem hat Blizzard einen kleinen Einblick in die Story gegeben, in der Thrall endlich zurückkehrt!

NEUES GEBIET Mit Patch 8.2 und „Azsharas Aufstieg” erkunden Spieler zwei neue Gebiete in Azeroth: Crestfall Island ist eines davon.


GNOMEREGAN LÄSST GRÜSSEN Roboter, jede Menge Mechanik und Platz für erbitterte Kämpfe: Mit dem Robodrom kommt eine neue Arena.

„WoW Classic” ist da ganz anders: Bevor Sie überhaupt über ein Faceroll nachdenken können, müssen Sie erst mal Ihre Angriffszauber und Fähigkeiten aus den Tiefen Ihres Zauberbuchs heraussuchen und auf Ihre Aktionsleisten ziehen. Und nach viermal zaubern ist das Mana leer – der Gegner hat aber immer noch 45 Prozent Leben. Gerade deshalb kommt es in „Classic” wieder auf den eigenen Skill und viel Kreativität an: Gemeinsam mit einem anderen Spieler können Sie einen schwierigen Elitegegner etwa über eine weite Strecke kiten, sich mit der Aggro abwechseln, den Feind in CC (C rowdC on-trol – bewegungskontrollierende Fähigkeiten) halten, zwischendurch heilen oder Verbände nutzen – und ihn dann endlich töten. Welch ein Erfolgserlebnis!

LERNEN GEHEN In „Classic” müssen Sie Zauber erst beim Lehrer kaufen.


KEIN PLATZ Ein Rucksack, 16 Plätze – damit questen zu gehen ist eine Herausforderung


MAGIER Vergessen Sie nicht, auch als Zauberer mal zuzuschlagen. Schließlich leveln Sie nur Ihren Waffenskill!

INTERVIEW

Chris Sigaty Executive Producerund Bob Fitch Principal Engineer

CBS: Was wünscht ihr euch für die Zukunft von „Warcraft”?

Chris Sigaty: Die Story ist ernsthaft, hat aber zugleich trotzdem Humor. Das ist das Einzigartige an der „Warcraft”-Reihe und insbesondere an „World of Warcraft”. Blizzard hat noch eine Menge vor mit der Marke. Das beste Beispiel ist „Hearthstone”: Es hat seinen eigenen Stil und Ton und erweitert das „Warcraft”-Universum.

Wird das „Warcraft”-Universum noch durch andere Spiele erweitert werden?

Bob Fitch: Jedes Spiel, in das das Thema passt, kann theoretisch auch umgesetzt werden. „Hearthstone” oder „Heroes of the Storm” haben beide beispielsweise einzelne Elemente von „Warcraft” übernommen und sind doch ganz anders.

Was freut euch besonders an „Warcraft 3 – Reforged”?

Chris Sigaty: Ich war bei „Warcraft 3” Producer. Ich bin sehr gespannt, welchen Einfluss das Spiel auf den eSport haben wird.

Bob Fitch: Als ich damals am Original-„ Starcraft” arbeitete, kam mein Sohn zur Welt. Als er 21 wurde, konnte er die Remastered-Version spielen. Es ist toll, dass neue Generationen jetzt auch „Wacraft 3” erleben können.

WARCRAFT TIMELINE

PvE und PvP

Da das Leveln in „WoW Classic” viel länger dauert und viel mehr Aufmerksamkeit erfordert, sind Dungeons für niedrige Spielerstufen wieder wichtiger. Hier finden Helden Ausrüstung, die durchaus bis zu zehn Leveln taugt. Zudem gibt es weitere Erfahrungspunkte durch Dungeon-Quests, und Sie haben die Chance, Rohstoffe zu sammeln. Das Problem: Dungeons in „Classic” sind meist riesig, unübersichtlich, schwer und dauern ewig. Vor 15 Jahren war klar, dass niemand in weniger als zwei Stunden durch die Höhlen des Wehklagens kommt. Und das auch nur, wenn keiner stirbt, niemand noch eben etwas kaufen geht oder zwischendurch seine Sachen repariert. Ob Spieler in Zukunft genug Geduld für solche Runs aufbringen? Auch beim Le veln warten Frustmomente – besonders auf einem PvP-Server. Erbitterte Schlachten vor Southshore oder in Stranglethorn Vale können den eigenen Fortschritt schon mal für Stunden stoppen.


„WOW CLASSIC COLLECTOR’S EDITION”

JUBILÄUMSINHALTE IN „WOW”

Neben dem Erscheinen der großen „Collector’s Edition” inklusive Ragnaros-Statue finden dem Jubiläum gebührend natürlich Ingame-Events mit tollen Belohnungen statt. So dürfen sich alle Spieler von „World of Warcraft – Battle for Azeroth” im Herbst in einen großen Schlachtzug stürzen, der sie erneut gegen die berühmtesten Bosse aus der Geschichte von „WoW” antreten lässt. Der Raid ist dann über den Schlachtzugbrowser erreichbar und auf 25 Spieler ausgelegt. Als Belohnung erhalten erfolgreiche Helden den Obsidian-Weltenbrecher, ein der Todesschwinge nachempfundenes Reittier.

Wer damals dabei war, weiß aber: Genau das waren die Momente, die Spielern im Gedächtnis haften geblieben sind. Denn was könnte schöner sein, als nach dem wiederholten Tod eines unschuldigen Zweitcharakters mit dem Hauptcharakter zurückzukehren und den Täter so lange zu campen, bis auch der seinen Main holt. Und drei Freunde. Und dann die halbe Gilde. Und dann wird’s ja erst so richtig lustig …[lin/nj]

PROGNOSE

MIT HUMOR „Classic” ist optisch stark in die Jahre gekommen – Spielern ging es in „WoW” aber schon immer um andere Werte.


Ein Twitter-Nutzer schrieb vor Kurzem: „Ich will jetzt ‚WoW Classic’, und jeder Moment zwischen ihm und mir ist Schmerz.” Und genauso sieht das die Redaktion – zumindest überwiegend. „WoW Classic” mag zäh und kompliziert, wie früher unnötig verschachtelt und etwas altbacken sein. Das ändert aber nichts daran, dass es großartig ist, alles noch einmal mitzumachen. Das Spiel ist nahezu eine exakte Nachbildung – es spielt sich aber anders als früher. Spieler und Community haben sich verändert. Das macht den Start enorm spannend, denn statt unsicherer Noobs laufen jetzt motivierte Spieler herum, die alles wissen und kennen. Dazu kommen Streamer, die das Geschehen live ins Netz übertragen. Sie alle werden erbittert um Server-First-Kills kämpfen und sich das Leben im PvP zur Hölle machen. Ganz sicher werden sie auch Blizzard mit schrägen Ideen und Einfällen herausfordern. Los geht’s am 27. August 2019. Den Termin sollten sich nicht nur Nostalgiker, sondern gleich alle MMORPG-Fans rot im Kalender markieren.

INFO

START: 27. August 2019
SYSTEM: PC, Mac
PREIS: kostenlos für „WoW”-Abonnenten
HERSTELLER: Blizzard Entertainment

ANGESPIELT

UNSER FREIER AUTOR Nico Jaenecke schaute sich das große „Warcraft”-Spektakel bei Blizzard in Irvine, Kalifornien, an. „WoW”-Veteranin Linda Schult verbrachte dann unzählige Stunden in der „WoW Classic”-Beta vor Ort in Hamburg.

SO KOMMEN SIE IN DIE BETA

Sie würden sich „WoW Classic” auch gern schon mal in der Closed Beta anschauen? Ihre Chancen stehen gar nicht so schlecht! Blizzard lädt in regelmäßigen Abständen während der Beta-Phase neue Wellen von Spielern ein – darunter bei Weitem nicht nur große Twitch-Streamer, YouTuber und Journalisten, sondern auch langjährige „World of Warcraft”-Spieler, Wiederkehrer und treue Blizzard-Fans. Wenn Sie auserwählt sind, erhalten Sie von Blizzard eine EMail mit den wichtigsten Infos. Sie sehen es aber auch im Blizzard-Launcher, sobald Sie Zugriff auf die Beta haben (siehe Screenshot unten). Blizzard plant außerdem große Stresstests für die Server, bei denen sehr viele Spieler auf einmal zocken sollen – hier sind Ihre Chancen besonders hoch. Die Termine für die nächsten Stresstests sind am 19. und 20. Juni sowie am 18. und 19. Juli. Um überhaupt eine Chance auf eine Einladung zu haben, sollten Sie über ein aktives „WoW”-Abonnement verfügen und die folgenden Vorkehrungen in Ihrem Account treffen:

■ Besuchen Siehttps://eu.battle.net , und loggen Sie sich mit Ihren Account-Daten ein.

■ Wählen Sie unter Ihrem ProfilAccounteinstellungen.

■ Gehen Sie aufSpiele und Abonnements.

■ Scrollen Sie ganz nach unten, und klicken Sie aufZu Beta-Profileinstellungen.

■ Hier wählen SieWoW Classic aus, falls noch kein Haken gesetzt ist.

■ Klicken Sie zum Schluss aufPräferenzen aktualisieren.

BETA-EINSTELLUNGEN Wählen Sie in Ihren Account-Einstellungen die Blizzard-Betas aus, an denen Sie gern teilnehmen möchten.


ZUGANG ZUR BETA Wenn Blizzard Sie auswählt, erhalten Sie eine E-Mail. Sie sehen aber auch in Ihrem Blizzard-Launcher, ob die Beta verfügbar ist.