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Topthema: Große Serie: 39. Teil: Einfach besser leben!: Es gibt viele neue Regelungen – gut für uns alle: Das ändert sich 2019


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 24.12.2018

Wir freuen uns auf Steuer-Entlastungen und mehr Rechte im Job. Und: Es bewegt sich was bei der Pflege und beim Umweltschutz


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Bildquelle: Lea, Ausgabe 1/2019

Handel: Gesetz für weniger Verpackungsmüll

Händler werden kontrolliert
■ Ziel der Neuregelung ab 1. Januar: mehr Recycling. Wer verpackte Ware in Umlauf bringt, ist auch dafür verantwortlich, dass Verpackungen korrekt entsorgt werden. Das gilt schon länger. Jetzt stellt eine Kontrollstelle sicher, dass die Vorgabe auch eingehalten wird. Alle Händler müssen sich an Entsorgungssystemen und -kosten beteiligen und an ökologischen Aspekten orientieren. Je umweltfreundlicher ihre ...

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Händler werden kontrolliert
■ Ziel der Neuregelung ab 1. Januar: mehr Recycling. Wer verpackte Ware in Umlauf bringt, ist auch dafür verantwortlich, dass Verpackungen korrekt entsorgt werden. Das gilt schon länger. Jetzt stellt eine Kontrollstelle sicher, dass die Vorgabe auch eingehalten wird. Alle Händler müssen sich an Entsorgungssystemen und -kosten beteiligen und an ökologischen Aspekten orientieren. Je umweltfreundlicher ihre Verpackungen, umso günstiger die Entsorgung.

Hühnereier ohne Kükentod
■ Heute kann man das Geschlecht schon im Ei erkennen. Männliche Küken, die in der konventionellen Zucht getötet werden, schlüpfen so gar nicht erst. In einigen Supermärkten sind die so produzierten Eier bald bundesweit erhältlich.

Die Ampel für Lebensmittel
■ Danone und Iglo drucken jetzt Ampel-Kennzeichnungen auf ihren Produkten ab, durch die wir Verbraucher sofort deren Nährwert – groß oder gering – sehen.

Arbeit: Die Brückenteilzeit ist endlich da

Recht auf befristete Teilzeit
■ Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 45 Beschäftigten, die seit mehr als sechs Monaten dabei sind, haben ab 1. Januar Anspruch auf eine Teilzeitphase, die zwischen einem und fünf Jahren dauern kann – und auf anschließende Rückkehr in die Vollzeit. Hat die Firma allerdings weniger als 200 Mitarbeiter, muss sie nur einem von 15 die Rückkehr in eine Vollzeitstelle gewähren.

Mehr Netto für Midi-Jobber
■ Midi-Jobber durften bislang nur zwischen 450,01 und 850 Euro im Monat verdienen, um von reduzierten Sozialversicherungsbeiträgen zu profitieren. Ab Juli wird die „Gleitzone“ für die Sozialversicherungsbeiträge bis 1.300 Euro ausgeweitet. Midi-Jobber sollen trotzdem die gleichen Rentenansprüche erwerben, als hätten sie den vollen Arbeitnehmeranteil eingezahlt.

Arbeitslosenbeitrag sinkt
■ Zum 1. Januar wird der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von drei auf 2,5 Prozent gesenkt. Bei 2.000 Euro Brutto-Lohn sind das um zehn Euro, wobei Arbeitnehmer und -geber je um die Hälfte entlastet werden.

Krankenkassenbeitrag sinkt
■ Der Zusatzbeitrag wird ab 1.1. wieder zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen, so zahlen wir bis zu 38 Euro weniger Beiträge. Für Selbstständige mit geringen Einnahmen wird der monatliche Mindestbeitrag auf 171 Euro halbiert.

Altersvorsorge: Die „Mütterrente“ wird jetzt ausgeweitet

Plus für Erziehungszeiten
■ Die „Mütterrente“ wird erweitert: Ab 1.1. wird Müttern und Vätern für vor 1992 geborene Kinder je ein halbes Jahr Erziehungszeit pro Kind zusätzlich angerechnet. Die Leistung wird ohne Extra-Antrag automatisch (nach-)gezahlt.

Allgemeine Rentenerhöhung
■ Am 1. Juli sollen die gesetzlichen Rentenzahlungen steigen, voraussichtlich um 3,2 bis 3,9 Prozent.

Mehr für Erwerbsgeminderte
■ Menschen, die ab 2019 Erwerbsminderungsrente beziehen, sind deutlich besser abgesichert. Für sie wird die so genannte Zurechnungszeit auf 65 Jahre und acht Monate angehoben. Dadurch sind sie so gestellt, als hätten sie bis dahin mit ihrem bisherigen durchschnittlichen Einkommen weitergearbeitet und Beiträge gezahlt.

9,19 Euro pro Stunde – so viel Mindestlohn gibt es ab Januar. Bis zum Jahr 2020 soll er sich abermals erhöhen auf 9,35 Euro.

Pflege: Endlich mehr Personal auf den Stationen

Jetzt gibt es Untergrenzen
■ 13.000 zusätzliche Stellen sollen in der stationären Pflege geschaffen werden. Zudem sind Krankenhäuser künftig verpflichtet, eine Mindestzahl an Pflegekräften zu beschäftigen, zumindest in pflegeintensiven Abteilungen wie der Intensiv- und Unfallmedizin, Kardiologie und Geriatrie. In der Geriatrie etwa dürfen tagsüber maximal zehn, nachts 20 Patienten auf eine Pflegekraft kommen.

Ohne Bürokratie zum Arzt
■ Menschen mit Pflegegrad 3, die dauerhaft mobilitätseingeschränkt sind, sowie Personen mit Pflegegrad 4 und 5 brauchen künftig keine Genehmigung mehr für Taxifahrten zum Facharzt oder zur Physiotherapie. Dasselbe gilt für Blinde, Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung oder einem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „H“.

Mehr Hilfe für Angehörige
■ Pflegende Angehörige sind sehr belastet. Jetzt können sie mit Genehmigung ihrer Kasse sowie einer ärztlichen Verordnung statt einer ambulanten eine stationäre Reha-Maßnahme in Anspruch nehmen. Auch haben sie ab 2019 das Recht auf Unterbringung ihres pflegebedürftigen Verwandten in derselben Reha-Einrichtung, in der auch sie untergebracht sind.

Wir zahlen höhere Beiträge
■ Der Beitragssatz für die Pflegeversicherung steigt um 0,5 Prozentpunkte auf 3,30 Prozent für Kinderlose und 3,03 Prozent für Personen mit Kindern. Außerdem wird die Beitragsermessungsgrenze auf 4.537,50 Euro im Monat oder 54.450 Euro im Jahr angehoben. Weitere hilfreiche Informationen rund um das Thema Pflege finden Sie auf www.pflege.de

Geld: Mehr für Familien und Alleinerziehende

Erfreulich: Im Juli werden der Kinder- und der Grundfreibetrag angehoben


■ Familien werden steuerlich entlastet. Der Grundfreibetrag steigt von 9.000 auf 9.168 Euro, der Kinderfreibetrag zudem von 7.428 auf 7.620 Euro. Der Steuertarif wird an die Inflation angepasst. Zusätzlich gibt es ab Juli zehn Euro mehr Kindergeld pro Kopf. Alleinerziehende mit einem Bruttolohn von 2.000 Euro im Monat mit einem Kind werden so um 14,08 Euro im Monat entlastet, Familien mit zwei Kindern und einem Einzelverdiener, der 2.500 Euro brutto verdient, sparen 25,67 Euro, und Familien mit einem Doppelverdiener-Einkommen von 5.000 Euro und zwei Kindern haben künftig 30,92 Euro im Monat mehr. Eltern in Bayern erhalten ab April einen Zuschuss von monatlich 100 Euro pro Kind schon ab dem ersten Kindergartenjahr.

Ebenfalls steigt das Kindergeld: Es gibt dann pro Kopf zehn Euro monatlich mehr


Freizeit: Wir telefonieren EU-weit noch günstiger

Kosten werden gedeckelt
■ Für Gespräche mit dem Handy vom EU-Ausland nach Deutschland fallen seit 2017 ohnehin keine Extra-Gebühren mehr an. Umgekehrt ist es jedoch immer noch teuer – bis zu 15 Euro verlangten Anbieter für ein zehnminütiges Gespräch von Deutschland ins EU-Ausland. Ab Mai 2019 ist damit Schluss: Ein Anruf mit dem Handy oder übers Festnetz darf dann maximal 19 Cent pro Minute, eine SMS maximal sechs Cent kosten.

Werbung bei WhatsApp
■ Darauf freuen wir uns nicht: Voraussichtlich ab Februar soll Nutzern regelmäßig Werbung im Messenger angezeigt werden.

Reisen wird jetzt teurer
■ Der „Global Travel Forecast“ prognostiziert: Hotelübernachtungen werden weltweit im Schnitt um 3,7 Prozent, Flüge um 2,6 Prozent teurer. Die Gründe: eine starke Weltwirtschaft und steigende Ölpreise. Noch etwas Neues aus der Reisewelt: 2019 stechen 21 neue Kreuzfahrtschiffe in See, im Oktober etwa die „Costa Smeralda“, die nur mit Flüssiggas betrieben wird. Das ist umweltfreundlicher.

Wohnen: Mieter können mehr Transparenz einfordern

Gründe für den Mietpreis
■ Verlangt ein Vermieter mehr als die übliche Ortsmiete plus zehn Prozent, muss er dem Mieter vorher mitteilen, warum er an der Mietpreisbremse vorbei agieren darf und wie hoch ggf. die Vormiete war. Gründe können eine umfassende Sanierung oder die Vermietung von Neubauten sein.

Weniger Kosten umlegen
■ Vermieter dürfen nur acht statt bisher elf Prozent der Modernisierungskosten auf Mieter abwälzen.

Wohnraumschutznummer
■ Gilt erst mal nur für Hamburg: Wer mehr als zwei Monate im Jahr untervermieten will, braucht eine Erlaubnis vom Bezirksamt und eine Wohnraumschutznummer, die z. B. bei Airbnb angegeben werden muss. Über die Nummer werden Übernachtungen gemeldet.


Nächste Woche, 40. Teil: Wichtige Winter-Urteile


Die neuen 100er und 200er

Sie sollen deutlich fälschungssicherer sein als ihre Vorgänger und kommen ab Mai in Umlauf: Die neuen 100- und 200-Euro-Scheine verfügen über ein Porträt der Europa im Wasserzeichen und im Hologrammband, über eine „Smaragdzahl“ am unteren Rand, die beim Kippen ihre Farbe von Grün zu Blau wechselt, und – ganz neu – Eurosymbole in der Wertzahl und im Folienstreifen.


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