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Totaler Triumph


Pferd + Sport - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 28.02.2020

VR CLASSICS – RIDERS TOUR Seit 70 Jahren gibt es Schleswig-Holsteins Turnierklassiker in den Holstenhallen von Neumünster – in diesem Jahr brillierte das Programm mit einem weiteren Hochkaräter. Das Finale von Deutschlands wichtigster Springsportserie, der Riders Tour, wurde erstmals bei den VR Classics gefeiert. Und um die Dramaturgie perfekt zu machen, siegte bei der Premiere einer von Holsteins Besten: Nisse Lüneburg!


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Bildquelle: Pferd + Sport, Ausgabe 3/2020

Hände in die Höhe und strahlende Gesichter (v. l.): Veranstalterehepaar Bettina und Paul SChöckemöhle, Mario Stevens, Nisse Lüneburg, Patrick Stühlmeyer, Bernhard Bock, Head of Marketing ...

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Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Auf sechs Etappen in der gesamten Republik galt es, Punkte zu sammeln: Nisse Lüneburg, Bereiter auf dem Magdalenenhof von Wolfgang Herz in Wedel, hatte unter anderem die Riders Tour-Stationen beim Deutschen Spring-Derby in Hamburg und in Paderborn für sich entschieden und sich damit früh als Führender im Gesamt-Ranking in eine hervorragende Ausgangsposition für das Finale gebracht. Lediglich David Will aus Marburg und der Franzose Julien Anquetin hätten dem 32-Jährigen seinen Tour-Sieg in Neumünster noch nehmen können – und das auch nur, wenn er gar nicht gepunktet hätte. Nisse Lüneburg erklärte im Vorfeld: „Ich hatte bis jetzt eine großartige Saison, deshalb versuche ich, mir keinen zu großen Druck zu machen. Alles, was in Neumünster kommt, ist das i-Tüpfelchen.“ Und es kam einiges: Mit Wallach Look at me R setzte er sich im internationalen Eröffnungsspringen nach Fehlern und Zeit an Tag zwei bereits das erste Mal an die Spitze. Im Championat von Neumünster, der Qualifikation zur Wertungsprüfung der Riders Tours, saß er im Sattel der zwölfjährigen Holsteiner Stute Alina v. Nekton-Cassini I (Maike Mohr, Haselau) und auch bei dieser internationalen Weltranglisten-Springprüfung mit Stechen ließ er der Konkurrenz nicht den Vortritt: Platz eins und eine satte Siegprämie aus der mit 30.000 Euro dotierten sportlichen Herausforderung waren der Lohn fürs Können. Max Haunhorst aus Hagen a.T.W. und seine Oldenburger Stute Chaccara v. Chacco-Blue hatten im vergangenen Jahr das Championat gewonnen, 2020 belegte das Paar Rang zwei vor der in Niedersachsen lebenden Alexa Stais aus Südafrika mit Quintato. „Ich bin in der komfortablen Situation, mehrere Spitzenpferde zu haben, sodass ich im Großen Preis Luca Toni an den Start bringen werde“, hatte Nisse Lüneburg nach seinem Championats-Gewinn die Strategie für das große Finale bekanntgegeben. Und dazu noch etwas tiefgestapelt: „Auch ein zweiter Platz in der Gesamtwertung wäre schön.“ VR Classics-Veranstalter Paul Schockemöhle sah das anders: „Nisse ist für jedes Springen während der Turniertage mein Favorit gewesen. Er müsste morgen schon vom Pferd fallen, um die Tour nicht zu gewinnen

Im Großen Preis alles riskiert und gewonnen: Mario Stevens und Landano OLD


Rider of the Year

Der Große Preis wurde als Springprüfung mit zwei Umläufen ausgetragen. 40 Reiter hatten sich für das sportliche Highlight qualifiziert, elf Paare blieben fehlerfrei und starteten in die zweite entscheidende Runde. Nisse Lüneburg und sein Oldenburger Wallach Luca Toni v. Lord Z waren rasend schnell unterwegs – doch am letzten Hindernis fiel die Stange. Rang acht. Zum Gesamtsieg der Tour und zum Titel Rider of the Year reichte es dennoch: „Die Erwartungen waren hoch und wir wahnsinnig motiviert. Auch wenn wir jetzt einen Fehler hatten, bin ich einfach nur überglücklich“, strahlte der Riders Tour-Beste, der sich mit seinem Triumph in eine ehrwürdige Siegerliste einträgt, in der schon Namen wie Ludger Beerbaum, Carsten-Otto Nagel und Janne Friederike Meyer-Zimmermann stehen. Nun geht es für den sympathischen Gewinner erst mal mit Freunden in den Ski-Urlaub – verdient hat er es sich.

Drei Autos

Den Großen Preis entschied der Niedersachse Mario Stevens mit Landano OLD aus der Familienzucht für sich, gefolgt von Marco Kutscher mit dem Westfalen Charco und Patrick Stühlmeyer mit dem Selle Français-Hengst Varihoka Du Temple aus dem Besitz seines Arbeitgebers Paul Schockemöhle. Für Stevens und Stühlmeyer sorgten die guten Ergebnisse des Großen Preises für ein zusätzliches Bonbon: Sie belegten in der Riders Tour-Gesamtwertung die Plätze zwei und drei und wurden dafür genau wie Nisse Lüneburg mit je einem nagelneuen Automobil aus dem Hause Landrover belohnt – immerhin im Gesamtwert von über 200.000 Euro. „Mit einem Pferd aus eigener Zucht einen Großen Preis zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes“, war Marion Stevens begeistert. „Aber hier bei diesem Traditionsturnier in Neumünster vorne zu stehen und dann auch noch mit einem Auto nach Hause zu fahren, ist schon außergewöhnlich. Die Stimmung des Publikums und die Atmosphäre zu erleben – das hat sehr viel Spaß gemacht.“ Und auch Paul Schockemöhle, der sich übrigens allein für acht Pferde aus dem Großen Preis züchterisch verantwortlich zeichnete, war mit der Riders Tour-Premiere zufrieden: „Alles ist fair verlaufen, die Bedingungen waren sehr gut und wir haben ein spannendes Stechen erlebt. Das war toller Sport.“