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TRAINING & ERZIEHUNG: Easy Rider


DOGS Today - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 13.03.2019

Damit eine Autofahrt mit Hund sicher und stressfrei ist, sollten Sie ein paar grundlegende Dinge beachten. Mit unseren neun Tipps können Sie und Ihr Vierbeiner gefahrlos abdüsen


Artikelbild für den Artikel "TRAINING & ERZIEHUNG: Easy Rider" aus der Ausgabe 3/2019 von DOGS Today. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: DOGS Today, Ausgabe 3/2019

Manche Hunde lieben es, manche hassen es, tun muss es aber jeder mal: im Auto mitfahren. Mit diesen Grundregeln wird Ihre nächste Tour auf vier Rädern für beide – Mensch und Hund – ganz easy und entspannt.

1 Hinter Gittern

Vor allem große Hunde sind im Kombi, SUV oder Van im Gepäckraum am besten untergebracht. Rein rechtlich gelten sie nämlich als „Gepäck“ und müssen daher sicher verstaut sein. Ihr Vierbeiner sollte durch ein ...

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... starkes Gitter vom Passagierraum getrennt sein, denn die Stoffgitter, mit denen Fahrzeuge ausgerüstet sind, halten einem nach vorne geschleuderten Hund nicht stand. Noch idealer sind Metallboxen, die es für alle Automodelle in unterschiedlicher Ausführung gibt und den Hund im Unglücksfall optimal vor Verletzungen schützen.

2 Willkommen in der Box

Damit die Transportbox für den Hund kein Fremdkörper ist und er das ungewohnte und vielleicht sogar unangenehme Gefühl nicht mit dem Autofahren verbindet, sollte er schon vorab daran gewöhnt werden. Stellen Sie die Transportbox mit geöffneter Tür in der Wohnung auf und legen Sie eine Hundedecke mit dem vertrauten Geruch hinein. Locken Sie ihn mit Leckerlis oder Spielzeug in Richtung Box und belohnen ihn, wenn er hineingeht. Empfi ndet er die künstliche Höhle nach einiger Zeit als sicheren Rückzugsort, können Sie das Schließen der Tür üben und dann das eigentliche Fahrtraining beginnen.

3 Automuffel?

Im Idealfall sollte der Hund schon in den ersten drei Lebensmonaten ans Auto gewöhnt werden. Wenn Sie einen älteren Hund haben, der Angst vor dem Autofahren hat, sollten Sie sich langsam herantasten und dafür sorgen, dass der Vierbeiner keine negativen Erfahrungen (mehr) mit dem Wagen macht. Lassen Sie ihn das Innere des Wagens ausführlich beschnuppern, locken Sie ihn mit Leckerlis ins Auto und loben sie ihn, wenn er drin ist. So wird das Auto allmählich zur Wohlfühlzone. Machen Sie zu Anfang nur kurze Fahrten und halten Sie für eine Pause an, wenn Sie merken, dass Ihr Hund unter Stress leidet.

Wenn Hunde Angst vor dem Auto haben, hilft Training


Für manche Hunde sind Autofahrten ein echter Genuss


4 Ruhig bleiben

Ruckartiges Anfahren, heftiges Bremsen und rasante Kurvenfahrten nehmen auch einem gut gesicherten Hund das Gleichgewicht. Die Folge: Er verliert die Lust und beginnt, das Auto zu fürchten. Fahren Sie also gleichmäßig und ruhig. Ganz wichtig: Flüche und Beschimpfungen von anderen Autofahrern sind für Ihren Hund unverständlich. Das Einzige, was er registriert, ist, dass Sie wütend sind und das wohl auf ihn – schließlich ist ja sonst keiner im Auto.

5 Gut gesichert

Sichern Sie Ihren Vierbeiner mit einem Geschirr und einem Spezialsicherheitsgurt vor Gefahren bei einem Unfall. Der Gurt schenkt etwas Bewegungsfreiheit, strafft sich aber bei ruckartigen Tempoveränderungen. Kleine Hunde setzen Sie am besten in einen stabilen Transportkorb, der aber wiederum über den Gurt vor unkontrollierten Bewegungen auf dem Rücksitz gesichert sein sollte. Bitte legen Sie den Gurt auch auf Kurzstrecken an.

6 Und Platz!

Der Hund sollte immer den gleichen festen Platz haben – im Kofferraum, auf dem Rücksitz oder auf dem Beifahrersitz. Und dort sollte er wirklich auch Platz machen, also sich hinlegen. Beim entspannten Liegen ist das Risiko von Übelkeit, die oft durch das Hinausschauen entsteht, am geringsten. Außerdem beruhigt das Liegen bei längeren Fahrten den Hund.

7 Chaos unerwünscht

Viele Hunde wissen: Wenn’s ins Auto geht, folgt Toben auf der Hundewiese. Sie erregen sich und jaulen oder bellen während der Fahrt. Das irritiert den Fahrer und ist nicht ungefährlich. Bleiben Sie deshalb konsequent: Sie lassen den Hund nie (!) aussteigen, solange er sich wie ein Verrückter aufführt, sondern warten ab, bis er ruhig ist. Erst dann stellen Sie den Motor ab und öffnen die Türe.

8 Warten ist out

Kein Problem, wenn Sie kurz aussteigen, um einen Brief einzuwerfen, oder der Hund mal eine halbe Stunde im Wagen warten muss, weil Sie einkaufen gehen. Aber nur dann, wenn es kein Sonnentag ist. Auch während der kühleren Jahreszeit heizen sich die Temperaturen im Wagen bei Sonneneinstrahlung schnell auf. Im Sommer sollte kein Hund länger als fünf Minuten im Auto warten müssen.

9 Klare Ansage

Lassen Sie den Hund, bevor er ins Auto springen oder über ein Brett einsteigen darf, erst ruhig sitzen und geben Sie dann das Kommando zum Einstieg. Das Gleiche gilt für das Aussteigen. Das bewahrt Sie und den Hund vor unerwünschtem Chaos und Zusammenstößen mit Radfahrern, anderen Hunden und schlimmstenfalls auch vorbeifahrenden Autos.

Wo bleibt das Herrchen? Lange Wartezeiten sind ein No-Go