Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Training mit gutem Gewissen: Reite dein Pferd glücklich


Reiter Revue International - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 18.12.2019

Kein Pferd wird als Reitpferd geboren. Wir Menschen machen es dazu. Unser Anspruch muss dabei sein, es so pferdegerecht wie möglich auszubilden – unsere Pferde glücklich zu reiten. Wie sich dies mit konstantem Training vereinbaren lässt und warum wir Reiter mit gutem Gewissen aufsteigen dürfen – unsere Experten liefern Ratschläge und Antworten.


Artikelbild für den Artikel "Training mit gutem Gewissen: Reite dein Pferd glücklich" aus der Ausgabe 1/2020 von Reiter Revue International. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Reiter Revue International, Ausgabe 1/2020

Konzentration auf die Reiterhilfen: Zufrieden und ausdrucksstark geht Dauphin unter Jessica von Bredow-Werndl.


Wir reiten, weil es uns Spaß macht. Ist das egoistisch? Ja, wenn es auf Kosten der Pferde geht. Das will aber kein Reiter. Die Frage ist daher nicht, ob ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,49€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Reiter Revue International. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 1/2020 von AUFSITZEN: Das Pferd verschwindet. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
AUFSITZEN: Das Pferd verschwindet
Titelbild der Ausgabe 1/2020 von LESERBRIEFE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
LESERBRIEFE
Titelbild der Ausgabe 1/2020 von DURCHGEGANGEN: KOLUMNE: Der Versuch, alles richtig zu machen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
DURCHGEGANGEN: KOLUMNE: Der Versuch, alles richtig zu machen
Titelbild der Ausgabe 1/2020 von Protest gegen Ponyreiten auf Jahrmärkten: Dreh‘ dich nicht um. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Protest gegen Ponyreiten auf Jahrmärkten: Dreh‘ dich nicht um
Titelbild der Ausgabe 1/2020 von Wenn Pensionsstallbetreiber Pferde misshandeln: Schützend zur Stelle. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Wenn Pensionsstallbetreiber Pferde misshandeln: Schützend zur Stelle
Titelbild der Ausgabe 1/2020 von THEMA DES MONATS: Mit Spaß und Plan zum Erfolg. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
THEMA DES MONATS: Mit Spaß und Plan zum Erfolg
Vorheriger Artikel
Wenn Pensionsstallbetreiber Pferde misshandeln: Schützend zu…
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel THEMA DES MONATS: Mit Spaß und Plan zum Erfolg
aus dieser Ausgabe

... wir reiten dürfen, sondern wie wir unsere Pferde reiten müssen, damit sie zufrieden sind. „Ich möchte, dass meine Pferde glücklich sind“, hebt Jessica von Bredow-Werndl hervor. Und die Dressurreiterin ist sich sicher: „Meine Pferde lieben, was sie tun.“ Ihr Geheimrezept dahinter: Zum richtigen Zeitpunkt loben, den Pferden Aufmerksamkeit schenken, nicht nur nehmen, sondern vor allem auch geben wollen. „Die Pferde lechzen nach Belohnung. Sie sind stets froh, uns etwas geben zu dürfen“, betont von Bredow-Werndl. Positive Verstärkung ist ihr Schlüssel zum Erfolg. Championate, Preisgelder und internationales Ansehen sind aber nur die Zugabe für den Reiter. Die Hauptaufgabe ist das Training. Und damit unmittelbar verbunden ist eine Frage: Warum reiten wir eigentlich?

Warum reiten wir?

„Wir reiten, damit das Pferd gesund bleibt. Wenn wir es richtig ausbilden, wird es mit der Zeit immer schöner. Dafür steht unsere klassische Reitlehre“, hebt Dr. Kathrin Kienapfel-Henseleit hervor. Sie hat in den vergangenen beiden Jahren den Vorbereitungsplatz am Dressurviereck beim CHIO in Aachen beobachtet, war in verschiedenen TV-Beiträgen zu sehen und kritisierte das „tierschutzwidrige“ Reiten. Dabei geht es ihr nicht um den Sport an sich, sondern um einzelne Reiter, die ihre sportlichen Ambitionen über die Zufriedenheit ihrer Pferde stellen. „Das Schöne ist, dass die Pferde uns sehr deutlich zeigen, ob sie zufrieden sind oder nicht“, betont Kathrin Kienapfel-Henseleit. Wichtig sei nur, diese Signale zu erkennen.

Dr. Vivian Gabor, Verhaltensexpertin für Pferde, kennt die Anzeichen, die ein unzufriedenes Pferd zeigt: „Angespannte Gesichtszüge, aufgerissene Nüstern, eine angespannte Maul-, Au- gen oder Kinnpartie zeigen den Unmut des Pferdes. Noch deutlicher wird es, wenn das Maul offen oder die Ohren starr sind“, erklärt die Expertin. Sie beruft sich damit auf die sogenannte Horse Grimace Scale, eine wissenschaftlich fundierte Methode über die sich der Schmerz eines Pferdes anhand seiner Mimik einordnen lässt. Jeder Reiter sollte diese Anzeichen kennen und ernst nehmen. „Die Pferde versuchen so mit uns zu kommunizieren. Es liegt an uns, das Richtige daraus zu machen“, meint Kienapfel.

Jessica von Bredow-Werndl sagt klar: „Losgelassenheit kommt von Loslassen.“


Der Schweif als Indikator

Noch offensichtlicher wird der Unmut des Pferdes, wenn es ihn auch durch Gesten zum Ausdruck bringt. Der Schweif kann hier ein Indikator sein. „Schlägt das Pferd ständig mit dem Schweif oder klemmt es ihn ein, ist es nicht losgelassen“, hebt Dr. Kathrin Kienapfel hervor. Doch ist es so einfach? Gibt es nur Schwarz und Weiß? Darf ein Pferd nie mit dem Schweif schlagen? Doch, darf es. „Die Dauer ist entscheidend. Es ist etwas anderes, ob ein Pferd einmal mit dem Schweif schlägt oder zwanzigmal in drei Minuten“, betont die Wissenschaftlerin. Beim CHIO hat sie Pferde auf dem Vorbereitungsplatz gefilmt. Manche Pferde zeigten in drei Minu- ten 150 Abwehrreaktionen gegen ihren Reiter. „Andere Reiter gingen durchweg beispielhaft mit ihrem Pferd um. Die Pferde waren hochmotiviert, zufrieden und leistungsbereit. Da sah es nicht angestrengt, sondern nach Spielerei aus“, verweist Dr. Kienapfel- Henseleit auf Positivbeispiele. So soll sich unser Sport weiterentwickeln. Doch wie geht das?

„Ein feineres Gespür für das Pferd zu entwickeln, ist für mich ein lebenslanger Prozess“, erklärt Marlitt Wendt. Sie beobachtet, will Veränderungen in der Körpersprache der Pferde sofort erkennen. Warum? Weil sie nur so merken kann, was ihr Pferd wirklich braucht. Welche Hilfe kommt an? Wann muss die Hilfe vielleicht ein wenig deutlicher gegeben werden? Marlitt Wendt will die Kommunikation zu ihrem Pferd verbessern. Ihr Stichwort ist Achtsamkeit. Nur wenn der Reiter weiß, wann das Pferd sich wohlfühlt, kann er diesen Zustand immer wieder herstellen. Ein Gespür für das Wohlergehen des Pferdes ist die Grundvoraussetzung allen Reitens – egal auf welchem Niveau. Daher rät Marlitt Wendt Reitern, offen für ihre Empfindungen zu bleiben. „Wir haben ebenso wie das Pferd ein ganz ursprüngliches Körperbewusstsein. Das Pferd bewegt uns beim Reiten im wahrsten Sinne des Wortes – körperlich wie mental. Intuitiv spürt unser Körper, ob es Blockaden gibt. Versuchen sie mal, darauf zu achten.“

Leicht und fließend

Die Bewegungen eines losgelassenen Pferdes fühlen sich geschmeidig und fließend an. Es stockt nicht, es geht von hinten nach vorne an die Hand heran. Die Atmung des Pferdes ist gleichmäßig und an die Arbeit angepasst. Das Pferd zeigt einen entspannten Gesichtsausdruck und der Schweif pendelt locker. So ist die Idealvorstellung. Doch der Weg dahin ist lang. Das weiß jeder Reiter. Damit ein Pferd überhaupt entspannen und damit zum Loslassen kommen kann, muss es sich sicher fühlen.

Pferde sind Fluchttiere. „Wenn wir Reiter es schaffen, dass unser Pferd Sicherheit empfindet, so als ob es in einer kleinen Herde unterwegs wäre, ist das das größte Gut“, betont Dr. Vivian Gabor. Dies gelingt, wenn wir Reiter für das Pferd einschätzbar werden. „Die immer gleichen Handlungen und das stete Belohnen schaffen Vertrauen“, erklärt Vivian Gabor. Dies gelingt aber nur, wenn die Reiter sich ihrer Sig- nale bewusst sind und immer belohnend wirken. Dr. Gabor erklärt, was dahinter steckt: „Wenn das Pferd jedes Mal etwas von der Reaktion auf den Menschen hat, ist es motiviert, weiter auf die Reize des Menschen zu achten. Die Belohnung kann auf vielfältige Art erfolgen: Pferde empfinden Drucknachlass, eine Pause, Futter und das Gefühl von Sicherheit als Belohnung.“

Kommunikation auf Augenhöhe schafft Vertrauen – die Basis für Topleistungen.


FOTO: C. SLAWIK

Anna Siemer und Avondale strahlen bei höchster Anstrengung.


FOTO: S. LAFRENTZ

Strafen zerstört Vertrauen

Unvorhersehbares Verhalten oder Strafen zerstören das so entstandene Vertrauen. Stress kommt auf, die Losgelassenheit weicht der Angst.Wutausbrüche gehören daher nicht in den Stall, konsequentes Verhalten aber schon. Denn wer bestimmte Verhaltensweisen des Pferdes konsequent unterbindet, ist vorhersehbar. Pferde sind, was das angeht, einfach gestrickt. Sie wollen uns gefallen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass sie dennoch mal übermütig oder – in unseren Augen – auch frech sind. Auch hier gilt es konsequent zu sein. Jessica von Bredow-Werndl zeigt dem Pferd dann andere Möglichkeiten auf, seine überschüssige Energie abzubauen: „Wenn ein Pferd im Training mal etwas übermütig ist, lasse ich es galoppieren.

Es darf nicht frech sein, daher geht es nach vorne“, erklärt sie. Sie ignoriert „Fehlverhalten“. Denn Pferde wissen von Natur aus nicht, was unserer Ansicht nach richtig und falsch ist. „Ich bestätige das Positive überschwänglich und nutze, wenn mal etwas nicht geklappt hat, einfach die nächste Gelegenheit, um es noch einmal zu probieren“, ermuntert Jessica von Bredow-Werndl. Oft klappt es dann besser.

Jedes Pferd ist ein Athlet

„Pferde sind letztlich von Natur aus Athleten – das eine mehr, das andere weniger“, erklärt Marlitt Wendt. Daher sind sie auch bereit, Leistung zu bringen und für den Menschen über ihre Grenzen zu gehen. Jedoch muss man sich bewusst sein, dass die Grenzen eines jeden Pferdes unterschiedlich sind. Vielseitigkeitsreiterin Anna Siemer erläutert dies sehr anschaulich: „Es gilt die Talente eines Pferdes aufzuspüren und zu fördern. Wenn einem Pferd etwas leicht fällt und es dafür belohnt wird, ist es hochmotiviert. Dann ist die Ausbildung des Pferdes leichter. Meine Vielseitigkeitspferde wollen zum Beispiel lange, schnell laufen. Ein Fjordpferd zum Distanzpferd zu machen, ist da sicherlich schwieriger. Es ist mit gutem Training möglich, aber erheblich aufwendiger.“

Seine eigenen Ziele als Reiter zu hinterfragen, ist daher durchaus sinnvoll. Denn was, wenn diese gar nicht zur Natur des Pferdes passen? Wie soll ein Pferd motiviert sein, wenn es vielleicht gar nicht in der Lage ist, die Anforderungen zu erfüllen? „Wir wählen unsere Pferde sehr früh sehr bewusst aus. Doch es gibt immer mal wieder welche, denen die Piaffe oder die Passage einfach zu anstrengend ist. Es sind nichtsdestotrotz grandiose Dressurpferde, aber sie brauchen einen anderen Partner“, ergänzt Jessica von Bredow-Werndl.

Die Anzeichen, dass ein Pferd überfordert ist, sind die bereits genannten Stressindikatoren. Wenn das Pferd zudem versucht, sich der Situation durch Flucht, Kampf oder das sogenannte Freezing zu entziehen, sollten Sie als Reiter diese Signale ernst nehmen. Vielleicht ist Ihr Pferd noch nicht soweit oder ihre gemeinsame Sprache stimmt noch nicht. Nur wenn das Pferd versteht, was es tun soll, kann es dies überhaupt leisten. Bestärken Sie Ihr Pferd, sobald es Ansätze des richtigen Handelns zeigt. So versteht es, dass es auf dem richtigen Weg ist. Ein Ansatz, den von Bredow-Werndl verfolgt: „Erst müssen die Pferde verstehen, was ich will. Die Qualität ist mir zunächst egal. Nehmen wir als Beispiel die Traversalen. Erst wenn ein Pferd verstanden hat, dass es weichen soll, arbeite ich an Stellung und Biegung. Im nächsten Schritt dann an der Kraft, der Qualität und dem Ausdruck.“ Kleine Schritte sind für sie der Weg zum Erfolg.


Wenn das Pferd glücklich ist, ist es motiviert. Mein Ziel muss daher stets sein, ein glückliches Pferd zu haben. Anna Siemer


Kein Chinesisch

Das ist ein Ansatz, den auch die Wissenschaft stützt. Dr. Kathrin Kienapfel- Henseleit veranschaulicht es an einem drastischen Beispiel. „Stellen Sie sich vor, jemand schreit Sie auf Chinesisch an, Sie verstehen aber kein Wort. Das sagen Sie ihm. Er schreit daraufhin immer lauter, Sie versuchen wegzulaufen, aber werden festgehalten, der andere schreit noch lauter auf Chinesisch.

Doch natürlich verstehen Sie ihn immer noch nicht. Sie wollen nur weg.“ So geht es Pferden, wenn der Reiter etwas fordert, was das Pferd nicht versteht. Die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter zu verbessern, sollte daher stets das Wichtigste sein. In jedem Training.

Die Kommunikation wird besser, wenn das Timing stimmt. „Sowohl der richtige Zeitpunkt des Lobens als auch der richtige Zeitpunkt der Hilfengebung sind für ein zufriedenes Pferd entscheidend“, erklärt Anna Siemer. Das Lob muss umgehend erfolgen. Übrigens lobt Anna Siemer nicht nur, wenn ihr Pferd eine Lektion bravourös gemeistert hat, sondern auch, wenn das Pferd entspannt abschnaubt. „Dann redet das Pferd mit mir und sagt mir, dass es sich entspannt. Im gleichen Moment lobe ich es dafür, denn das ist ja genau das, was ich will!“ Nur ein zufriedenes Pferd kann ihres Erachtens Leistung bringen. „Wenn ein Pferd glücklich ist, ist es motiviert. Und wann ist ein Pferd glücklich? Wenn es etwas kann und dafür gelobt wird. Pferde brauchen diese Bestätigung“, findet Anna Siemer.

Signale für Stress
• aufgerissene Nüstern
• angespannte Maul-, Kinn- oder Augenpartie
• offenes Maul
• starre Ohren, leicht nach hinten oder seitlich
• Kopfschlagen
• Schweifschlagen
• Taktunreinheiten
• Versuche, sich durch Gegendruck zu wehren, zum Beispiel durch ein Gegen-die-Hilfen-gehen oder ein Treten nach dem Bein

UNSERE EXPERTEN

FOTO: S. LAFRENTZ

Jessica von Breodow-Werndl
Die Dressurreiterin ist Welt- und Europameisterin. Mit ihrem Team in Aubenhausen setzt sie jeden Tag alles daran, um ihre Pferde glücklich zu machen. Denn sie findet: „Glückliche Pferde sind die Voraussetzung für den Sport.“

FOTO: PRIVAT

Dr. Kathrin Kienapfel-Henseleit
Die Wissenschaftlerin forscht am Schweizer Nationalgestüt in Avenches. Mit ihren Pferden reitet sie passioniert Dressur. Ihre Meinung: „Glückliche Pferde und schwere Lektionen passen wunderbar zusammen. Glückliche Pferde und Turniersport nur mit dem richtigen Management.“

FOTO: S. LAFRENTZ

Anna Siemer
Die Vielseitigkeitsreitern ritt 2019 zum ersten Mal in Aachen und war bei den Europameisterschaften in Luhmühlen am Start. Sie rät allen Reitern: „Zeig deinem Pferd, wenn du dich freust.“

FOTO: PRIVAT

Marlitt Wendt
Die Verhaltensforscherin hat ein Buch mit dem Titel „Was fühlt das Reitpferd?“ veröffentlicht. Sie fordert Reiter dazu auf, achtsamer für das Pferd zu werden. „Wenn Sie die kleinen Signale deuten können und darauf eingehen, haben Sie ein zufriedenes Pferd.“

FOTO: PRIVAT

Dr. Vivian Gabor
Die Wissenschaftlerin widmet ihre Arbeit dem Verhaltenstraining für Mensch und Pferd. Sie betont, dass wiederholtes Handeln Vertrauen beim Pferd wecken. Das ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit und somit für ein glückliches Pferd.

Signale für Zufriedenheit

• zufriedener Gesichtsausdruck, waches Auge, entspannte Lippen
• gleichmäßig schwingender Rücken
• getragener, pendelnder Schweif
• entspannte, gleichmäßige Atmung
• ruhige Maultätigkeit bei leichter Kieferbewegung und geschlossenen Lippen (gegebenenfalls leichte Schaumbildung)
• ruhiges Abschnauben
• konzentrierte Mitarbeit und Akzeptanz der Reiterhilfen
• fallenlassen des Halses aus dem Widerrist heraus und Dehnungsbereitschaft


FOTO: DRESSURFIT

FOTO: F. KELLER