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TRANSFER-ZEUGNIS DER MANAGER


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Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 36/2022 vom 07.09.2022

Hasan Salihamidzic (45)

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Bildquelle: Sport Bild, Ausgabe 36/2022

Mané und de Ligt da, Flops teuer verkauft!

BILANZ: Mit Sadio Mané (30) gelang ihm der Transfercoup des Sommers. Dazu kam auch noch Defensiv-Star Matthijs de Ligt (23). Beim Abgang von Lewandowski (34) nach Barcelona blieben Salihamidzic und Boss Oliver Kahn (53) lange hart – das trieb die Ablöse auf 45. Mio plus fünf Mio. Bonus bei nur noch einem Jahr Rest-Vertragslaufzeit. Mit Tanguy Nianzou (20), Chris Richards (22), Marc Roca (25), Omar Richards (24) und Joshua Zirkzee (21) sowie mehreren Nachwuchs-Spielern verkaufte Salihamidzic neben Lewy Bankdrücker für zusammen über 100 Mio. Euro. Salihamidzic hat alle Transferziele erreicht und den Kader sehr gut verstärkt. Die Belohnung: ein neuer Vertrag mit erhöhten Bezügen bis 2026.

Note: 1

Simon Rolfes (40)

BILANZ: Rolfes, der im Juli Rudi Völler (62) als Sportchef abgelöst hat, glänzte mit Verlängerungen. Die Stars Patrik Schick ...

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... (26) und Florian Wirtz (19) unterschrieben bis 2027, Kapitän Lukas Hradecky (32) bis 2026 – alle ohne Ausstiegsklausel. Zudem verpflichtete Rolfes das tschechische Top-Talent Adam Hlozek (20). Am Ende der Transferfrist reagiert er mit der Leihe von Callum Hudson-Odoi (21) auf Verletzungen. Der Kader ist gut – nur zu groß: Daley Sinkgraven (27), Mitchel Bakker (22), Nadiem Amiri (25) und Paulinho (22) wurde Bayer nicht los.

Note: 2

Sebastian Kehl (42)

Top-Zugänge, aber auch Ladenhüter

BILANZ: Für den an Hodenkrebs erkrankten Königstransfer Sébastien Haller (28/für 31 Mio. von Ajax verpflichtet) wurde mit Anthony Modeste (34) ein ähnlicher Spielertyp verpflichtet. Mit Niklas Süle (27), Nico Schlotterbeck (22) und Karim Adeyemi (20) holte Kehl drei deutsche Nationalspieler. Dazu kam auch noch der türkische Nationalspieler Salih Özcan (24), um die Defensive im zentralen Mittelfeld zu verstärken. Dass Kehl Manuel Akanji (27/Manchester City) auf dem letzten Drücker losgeworden ist und dafür mit Boni über 20 Mio. Euro Ablöse kassiert, spielt den finanziell klammen Borussen in die Karten. Negativ: Dortmund blieb auf Ladenhütern wie Nico Schulz (29), Emre Can (28) oder Thorgan Hazard (29) sitzen. Grund: Deren Gehälter sind zu hoch, um neue Klubs zu finden.

Note: 2

Oliver Mintzlaff (47)

Hochkaräter Werner und Raum kamen, zwei Stars verlängerten

BILANZ: Mit Timo Werner (26) und David Raum (24) hat Mintzlaff, der die Transfers verantwortet, weil Leipzig keinen Manager bzw. Sportdirektor hat, zwei deutsche Nationalspieler geholt. Bei den umworbenen Konrad Laimer (25/Bayern) und Josko Gvardiol (20/Man City, Chelsea) blieb er trotz lukrativer Angebote standhaft. Die Verträge mit Gvardiol (bis 2027) und mit Superstar Christopher Nkunku (24/bis 2026) konnten sogar vorzeitig verlängert werden. Dazu generierte Mintzlaff knapp 80 Mio. Euro Transfererlöse, bekam Ladenhüter wie Ademola Lookman (24/Bergamo) und unzufriedene Spieler wie Brian Brobbey(20/Ajax) los. Problem: Sportlich läuft es für RB in der Liga nicht – nur fünf Punkte aus den ersten fünf Spielen.

Note: 2

Oliver Ruhnert (50)

Mannschaft verstärkt und 10 Millionen Euro eingenommen!

BILANZ: Ruhnert hat nicht nur einen Transfer-Überschuss von 10,57 Mio. Euro erzielt. Die Mannschaft ist nach dem Aderlass, unter anderem ging Top-Torjäger Taiwo Awoniyi

(25) zu Nottingham Forest, nicht schwächer geworden. Mit Jordan Siebatcheu (26), der für sechs Mio. Euro aus Bern kam, haben die „Eisernen“ einen neuen Knipser aus dem Hut gezaubert. Der Kader ist in der Breite gut aufgestellt. Der Vertrag des umworbenen Angreifers Sheraldo Becker (27) wurde vorzeitig verlängert. Auffallend: Bereits zu Beginn der Vorbereitung stand die Mannschaft für die neue Serie. Somit konnte Trainer Urs Fischer (56) seine Truppe sich frühzeitig einspielen lassen.

Note: 1

Alle Transfers finden Sie in der Bundesliga-Beilage

Christian Keller (43)

Ziel verfehlt – aber Plan geht auf

BILANZ: Die Vorgabe für Keller lautete, rund acht Mio. Euro Transfer-Überschuss zu erzielen. Für Anthony Modeste (34) und Salih Özcan (24) kassierte der FC von Dortmund jeweils fünf Mio., für Kingsley Ehizibue (27) nochmal eine Mio. von Udinese. Um die Verluste zu kompensieren, wurde für rund sieben Mio eingekauft, u. a. kamen Last-Minute-Innenverteidiger Nikola Soldo (21) für knapp eine Mio. von Lokomotiva Zagreb und Mittelfeld-Stratege Eric Martel (20) für 1,2 Mio. von Leipzig. Der Plan ging auf. Die wirtschaftliche Differenz gleicht Köln durch die Qualifikation zur Conference League mit den Einnahmen aus dem internationalen Geschäft aus.

Note: 3+

Klemens Hartenbach (58)

Top-Zugänge schlagen voll ein

BILANZ: Die 20 Mio. Euro Ablöse des BVB für Nico Schlotterbeck (22) musste Freiburg nicht mal komplett reinvestieren, um dennoch fünf Spieler mit hoher Qualität für insgesamt 15,9 Mio. Euro zu holen. Die frühen Verpflichtungen von Matthias Ginter (28/ablösefrei aus Gladbach) und Ritsu Doan (24/für 8,5 Mio. aus Eindhoven) sind ein echter Volltreffer. Doan begeistert mit seiner Schnelligkeit, Ginter ist sofort neuer Abwehr-Chef und sorgt mit seiner Kopfballstärke auch offensiv für Gefahr. Auch Sturm-Neuling Michael Gregoritsch (28/aus Augsburg) traf schon dreimal.

Note: 1

Christian Heidel (59)

Millionen für Abwehr-Verkäufe

BILANZ: Heidels Arbeit war deshalb besonders gut, weil Ende Juni alle Zugänge feststanden. Vor allem Maxim Leitsch (24) und Angelo Fulgini (26) werden das Team weiterbringen. Die Ex-Frankfurter Aymen Barkok (24) und Danny da Costa (29) sind bisher noch keine Hilfe, waren als ablösefreie Transfers aber auch kein Risiko. Die Abwehr-Stars Moussa Niakhaté (26/für zehn Mio. zu Nottingham) und Jeremiah St. Juste (25/ für 9,5 Mio. zu Sporting Lissabon) sowie die perspektivlosen Verteidiger Luca Kilian (23/für zwei Mio. zu Köln) und David Nemeth (21/für 1,3 Mio. zu St. Pauli) wurden teuer verkauft.

Alexander Rosen (43)

Raum teuer verkauft, Stürmer fehlt

BILANZ: Rosen bekam den Abwehr-Umbau mit Stanley Nsoki (23), Ozan Kabak (22) und Talent Eduardo Quaresma (20) gut hin.

Die frühe, ablösefreie Verpflichtung von Grischa Prömel (27) ist ein Volltreffer. Die Leihe von Leipzigs Angeliño (25) als optimaler Ersatz für David Raum (24), der für 26 Mio. zu RB gewechselt ist, war stark von Rosen. Im zentralen Mittelfeld besteht mit acht Spielern eine Unwucht. Und: Ein von Trainer André Breitenreiter (48) erhoffter Sturm-Zugang klappt

Note: 2

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Markus Krösche (41)

Offensiv-Transfer szünden

BILANZ: Mario Götze (30) ist Krösches erster Mega-Transfer bei Eintracht, mit Randal Kolo Muani (23) kam die Sturm-Entdeckung der Liga ablösefrei. Dank Lucas Alario (29) und Faride Alidou (21) hat Trainer Oliver Glasner (48) viel mehr Offensiv-Alternativen und kann den Abgang von Flügel-Star Filip Kostic (29) verkraften. Dass die Leihprofis Jens Petter Hauge (22) und Kristijan Jakic (25) fest verpflichtet werden, war schon 2021 klar. Die Zugänge Hrvoje Smolcic (22), Jérôme Onguéné (24) oder Aurélio Buta (25) waren günstig und schon im Frühjahr klar. Nach dem Einzug in die Champions League und dem Ende der Profikarriere von Martin Hinteregger (29) fehlt es in der Abwehr an Tiefe und Qualität für die Königsklasse.

N ote: 1-

Jörg Schmadtke (58)

Zugänge mit Luft nach oben

BILANZ: Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke (58), der am 31. Januar 2023 aufhört, hat es zusammen mit Sportdirektor Marcel Schäfer (38) geschafft, Dauer-Störenfried Marin Pongracic (24/Leihe nach Lecce mit Kaufoption) loszuwerden. Mit den weiteren Abgängen von Kevin Mbabu (27/ Fulham), Aster Vranckx (19/Leihe zum AC Mailand mit Kaufoption), Elvis Rexhbecaj (24/ Augsburg), Renato

Steffen (30/Lugano) und Bartosz Bialek (20/Leihe nach Arnheim) wurde der zu große Kader verkleinert. Weh tat der Abgang von Xaver Schlager (24) nach Leipzig. Patrick Wimmer (21/aus Bielefeld) ist bisher eine Top-Verstärkung. Mit Dzenan Pejcinovic (17/aus Augsburg) kam ein offensives Ausnahmetalent. Jakub Kaminski (20/aus Posen), Mattias Svanberg (23/Bologna), Bartol Franjic (22/Dinamo Zagreb) und Kilian Fischer (21/ Nürnberg) haben noch Luft nach oben.

Note: 4

Roland Virkus (55)

Viele Treffer – doch ein paar Makel

BILANZ: Mit Julian Weigl (26) holte er den absoluten Wunschspieler von Trainer Daniel Farke (45). Ko Itakura (25) kam zum Schnäppchen-Preis von Manchester City (fünf Mio. Euro)! Oscar Fraulo (18) und Nathan Ngoumou (22) müssen von Farke noch geschliffen werden. Extrem wichtig: Die Vertragsverlängerungen mit Jonas Hofmann (30) und Alassane Plea (29), die 2023 ablösefrei gewesen wären. Mini-Makel: Beide haben für den Sah nach nächsten Sommer eine starkem Ausstiegsklausel, die zwistart gegen Saison- schen zehn Mainz (0:1) Rot: Ko und 15 Mio. Itakura Euro liegt.

Den abwanderungswilligen Ramy Bensebaini (27) bekam Virkus nicht verkauft, bei Yann Sommer (33) und Marcus Thuram (25) – beide mit einem Vertrag bis 2023 – bleibt die Zukunft offen.

Note: 2-

Sebastian Schindzielorz (43) & Patrick Fabian (34)

Geld gespart, Qualität verloren

BILANZ: Ex-Sportchef Schindzielorz und sein Nachfolger Fabian, der am 1. September übernommen hat, haben den Transfersommer gemeinsam für den VfL verantwortet. Bei den Verkäufen waren sie top! 15 Millionen Euro kassierte der VfL für Armel Bella-Kotchap (20), der für zehn Mio. nach Southampton in die Premier League ging und dort in der Innenverteidigung sofort gesetzt ist, Maxim Leitsch (24/nach Augsburg) und Sebastian Polter (31/zu Schalke). Der Klub blieb sich trotz der Einnahmen treu und holte fast nur ablösefreie Spieler. Der Qualitäts-Verlust konnte nicht aufgefangen werden.

Note: 4

Stefan Reuter (55)

16-Mio.-Pepi weg und Schwächen im Kader

BILANZ: Rekordtransfer Ricardo Pepi (19), im Winter für 16 (!) Mio. verpflichtet, wird zum FC Groningen ausgeliehen. Der US-Amerikaner machte nicht ein Tor. Der Stürmer konnte sich nie einleben, wirkte bis zum Schluss wie ein Fremdkörper. Dabei wurde er schon als nächster Haaland (22) bezeichnet. Im Angriff hat der FCA große Probleme: Auf den letzten Drücker wurde Ex-U21-Nationalspieler Mergim Berisha (24) geholt. Elvis Rexhbecaj (24) ist eine Verstärkung fürs Mittelfeld, allerdings weißt der Kader Schwächen auf: Ein rechter Schienenspieler fehlt, in der Innenverteidigung ist es wegen Verletzungen eng – mit Rafal Gikiewicz (34) als Nummer eins in die neue Saison zu gehen ist ein großes Risiko!

Note: 4-

Fredi B obic (50)

20 Millionen Euro Überschuss

BILANZ: Mit 19 Abgängen wurde der aufgeblähte, teure Kader personell und finanziell verschlankt. Bobic erwirtschafte- te einen Transfer- überschuss von über 20 Mio.

Euro und sparte Gehaltskosten – etwa bei der Leihe von Top-Verdiener Krzysztof Piatek (27/ca. 4,5 Mio. Euro). Allerdings blieb es ebenso wie bei Piatek im Fall von Omar Alderete (25) und Santiago Ascacíbar (25) nur bei Ausleihen. Wegen des engen finanziellen Korsetts zahlte Hertha lediglich für Stürmer Wilfried

Kanga (24/vier Mio. Euro), Verteidiger Agustín Rogel (24/500 000 Euro) und Torwart-Talent Tjark Ernst (19/300 000 Euro) Ablöse. Der Sparkurs geht zulasten der Qualität mit vielen unbekannten Spielern, die ihre Bundesliga-Tauglichkeit noch beweisen müssen.

Note: 3+

Rouven Schröder (46)

Wenig Geld – und wenig Tempo

BILANZ: Der Radikal-Umbau ging weiter: 14 Neue holte S04! Das Problem: Bislang überragt noch keiner. Bei Stürmer Sebastian Polter (31) und Innenverteidiger Maya Yoshida (34) hat man häufig das Gefühl, dass das Erstliga-Tempo zu hoch ist. Der potenzielle Königstransfer Jordan Larsson (25) ist noch nicht hundertprozentig fit. Spieler wie Tom Krauß (21) oder Alex Kral (24), Florent Mollet (30) und Tobias Mohr (27) müssen sich erst noch beweisen. Genau wie Kenan Karaman (28), der am letzten Transfertag von Besiktas kam. Dort schoss er in 35 Pflichtspielen zwei Tore. Stark: Die zehn Mio. Ablöse (inkl. Nachzahlungen), die Schröder für Malick Thiaw (21/AC Mailand) herausholte sowie der Harit-Deal (ab Seite 40). Was man dem Manager zugutehalten muss: Er verfügte kaum über finanzielle Mittel. Ein Beispiel: Ko Itakura (25) hätte er gerne fest verpflichtet, die Kaufoption (rund sechs Mio. Euro) war für den Klub jedoch utopisch.

Note: 4+

Sven Mislintat (49)

Transfer-Plus und XXL-Kader ausgemistet

BILANZ: Mit Serhou Guirassy (26) angelte sich Mislintat Minuten vor Transferschluss doch noch einen Nachfolger für Sasa Kalajdzic (25), der erst zwei Tage zuvor für 18 Mio. Euro zu Wolverhampton gewechselt war. Zudem kämpfte der VfB-Macher erfolgreich um Josha Vagnoman (21/für 3,7 Mio. Euro vom HSV). Stark: Mislintat erwirtschaftete das erwünschte Transfer-Plus von 25 Mio. Euro – speckte zudem den XXL-Kader ab. Einziger Wermutstropfen: Der VfB hat entgegen der Planung keinen Innenverteidiger verpflichtet: Mit St. Paulis Jakov Medic (24) war sich Stuttgart zwar schon seit Wochen einig. Doch der Zweitligist wollte den Kroaten nicht ziehen lassen.

Note: 2

Frank Baumann (46)

Schnäppchen geholt, Sturm-Duo gehalten

BILANZ: Rund ein halbes Dutzend neue Spieler holte Werder – der Kader wurde vor allem in der Breite verstärkt. Mittelfeldspieler Jens Stage (25) kam für vier Mio. Euro Ablöse vom FC Kopenhagen, ist Stammspieler. Der Rest der Zugänge war ablösefrei. Amos Pieper (24/Bielefeld) ist ebenfalls gesetzt. Eingeschlagen hat auch Oliver Burke (25) als Joker (zwei Tore), der von Sheffield verpflichtet wurde. Linksverteidiger Lee Buchanan (21/Derby County) gilt als großes Talent (vier Kurzeinsätze). Ex-Nationalspieler Niklas Stark (27/ Hertha BSC) konnte sich bisher nicht durchsetzen, in der Vorbereitung wurde er durch eine Verletzung zurückgeworfen. Dazu gelang es Baumann, seine beiden Top-Torjäger zu halten. Niclas Füllkrug (29) verlängerte vor der Saison seinen Vertrag bis 2025, Marvin Ducksch (28/Vertrag bis 2024) zog seine Ausstiegsklausel nicht.

Note: 2